Kurs 33 – Musik und Religion — ein didaktisches Traumpaar

Kinder und Jugendliche haben Spass an Musik. Daher verfehlt die Kraft der Musik auch in RU und Katechese nicht ihre Wirkung. Wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche Musik nicht nur hören, sondern sich auch dazu angeleitet werden, selbst musikalisch zu betätigen.

Das vorliegende Modul (Abend/Halbtag) gibt religionspädagogische Impulse, wie die musikalische Kompetenz von Katecheten/innen und Seelsorgenden gestärkt werden kann. Anhand von «Best-Practice-Beispielen» wird aufgezeigt, wie Lieder, Videos den RU und die Katechese unterstützen können. Das Angebot kann von Dekanaten und Pfarreien abgerufen werden.

Ziel: Unterstützung der Pastoralteams
Dauer: 60 – 90 Minuten

Datum, Zeit und Ort: Flexibel
Kosten: Je nach zeitlichem Aufwand

Kurs 32 – Musik als Weg der Gotteserfahrung

Jahrestagung des Pastoralinstituts (PI) der Theologischen Hochschule Chur in Kooperation mit dem Diözesanen Kirchenmusikverband (DKMV) des Bistums Chur.

Singen und Musizieren gehören zu den grundlegenden Weisen der Gottesbegegnung. Alle menschlichen Regungen – von Lob, Dank, Jubel oder Bitte zu Klage und Schmerz – können auf diese Weise ausgedrückt und auch durchlebt werden. Schon das Alte wie das Neue Testament geben Zeugnis davon, dass der Mensch die mit Gott gemachten Erfahrungen «durchsingen» muss, um sie begreifen zu können. Der Leib wird im Singen und Musizieren ein Resonanzraum der Gotteserfahrung. Die Tagung will den theologischen Dimensionen des Musizierens nachspüren und auch selbst zum Ort von leibhaft singender und musizierender Erfahrung werden.

 

Kurs 31 – Musik ist schon die halbe Miete

Liturgie ist in ihren unterschiedlichen Ausprägungen immer ein Feiergeschehen, das nach einer bestimmten Ästhetik verlangt und dem Menschen mit all seinen Sinnen die Möglichkeit geben will, sich vor Gott mit seinem Leben auszudrücken. Die musikalische Gestaltung ist dabei ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Doch ist es besser, die alten Schlager wie «Grosser Gott, wir loben dich» zu singen, oder ist es gerade das neuste Repertoire, das den «Klang des Unsagbaren» dem Menschen von heute entgegentönen lässt?

Ziel: Auseinandersetzung mit der Gestalt(ung) von Gottesdiensten im Hinblick auf eine Erweiterung liturgischer Kompetenz angesichts sich verändernder gesellschaftlicher Rahmenbedingungen

Ort, Datum, Zeit, Dauer und Kosten nach Vereinbarung

Kurs 30 – Prävention sexueller Ausbeutung (Kurs für Behördenmitglieder)

Der Kurs vermittelt Grundwissen zur Prävention von sexueller Ausbeutung im kirchlichen Kontext. Es werden Handlungsmöglichkeiten und Strategien für einen professionellen Umgang mit Risiko- und Krisensituationen aufgezeigt. Sowohl im Plenum wie auch in Kleingruppen wird mit konkreten Situations- bzw. Fallbeispielen gearbeitet. Der Fokus liegt dabei auf Ihrer Rolle als Behördenmitglied und ihren Verpflichtungen als Anstellungsinstanz bzw. als Arbeitgeber.

Prävention bedeutet Risikosituationen frühzeitig als solche zu identifizieren und durch adäquate Massnahmen, für alle Beteiligten, ein sichereres Arbeitsumfeld zu schaffen. Der Kurs möchte dafür eine Basis schaffen und Ihnen erste Instrumente an die Hand geben, damit Sie die Begegnungen mit Menschen lebensnah, transparent und zugleich respekt- und würdevoll gestalten können.

Kurs 29 – Prävention sexueller Ausbeutung (Kurs für Seelsorgerinnen und Seelsorger)

Der Kurs vermittelt Grundwissen zur Prävention von sexueller Ausbeutung im kirchlichen Kontext. Es werden Handlungsmöglichkeiten und Strategien für einen professionellen Umgang mit Risiko- und Krisensituationen aufgezeigt. Sowohl im Plenum wie auch in Kleingruppen wird mit konkreten Situations- bzw. Fallbeispielen gearbeitet. Ein weiterer Baustein bildet die selbstkritische Auseinandersetzung mit der Thematik.

Prävention bedeutet Risikosituationen frühzeitig als solche zu identifizieren und durch adäquate Massnahmen, für alle Beteiligten, ein sichereres Arbeitsumfeld zu schaffen. Der Kurs möchte dafür eine Basis schaffen und Ihnen erste Instrumente an die Hand geben, damit Sie die Begegnungen mit Menschen lebensnah, transparent und zugleich respekt- und würdevoll gestalten können.

Ziel ist es, dass in den nächsten zwei Jahren unter anderen alle Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Religionspädagoginnen und Religionspädagogen einen solchen Grundlagenkurs besuchen.

 

Kurs 28 – Grenzverletzung in der Jugendarbeit – Wie nahe ist zu nahe

Jugendarbeit ist Beziehungsarbeit und diese bedingt Nähe. Ebenso wichtig ist die klare und schützende Distanz. Immer wieder führen heikle Situationen zu Verunsicherungen bei Betreuungspersonen. Wie nah ist zu nah? Wie kann ich als Jugendarbeitender sicherstellen, dass Grenzen im Freizeitbereich (Jugendtreff, Veranstaltungen, Lager usw.) für alle Teilnehmenden gewahrt werden? Wie gehe ich im Falle von Grenzverletzungen unterschiedlicher Schweregrade vor?

Ziel:

Die Teilnehmenden

  • bearbeiten das Spannungsfeld von Nähe und Distanz innerhalb der pädagogischen Beziehung von Jugendarbeit.
  • werden sich über unterschiedliche Situationen bewusst, in denen Grenzverletzungen auftreten.
  • erhalten Arbeitshilfen zum Umgang mit Grenzverletzungen in der Jugendarbeit.

 

Auskunft: Jens van Harten, Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich, Blaufahnenstrasse 10, 8024 Zürich, Tel: 044 258 91 79

Kurs 27 – Grundkurs in Sterbebegleitung

Einführung in Palliative Care, Sterbeprozess, verbale und nonverbale Kommunikation mit Sterbenden, Bedürfnisse von Sterbenden, einfache pflegerische Handreichungen, Umgang mit Angehörigen, Spiritualität, kultursensible Begleitung, Rolle als Freiwillige/r, Selbstsorge, Rechte und Pflichten, Patientenverfügung, Abschied und Trauer, Rituale.

Datum / Zeit:

GK 20-1: 24.02/02.03./09.03./16.03./23.03./30.03.2020 (Zeit: 9.00-12.00, 13.00-16.00/16.30)

GK 20-2: 23.05./06.06./20.06./27.06./04.07./11.07.2020 (Zeit: 9.00-12.00, 13.00-16.00/16.30)

GK 20-3: 06.10./13.10./20.10/27.10./03.11./10.11.2020(Zeit: 9.00-12.00, 13.00-16.00/16.30)

Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn

Kurs 26 – „Multi – Tasking“ in der Seelsorge – Seelsorge mit mehreren Personen als Mobile

„Multi – Tasking“ in der Seelsorge
Seelsorge mit mehreren Personen als Mobile

Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen einer seelsorglichen Haltung und Gesprächsführung kennen. Sie setzen sich mit biografischen Erfahrungen von Eigenständigkeit und Bindung, Bedürftigkeit und Entscheidungsspielräumen auseinander. Sie können aus diesem Wissen um die eigene Geschichte aufmerksam beim seelsorglichen Gegenüber sein und in komplexen Systemen ihre Position behalten. Sie reflektieren ihre Seelsorgepraxis, insbesondere ihren Umgang mit Nähe und Distanz. Sie können das Lebenswissen der jüdisch-christlichen Tradition einbeziehen und vor diesem Hintergrund Glauben als Ressource für das Leben thematisieren.

Leicht und verspielt hängen Mobiles an der Decke.
Kommt jedoch ein Windstoss oder wird ein Teil berührt, kommt das Ganze in Bewegung. Jedes einzelne kommt aus seiner ruhenden Position heraus.
Im übertragenen Sinne steht das Bild des Mobiles für diverse Systeme, denen man in der Seelsorge begegnet. Sei es bei einem Trauergespräch, zu dem neben der/dem PartnerIn noch die Kinder kommen, oder sei es bei einem Spitalbesuch im Mehrbettzimmer.
Wird man beim individuellen Gespräch schon herausgefordert, stellt die Begegnung mit einem System andere und zusätzliche Anforderungen an die Person des Seelsorgers.
Das Ganze „Mobile“ im Blick behalten, mit allen in Kontakt zu bleiben und im Tun sich nicht auf eine Seite ziehen zu lassen, dafür ist Multitasking gefordert. Besonders im Augenblick, in denen das Gleichgewicht gestört ist – durch einen Verlust, einen Konflikt oder ein äussere Begebenheit – ist dies für die Rolle des/der SeelsorgersIn entscheidend.
Neben den Tricks und Tipps, den Basics für die Seelsorge, soll es in dem Kurs gerade um die Begegnung mit vielschichtigen Systemen – „Mobiles“ – gehen.
In dem Kurs wird nach den bewährten Standards von und mit allen Methoden des CPT gearbeitet, s. Website.

Kurs 25 – Seelsorgliche Gesprächsführung

Einführung in Spital-und Krankenseelsorge, in die Seelsorgliche Gesprächsführung und in die Methodik des CPT.

Sie erwerben sich Kompetenzen in der Begleitung von Menschen in Krankheit, Trauer und Sterben. Durch konkrete Besuchsarbeit erhalten sie Einblick in die Tätigkeit der Spitalseelsorge und die Zusammenarbeit im Spitalbetrieb. Im Kontakt mit den PatientInnen und in der Interaktion in der Kursgruppe lernen sie sich als kommunizierender Mensch und als SeelsorgerIn besser verstehen.

Besuche im Spital; Arbeit an selbstverfassten Gesprächsprotokollen; Geleitete Selbsterfahrung in der Gruppe; Theoretische Impulse zur Seelsorglichen Gesprächsführung, zu verschiedenen Seelsorgekonzepten, zu Gebet, Ritual und der Verwendung biblischer Texte in der Seelsorge; Begleitung von Trauernden und Sterbenden.

Kurs 24 – Liturgie feiern und predigen – im Spital, in der Psychiatrie oder Langzeitpflege

Im Spital, in der Psychiatrie oder Langzeitpflege

In unserer Tätigkeit als Seelsorgerinnen und Seelsorger feiern wir in den jeweiligen Institutionen Gottesdienste. Das Besondere ist, dass wir mit verletzten und kranken Menschen, Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Wunden, mit alten und dementen Menschen, mit Angehörigen und Mitarbeitenden feiern. Die Gottesdienstfeiern sind ein wichtiger Bestandteil des religiösen Erlebens, auch im Spital, in der Psychiatrie und Langzeitpflege. Es gilt ihnen Sorge zu tragen.

Ziele der Fortbildung sind: Die eigenen Kompetenzen in den verschiedenen Formen der Liturgie und beim Predigen zu erweitern, eigene Verhaltens-muster zu überdenken und Unsicherheiten abzubauen. Bei der Homilie steht der Ausdruck mit Stimme und Körper, die Kurzpredigt und die frei gesprochene Predigt im Zentrum. Bei der Feier der Liturgie steht die Situation der Patientinnen und Patienten, ihre Aufnahmefähigkeit, ihr physischer und psychischer Zustand und ihre Spiritualität im Zentrum. In wie weit sollen oder dürfen wir die Liturgie der jeweiligen Situation anpassen?

Referenten:

Prof. Dr. Birgit Jeggle Merz, Liturgiewissenschaft, THC Chur/Uni Luzern
Prof. Dr. Manfred Belok, Pastoraltheologie und Homiletik, THC Chur
Sr. Monika Hüppi OP, geistliche Begleiterin und Exerzitienleiterin

Moderation: Nadja Eigenmann, Theologin, lic. sc. rel., Spitalseelsorgerin und Diakon Martin Paulus, Psychiatrieseelsorger