Ab in die Berge (ausgebucht!)

Auch dieses Jahr findet die Kurswoche und Erlebniswoche im Antoniushaus Mattli in Morschach statt.

Sie haben von dort einen wunderschönen Blick auf die Alpen und den Vierwaldstättersee.
Sie können sich gut erholen und gleichzeitig etwas lernen.

Die Kurse beginnen am Montag-Nachmittag.
Sie enden am Freitagabend.
Am Samstag reisen Sie nach dem Frühstück gemütlich ab.

Für die Zimmer gibt es nur einen Preis.
Sie wählen ein Einzelzimmer ohne Dusche und WC für sich alleine oder Sie teilen ein Zweierzimmer mit Dusche und WC mit einer anderen Person.

Flyer «Ab in die Berge» (PDF)

Stärkung der Zivilgesellschaft

Europaweit wird ein Demokratiedefizit beklagt. Oft erklingt der Vorwurf in Ländern mit schwacher Zivilgesellschaft. Welche Rolle spielen darin Kirchen? Was kennzeichnet ihr Verhältnis zur Zivilgesellschaft? Kirchliche und nichtkirchliche Gäste aus Polen, Tschechien, Rumänien, Ungarn und Deutschland diskutieren mit zivilgesellschaftlich Engagierten aus der Schweiz.

Ein Veranstaltung in Kooperation mit plusbildung, Oikosnet und der Reformierten Kirche Zürich.

Flyer «Churches and Civil Society»  (PDF

Anmeldeformular deutsch (PDF)

Registration form (PDF)

Gottsuche

Weshalb tun wir uns den Karfreitag eigentlich an? Wie kommt es, dass wir noch nach 2000 Jahren mit Ostern ein Fest feiern, von dem unser Verstand nicht mehr erkennt als ein leeres Grab? Wie können wir anderen das Evangelium verkünden, wenn wir selber Zweifel haben? Und: Wie kann Kirche heute noch Heimat sein?

Ein Veranstaltung in Kooperation mit der Pfarrei St. Peter und Paul, Zürich

Flyer «Gottsuche» (PDF)

Du bist, was du liest!

Eine Büchersammlung verrät viel über ihren Besitzer: Was ihn beschäftigt. Woher er kommt. Wie er seine Welt ordnet. Wer er ist. Und wer er gerne wäre. Die Welt der Privatbibliotheken besitzt ihren ganz eigenen Reiz. Ihm wollen wir nachspüren, bevor auch noch das letzte Bücherregal durch einen Bildschirm ersetzt wird.

Besprochene Bücher:
Christian Morgenstern: Galgenlieder (Gedichte).
Klaus-Rüdiger Mai, Geht der Kirche der Glauben aus? Eine Streitschrift.

Flyer «Du bist, was Du liest» (PDF)

 

Zukunft der Stadt (verschoben)

ACHTUNG: Wegen eines Unfalls des Referenten muss die Veranstaltung leider abgesagt werden. Die Veranstaltung wird verschoben und voraussichtlich im Herbst stattfinden.

Städte sind Laboratorien der Moderne, wo sich Ökonomie, Politik, Religion, Kultur und Wissenschaft aufeinander beziehen. Globale Entwicklungen spiegeln sich in ihnen, widersprüchliche Interessen prallen aufeinander. Auf engstem Raum treffen sich Menschen und Ideen, existieren die unterschiedlichsten Lebensstile nebeneinander. Wie bringt man die Ansprüche der demokratischen Öffentlichkeit, die Forderung nach Verdichtung, die digitalen Umwälzungen, die Logik des Investmentkapitals und individuelle Selbstverwirklichung zusammen?

Flyer «Zukunft der Stadt»  (PDF)

Soll ich meine Daten Spenden?

Eines steht fest: Personalisierte Medizin braucht Forschung, um nachhaltiger und qualitativ besser zu werden. Und Forschung braucht Patientendaten. Doch gerade diese sind hochsensibel und entsprechend geschützt. Zu Recht!? Zumindest moralisch stellt sich die Frage: Soll man seine Daten «spenden» – und wenn ja, wem genau? Wie stehen Sie persönlich zu der Idee, im Kontext einer solidarisch finanzierten Krankenversicherung dazu verpflichtet zu werden, seine Daten der Forschung zur Verfügung zu stellen? An diesem Abend wollen wir mit Ihnen und den geladenen Experten über Datenschutz und Datenhoheit, über Solidarität im Gesundheitswesen und (un)faire Anreize zur Datenweitergabe diskutieren.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit a+ akademien der wissenschaften schweiz

Flyer «Soll ich meine Daten spenden?»  (PDF)

Behindert, fremd, homosexuell

Wie verhält es sich, wenn zum Differenzierungsmerkmal Behinderung weitere Merkmale, die von den Normalitätsvorstellungen einer Gesellschaft abweichen, hinzukommen? Wenn beispielsweise ein behinderter Mensch einen Migrationshintergrund mitbringt und homosexuell ist? Welche Wechselwirkungen entstehen und welche Folgen haben die Überschneidungen der Merkmale auf Machtverhältnisse, soziale Ungleichheit und Diskriminierungen? An der Tagung wird das Konzept Intersektionalität genauer betrachtet und der Bezug zur Sozialen Arbeit und der Arbeit mit Betroffenen hergestellt. Das Ziel der Tagung ist es, einen differenz- und diversitätsbewussten Umgang mit mehrfach diskriminierten Menschen anzuregen.

Programm

13.30 – 13.40 Uhr
Begrüssung und Tagungsmoderation: Beatrice Brülhart

13.40 – 15.30 Uhr
Drei Tandem-Referate mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Theorie und Praxis
– Intersektionalität, eine Einführung: Rebekka Ehret und Edwin Ramirez
– Gender und Behinderung: Angie Hagmann und Jasmin Jossen
– Migration und Behinderung: Dagmar Domenig und Erwin Aljukic

15.30 – 16.00 Uhr
Pause mit Kaffee und Gebäck

16.00 – 17.00 Uhr
Workshop zur Vertiefung der Thematik

17.00 – 17.15 Uhr
Konklusion und Verabschiedung: Claudia Meier Magistretti

Musikalische Umrahmung: Andy Becirovic, Akkordeonist

Gestalten Sie die Tagung mit Ihren Inputs mit!
Sie haben die Möglichkeit, Ihre Fragen, Anliegen, Praxisbeispiele bereits schon im Vorfeld einzubringen, damit wir diese in den Referaten aufnehmen und im Workshop miteinander diskutieren können.
Bitte benutzen Sie bei der Anmeldung dafür das Feld «Bemerkungen».

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit

Flyer «Behindert, fremd, homosexuell» PDF

Fachartikel: «Behindert, fremd, homosexuell» PDF

 

Sarajevo (ausgebucht!)

Osmanische Altstadt, habsburgische Repräsentativbauten und sozialistische Architektur – schon im Stadtbild spiegelt sich die bewegte Geschichte Sarajevos wider. Es ist eine Geschichte von Multireligiosität und Multikulturalität. Seit Jahrhunderten leben hier Muslime, Juden, Orthodoxe und Katholiken nebeneinander. Im 20. Jahrhundert geriet das «Jerusalem Europas» durch das Attentat 1914 auf den Thronfolger Österreich-Ungarns und die Belagerung der Stadt im Bosnienkrieg 1992 bis 1995 in die Schlagzeilen.

Im Mittelpunkt der Studienreise stehen das religiöse Zusammenleben und die aktuelle politische Situation bald 25 Jahre nach Kriegsende. Dazu treffen wir Persönlichkeiten aus den Religionsgemeinschaften, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft.

Studienreisen der Paulus Akademie und G2W

Flyer «Sarajevo» (PDF)

Personalisierte Medizin

Die personalisierte Medizin erlaubt die Entwicklung neuer, individuell zugeschnittener Therapien. Welche Therapien sind bereits heute im Einsatz? Welche Risiken und Nutzen gehen damit einher? Wer hat Zugang zur personalisierten Medizin? Und wird die personalisierte Medizin unser Gesundheitssystem revolutionieren? Diese Fragen stehen bei der Veranstaltung im Fokus. An dem Abend werden v.a. Sie zu Wort kommen und mit den geladenen Gästen diskutieren.

Hinweise zum Gesamtprojekt finden Sie auf www.menschnachmass.ch, u.a. den Link zur Online-Umfrage, in der Sie Ihre Meinung, Erwartungen und Befürchtungen zur personalisierten Gesundheit kundtun können, und zu einem Themenportal, das Sie mit Hintergrundinformationen von ExpertInnen versorgt.

Gäste
Ursula Koch, Leiterin Vorsorge, Betreuung und Nachsorge, Krebsliga Schweiz
Sven Cichon, Departement Biomedizin, Universität Basel
Susanne Brauer, Paulus Akademie

Flyer Personifizierte Medizin (PDF)

Genie oder Mittelmass?

Peter Shaffers Drama «Amadeus» handelt von der schwierigen Beziehung zwischen dem neidgebeugten, überdurchschnittlich begabten Wiener Hofkomponisten Antonio Salieri und dem ungehobelten, genialen Mozart. Salieri hadert mit Gott: Wieso gab dieser ihm das brennende Verlangen, Gott durch herrliche Musik zu preisen, wenn er ihm doch nicht mehr als eine überdurchschnittliche Begabung zukommen liess? Wieso machte Gott nicht ihn, sondern Mozart zum Genie? Salieri beschliesst, sich Gott in den Weg zu stellen und Mozart zu vernichten.

Weshalb sind die Gaben, die ein Mensch mitbekommt, so ungerecht verteilt? Warum sind die meisten von uns nur Mittelmass und keine Genies?

In Kooperation mit dem Theater Rigiblick.

Flyer «Genie oder Mittelmass» (PDF)