Die grosse Passion

Seit 300 Jahren zieht Bachs Matthäus-Passion die Menschen in ihren Bann. Was ist das für eine Musik, die selbst Nicht-Gläubige anrührt? Eingebettet in musikalische Ausschnitte sprechen Persönlichkeiten aus Kultur und Gesellschaft von ihrer persönlichen Beziehung zu Bachs Matthäus-Passion und erkunden die grosse Faszination, die von der «klingenden Predigt» ausgeht.

Eine Veranstaltung im Rahmen von «Schatten der Reformation»

Flyer «Die grosse Passion» (PDF)

Alles nur Narzissten?

Präsident Trump mag ein extremes Beispiel dafür sein. Aber auch bei uns in Europa und der Schweiz drängt sich der Eindruck auf, dass die Selbstdarstellerinnen und Selbstdarsteller in Politik und Wirtschaft zunehmen. Stadt und Kanton Genf können in jüngster Zeit ein Lied davon singen. Woran liegt das? Wie kann man dieser Entwicklung entgegenwirken? Was kann man selber tun, um nicht dieser Gefahr zu erliegen? Reflexionen aus benediktinischem Geist mit Abtprimas em. Notker Wolf.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Katholischen Pfarrei Liebfrauen in Zürich

Flyer «Alles nur Narzissten» (PDF)

PDF Interview mit Dr. Notker Wolf, Mai 2019

 

Swissness

«Swissness» ist heute ein beliebter Marketingbegriff geworden, mit dem Schweizer Werte wie Sorgfalt, Qualität und Innovation auf Produkte übertragen werden. Doch inwieweit steht die Schweizer (Export-)Wirtschaft auch zu den gesellschaftspolitischen Werten der Schweiz wie Neutralität, Friedensbewahrung, Freiheit und Selbstbestimmung?

Interessant am gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskurs ist der Umstand, dass die (Export-)Wirtschaft sowohl von links-grüner wie von konservativer Warte aus kritisiert wird. Die geplante, dann wieder zurückgezogene Lockerung der Bestimmungen zum Export von Kriegsgütermaterialien wurde insbesondere von Links-Grün als Verstoss gegen die Schweizer Werte der Neutralität und der Friedensbewahrung aufgefasst. Andererseits wird das EU-freundliche Engagement der Wirtschaftsverbände und etlicher Schweizer Unternehmen von konservativer Seite sehr kritisch beäugt. Man wirft der (Export-)Wirtschaft vor, wegen kurzfristigen ökonomischen Vorteilen das schweizerische direktdemokratische politische System samt liberaler Wirtschaftsauffassung opfern zu wollen.

Flyer «Swissness» (PDF)

Digitalisierte Arbeitswelt

Klassische Industriearbeiter gibt es in der Schweiz kaum noch. Damit haben wir uns abgefunden, wurden doch andere Arbeitsplätze geschaffen und hat die Zahl der Beschäftigten laufend zugenommen. Gilt das nun auch für Industrie und Dienstleistungen 4.0? Die Expertenmeinungen gehen auseinander: Einige prognostizieren den Wegfall der Hälfte aller Arbeitsplätze, andere vertrauen darauf, dass Innovationen neue Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsplätze schaffen werden. Viele Erwerbstätige fragen sich: Gibt es meinen Job noch in wenigen Jahren? Und die heranwachsende Generation steht vor der Frage, wie soll sich jeder ausbilden, damit er und sie auch später einen Arbeitsplatz findet?

Eine andere Ungewissheit betrifft die Rahmenbedingungen für die Arbeit und das Arbeitsklima in den Betrieben: Was ändert sich, wenn der Mensch in Zukunft mit Robotern und Algorithmen zusammenarbeitet bzw. konkurriert? Wie sieht die digitale Arbeitswelt von morgen aus? Dezentral, flexibel – und doch noch menschlich?

Eine Veranstaltung in Kooperation mit «jenseits IM VIADUKT»

Flyer «Digitalisierte Arbeitswelt» (PDF)

Reise in die weite Welt

Wir verbringen zusammen einen Tag.
Wir tanzen mit Musik um die Welt.
Wir hören Geschichten und führen Gespräche.
Wir spielen Theater und machen Fotos.
Wir gestalten mit Worten und Farben.

Eine Tagung für Menschen mit Behinderungen und weitere Gäste. Organisiert von der Paulus Akademie in Zusammenarbeit mit der Reformierten Kirche im Kanton Zürich und dem Bildungsklub Pro Infirmis, Zürich

Unterstützt durch die Stiftung DENK AN MICH

Folgende Kurse werden angeboten:
– Spazieren und entdecken
– Theater spielen
– Malen – Bilder – Worte
– Spiel mit der Stimme
– Tanz und Bewegung
– Zusammen reden

Musikalische Einstimmung durch Alessandro Zuffelato

Flyer «Reise in die weite Welt» (PDF)

Hunger

Essen und Trinken haben eine Kehrseite: den Hunger. Weltweit hungern mehr als 800 Millionen Menschen. Deutlich mehr noch leiden an Mangelernährung. Alle zehn Sekunden stirbt ein Kind. Dabei gehört das Recht auf Nahrung zu den Menschenrechten,und es gäbe genug Nahrung für alle. Der Theologe und Ethiker Prof. em. Dr. Christoph Stückelberger analysiert die gegenwärtige Situation, erörtert die Gründe des Hungers und benennt Strategien, wie er bekämpft werden kann.

Flyer «Der Mensch ist, was er isst» (PDF)

Religion geht durch den Magen

Wer isst und trinkt, folgt – bewusst oder unbewusst – Regeln, die nicht nur von der Biologie bestimmt sind. Entsprechend kennen alle Kulturen und Religionen Speisegebote oder Tabus. Die Religionswissenschaftlerin Hélène Coste geht den Fragen nach, warum die Menschen ohne solche Regeln und Einschränkungen offenbar nicht auskommen, welche Religionen welche Speisegebote kennen und wie diese erklärt werden. Rabbiner Ruven Bar Ephraim zeigt, was die Speisegebote im Judentum bedeuten und wie man damit umgeht.

Flyer «Der Mensch ist, was er isst» (PDF)

Foodporn als Religion

Rund um das Essen werden Hochfeste zelebriert (Street Food Festival, Food Zürich, Slow Food Market …). In den Tempeln der Kochkünste und den Gottesdiensten der Kochshows werden den verschiedenen Formen des Ernährungsglaubens gehuldigt (vegetarisch, vegan, lactosefrei …). Ist Foodporn zur Ersatzreligion geworden? Mit dem Foodscout von Globus Delicatessa, Richard Kägi, gehen die vier Moderatoren der Witiker Gespräche dem Thema Ernährung als Pseudoreligion nach.

Flyer «Der Mensch ist, was er isst» (PDF)

Grundkurs Sterbebegleitung

Die Begegnung mit schwer kranken und sterbenden Menschen braucht Respekt, Offenheit und Einfühlungsvermögen. Der Grundkurs zeigt, wie mit Menschen in der letzten Lebensphase behutsam umgegangen werden kann. Der Kurs bietet Gelegenheit, sich mit der eigenen Sterblichkeit, mit Tod und Trauer auseinanderzusetzen. Die Bereitschaft, die eigene Lebenssituation als Ausgangspunkt zu nehmen und die Vielfalt möglicher Ausgangspunkte bei anderen Menschen zu akzeptieren, ist Voraussetzung für die Teilnahme.

Themen

Sterben, eine Zeit des Lebens:
Eigene Vorstellungen und Erfahrungen mit Leben, Sterben und Tod. Auseinandersetzung mit dem eigenen Sterben.

Begegnung und Wahrnehmung:
Prozess des Sterbens und der Trauer. Achtsamer Umgang mit Sterbenden.

Praxis der Sterbebegleitung:
Bedürfnisse der Sterbenden und Begleitenden. Kommunikation mit Sterbenden. Möglichkeiten und Grenzen in der Begleitung.

Spiritualität in der Begleitung:
Was ist Spiritualität? Auseinandersetzung mit der eigenen Spiritualität. Jenseitsvorstellungen und Umgang mit Endlichkeit.

Abschiednehmen und Trauern:
Loslassen und Abschied gestalten. Umgang mit Verlust und Trauer.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit CARITAS Zürich

Flyer «Grundkurs Sterbebegleitung» (PDF)

Mein Leben als Text (ausgebucht!)

Das eigene Leben steht im Mittelpunkt dieser Schreibwerkstatt. Erinnerungen sind Ausgangspunkt und Anregung zum Schreiben. Das vergangene Leben wird in der Gegenwart lebendig als Text. Dadurch kann das Geschehene neu gesehen werden. Das Leben hinterlässt eine Wortspur, der man selber folgen kann und die vielleicht auch Nachkommen einen Weg der Erkenntnis bahnt. Mögliche Strukturen des autobiografischen Erzählens werden diskutiert und ausprobiert.

Ziel des Kurses ist es, den Spielraum des autobiografischen Schreibens auszuloten und die Schreibkompetenz zu erweitern. Verschiedene Konzepte und Methoden der Poesie- und Bibliotherapie und des kreativen Schreibens helfen dabei mit. Es werden unterschiedliche Strukturen des autobiografischen Erzählens und der Einbezug des Weltgeschehens in eigene Texte ausprobiert. Zudem wird das Handwerk des Schreibens durch Wortschatz- und Stilübungen sowie durch Ausprobieren unterschiedlicher Perspektiven und Zeitformen vertieft.

Flyer «Mein Leben als Text» (PDF)