Konfliktklärung (Ausgebucht!)

Konflikte sind normal und menschlich. In jeder Beziehung gibt es Konflikte und in der Auseinandersetzung entstehen oft kreative Ideen und Potential für neue Lösungen.

Zu einem Problem werden Konflikte, wenn jemand darunter leidet und das Zusammensein und der Alltag belastet werden. Menschen, die zusammen arbeiten, können durch ungelöste Konflikte massiv beeinträchtigt werden. Betroffene fühlen sich überfordert und sehen sich oft nicht in der Lage, die verworrene Situation zu klären.

Der Kurs bietet Ihnen eine Einführung in die Kommunikations- und Konfliktpsychologie. Geübt wird vorwiegend anhand eigener Fallbeispiele.

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Fake News

Es vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht mit Fake News, Desinformationen, Halbwahrheiten oder mit der Behauptung, bestimmte Aussagen seien Lügen, konfrontiert wird – in der Öffentlichkeit genauso wie im privaten Leben. Es scheint, als hätten sich die Regeln der Kommunikation und des gegenseitigen Vertrauens überhaupt in letzter Zeit verändert: Faktenresistenz, Verschwörungstheorien und Populismus machen sich ungeniert breit. Doch stimmt dieser Eindruck? Konnte man einander früher mehr vertrauen? Ist heute auf nichts mehr Verlass?

Die Witiker Gespräche beleuchten das Thema aus vier Perspektiven: Wie gehen die Medien mit so genannten Fake News um und wie garantieren sie ihre Glaubwürdigkeit? Wie funktionieren Fake News und wo verläuft die Grenze zur konstruktiven Imagination? Welche Folgen hat der Verlust von Vertrauen in Politik, Medien und Wissenschaft für die demokratische Gesellschaft? Ist es sinnvoll, angesichts von Schein und Täuschung noch mit so etwas wie Wahrheit zu rechnen?

Hören Sie zu, diskutieren Sie mit und denken Sie nach. Gastgeber sind die evangelisch-reformierte und die römisch-katholische Kirchgemeinden Witikon sowie die Paulus Akademie.

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Was wäre «Wahrheit»?

In vielen Lebenszusammenhängen spielt «Wahrheit» kaum noch eine Rolle. Und wenn doch, verwechselt man sie mit Faktizität und versteht unter «wahr», dass etwas tatsächlich geschehen ist. Gleichwohl: Allen Relativierungen zum Trotz bleibt die Frage nach unhinterfragbarer und unüberbietbarer Stimmigkeit relevant. Der Theologe Prof. Dr. Matthias Wüthrich erläutert, ob die Wahrheit überhaupt noch eine Zukunft hat, was man künftig darunter verstehen könnte und welche Rolle Religionen oder der Glaube dabei spielen.

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Verlieren wir das Vertrauen?

Vertrauen gilt als zentrale Ressource sozialen Handelns. Aber was ist Vertrauen? Wohin führt der Verlust von Vertrauen in Politik, Medien und Wissenschaft, wenn Verschwörungstheorien und Populismus überhand nehmen? Der Philosoph Prof. Dr. Martin Hartmann von der Universität Luzern erklärt, wie Vertrauen entsteht. Der Politiker und Ethiker Jean-Daniel Strub diskutiert mit ihm, welche Bedeutung Vertrauen für die Gesellschaft hat.

Flyer «Fake News » (PDF)

Was bedeutet «Fake News»?

Wenn die Welt nur aus Fakten bestünde, würde man ersticken; erst die Phantasie, die Fiktionen, wie sie etwa die Literatur schafft, lassen einen atmen. Doch wenn Fiktionen in der Gestalt von alternativen Fakten, Fakes oder gar Fake News gehäuft auftreten, kann es eng werden. Woran erkennt man Fakes bzw. Fake News? Der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Strässle benennt Markierungen im unabsehbaren Gelände zwischen Wahrheit und Lüge.

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Auf die falsche Fährte gelockt?

Spätestens seit der US-amerikanischen Präsidentenwahl 2016 ist der Begriff Fake News zu einem Kampfbegriff geworden. Wie kommen wir Mediennutzer zu glaubwürdigen Informationen? Diskussion über den Umgang der Medien mit Nachrichten mit Raphaela Birrer, Ressortleiterin Politik Tages-Anzeiger, Vinzenz Wyss, Professor für Journalistik an der Zürcher Hochschule für  Angewandte Wissenschaften, und Michael Schönenberger, Leiter Inlandredaktikon Neue Zürcher Zeitung

Flyer «Fake News » (PDF)

Grundkurs zur Sterbebegleitung

Die Begegnung mit schwer kranken und sterbenden Menschen braucht Respekt, Offenheit und Einfühlungsvermögen. Der Grundkurs zeigt, wie mit Menschen in der letzten Lebensphase behutsam umgegangen werden kann. Der Kurs bietet Gelegenheit, sich mit der eigenen Sterblichkeit, mit Tod und Trauer auseinanderzusetzen. Die Bereitschaft, die eigene Lebenssituation als Ausgangspunkt zu nehmen und die Vielfalt möglicher Ausgangspunkte bei anderen Menschen zu akzeptieren, ist Voraussetzung für die Teilnahme.

Themen

Sterben, eine Zeit des Lebens: Eigene Vorstellungen und Erfahrungen mit Leben, Sterben und Tod. Auseinandersetzung mit dem eigenen Sterben.

Begegnung und Wahrnehmung: Prozess des Sterbens und der Trauer. Achtsamer Umgang mit Sterbenden.

Praxis der Sterbebegleitung: Bedürfnisse der Sterbenden und Begleitenden. Kommunikation mit Sterbenden. Möglichkeiten und Grenzen in der Begleitung.

Spiritualität in der Begleitung: Was ist Spiritualität? Auseinandersetzung mit der eigenen Spiritualität. Jenseitsvorstellungen und Umgang mit Endlichkeit.

Abschiednehmen und Trauern: Loslassen und Abschied gestalten. Umgang mit Verlust und Trauer.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit CARITAS Zürich

Flyer «Grundkurs Sterbebegleitung» (PDF)

Identitätsentwicklung in einer sich wandelnden Arbeitswelt

Agilität, Digitalisierung, Selbstorganisation – diese Begriffe werden in der heutigen Arbeitswelt häufig verwendet. Vielleicht ist es auch ein Versuch, den stetigen Wandel der Arbeitswelt in Worte zu fassen und sich Sicherheit und Orientierung zu schaffen. Ob in Unsicherheit oder mit einem gewissen Mass an Kontrolle, die heutige Arbeitswelt bietet neben vielen Chancen auch viele Herausforderungen.

Die diesjährige Fachtagung «Jugend und Arbeit» stellt folgende Fragen: Wie wirkt sich eine wandelnde Arbeitswelt auf die Identitätsentwicklung und die Entwicklung einer Berufsidentität von jungen Menschen aus? Welchen Einfluss haben die Entwicklungen im Berufsleben auf zukünftige Lebensentwürfe? Welche Kompetenzen benötigen Lernende und ihre Bezugspersonen dabei? Zur Beantwortung dieser Fragen helfen zwei Blickwinkel: der gesellschaftliche und der individuelle.

Die Referate von Kristina Hermann und Dr. med. Toni Berthel nähern sich dem Thema aus gesellschaftlicher bzw. organisationaler Sicht und aus jener des Individuums. Perspektiven der Gruppen- und Organisationsdynamik sowie der Psychologie bieten die Grundlage, um auf die eigene Praxis zu schauen. Wie Übergänge am ehesten gelingen können, wird an der Podiumsdiskussion mit verschiedenen Fachpersonen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Sport und Politik diskutiert.

Programm
– Zwei Kurzreferate von Kristina Hermann und Toni Berthel – mit der Möglichkeit Fragen zu stellen
– Pause
– Poetry Slam mit Lisa Christ
– Podiumsdiskussion – mit der Möglichkeit Fragen zu stellen

Eine Veranstaltung in Kooperation mit kabel –Beratungsstelle rund um die Berufslehre, Reformierte Kirchgemeinde Wallisellen, Paulus Akademie Zürich, ethik22 – Institut für Sozialethik, Reformierte Kirche Kanton Zürich, okaj zürich – Kantonale Kinder- und Jugendförderung, Jugendseelsorge Zürich

Referierende
Kristina Hermann, Psychologin, Gruppendynamische Organisationsberaterin und Trainerin für Gruppendynamik (DGGO)
Dr. med. Toni Berthel, Psychiater und Psychotherapeut

Podiumsgäste
Markus Vogel, ehem. Weltcup Skifahrer
Dr. phil. Claudia Schellenberg, Interkant. Hochschule für Heilpädagogik
Michael Weiss, angehender Berufsschullehrer
Caroline Zika, Leiterin Berufsbildung, Flughafen Zürich
Ivica Petrušić, Geschäftsführer okaj zürich, kant. Jugendbeauftragter

Organisation
Jacqueline Käs, Reformierte Kirchgemeinde Wallisellen
Frank Ortolf, Jugendseelsorge Zürich
Jens van Harten, Reformierte Kirche Kanton Zürich
Christoph Vecko, okaj zürich – Kantonale Kinder- und Jugendförderung
Hans-Peter von Däniken Paulus Akademie Zürich
Thomas Wallimann-Sasaki, ethik22 – Institut für Sozialethik
Petra Züsli, kabel – Beratungsstelle rund um die Berufslehre

Anmeldung 
Per Mail an Jugendseelsorge Zürich, Auf der Mauer 13, 8001 Zürich, info@jugendseelsorge.ch oder unter www.jugendseelsorge.ch.

Zugangslink
Am Montag, 23.11.2020 erhalten Sie ein Mail bzgl. Zugangslink und weitere technische Hinweise, so dass Sie gut vorbereitet am Dienstag 24.11.2020 um 9.30 Uhr mit uns gemeinsam in die Tagung starten können.

Im Fahrwasser der Menschlichkeit

Im Zentrum der Podiumsdiskussion steht der schweizerische Dokumentarfilm VOLUNTEER von Anna Thommen und Lorenz Nufer.

Freiwillige reisen nach Griechenland, um den in den Booten ankommenden Menschen zu helfen. Zurück in der Schweiz sind sie zerrissen zwischen ihrem früheren Leben und dem Drang, sich politisch zu engagieren.

In Anlehnung an den Film sprechen Experten aus Kultur, Kirche und Politik über Recht, Moral und Doppelmoral in der Seenotrettung, über die Verteidigung der humanitären Werte Europas, über Gerechtigkeit und Barmherzigkeit und darüber, wieweit es Aufgabe der Zivilgesellschaft ist, politische Missstände auszubügeln.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Zurich Film Festival.

Podiumsgäste
Lic. iur. Kurt Fluri, Nationalrat und Stadtpräsident von Solothurn
PD Dr. Christoph Sigrist, Pfarrer am Grossmünster
Anna Thommen, Regisseurin
Lorenz Nufer, Regisseur

Flyer «Fahrwasser der Menschlichkeit» (PDF)

Zukunft der Stadt

Städte sind Laboratorien der Moderne, wo sich Ökonomie, Politik, Religion, Kultur und Wissenschaft aufeinander beziehen. Globale Entwicklungen spiegeln sich in ihnen, widersprüchliche Interessen prallen zusammen. Auf engstem Raum treffen sich Menschen und Ideen, existieren die unterschiedlichsten Lebensstile nebeneinander. Wie bringt man die Ansprüche der demokratischen Öffentlichkeit, die Forderung nach Verdichtung, die Auswirkungen digitaler Umwälzungen, die Logik des Investmentkapitals und das Verlangen nach individueller Selbstverwirklichung zusammen?

Flyer «Zukunft der Stadt»  (PDF)