Meditatives Bogenschiessen

Pfeil und Bogen sind bloss Hilfsmittel, um das Geheimnis der Lebenskunst zu entdecken, das nicht darin besteht, besser zu treffen, sondern darin, leichter loszulassen. Kurt Österle

Mit Bogenschiessen, Meditation und christlichen Impulsen kann das Gefühl der inneren Mitte erlebt werden. Dabei ist es egal, ob man im Bogenschiessen schon geübt ist oder nicht. Bogenschiessen fördert geistige, körperliche, emotionale und spirituelle Fähigkeiten. Es geht um Spannung und Entspannung, Festhalten und Loslassen, Abbau von Leistungsdruck sowie Körperwahrnehmung, gesundheitliche Aspekte und hilft Ziele sowie innerliche Konflikte zu erkennen.
Beim meditativen Bogenschiessen geht es in erster Linie um Selbsterfahrung, persönliche Entwicklung und nicht um (sportliche) Höchstleistung.

Die befreiende Kraft des Schreibens

Schon immer davon geträumt, ein Buch oder die eigene Biographie zu schreiben? Ok, Sprach- und Grammatikkenntnisse sind hilfreich, aber nicht genug, um diesen Traum zu erfüllen. Zuerst muss man den inneren Schreiber befreien! Nur er kann die echte Geschichte schreiben, auf die sich bestimmt viele Leser und Leserinnen freuen! Denn mit deiner Geschichte kannst du deine Mitmenschen nicht nur inspirieren, sondern ihnen vielleicht auch helfen, aus deinen Erfahrungen zu lernen!

An wen wir uns wenden: An alle, die gerne schreiben möchten. Erfahrungen mit Schreiben sind nicht nötig. Ideal auch für Schreiber und Schreiberinnen, die eine Schreibblockade haben oder die Inspiration suchen.

Durch gezielte Übungen und Techniken mit dem inneren Schreiber in Kontakt kommen und Freude am Schreiben spüren. Kurzgeschichten, Gedichte oder einfach Gedanken schreiben. Möglicherweise den Anfang eines Buches verfassen. Hemmungen abbauen, Blockade lösen, die Schreibkraft befreien.

Der Atem des Lebens – ein beseelter und heilender Geist

Die Aussage von Albert Einstein, dass sich unsere Probleme nicht auf derselben Ebene lösen lassen, auf der sie entstanden sind, kann uns ermutigen, tiefer zu schauen und nach innen zu horchen – und uns wieder neu rückverbinden an unseren innersten Wesenskern, der uns eine umfassendere Sicht und Erkenntnis offenbart als es unser konditionierter und meist ruheloser Geist vermag.
Bewusst wahrgenommener Atem führt uns in diese tiefe Rückverbundenheit und schafft Raum für unsere Seele, unseren Geist.
Mit einer altbewährten, atemzentrierten Meditationsmethode aus der tibetisch-buddhistischen Tradition lassen wir unseren Geist erst einmal zur Ruhe kommen (Shamatha), um dann aus dieser Ruhe heraus seine vielfältigen Aspekte anzuschauen (Vipashana) und mit ihnen vertraut zu werden.
Angesprochen sind Menschen, die sich selber wieder näherkommen und sich mit den Facetten ihres Geistes vertraut machen wollen, um so zu einer Sprache des Herzens zurückzufinden, die öffnet und befreit und zu einem menschenfreundlichen, erfüllten Leben inspiriert. Wir üben im Sitzen, Gehen und Stehen.
Thematische Impulse und Entspannungsübungen unterstützen uns dabei.

Chortage Auffahrt 2018 «Lieder im Freien zu singen»

Wir erarbeiten folgende Chorwerke:
«Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht» Op. 41 Nr. 3;
«O sanfter, süsser Hauch!» Op. 48 Nr. 1
«Süsser, gold’ner Frühlingstag!» Op. 48 Nr. 3
«Wie lieblicher Klang, o Lerche, dein Sang!» Op. 48 Nr. 4
«O wunderbares tiefes Schweigen» Op. 48 Nr. 5
«Im Grün erwacht der frische Muth» Op. 59 Nr. 1
«O Thäler weit, o Höhen» Op. 59 Nr. 3
«Die Nachtigall, sie war entfernt» Op. 59 Nr. 4
«Wenn im letzten Abendstrahl» Op. 59 Nr. 5
«O Winter, schlimmer Winter» Op. 88 Nr. 3
«Durch Feld und Buchenhallen» Op. 88 Nr. 5
«O Wald, du kühlender Bronnen» Op. 100 Nr. 4

Quellen meiner Kraft

Kraft, Weisheit und Stärke, all das tragen wir in uns. Aber allzu häufig sind sie begraben unter den vielen Herausforderungen des Alltags. Sich das bewusst zu machen und sich auf die Spurensuche nach eigenen Ressourcen und Energiequellen zu begeben, stärkt bereits.
Gemeinsam setzen wir beim Ist-Zustand an. Von dort gehen wir weiter zu Bedürfnissen, Möglichkeiten, Wegen und Gedankenexperimenten. Wir nehmen uns die Zeit und Freiheit, einmal ganz bei uns zu sein. Wer Orte seiner eigenen Kraft, im Alltag aufzusuchen lernt, ist motivierter, ausgeglichener und belastbarer. Das Selbstbewusstsein nimmt zu, ebenso wie die Freude am Handeln und dem Entwickeln kreativer Lösungen.

Als Psychologin und Psychotherapeutin mit kognitiv-verhaltenstherapeutischem Schwerpunkt und als Pfarrerin mit einem Schwerpunkt auf ritueller Lebensgestaltung, sprechen wir Frauen und Männer an, die die Kombination von theologisch-spirituellem und psychologischem Input gerne nutzen, um nach den eigenen Ressourcen zu fragen. Wir machen uns auf, die eigene Stärken und Fähigkeiten zu benennen und bewusst in unser Leben zu integrieren.

Durch Rituale, durch die Arbeit mit gestalterischen Elementen und in gemeinsamen Gesprächen, nehmen wir in den Blick, was uns persönlich stärkt. Sinnfragen werden ihren Platz ebenso haben wie die Reflexion über ganz persönliche Wege und Einstellungen. Auch Einzelgespräche sind auf Wunsch möglich.

Gruppe Atem Klang – Sommer (Kursreihe von 10 Vormittagen)

Die Arbeit gestaltet sich vorwiegend aus Atem- und Empfindungsübungen nach Margrith Schneider (ATLPS), ergänzt durch Klang und Stimme.
Der Atem-Odem eröffnet den Zugang zum seelisch-geistigen Erkennen. Empfindung ist mehr als Wahrnehmung. Empfindung ist mein Beitrag, der geistigen Kraft zu erlauben, in mir zu wirken, ganz physisch. Empfindung ist mein JA zu mir und mein JA zur geistigen Kraft in mir. Geistige Kraft braucht mein JA, um sich wirksam und wegweisend entfalten zu können. Die Übungen finden im Liegen, Sitzen oder Stehen statt. Die Ruhe der Übungen hilft uns, transparent zu werden, dadurch können auch innere Prozesse zur Klärung kommen.
Werden unsere Zellen von Klang und Stimme berührt, können sich Stagnation und Kristallisation auflösen, das heisst, wir werden mehr zu dem, was wir wirklich sind. Indem wir Unausgesprochenem Töne geben, eröffnen wir Körper und Seele die Möglichkeit, sich zu wandeln. Durch das Ausdrücken verändert es sich, ohne Interpretation, ohne Geschichte dazu.

Stille als Ressource – Innehalten, schweigen, auftanken.

Immer mehr Menschen sehnen sich nach Oasen der Stille und Einkehr. Das ehemalige Kloster Kappel ist so ein Ort. Im Kurs schweigen wir einen Tag lang (inkl. den Mahlzeiten) zusammen mit der Gruppe oder in angeleiteten Einzelübungen. Textimpulse und Meditationshilfen aus verschiedenen spirituellen Traditionen helfen die Stille als Ressource zu erleben.
Ohne die Ablenkungen des Alltags lauschen wir mit dem «Herzensohr» auf unser innerstes Sein.

Yoga & Meditation

Sanfte, vitalisierende sowie kräftigende Yogapraxen, in welche die Aspekte wie Hingabe, Achtsamkeit und Geduld mit einfliessen, begleiten uns durch das Wochenende. Atemübungen, Entspannungs- und Meditationsübungen sowie Klangschalen wirken unterstützend, um die eigene Mitte und Stille zu erfahren. Einführung in die Yogaphilosophie, in die Yoga Sutren nach Patanjali.
Beim Üben von Yoga, verschmelzen Entspannung und Anspannung zu einem harmonischen Zustand. Diese Empfindung wird Sthirasukham-Asanam genannt, die glückliche Empfindung, diese beiden Qualitäten, Leichtigkeit und Stabilität können durch den reichen Schatz des Yogas und der Meditation erfahren werden.

Kräuterapotheke

Heilpflanzen begleiten den Menschen seit jeher. Gerade die Pflanzen aus der eigenen Umgebung waren den Menschen in früheren Zeiten vertraut. Mit ihrer Hilfe wurden kleinere und grössere Alltagsleiden behandelt und Lebensabschnitte positiv unterstützt und geschützt. Lange bevor die Wirkkraft der einzelnen Pflanzen mit ihren Wirkstoffen und -mechanismen erklärt werden konnten, begegneten die Menschen den Pflanzen in ihrer Umgebung mit offenen Sinnen und in grosser Verbundenheit. Im Eingebettetsein in der Natur wird das Leben im Jetzt geprägt, geformt und bereichert. In aufmerksamer, ritueller Begegnung mit den Pflanzen kann eine erweiterte Wahrnehmung der Pflanzenkräfte geübt werden. Die Urkraft der unerschöpflichen Natur eröffnet sich als Quelle von Lebensfreude und dem Wissen von Eingebundensein.
Herzlich willkommen! Begleiten Sie uns in die Natur hinaus und lernen Sie, Ihre Sinne für die kleinen Wunder zu öffnen, um die grossen zu erleben.

Humor – für mich und mein Leben

Humor hat man nicht einfach oder man hat ihn nicht.
Humor ist eine körpereigene Substanz.
Humor ist eine der Charakterstärken und lässt sich sogar trainieren.
Humor entspringt einer beweglich-bewegenden Lebenshaltung.
Der eigene Humorstil widerspiegelt, was man lustig finden könnte.
Humor ist zu einer gesellschaftlich breit akzeptierten und geschätzten Eigenschaft geworden. Wer sich heute am Arbeitsplatz humorvoll gibt, erweckt eher den Eindruck menschlich und sympathisch als unprofessionell zu sein. Humorvolles Handeln kann stressreduzierend wirken.
Humor bewegt nicht nur unsere Gedanken, sondern unser ganzes Wesen und oft sogar unser Umfeld.

Gib’ dir Zeit und sei bereit, für des Wunders Herrlichkeit …