Mandalas

An diesen Kurstagen lernen Sie die Technik des freien Mandala-Malens kennen. Ohne Hilfsmittel (wie Zirkel) malen und gestalten Sie individuelle Mandalas. Mit Farbstift tauchen Sie ein in die Welt der Farben und Formen. Dabei entdecken Sie Ihre ureigenen Formen und Farbkombinationen. Ihr kreatives Spiel beginnt!

In einem wert- und urteilsfreien Rahmen erleben Sie zugleich den entstehenden Raum der Stille und Konzentration. Entspannt und in Freude können so persönliche, einzigartige Werke erschaffen werden.

Sie erfahren auch einiges über die Geschichte des Mandalas und wie Sie das freie Malen im Alltag gezielt, z. B. zur Entspannung, einsetzen können.

Zusätzlich gestalten wir Mandalas mit Naturmaterialien. Dafür gehen wir auch ins Freie.

Shibashi Qi Gong – Meditation in Bewegung

Shibashi ist Meditation in Bewegung und stammt aus der Familie des Tai Ji – Qi Gong. In achtzehn poetischen Bewegungsbildern können Körper, Geist und Seele aufatmen, in ruhender Achtsamkeit. Verbunden mit Himmel und Erde öffnet sich das Herz für die Gegenwart des Göttlichen in allem, im JETZT.

Kurselemente: Shibashi-Bewegungsmeditation, mit Übungen der Achtsamkeit, Austausch, Ritualen und Kurzimpulsen zu Körperspiritualität. Begleitende Texte und Hinweise zeigen innere Verbindungen zur Schöpfungsspiritualität und zur mystischen Tradition des Christentums auf.

Begreifen (Renate Lauper)

begreifen
heisst,
den Griff
lockern
bis Stille
in den Händen
liegt

Mandalas

An diesen Kurstagen lernen Sie die Technik des freien Mandala-Malens kennen. Ohne Hilfsmittel (wie Zirkel) malen und gestalten Sie individuelle Mandalas. Mit Farbstift tauchen Sie ein in die Welt der Farben und Formen. Dabei entdecken Sie Ihre ureigenen Formen und Farbkombinationen. Ihr kreatives Spiel beginnt!

In einem wert- und urteilsfreien Rahmen erleben Sie zugleich den entstehenden Raum der Stille und Konzentration. Entspannt und in Freude können so persönliche, einzigartige Werke erschaffen werden.

Sie erfahren auch einiges über die Geschichte des Mandalas und wie Sie das freie Malen im Alltag gezielt, z. B. zur Entspannung, einsetzen können.

Zusätzlich gestalten wir Mandalas mit Naturmaterialien. Dafür gehen wir auch ins Freie.

Sexualität & Liebe

Wie wichtig und heilsam sind Sexualität, Intimität und Nähe? Wann wird körperliche Liebe zum Gebet, zu einem In-sich-Gehen und still werden? Wie dient Sexualität der Liebe und Verbundenheit? In einer übersexualisierten Welt ist es als Paar eine Herausforderung, eine eigene Form der Intimität zu finden und zu leben. Damit das Liebesleben des Paares in einer gesunden Balance bleibt, braucht es neben Eros auch ein Bewusstsein für Agape – dem Gewahrsein der bereits vorhandenen Fülle.
Paare, die mehr über die Zusammenhänge zwischen körperlicher und seelischer Liebe erfahren möchten und die neue und aufrichtige Wege in der Sexualität kennenlernen möchten. Die Privatsphäre des Paares ist gewährleistet. Es gibt keine Gruppengespräche.
Das Paar erlebt die heilende Kraft des absichtslosen Berührens und die Bedeutung von Achtsamkeit und Stille in der Sexualität. Die dadurch gewonnene Verbundenheit stärkt das Band der Liebe. Das Paar lernt einfach und mit spielerischem Tiefgang über Sexualität zu kommunizieren.

Kappeler Klostertage 2018

Mit einer Sehnsucht nach Ewigkeit im Herzen wird der Mensch in die Zeit geworfen. Ist bemüht zu planen, zu entscheiden, zu verstehen. Und erlebt mit zunehmendem Alter, dass eben oft auch das Ungeplante eintrifft. Erlebt Wechsel, die ihn erleichtern und Wechsel, die ihn wehmütig zurückblicken lassen. Schauen wir auf unsere gelebten Jahre zurück, gibt es vielleicht Phasen, die wir froh sind hinter uns zu haben und andere, die am liebsten andauern sollen. Öffnen wir den Blick vom Persönlichen ins Weltgeschehen, nehmen wir ebenfalls Gegensätzliches wahr, das sich oft nicht leicht deuten lässt. Wer spannt den Bogen über all die Wechsel? Ahne ich in all dem Gegensätzlichen dennoch ein Ganzes, einen Faden, der durch die Wechselfälle hindurchgeht und alles wie Perlen miteinander verbindet?
Die grossen Fragen aus Kohelet 3 begleiten uns durch diese Klostertage. Die Tage werden strukturiert durch die Tagzeitengebete, biblische Impulse, Singen und Ateliers. Im Atelier Kontemplation wird das Sitzen im Schweigen geübt. In Zwischenzeiten ist Gelegenheit zur eigenen Vertiefung mit Bibeltexten und selbst mitgebrachter geistlicher Lektüre. Im Atelier Freiraum geht es um das individuelle Vertiefen eines selbstgewählten Themas. Mögliche Themen sind: Ausgewählte Lektüre – in Kleingruppen das Thema vertiefen – Gänge in die Natur – kreatives Gestalten – etc. (Material muss mitgebracht werden).

Tanzwochenende – Stimmen der Welt

Sommersonnenwende
Seidig schimmern Blatt und Blume. Sonne in des Jahres Mitte gibt sich ganz.
Dann ein Zögern, als verhielten Schritte, als erwachte wer aus Lust und Tanz.
Sonnen – Wende. Trauer will dich streifen. Doch du weisst, im Abschiedsglanz können erst die Früchte reifen.
Erika Beltle

Die Zeit der Sommersonnenwende lädt uns ein, die sommerliche Weite zu erleben. In diesem Aussen sein empfangen wir Licht und Leichtigkeit. Im Weit sein können wir auch den Innenraum neu erleben, als Punkt zum Umkreis, als Zentrum in der Bewegung.
Tanzend verbinden wir uns an diesem Juni-Wochenende mit den verschiedenen Musikkulturen der Welt, hören und erleben Stimmungen, Rhythmen und Themen und lassen uns von ihnen inspirieren.
Stimmen der Welt ist ein Themenkreis welcher verschiedene neugeschaffene Kreistänze von Martin Scheiwiller in lebendiger Weise mit Themen aus der Natur und dem Jahreslauf verbindet. Das Tanz-Erleben wird ergänzt durch Liedtexte zu den Tänzen.

Tai Ji – achtsam im Leben

Tai Ji, diese gleichzeitig kraftvoll und sanft dahinströmende Art sich zu bewegen wird auch als «Tanz des Lebens» bezeichnet. Im Tai Ji geht es um die ewige Folge der Polaritäten des Lebens, um Werden und Vergehen, um das Hinaustreten und das Nachhause Kommen, um Kraft und Zärtlichkeit, um Aktion und Loslassen. Tai Ji ist achtsame Erfahrung des Lebens.

Wir beginnen die Kurstage jeweils mit Bewegungs- und Atemübungen, mit Meditation und Besinnung. Tagsüber spielen wir mit den Polaritäten des Lebens, mit der Symbolik der Tai Ji-Form der Fünf Elemente. – Wenn es das Wetter erlaubt, werden wir auch draussen an verschiedenen Orten der inspirierenden Klosteranlage üben. Im Freien kann sich Tai Ji besonders gut entfalten.

Die Tai Ji-Form der Fünf Elemente ist eine kurze, einfache Form, die sich in der Regel an einem Wochenende erlernen lässt.

Der Kraft des Segens vertrauen

Manchmal müssen wir um den göttlichen Segen bitten, ja sogar eine ganze Nacht lang um ihn ringen, so wie Jakob am Fluss Jabbok mit einem mächtigen Gegenüber um den Segen kämpfte, damit die zerbrochene Beziehung zu seinem Bruder Esau geheilt werden konnte. Viel häufiger brauchen wir uns nur zu öffnen für die vielfältigen Segnungen, die täglich für uns bereit liegen.
An diesem Wochenende erinnern wir uns daran, dass wir zum Segnen befähigt sind. Wir vertrauen der Kraft des Segens und lassen uns ermutigen, neue Erfahrungen mit dem Segen zu machen.
Frauen und Männer, die lernen möchten, als Gesegnete ihren Segen grosszügig zu verschenken.
Eigene Erfahrungen mit dem Segen sollen vertieft und das Vertrauen in seine Kraft gestärkt werden.

Schachteln mit Suminagashi-Papier

An diesem Wochenende nähern wir uns der uralten japanischen Technik SUMINAGASHI. Das ist eine spezielle Marmoriertechnik, die schon vor hunderten von Jahren zum Papierfärben angewandt worden ist. Auf diese speziellen Papiere wurden Gedichte, Dokumente und andere wichtige Schriften geschrieben.
Im ersten Teil werden wir einige Bogen dieser Papiere herstellen. Es ist eine sehr beruhigende und meditative Tätigkeit. So dürfen wir ganz aus unserem Alltag aussteigen und in die Welt des Papiers eintauchen.
Im zweiten Teil stellen wir kleine Schachteln her, die dann mit den Suminagashi-Papieren überzogen werden. Und wer möchte, kann auf kleinen Kärtchen seine Gedanken sammeln und in den Schachteln bewahren.

Singen – Klang – Spiritualität

Wir singen. Die Kirche ist unser Klangraum.
Wir singen einfache, vierstimmige geistliche Chorsätze, die der Akustik der gotischen Kirche entsprechen. Wir erarbeiten uns die Klänge hörend – ohne Noten – und suchen einen reinen farbigen und obertonreichen Chorklang.
Die Balance zwischen Hören und Singen, zwischen Aufmerksamkeit und Gelassenheit, zwischen Wahrnehmung und Tun, soll sich immer wieder neu einstellen.
Individualität und gemeinsames musikalisches Gestalten sind uns wichtig. Wir sprechen durch die Stimme. Wir finden einen Ausdruck durch Klänge. Klänge sind nicht richtig oder falsch, sondern nur reicher oder ärmer, wärmer oder kälter, heller oder dunkler.
Zwischen dem intensiven Singen gibt es einige kleine Inseln des Gesprächs über Texte der Bibel, ein Gleichnis, eine Erzählung, ein Psalmwort. Vorschläge sind willkommen.
Sie sollen den Bogen schlagen von der Interpretation von Musik zur Interpretation von biblischen Texten. Sprache und Musik leben auf in unserer Interpretation.