Digitalisierung in den Unternehmen – Chancen und Herausforderungen

Die Arbeitswelt der Zukunft wird verstärkt geprägt sein vom digitalen Wandel. Eine überwiegende Mehrheit der kleinen und mittelgrossen Unternehmen in der Schweiz sehen dies als relevant an für ihre Zukunft. Eine Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz hat sich mit der Situation befasst und kommt zum Schluss, dass die Unternehmen sich neu aufstellen müssen: Sie müssen die neuen Bedürfnisse kennen und auf sie eingehen. Sie müssen wissen, wie sie die Daten nutzen und die dafür nötigen Technologien beherrschen. Und schliesslich müssen sie ihre Verfahren optimieren bzw. automatisieren. Was aber bedeutet das für die Unternehmen und für die Arbeitnehmenden? Wo liegen die Chancen, wo die Herausforderungen und möglichen Konflikte?

Welchen Einfluss hat die Transformation auf die Arbeitswelt, auf die Beschäftigung und auf die Qualität einer menschenwürdigen Arbeit? Zwei Referate zeigen auf, was genau die Digitalisierung für die Unternehmen bedeutet und welchen Herausforderungen man sich dabei auch aus Sicht der Arbeitnehmenden stellen muss.

Was wird aus uns Menschen? Digitalwelten machen uns überflüssig – oder wir erfinden uns neu

Manche sehen den Menschen bereits als Auslaufmodell. Smarte Maschinen und künstliche Intelligenz übernehmen, sicherer, effizienter, rationaler. Ludwig Hasler sieht genau darin unsere Chance: Erstmals in der Geschichte scheint es möglich, uns von allen quasi-maschinellen Tätigkeiten frei zu machen – und so Zeit zu kriegen für spezifisch menschliches Tun. Hasler plädiert für eine Symbiose von Mensch und Maschine: Wir könnten lernen, mit der Maschine zu tanzen, jedoch so, dass wir den Tanz führen. Er zeigt konkret, wie wir das stärken könnten, was wir besser können als die Maschine – nach dem Motto: Besser als die Maschine ist der Mensch wohl nur als Mensch.

 

19-38 Tagung für Sekretariatsmitarbeitende

Entdecken Sie die Geheimnisse unseres Gehirns und bringen Sie Ihre Neuronen kreativ auf Trab! Das Gehirn ist auf lebenslanges Lernen angelegt. Bis ins hohe Alter kann Neues gelernt werden. Bei Lernvorgängen werden die aktivierten Hirnareale im positiven Sinn strukturell verändert.
Das Referat «Train the Brain» von Elsbeth Rohr-Hagen bietet einen ersten Einblick in multimodale Lernformen, welche das Gehirn in Schwung versetzen.
Am Nachmittag dürfen wir bei einem Besuch der Stiftung Satis (Sozialeinrichtung für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen) Einblick in das Wohnen, die Arbeit und die Organisation der Stiftung nehmen.

19-31-2 Herbst-Kirchenpflegetagung

Die Kirchenpflegetagungen, die 2010 als Dankeschönanlass für die ehrenamtlichen Kirchenpflegemitglieder gestartet wurden, erhalten ab 2019 eine zusätzliche Zielgruppe: wir begrüssen auch die Ordinierten ganz herzlich. Die ganze Kirchenpflege ist nun eingeladen, so dass alle gemeinsam Impulse bekommen,diese adaptieren und weiterentwickeln können. Der Kirchenrat möchte dabei ein Thema, das ihm für die neue Legislatur wichtig ist, vertiefen und mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen. Das Legislaturthema 2, Leben und Handeln der Kirche, zählt unter anderem auf: «Es wird eine grössere Vielfalt an Gottesdienstformen an Sonn- und anderen Tagen angestrebt.» Für Gottesdienste trägt die gesamte Kirchenpflege die Verantwortung. Es sind Impulse für eine vielfältigere Gottesdienstgestaltung geplant, es soll aber auch Zeit fürs Gespräch innerhalb der Kirchenpflegeteams bleiben. An der Tradition einer einfachen gottesdienstlichen Feier wie auch an einem gemeinsamen Essen soll festgehalten werden. Thema und Inhalt der Tagungen im Januar (Morgen) wie im September (Nachmittag) sind jedoch weitgehend identisch, so dass man sich nur für eine anmelden soll.
Der Kirchenrat bedankt sich mit dieser Tagung im Namen der ganzen Landeskirche bei Ihnen allen für das, was Sie mit der Arbeit in der Kirchenpflege leisten.
In diesem Sinne laden wir Sie zur Januar-Kirchenpflegetagung 2019 nach Lenzburg ein. Wir freuen uns, wenn wir Vertreterinnen und Vertreter aus möglichst allen Kirchenpflegen begrüssen dürfen.

K KiK Mit Kindern feiern, beten, Rituale entwickeln – Basisausbildung KiK, Modul 4

Wie wird eine Feier für (kleine) Kinder zur religiösen Erfahrung? Anleitung

zu Form und Aufbau einer Feier mit liturgischen Elementen. Kennenlernen

bewährter Praxisbeispiele.

Inhalt: Definieren von Zielen für das konkrete Feiern mit Kindern. Unterschiede im Umgang mit

Klein- und Schulkindern. Entwicklung eines Gespürs für Form und Aufbau einer Liturgie.

Kennenlernen bewährter Gebetsformen, Segenstexten, Ritualen und Liedern. Reflexion der

eigenen Praxis.

Der Kurs kann als Teil der modularen Ausbildung Kaleidoskop oder als Einzelangebot besucht werden.

Ziele

Die TN

  • formulieren mögliche Ziele von Feiern mit Kindern
  • entwickeln zielorientierte liturgische Formen und Abläufe
  • beleuchten konkrete Praxisbeispiele kritisch
  • vergleichen Neues mit der eigenen Praxiserfahrung

K HRU 119 HRU und konfessionelle Lehrpläne – HRU-Treffen ABGESAGT

Römisch-Katholischer Lehrplan für Religionsunterricht und Katechese (LeRUKa) und Reformierte Orientierung Religion. Überlegungen zu deren Berücksichtigung im HRU.

Inhalt

Moni Egger stellt den neuen römisch-katholischen Lehrplan und die Empfehlung Rahmenlehrplan der Reformierten Landeskirche Aargau vor. Zusammen überlegen wir, inwiefern diese für den HRU berücksichtigt werden sollen, können, müssen. Dabei wird die Frage aufgeworfen: „Wo findet religiöse Bildung statt, wo religiöse Beheimatung?“ Impulsreferat und Diskussion.

 

K 1809 d Dein Reich komme! – Das Gebet Jesu aus seiner Zeit heraus verstehen

Einführung in ein neues, kompetenzorientiertes Lehrmittel, das Kindern das Vaterunser /

unser Vater anhand einer packenden Geschichte zugänglich macht.

Inhalt

Wer um das tägliche Brot bittet, kennt den Hunger. Wer nach dem Königreich Gottes

schreit, erfährt die Unterdrückung im Kaiserreich Rom. Hinter den Bitten des Vaterunser /

unser Vater stehen konkrete Erfahrungen von Menschen in einer unruhigen Zeit. Das

Lehrmittel „Dein Reich komme!“ erzählt in einer packenden Geschichte vom Alltag im

ersten Jahrhundert, zur Zeit, als Jesus lebte. Die Geschichte vermittelt den Kindern den

sozialgeschichtlichen und theologischen Hintergrund des Gebets Jesu. So werden sie

befähigt, Elemente des Gebets in ihrer existenziellen Dimension eigenständig zu deuten.

An der Weiterbildung stellt die Autorin das Lehrmittel vor. Sie erklärt das Konzept, zeigt

seinen Lehrplanbezug und bietet konkrete Umsetzungsbeispiele für die Arbeit mit Kindern

von 8-10 Jahren.

 

K 1907 Kompetenzorientierung Alles klar? – Die Mose-Erzählung korrelativ im Kinderalltag vorgefunden – AUSGEBUCHT

Was hat Mose im Kinderalltag verloren? Wie gelingt der Perspektivenwechsel vom Bibeltext zum Kind? Exemplarisches Korrelations-Lernen anhand der Mose-Erzählung.

Inhalt

Kompetenzorientierung in Religionsunterricht und Katechese richtet den Blick verstärkt auf die Kinder. Kompetenzen können nur auf vorhandenen Ressourcen aufgebaut werden, welche die Kinder mitbringen. Exemplarisch und praktisch werden im Kurs die Verbindungspunkte von Kindern und der Mose-Erzählung aufgespürt und für die Planung von katechetischen Einheiten fruchtbar gemacht.

 

K 1906 Vielfältig und farbenfroh – Ideen und Praktisches für das Bemalen von Fahnen mit Gruppe

Einführung und Einüben in das Bemalen von Fahnen. Ideen für Fahnenprojekte mit Gruppen.

Inhalt
Das Bemalen von Fahnen in Religionsunterricht und Katechese verbindet und begeistert. Ob vor der Kirche oder im Pfarreigarten, das Spiel der Fahnen im Wind fasziniert und inspiriert Menschen jeden Alters und ist eine Botschaft, die positiv ankommt.

Die Teilnehmenden erhalten Grundlagen und Hintergründe für das Bemalen von Fahnen. Sie üben das Bemalen praktisch und lernen Herangehensweisen und Einsatzmöglichkeiten kennen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Bemalen von Fahnen mit Gruppen. Ob mit Jugendlichen oder als generationsverbindende Aktion von Kindergartenkindern und deren Bezugspersonen ist vieles möglich.

Wie kann ein Rahmenprogramm aussehen? Wie viel Zeit braucht man zum Bemalen? Wie verhindert man ein Farbenchaos? Diese und weitere Fragen werden wir zusammen beantworten.