Zen-Meditation und japanische Tuschmalerei

Das Sitzen in der Stille ist Bestandteil aller japanischen Wege. Aus der Stille heraus leben wir uns in den Geist der japanischen Tuschmalerei ein. Im absichtslosen Üben an
Bambus, Gräsern oder Blüten werden die verschiedenen Techniken und Möglichkeiten bewusst. Die japanischen Dreizeiler (Haiku) sind eine Quelle der Inspiration. In freier
Gestaltung setzen wir Texte in Malerei um oder lassen eigene entstehen. Durch Gespräch, unser Tun, das Erläutern von Hintergründen östlicher und westlicher Kunst vertiefen wir das Geschehen.

Arbeitsweise
Sie lernen
– durch Übungen zu entspannen und zu harmonisieren
– durch Meditation die eigene Mitte zu finden
– durch Malerei schöpferische Fähigkeiten zu entfalten

Bitte mitbringen
– Tusche im Glas oder Tuschstein und Tusche zum Anreiben
– 1 Teller zum Mischen
– schwarze Filzunterlage (A3) oder altes Tuch
– Pinsel und Papier (kann auch im Kurs erworben werden)
– Wasserglas und Mallappen
– bequeme Kleidung für Übungen

Innehalten in der Sommerfülle

Kontemplation in der Tradition der christlichen Mystik ist schweigendes DASEIN in der Gegenwart Gottes. Den Rahmen bildet die gegenstandslose Meditation in der Ruhe des Körpers und des Geistes. Kontemplation lehrt:
– im Alltag innezuhalten und sich zu verlangsamen
– sich selbst und die Mitwelt achtsam und wohlwollend wahrzunehmen
– Energien zu bündeln und kraftvoll zentriert zu sein
– sich innerlich zu ordnen, zu heilen und zu wachsen
– zur Einheit und zu einem Leben in Liebe zu allen Geschöpfen zu erwachen.

Inhalt
Sitzen und ausgedehntes meditatives Gehen, Einüben in die Körperpräsenz, einfache Rituale, Möglichkeit zum Einzelgespräch, Impulsvortrag. Der Kurs eignet sich zur Vertiefung wie auch als Einführung.

Hinweis
Sitzkissen, Hocker oder Stühle sind vorhanden. Bitte tragen Sie bequeme Kleidung in gedeckten Farben und bequeme Schuhe für draussen.
Einer körperlichen Einschränkung kann gern entsprochen werden.

Achtsam durch das Jahr

Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser sind die 5 Phasen aus dieser Bewegungsmeditation. Sie orientieren sich am Wechsel der Jahreszeiten und gehören zu allen Lebensprozessen: vom Wachstum über die volle Entfaltung wieder zurück in die Stille. 5 Übungen aus dem Qi Gong lassen in die Wandlungsphasen eintauchen und sie körperlich miterleben. Sie helfen im Fluss des Lebens zu bleiben. Die Übungen werden im Kurs sowohl einzeln, als auch in einem fliessenden Ablauf eingeübt. Bewegt und in Stille schöpfen wir aus der Quelle in uns und lassen uns von der Kraft der Jahreszeiten verwandeln.

Arbeitsweise
5-Phasen-Qi Gong, Austausch, Atemübungen, Selbstmassage, Körperreise.
Voraussetzungen

Für alle, die 5-Phasen-Qi Gong vertiefen oder neu erlernen möchten. Es beruht auf Bildern aus dem Shibashi. Sie sind für jedes Alter geeignet und bedürfen weder körperlicher Fitness, noch Vorkenntnissen.

Hinweis
Bitte bequeme Kleidung mitbringen.

Mit Freude den Glauben mit Kindern feiern

Ein Kurstag für Frauen und Männer, die Kinderfeiern vorbereiten und leiten

Die Bibel bietet eine Fülle von Geschichten, in denen erzählt wird, wie Gott den Menschen nahe ist. Viele dieser Geschichten sind auch für Kinderfeiern geeignet. Wir müssen sie nur mit allen Sinnen erfahrbar und in einer kindgerechten Sprache zugänglich machen. Dazu gibt es viele Möglichkeiten und Hilfsmittel.

Inhalt
Im Kurs werden wir exemplarisch den Weg gehen von der persönlichen Auseinandersetzung mit einer biblischen Geschichte bis zur Erarbeitung einer kindgerechten Feier. Daneben werden Materialien vorgestellt und Tipps aus der Praxis gegeben.

Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Frauen und Männer, die Feiern für Kinder im Alter von ca. 3 bis 7 Jahren vorbereiten und durchführen.

Hinweis
In der Regel werden die Kurskosten von der Kirchgemeinde übernommen.

Ablehnung tut weh

„Ich möchte aber nur noch von Ihnen begleitet werden, Ihre Kollegin/Ihr Kollege ist nicht so herzlich wie Sie….“
Freiwillige Begleitung von sterbenden und schwerkranken Menschen ist ein personales Angebot. Dazu braucht es unterschiedliche Menschen, mit unterschiedlichen Begabungen und Stärken.
Menschen, die Sterbende begleiten, machen sich durchlässig. Sie sind wahrnehmender und verletzlicher. Wenn sie Ablehnung spüren, tut das weh.
Wenn die Gründe nachvollziehbar sind, weshalb ein Sterbender meine Begleitung ablehnt, dann lässt sich die Kränkung leichter auf die Seite legen. Oft aber sind die Gründe aber diffus und ich brauche länger, mit dieser Erfahrung umzugehen.
Es lohnt sich, die eigene Haltung gegenüber erfahrener Ablehnung zu reflektieren. Die Haltung des Respekts und der Aufmerksamkeit gilt nicht nur in der Begegnung mit Sterbenden sondern auch für die Begegnung mit sich selbst.

Arbeitsweise
Wir üben achtsame Präsenz mit Impulsen und im Reflektieren von mitgebrachten Erfahrungen, die wir in Fallbesprechungen vertiefen. Bitte bringen Sie konkrete Erfahrungen und Fragen mit.

Voraussetzungen
Dieser Kurs ist für Frauen und Männer, die bereits in der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen engagiert sind.

Wo Liebe sich freut, da ist ein Fest!

Sie freuen sich auf Ihre Hochzeit.
Der Tag, an dem Sie sich trauen, soll ein unvergesslicher Tag werden. Sie sind wahrscheinlich schon inmitten der Vorbereitungen. Sie sind eingeladen, um sich mit Ihrer Partnerin, Ihrem Partner Zeit zu nehmen, um über ihre Partnerschaft, ihre Liebe und die kirchliche Trauung ins Gespräch zu kommen.

Inhalt
Sie nehmen Ihre Liebe und Partnerschaft in den Blick.
Sie tauschen sich aus über den Grund der kirchlichen Trauung.
Sie machen sich Gedanken zu einem persönlichen Ehe-Versprechen.
Sie entdecken Gott als tragenden Grund für ihre Partnerschaft.
Arbeitsweise

Partner- und Gruppengespräche, Impulse und spirituelle Anstösse.

Hinweis
Bitte spätestens 2 Wochen vorher anmelden!
Die Kurskosten übernimmt die Röm.-Kath. Landeskirche. Sie bezahlen nur den Pausenkaffee und das Mittagessen.

Die eigene Zerbrechlichkeit annehmen

Menschen sind verletzlich. Zugleich lässt unsere Gesellschaft wenig Raum für verletztes Leben. Gängige Körpernormen wirken ausgrenzend, wenn unser Körper wegen Krankheit, Unfall oder Behinderung diesen Normen nicht entspricht. Die selbstverständliche Geborgenheit in der Welt und in uns selbst wird brüchig.
Es ist heilsam, wenn ich spüre, dass ich bei aller Versehrtheit vollkommen bin. Das Leben birgt eine bleibende Schönheit in sich, die sich lediglich wandelt, aber nicht vergeht.

Inhalt
Sie lernen Übungen kennen, die ihre Gesundheit fördern und zu Entspannung und zu mehr Gelassenheit führen. Selbstwahrnehmung, Körperarbeit und Meditation fliessen ineinander. Wir unterstützen Sie darin, gut in Ihrem Körper zuhause zu sein und einen Umgang mit Ihrer Verletzlichkeit zu finden. Die Erfahrung in der Gruppe trägt.

Kursaufbau
Elemente aus fundierten spirituellen Bewegungsweisen und der Meditation. Gespräch und Stille, Körperarbeit und Ruhen.

Hinweis
Menschen mit körperlichen/gesundheitlichen Einschränkungen sind willkommen.

Feuerworte – Himmelsbrot

Das Wort der Heiligen Schrift und das Brot, das wir im
Gottesdienst teilen, sind echte Nahrungsmittel. Sie nähren
unsere Sehnsucht, unseren Glauben und unsere Hoffnung.
Feuerworte sind die Worte der Heiligen Schrift, weil sie
die Finsternis hell machen, weil sie wärmen und weil sie
brennen.
Himmelsbrot ist die Kommunion, weil sie nährt, weil sie
uns mit dem Geheimnis verbindet und weil wir es miteinander
teilen.
Der Kurs richtet sich an alle, die in den Gemeinden den
Lektoren- und Kommunionspendedienst im Auftrag der
Gemeindeleitung übernehmen.

Inhalt

– Sie erweitern Ihr Wissen zum Ersten und Neuen Testament.
– Sie kennen den Ablauf eines Gottesdienstes und die Leseordnung.
– Sie lesen selbstsicherer am Mikrophon.
– Sie lernen biblische Brotgeschichten kennen.
– Sie reflektieren die theologische Bedeutung des Kommunionspendedienstes.
– Sie erhalten Raum für Ihre Fragen zur Liturgie.

Arbeitsweise
Impulse, Arbeiten in der Kleingruppe, praktische Übungen.

Hinweis
In der Regel übernimmt die Kirchgemeinde die Kurskosten. Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

Die Sorge um sich selbst nicht vergessen

Es ist anspruchsvoll, kranke und alte Menschen zu Hause zu betreuen. Begleitende sind oft mit hohen und manchmal widersprüchlichen Erwartungen konfrontiert. Hinzu kommt der innere Anspruch, alles perfekt zu machen und die Erfahrung, dass die eigenen Kräfte Grenzen haben. Es fällt schwer, sich abzugrenzen und eigene Bedürfnisse bleiben auf der Strecke.
Der Oasentag lädt Begleitende ein, für einen Tag inne zu halten. Mit Impulsen und im Austausch mit anderen gewinnen Sie Abstand und eine gelassenere Sicht auf die Dinge. In der schönen Atmosphäre der Propstei können Sie sich zurücklehnen, zur Ruhe kommen, auftanken. Zudem schenken Ihnen ein gutes Essen und ein Spaziergang in der frühlingsgrünen Natur wieder neue Kräfte.

Inhalt
– Eigene Bedürfnisse wahrnehmen und ihnen Raum geben.
– Abgrenzen und trotzdem verlässlich sein und verbindlich bleiben.
– Hilfestellung bei der Suche nach eigenen Erholungszeiten.

Arbeitsweise
Impulse, Einzel- und Gruppenarbeit

Hinweis
Dieser Kurs richtet sich an Angehörige und Freiwillige von Besuchsdiensten, die alte und kranke Menschen betreuen.

CPT langer Kurs fraktioniert 50 (Modul A-2)

Eine Gruppe von PfarrerInnen und Seelsorgenden macht sich unter supervisorischer Leitung auf den Weg, die „Seelsorge-Räume“ der einzelnen zu erkunden.

Inspiriert von Psalm 4 und angeregt durch Henning Luthers These, wonach die Religion in der modernen Gesellschaft an den Grenzen, den Passagen und den Zwischenräumen verschiedener Welten zu finden ist, fragen wir:
• Wie können wir in der Seelsorge aufmerksam werden für innere und äussere Räume? Was hilft uns, sie zu beachten und miteinander in Verbindung zu bringen?
• Wie bewegen wir Seelsorgenden uns in den Zwischenräume zwischen: Gesundheit und Krankheit – Lust und Frust – Leben und Tod – wach und müde – vertraut und fremd?
• Wie finde ich im jeweiligen „Seelsorge-Raum“ meinen Standpunkt?
• Welche Träume leiten mich, wenn ich meine Zukunftsräume entwickle?
Die Kursteilnehmenden sollen in den vier Kurswochen Raum bekommen, um ihre seelsorglichen Kompetenzen zu reflektieren und im eigenen Praxisfeld weiterzuentwickeln.

Ziel

Der Wahrnehmungs- und Lernprozess wird gefördert:
• durch Praxisreflexion in der Gruppe: anhand von Gesprächsprotokollbesprechungen, Rollenspielen, Predigt- und Gottesdienstnachbesprechungen, Shadowing, Theoriediskussionen, Lektüre ausgewählter Texte zu Theologie und Seelsorge.
• durch (selbst-)erfahrungs- und erlebnisorientierte Gruppenarbeit: im freien Gruppengespräch, in der Auseinandersetzung mit moderner Kunst und Literatur, mit Bibliodrama und spirituellen Impulsen.
• durch Selbstreflexion: in Form von Feedbacks und Berichten.
• durch Supervision.

Arbeitsweise
Die Kurswochen laden zur konzentrierten Praxisreflexion und zur Weiterentwicklung des eigenen Seelsorgeprofils ein. Gearbeitet wird nach dem CPT-Modell; zwischen den Kurswochen Arbeit im eigenen Praxisfeld und Einzelsupervision.

Kursaufbau
Theorieimpulse, Fallbesprechungen und Gesprächsprotolle, Non-verbale Übungen und Rollenspiele, Gottesdienstanalysen, kreative Einheiten und Selbsterfahrungsanteile, theologischen Reflexionen
Einzelsupervision.

Voraussetzungen
Vorausgesetzt wird ein CPT-Wochenkurs (Modul A-1).
Wer die Grundausbildung CPT verfolgt, kann den Kurs als ersten oder zweiten langen Kurs besuchen. Auch ein universitärer Abschluss (CAS oder DAS) ist mit zusätzlichen Modulen möglich.

Daten:
25. Mai 2018 Auswahltag
3. bis 7. September 2018
3. bis 7. Dezember 2018
21. bis 25. Januar 2019
25. bis 29. März 2019

Anmeldefrist 31. Dezember 2017 (später auf Anfrage).