Ablehnung tut weh

„Ich möchte aber nur noch von Ihnen begleitet werden, Ihre Kollegin/Ihr Kollege ist nicht so herzlich wie Sie….“
Freiwillige Begleitung von sterbenden und schwerkranken Menschen ist ein personales Angebot. Dazu braucht es unterschiedliche Menschen, mit unterschiedlichen Begabungen und Stärken.
Menschen, die Sterbende begleiten, machen sich durchlässig. Sie sind wahrnehmender und verletzlicher. Wenn sie Ablehnung spüren, tut das weh.
Wenn die Gründe nachvollziehbar sind, weshalb ein Sterbender meine Begleitung ablehnt, dann lässt sich die Kränkung leichter auf die Seite legen. Oft aber sind die Gründe aber diffus und ich brauche länger, mit dieser Erfahrung umzugehen.
Es lohnt sich, die eigene Haltung gegenüber erfahrener Ablehnung zu reflektieren. Die Haltung des Respekts und der Aufmerksamkeit gilt nicht nur in der Begegnung mit Sterbenden sondern auch für die Begegnung mit sich selbst.

Arbeitsweise
Wir üben achtsame Präsenz mit Impulsen und im Reflektieren von mitgebrachten Erfahrungen, die wir in Fallbesprechungen vertiefen. Bitte bringen Sie konkrete Erfahrungen und Fragen mit.

Voraussetzungen
Dieser Kurs ist für Frauen und Männer, die bereits in der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen engagiert sind.

Beginn 12.06.2018, 09:30
Ende 12.06.2018, 17:00
Bemerkungen

Propstei Wislikofen, Bildungshaus
und Seminarhotel
5463 Wislikofen (AG)
T 056 201 40 40, F 056 201 40 41
info@propstei.ch
www.propstei.ch

Ort Propstei Wislikofen, Seminarhotel und Bildungshaus, 5463 Wislikofen (AG)
Ortslink http://www.propstei.ch
Kontakt-E-Mail info@propstei.ch
Veranstaltungs-Link http://www.propstei.ch/de/weiterbilden/kurse/ablehnung-tut-weh/12-juni-2018#250329
Zielpublikum
Referent/innen, Mitwirkende
Leitung
Kosten CHF 80.- plus Mittagessen CHF 28.-
Anmeldeschluss
Anmeldungs-Link
Anmeldungs-E-Mail info@propstei.ch