Langer CPT-Kurs 49 (Modul A2)

Wir fragen nach der Gestaltung von Gesprächen, so, dass Menschen es wagen ihre Lebensgeschichten, ihre Brüche, ihre Abstürze und Aufbrüche ansehen können.
Wir arbeiten mit der reflektierten Erfahrung der Teilnehmenden, im Spital, in der Gemeinde oder in Langzeiteinrichtung.
Wir nehmen die je eigenen Ressourcen für diese Arbeit in den Blick. Schaffen Räume um Ansehen zu geben, den Menschen in unseren Pfarreien und Gemeinden genauso wie uns Seelsorgenden.
Der eigenen Lebensgeschichte Ansehen geben, Menschen aus biblischen Texten begegnen, Seelsorge der eigenen Seele im Bibliodrama schenken lassen, gehört zum roten Faden im Kurs. Genauso wie CPT-Elemente der Selbsterfahrung, Theoriebildung und der Supervision(in Gruppen und einzeln) für die seelsorgerliche Praxis.
Abteilungen des Universitätsspitals werden den Teilnehmenden als Praxisfeld zur Verfügung stehen. Persönliche Lektüre und schriftliche Reflexion des persönlichen und pastoraltheologischen Lernwegs gehören zur Kursarbeit.

Meditieren für den Frieden

Die Einzeltage bieten die Möglichkeit, für einen Tag in die Stille einzutauchen und Zazen zu üben in der Gruppe. Wir widmen diese Tage dem Frieden in uns, in unseren Beziehungen und in der Welt.

Inhalt
Schweigemeditation, Vortrag, Möglichkeit für Einzelgespräch.

Voraussetzungen
Besuchter Einführungskurs oder längere Einheiten in Zen oder Kontemplation. Falls Sie diese Bedingungen nicht mitbringen, nehmen Sie bitte vorgängig Kontakt mit der Leitung auf (Tel. 071 288 65 88).

Hinweis
Der Kurs ist im Schweigen. Bitte tragen sie dunkle (wenn vorhanden schwarze) nicht raschelnde Kleidung.
Sie können schon am Vorabend anreisen und an der Kontemplation am Abend um 19.30 Uhr sowie am Morgen teilnehmen. Bitte bei der Anmeldung vermerken.

Kombinationsmöglichkeiten
Am Mo 7. Mai findet vorgängig Kontemplation „Einführung und Übung“ statt. Für Neu Beginnende und Geübte. (4.5.-6.5.)

Am 6. Dezember ist es möglich, Kontemplation Vertiefung anzuschliessen (6.- 9.12.)

Es muss eine kraftvolle Einkehr geschehen

Dieser Aufforderung von Meister Eckhart folgen wir in diesen Tagen. Kraftvoll, entschieden und doch gütig lenken wir unsere ganze Aufmerksamkeit nach innen.
Kontemplation ist ein Weg der ehrlichen Selbstbegegnung. Kontemplation via integralis verbindet die Tradition der Schweigemeditation des Zen und die von christlichen MystikerInnen entfalteten Kontemplationswege.

Der Erfahrungsweg in die Tiefe hilft uns
– präsent und kraftvoll zentriert zu sein
– neue Perspektiven im Leben zu finden und Herausforderungen in einem neuen Licht zu sehen.

Inhalt

Einführung in die Rituale der Schweigemeditation und Übung des Zazen, Vorträge, Einzelgespräch, schlichte Gruppengottesdienste.

Für in Meditation Erfahrene und Neuinteressierte.

Hinweis
Ganzer Kurs im Schweigen.
Bitte tragen Sie bequeme, dunkle, wenn vorhanden schwarze, nicht raschelnde Kleidung.
Finanzielle Schwierigkeiten sollen nie ein Grund sein, nicht teilzunehmen. Bitte melden Sie sich bei Margrit Wenk (071 288 65 88). Es existiert ein Solidaritätsfonds.

Es ist möglich, am 7.5. den Einzeltag anzuschliessen.

Jin Shin Jyutsu – Einführungskurs

Jin Shin Jyutsu ist in eine alte japanische Kunst zur Harmonisierung von Körper, Gefühl und Geist. Sie beruht auf der dem Körper innewohnenden Weisheit. Jin Shin Jyutsu stärkt die Selbstheilungskräfte und wirkt energetisch ausgleichend. Zur Anwendung braucht es nur zwei Hände. Jede und Jeder kann es für sich selbst nutzen. Wir verbinden uns mit der Lebensquelle und lernen kurze Sequenzen für den täglichen Ausgleich kennen.

Arbeitsweise
Jin Shin Jyutsu – Übungen. Selbsthilfebuch 1 wird im Kurs an alle Teilnehmenden ausgeteilt.

Hinweis
Alle Übungen werden angeleitet. Es bedarf weder körperlicher Fitness noch Vorkenntnisse. Bequeme Kleidung mitbringen.

Kontemplation und Heilung

Stille und Ruhe sind heilend für Körper, Geist und Seele. Wir üben ca. sechs Stunden Zazen, um leer zu werden, da zu sein, dualistische Überzeugungen loszulassen und einzutauchen in den göttlichen Grund. In der Haltung der Achtsamkeit und im Zustand der Versunkenheit können wir die heilende Kraft der Kontemplation erfahren.
In den täglichen Vorträgen werden regelmässig Hinweise zum „Sitzen“ aus der buddhistischen und christlichen Tradition gegeben.
Der thematische Schwerpunkt dieser Tage behandelt die Verbindung von „Kontemplation und Heilung“. Biblische Schlüsselworte und Heilungsgeschichten aus dem NT begleiten uns und werden ergänzt durch Perspektiven aus der Bewusstseinsforschung.

Arbeitsweise
Elemente: Sitzen, Vortrag, Gottesdienst, Einzelgespräche, Mitarbeit im Haus (30 Minuten)

Dem Leben Boden geben

Der Beckenboden gehört zu den wichtigsten Muskelgruppen in unserem Körper. Ein gesunder Beckenboden basiert auf einem perfekten Zusammenspiel von Nervenimpulsen sowie intakten Blasen- und Schliessmuskeln. Der Beckenbodenmuskel kann, wie jeder anderer Muskel des Körpers, gezielt trainiert werden. Übungen, die im Kurs erlernt werden, können in den Alltag integriert werden, sei es im Büro, im Bus oder ganz bequem auf der Couch beim Fernsehen. Es ist unumstritten, dass diese Art des Muskeltrainings präventiv wirkt gegen Inkontinenz und positiven Einfluss nimmt auf die Haltung und das Körpergefühl, somit auch für unser inneres und äusseres Erscheinungsbild verantwortlich ist.

Beckenbodentraining ist
– geeignet für jedes Alter
– unabhängig vom Geschlecht
– eine Trainingsmethode zum Vorbeugen und Verbessern von Blasenschwäche
– kein Fitnessprogramm und deshalb einfach überall durchführbar.

Kar- und Ostertage in der Stille

Im Licht der Ostersonne bekommen die Geheimnisse der Erde ein anderes Licht.
(Friedrich von Bodelschwingh)

Wir verbringen die Tage zwischen Gründonnerstag und Ostermorgen in der Stille. Wir spüren in die unterschiedlichen Qualitäten der österlichen Tage: Das Verstummen angesichts von Unrecht und Gewalt, das Wachen am Grab, das Erschrecken im Licht der Auferstehung.
Wir üben, in jedem Moment präsent zu sein und unter dem Vordergründigen auch die „urgründige Ebene“ zu erfahren. Denn das Erwachen zu Gottes Lebendigkeit geschieht oft dort, wo es am wenigsten erwartet wird.

Inhalt
Die Passionsgeschichte und die Zeugnisse der Auferstehung aus den Evangelien sind der rote Faden durch die Gottesdienste und Impulse.

Arbeitsweise
Täglich 5 – 6 Stunden Meditation im Sitzen und Gehen, Impulse, Gottesdienste, Einzelgespräche.

Hinweis
Sitzkissen, Bänkchen und Stühle sind vorhanden.
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung in gedeckten Farben.
Bei einer körperlichen Einschränkung gehen wir gern auf
Ihre Bedürfnisse ein.

Stille in der Fastenzeit

Die Fastenzeit lädt in besonderer Weise zur Einkehr ein.
Tauler spricht von „Ab-Kehr, Ine-Kehr und Weseliche-Kehr“. In seiner Mist-Theologie ermuntert er, uns mit allem was wir sind, einzubringen – sogar mit dem, was stinkt.

Das Loslassen aller Vorstellungen und Bilder ist eine Art von Fasten. Die Übung des Zazen ist eine Aufforderung, nichts wegzudrängen und an nichts hängen zu bleiben. So ist dieser Weg nach Innen eine ehrliche Selbstbegegnung, auch mit unseren Schattenseiten und zugleich ein Transformationsprozess, der uns zu immer grösserer Klarheit und zum Mut führt.

Kontemplation verbindet den Erfahrungsweg der christlichen Mystik mit der Praxis des Zazen, der Schweigemeditation aus der Zentradition.

Inhalt

Zazen, Gehmeditation, Vortrag, Begleitgespräch, Gottesdienst.

Hinweis
Ganzer Kurs im Schweigen.
Bitte tragen Sie bequeme, dunkle, wenn vorhanden schwarze, nicht raschelnde Kleidung.
Finanzielle Schwierigkeiten sollen nie ein Grund sein, nicht teilzunehmen. Bitte melden Sie sich bei Margrit Wenk (071 288 65 88). Es existiert ein Solidaritätsfond.

Wort, das tröstet und befreit

In den biblischen Lesungen unserer Gottesdienste wird Gott in der Gestalt des Wortes gegenwärtig. Die Worte der Schrift können auch heute noch lebendig machen, trösten und befreien. Möglich wird dies, wenn die Lektorin oder der Lektor den Text angemessen vorträgt. Dann wird das Vorlesen im Gottesdienst zur Verkündigung von Gottes Nähe. Der Kurstag bereitet Sie auf diesen Dienst vor.

Inhalt
– Sie finden einen Zugang zu den biblischen Texten.
– Sie erweitern Ihr Wissen zum Alten und Neuen Testament.
– Sie verstehen den Ablauf eines Gottesdienstes und lernen die Leseordnung kennen.
– Sie lesen selbstsicherer am Mikrophon.

Arbeitsweise
Impulse, Arbeiten in der Kleingruppe, praktische Übungen.

Hinweis
In der Regel übernimmt die Kirchgemeinde die Kurskosten. Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

Alles, worum ihr betet, wird euch zuteil!

Im Bibliodrama entdecken Menschen befreiende Impulse für ihr Leben und Glauben. Sie finden neue Perspektiven. Sie werden gestärkt, herausgefordert und berührt. So entsteht eine neue Wirklichkeit – lebendig und vielstimmig.
Im Bibliodrama wird ein biblischer Text in den Raum gelegt. Menschen übernehmen eine biblische Rolle und spüren, wozu sie eingeladen und gelockt werden. Glauben und Leben verbinden sich.

Vom 4. bis 10. März 2018 gibt es eine Woche voller Bibliodramen – in der Schweiz – in Deutschland – in den Niederlanden- in Österreich.
Uns verbindet das Vertrauen, dass im Hören auf Gottes Wort eine neue Wirklichkeit beginnt.

Wir spielen:
Alles, worum ihr betet, wird euch zuteil!
Vom Feigenbaum und der Tempelreinigung. Mk 11