Satelliten und Privacy

Hunderte Satelliten umkreisen die Erde und erheben täglich eine grosse Menge an Daten – unabdingbar für Kommunikation, Navigation und die Erdbeobachtung, wie jeder weiss, der Google Maps nutzt. Doch was sind die genauen Verwendungszwecke dieser Daten? Welche davon sind öffentlich zugänglich – und was versteht man in diesem Zusammenhang unter sensiblen Daten? Was ist eigentlich der aktuelle rechtliche Rahmen über die Aufnahme und den Vertrieb von Satellitenbildern? Und: Kann man mit Hilfe von Satellitenbildern eine Person wirklich eindeutig identifizieren?

Ein Veranstaltung in Kooperation mit dem Science Lab der Universität Zürich.

Flyer «Satelliten und Privacy» (PDF)

Immer höher, schneller, klüger?

Sport und Wirtschaft machen es vor: In unserer Leistungsgesellschaft ist der Drang wie Zwang zur Optimierung allgegenwärtig. Dabei scheint der Griff zu pharmazeutischen, chirurgischen oder digitalen Hilfsmitteln zunächst moralisch unproblematisch sofern gesundheitlich unbedenklich. In dieser Veranstaltung werden wir verschiedene Argumente kritisch diskutieren, die diese einfache Gleichung aufbrechen und dabei auch den Blick auf verschiedene Formen der Optimierung richten: Im Job, im Alltag, und sogar was unseren moralischen Umgang miteinander betrifft.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Zürich

Flyer «Immer höher, schneller, klüger?» (PDF)

Exodus bei SRF?

Live-Streaming
Wir übertragen diese Veranstaltung auch live über youtube.
https://youtu.be/KjqqTN3L6NE

 

Paukenschlag beim SRF: Das «Transformationsprojekt SRF 2024» betrifft auch Religions- und Literatursendungen. Beliebte Formate wie «52 beste Bücher», «Blickpunkt Religion» oder «Zwischenhalt» werden gestrichen. Entspricht das dem klaren Kulturauftrag laut SRG-Konzession?

Über 8000 Menschen haben die Unterschriftensammlung gegen die Einstellung von «52 Beste Bücher» unterschrieben. Über 2800 Menschen protestieren gegen die Streichung der SRF-Religionssendungen. «Wir machen uns grosse Sorgen um den Service public. Wir leben in Zeiten, in denen Extremisten, Verschwörungstheorien und religiöse Scharlatane Konjunktur haben. SRF steht für Qualitätsjournalismus mit Fachkompetenz, auch in religiösen Fragen», steht in der Petition, die der Trägerverein des Katholischen Medienzentrums lanciert hat.

Gleichzeitig ist auch klar: SRF hat ein ähnliches Problem wie die Kirchen. Die Jungen bleiben fern. Gefragt ist mehr Instagram, weniger Kanzel. Wie könnte eine Lösung aussehen, die den Kulturauftrag hochhält, aber den digitalen Wandel nicht vernachlässigt? Seit Bekanntwerden der Sparmassnahmen und dem öffentlichen Protest haben viele Gespräche stattgefunden – auch mit den Kirchen. Wie sehen die Ergebnisse aus? Darum geht es in einer Podiumsdiskussion. Erstmals wird SRF-Kulturchefin Susanne Wille an einer öffentlichen Veranstaltung Stellung nehmen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit kath.ch

Unser Mann in Rom

Die neue Papst-Enzyklika «Fratelli tutti», die Vatikan-Finanzen, die Schweizergarde: Als Vatikan-Journalist wird einem nie langweilig. Kardinäle tragen Machtkämpfe hinter den Kulissen aus. Papst Franziskus sorgt mit seiner unkonventionellen Art für gute Geschichten, aber auch für Widersprüche. Immer wieder trifft der Reform-Papst auf Widersacher und wird ausgebremst.

Roland Juchem beobachtet den Vatikan aus nächster Nähe. Als Rom-Korrespondent des Katholischen Medienzentrums ist er ein Vaticanista, der den Papst auf Auslandsreisen begleitet, seine Politik einordnet und erklärt.

Im Gespräch mit kath.ch-Redaktionsleiter Raphael Rauch spricht er in der Paulus Akademie über seine Arbeit als Vaticanista, über die Widersprüche in Franziskus‘ Pontifikat und warum manche Kardinäle die Frauenfrage anders sehen als viele in der Schweiz.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit kath.ch

Flyer «Unser Mann in Rom» (PDF)

Verzicht oder Verbot: Wie retten wir unseren Planeten?

Spätestens seit Greta Thunberg wissen wir es: Jüngere Menschen entwickeln andere Lösungsmodelle beim Klimaschutz als ältere.  Der Umgang mit den grossen Herausforderungen unserer Zeit scheint intergenerationell unterschiedlich zu sein. Höchste Zeit für den Dialog der Generationen!

Zwei Teams – ein jüngeres unter 25 und ein älteres über 60 – debattieren im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema: «Verzicht oder Verbot? Wie retten wir unseren Planeten?» Im Laufe des Abends öffnet sich die Diskussion auch für das Publikum.

Moderiert wird der Anlass von Hans-Peter von Däniken, Direktor der Paulus-Akademie und von Dominik Michel-Loher, Leiter des jenseits IM VIADUKT.

Veranstaltungsflyer

 

Multis als Unheilsbringer?

Die Konzernverantwortungsinitiative fordert, dass Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und Umweltstandards auch ausserhalb der Schweiz zu respektieren haben und dafür allenfalls haftbar gemacht werden können. Ziel ist es, Schweizer Firmen auch fernab der Heimat nach Schweizer Gesetzen zu beurteilen und dem Verdikt von Schweizer Richtern unterstellen zu können.

Welche ethisch-moralischen Argumente sprechen für die Initiative, welche dagegen? Was für Schwierigkeiten könnten sich bei der Umsetzung für Schweizer Unternehmen ergeben? Wie regulieren andere Staaten ihre Unternehmen? Braucht es die Initiative oder genügt der direkte Gegenvorschlag? Sind multinationale Unternehmen in den armen Ländern ein Segen oder ein Fluch?

Live Stream ab 19.30 Uhr auf Facebook

 

Flyer «Multis als Unheilsbringer?» (PDF)

 

Open House

Die neue Paulus Akademie ist Teil des Zürcher Open House-Wochenendes. Architekt Fredi Doetsch und die Leiterin des Veranstaltungszentrums, Mari Serrano, bieten Führungen durch das Haus an. Eine einmalige Gelegenheit, um das neue, urbane Zentrum der Begegnung und Reflexion über unsere Gesellschaft, ihre Werte und Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen und sich über die mietbaren Räume zu informieren.

 

FÜHRUNGEN (RESERVATION ERFORDERLICH)

Mit Fredi Doetsch, Architekt, jeweils zur vollen Stunde.
Mit Mari Serrano, Leiterin Veranstaltungszentrum, jeweils um halb.

Treffpunkt: drinnen im Foyer vor dem Empfang

So 27 Sep 11:00–11:30
So 27 Sep 11:30–12:00
So 27 Sep 12:00–12:30
So 27 Sep 12:30–13:00
So 27 Sep 13:00–13:30
So 27 Sep 13:30–14:00
So 27 Sep 14:00–14:30
So 27 Sep 14:30–15:00
So 27 Sep 15:00–15:30
So 27 Sep 15:30–16:00

Information, (Ver-)Fälschung, Lüge

Bilddokumente zählen zu den wichtigsten Informationsquellen, sie lassen sich aber relativ leicht manipulieren. Entsprechend hoch ist die Zahl der Regimes, die das Medium Film in propagandistischer Absicht einsetzen. Hitler und Stalin waren dabei Wegbereiter, aber auch die Einführung der Schweizer Filmwochenschau war 1940 mit einem Propagandaauftrag gekoppelt. Wegen seiner höheren Glaubwürdigkeit ist paradoxerweise der Dokumentarfilm besonders geeignet, für Propagandazwecke missbraucht zu werden. Und gerade in jüngster Zeit erleben filmische Fake News in den Social Media eine neue Blüte.

Der Vortrag von Felix Aeppli stützt sich auf repräsentative Filmausschnitte auf Video und bietet die Möglichkeit für Diskussionen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit aki, Katholische Hochschulgemeinde

Flyer «Film und Propaganda» (PDF)

Opfer und Täter im Gespräch

Der Westschweizer Dokumentarfilmer und Jurist François Kohler ergründet in seinem Film die schwierige Annäherung zwischen Opfern, die ihr Leben wiederaufzubauen versuchen, und Tätern, die bereit sind, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Kohler erforscht, wie es Opfern und Tätern gelingt oder eben auch nicht gelingt, die Fronten aufzulockern, indem sie sich ein wenig gegenseitig aufeinander einlassen.

Der Besichtigung des Films ist auch für Personen möglich, die nicht an der Tagung «Mit oder ohne Opfer?» teilnehmen.

Flyer «Opfer und Täter im Gespräch»» (PDF)

Trailer zum Film

Zweiklang

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und ist zu einem späteren Zeitpunkt unter Plan B als Video verfügbar!

 

In Anlehnung an die monastischen Orden, welche die Vesper als das tägliche Abendgebet mit Wort und Gesang pflegen, ist «Zweiklang» eine Art Zwiesprache zwischen Musik und Wort. Im Advent, der als eine Zeit des Wartens gilt, begeben wir uns auf Spurensuche:

Worauf warten wir – Jahr für Jahr, Tag für Tag, heute, jetzt? Wen er-warten wir?

Musik
Prof. Malin Hartelius, Damaris Blum und Angela Wiedmer (Gesang)
Ilan Bui (Orgel)

Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium, Bereite dich Zion
Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium, Flösst mein Heiland, flösst dein Name
Felix Mendelssohn Bartholdy, Ich harrete des Herrn

Wort
Dr. habil. Béatrice Acklin Zimmermann

Aufnahme
Leandra Nitzsche 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Hochschule der Künste Bern