«Himmelwärts»: Die Landeskirchen an der LUGA

Die drei Luzerner Landeskirchen sind auch dieses Jahr mit ihrer Kletterwand an der LUGA, der Zentralschweizer Erlebnismesse, auf der Luzerner Allmend präsent. Vom 27. April bis 6. Mai geht es hier unter dem Motto «himmelwärts» für Klein und Gross wieder acht Meter hoch hinaus. Wer lieber auf dem Boden bleibt, verweilt am grossen Tisch, spielt hier Kirchenmemory oder das Fischespiel, lässt sich hier ein Getränk servieren oder isst einen Happen. Dies wie die Kletterei sind kostenlos. Frauen und Männer aus den Kirchgemeinden und Pfarreien bedienen die Gäste; Jugendliche des JO-SAC Pilatus betreuen die Kletterwand.
Auch dieses Jahr können alle, welche die Kletterwand erklimmen, für eine den Kirchen nahestehende Einrichtung spenden. Wahlweise legen die Kirchen einen Franken pro Kletterpartie in den Spendentopf…

  • …des «Paradiesgässli» (Anlaufstelle für suchtbetroffene Familien)
  • …des «Contenti», einer Einrichtung für Menschen mit einer Behinderung, die Unterstützung für ihren Umzug in die Siedlung «Himmelrich» benötigt
  • …von «Pfasyl», eines Pfadiprojekts für Migrantenkinder- und -Jugendliche

Herzlich willkommen!
Die LUGA ist täglich geöffnet von 10 Uhr bis 18.30 Uhr. Die Kletterwand befindet sich ausserhalb des eintrittspflichtigen Messegeländes, kann also auch ohne Ticket besucht werden.

K26 – Behindertenseelsorge | Besinnungsnachmittag mit «Brätlete»

Wir lernen den Klostergarten und das Kloster Sursee kennen, befassen uns mit Texten von Hildegard von Bingen und Franz von Assisi und treffen uns anschliessend zu einer «Brätlete» in der Kleintieranlage.
Datum und Ort

  • Samstag, 5. Mai 2018
  • 14 – 19 Uhr
  • Kloster und Kleintieranlage Sursee

Leitung: Bruno Hübscher, Marlis Rinert
Kosten: freiwilliger Unkostenbeitrag
Anmeldung: bis 27. April 2018

K25 – Werte vermitteln durch Spiele

Beschreibung
Ausgewählte Spiele bieten die Chance im gemeinsamen Tun christliche Werte zu fördern und diese wenn möglich im Alltagsleben zu integrieren. Auf der Grundlage der «Goldenen Regel» geht es bei den vorgestellten Spielen um Verhaltensweisen wie Zuhören, gegenseitiger Respekt, Vertrauen, Ehrlichkeit und eine gute Zusammenarbeit. Im Kurs wird eine «Spiele-Box» mit bewährten Spielen und Materialien zur Förderung von Werten vorgestellt. Alle Spiele werden ausprobiert und für den Einsatz in Schule und Pastoral reflektiert. Spielerisch und durch eine kompetente Spielanleitung kann es gelingen Gemeinschaft und Frieden zu erfahren.
Zielgruppen

  • Religionspädagoginnen und -pädagogen, Katechetinnen und Katecheten
  • Menschen, die haupt- oder nebenberuflich in der Pastoral tätig sind

Lerninhalte

  • Pädagogische Chancen von Spiel, insbesondere zur Förderung von Werten und Frieden (Teamwork, Rücksicht nehmen, Vertrauen in sich und andere, zuhören usw.)
  • Praxis: einfache und vielseitige Spielformen zur Friedenserziehung und für die Arbeit mit Gruppen
  • Grundlagen zur Spielanleitung, die Aufgabe des Spielleiters, Spiele kompetent anleiten können
  • Spiele-Box: bewährte Spiele und Materialien ausprobieren und reflektieren

Lernziele
Die Teilnehmenden…

  • …erleben in einer überschaubaren Gruppe persönlich die Freude am Spiel.
  • …verstehen die theoretischen Grundlagen der Spielpädagogik.
  • …lernen eine große Anzahl von Spielen zur Werteerziehung kennen, die wenig Material brauchen.
  • …lernen Spielregeln abzuändern und den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Gruppe anzupassen.
  • …erstellen eine Spielekartei/ein Spiele-KIT für den persönlichen Arbeitsbereich.

Methoden

  • Exemplarische Spielformen
  • Kurze theoretische Impulse
  • Gruppenarbeiten
  • Reflexion und Transfer

Hinweis: bitte bequeme Kleidung mitbringen
Leitung

  • Dr. Alois Hechenberger, Spielpädagoge, Dozent für Spielpädagogik an den Universitäten Bozen, Innsbruck, München sowie den Fachhochschulen St. Gallen und HSL-Luzern, Studium und Mitarbeit an der San Francisco State University /USA, Entwickler des Projektes «Sports4Peace – Soziales Lernen durch Spiel und Bewegung»

Datum und Ort

  • Samstag, 5. Mai 2018
  • 9 – 16.30 Uhr
  • Katholische Landeskirche, Abendweg 1, Luzern

Kosten: Fr. 70.-
Anmeldung: bis 6. April 2018

K24 – Was Paare zusammenhält. Drei Paare erzählen

«Was Paare zusammenhält. Drei Paare erzählen», so heisst die Veranstaltung, welche die Stiftung St. Jost und Arbeitsgruppe Liebesweg zusammen mit der römisch-katholischen Landeskirche organisieren.
Der gemütliche Abend bei einem Glas Wein beginnt am Freitag, 4. Mai 2018, um 19.30 Uhr im Seminarraum bei der Kirche Blatten bei Malters. Durch den Anlass führt Thomas Villiger-Brun vom Fachbereich Pastoral der Landeskirche.
Humor ist wichtig für Beziehung
Ähnliche Veranstaltungen fanden schon in Dagmersellen, Hitzkirch, Rothenburg und Sursee statt, wo sie auf grosses Interesse stiessen. Zuerst stellen sich die eingeladenen Paare kurz vor. In offener, gemütlicher Atmosphäre an Tischrunden machen sich die Anwesen im Verlauf des Abends Gedanken, kommen miteinander ins Gespräch, welche drei Werte für das junge, das «mittelalterliche» und schliesslich für das Paar, das über 50 Jahre verheiratet ist,  wichtig sind. Es wird nicht nur beim erraten bleiben, denn die Paare werden von ihren Werten erzählen.
An einem Abend etwa berichtete ein Ehemann, der bereits 52 Jahre mit seiner Frau verheiratet ist, wie viel Zeit er mit seinem Hobby im Taubenschlag verbringt. Er züchtet Brieftauben. Seine Frau entgegnete voller Humor: «Wäge dem mönd jetzt ned alli en Tubeschlag zuetue, aber die Zyt, wo ech denn amig för mich gha ha, die hed mer guet do.» Ein 46-jährige Mann wiederum, der an einem Abend teilnahm, meldete folgendes zurück: «Die offene und einladende Atmosphäre, die kompetente und humorvolle Leitung, begleiteten mich durch den intensiven, kurzweiligen Abend. Der Einblick in reelle Erfahrungen von anderen Paaren aus verschiedenen Altersstufen ist wertvoll und spannend. Zum Auftanken und sich inspirieren lassen, für die Freude am Geniessen und an der Arbeit an der eigenen Beziehung ist dieser Abend nur zu empfehlen.»
An dem Abend wird freilich niemand aufgefordert, etwas Persönliches preiszugeben. Und natürlich sind auch Einzelpersonen herzlich willkommen.
Eintritt frei, Kollekte
Anmeldung bis Montag, 30. April 2018, an Moritz Buholzer über:

  • 041 497 12 47
  • 079 448 44 14
  • moritz.buholzer@bluewin.ch

K20 – Die Erstkommunion neu denken

Die Hinführung zur Erstkommunion verschiebt sich nach und nach vom schulischen Religionsunterricht Richtung Katechese. So ist es auch im LeRUKa gedacht. Die veränderten Voraussetzungen und Bedingungen rufen nach neuen Modellen und Vorgehensweisen.
Lerninhalte

  • Themen und Inhalte zur Eucharistie
  • Merkmale einer veränderten Katechesepraxis
  • Differenzierte Wege für Erstkommunionvorbereitung
  • Anregungen für die Praxis.

Lernziele

  • Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über neue Ansätze über Hinführung zur Erstkommunion. Sie besprechen neue Modelle und Möglichkeiten zur Umsetzung.

Kursleitung: Beatrix Späni-Holenweger, Fachbereich Pastoral, Religionsunterricht und Katechese
Datum und Ort

  • Mitwoch, 25. April 2018
  • Mittwoch, 2. Mai 2018
  • jeweils 13.30-17 Uhr
  • Katholische Landeskirche, Abendweg 1, Luzern
  • Teilnahme nur an beiden Nachmittagen möglich

 
Kosten: Fr. 70.-

K23 – Geschichten und Lieder in der Kinderliturgie | ABGESAGT

Beschreibung
In diesem Ergänzungskurs legen wir das Augenmerk auf kreatives Erzählen, Musizieren und Verarbeiten.
Zielgruppen

  • Für Frauen und Männer, die Kindergottesdienste gestalten.

Lerninhalte

  • Geschichten mit passenden Liedern
  • Ideen und Anleitung für die Einführung neuer Lieder
  • Ideen für die einfache Liedbegleitung
  • Geschichten erzählen – auch ohne Bilderbuch
  • Verschiedene Vertiefungsformen für Geschichten
  • Erfahrungsaustausch

Lernziele

  • Sie erhalten drei aufgearbeitete Geschichten und dazu passende Lieder und Vertiefungsformen.
  • Sie kennen verschiedene Kriterien für das Aussuchen und Verwenden von Liedern.
  • Sie kennen verschiedene, einfache Methoden zum Begleiten von Liedern.
  • Sie kennen und erproben verschiedene Erzählformen.
  • Sie kennen verschiedene Methoden der Vertiefung.

Methoden

  • Austausch, Feiern, Gruppenarbeiten, Plenum, Einzelreflexion, Vortrag

Leitung

  • Carmen Schmied, Religionspädagogin RPI, Emmenbrücke
  • Ursula Frede, Musikpädagogin, Weggis

Datum und Ort

  • Mittwoch, 2. Mai 2018
  • 18.15 bis 21.15 Uhr
  • Kath. Landeskirche, Abendweg 1, Luzern

Kosten: Fr. 50.-; für Teilnehmende aus anderen Kantonen Fr. 80.-
Anmeldung: bis 3. April 2018

«Forum Ökumene»: Römisch-Katholiken und Christkatholiken

«Römisch-Katholiken und Christkatholiken. Neue Ergebnisse des internationalen Dialogs zu einem Familienzwist»: Prof. Urs von Arx, Bern, und Dr. Agnell Rickenmann, Luzern, sprechen über die neue Entwicklung im Dialog zwischen der Christkatholischen und Römisch-Katholischen Kirche. Der Vortrag findet statt im Rahmen des «Forum Ökumene» an der Universität Luzern.

  • Mittwoch, 2. Mai 2018
  • 18.15 – 20 Uhr
  • Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Hörsaal 9
  • Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

K22 – Grundkurs für das Gestalten von Kinderliturgien

Beschreibung
Sie gestalten Kinderliturgien («Chlichender-» oder «Chenderfiire») und tragen so zur Förderung der religiösen und sozialen Entwicklung von Kindern bei. In diesem Grundkurs haben Sie Gelegenheiten die wichtigsten Grundlagen für beide Feiern kennenzulernen.
Zielgruppen

  • Frauen und Männer, die solche Feiern gestalten oder gestalten werden

Lerninhalte

  • Theologische Hintergrundinformation zur Kinderliturgie
  • Religiöses Verständnis von Kindern und ihre Sprache
  • Aufbau, Jahresplanung
  • Geschichten erzählen – biblische und andere –, Hinführung und Methoden
  • Praktische Tipps und Erfahrungsaustausch
  • Halt-Verhalten-Haltung, Präsenz und Reflexion der Rolle als Leiterin bzw. Leiter von Kinderliturgien

Lernziele

  • Sie kennen den Ablauf und die verschiedenen Teile einer Kinderliturgie.
  • Sie kennen verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Sie kennen geeignete biblische Geschichten.
  • Sie verfügen über theologisches und methodisches Hintergrundwissen für die Gestaltung von Gottesdiensten für Kinder.

Methoden

  • Austausch, Feiern, Gruppenarbeiten, Plenum, Einzelreflexion, Vortrag

Kursleitung

  • Agnes Kehrli, Religionspädagogin KIL, Udligenswil
  • Thomas Villiger-Brun, Fachbereich Pastoral, Theologe

Datum und Ort

  • Samstag 28. April 2018
  • 9.00 bis 16.30 Uhr
  • Klosterherberge Baldegg, alte Klosterstrasse 1, Baldegg

 
Kosten: Fr. 120.- (inkl. Mittagessen); für Teilnehmende aus anderen Kantonen Fr. 180.-
Anmeldung: bis 28. März 2018

«FrauenKirche» lädt zur Walpurgisnacht ein

Die «FrauenKirche» Zentralschweiz lädt alle Frauen ein, Walpurgis / Beltane zu feiern, das Fest der Lebensfreude und der Sinnlichkeit. Die Natur blüht auf und entfaltet sich in explodierender Kraft, in Fülle und Schönheit. Diesen Moment feiern wir. Das Wissen und die Weisheit der Ahninnen begleiten uns. Am Feuer, mit Trommeln und Singen laden wir Lebenskraft und Lebenslust mit all unseren Sinnen in unser Leben ein.

  • Freitag, 27. April 2018
  • Ausgangspunkt: 18.30 Uhr, gedeckter Vorplatz Kirche St. Johannes, Würzenbach
  • Ende: ca. 22.00 Uhr
  • Anmeldung: bis zum 23. April an lisbethweber@gmx.ch, Teilnehmerinnenzahl begrenzt
  • Kosten: Mitglieder «FrauenKirche» 25 Franken / Nichtmitglieder 30 Franken
  • Mitnehmen: Ein Holzscheit, um das Feuer zu nähren, ein frisches Kraut, um die Suppe zu würzen, Rassel oder Trommel (wenn vorhanden), Becher und Löffel, Kleidung der Witterung entsprechend

Organisationsteam: Irmgard Schmid-Fäh / Astrid Krummenacher / Regula Grünenfelder / Lisbeth Weber

«Schweigen für den Frieden» in Luzern

Das Schweigen für den Frieden bringt auf leise, aber kraftvolle Art zum Ausdruck, dass uns oft die Worte fehlen, um auf das Elend von Flüchtlingen, von Krieg, Hunger und Unterdrückung weltweit zu reagieren.
Der Schweigekreis, der auch 2018 jeden Monat einmal auf dem Kornmarkt in Luzern gebildet wird, setzt ein Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit gegen die Gleichgültigkeit. Menschen mit prekärem Aufenthalt wie Asylsuchende und Sans-Papiers gilt die Solidarität. Zur breiten Trägerschaft des «Schweigen für den Frieden» gehört auch die katholische Kirche.
Daten 2018
jeweils Donnerstag, 18.30–19.00 Uhr, Kornmarkt, Luzern

  • 25. Januar | atholische Kirche Stadt Luzern
  • 22. Februar |Caritas Luzern
  • 22. März | Basisgruppe Luzern-Süd
  • 26. April | Römisch-katholische Landeskirche
  • 24. Mai | Frauenkirche Zentralschweiz (Achtung: auf dem Weinmarkt)
  • 28. Juni | SKF Luzern
  • 30. August |Reformierte Kirche Luzern
  • 27. September | Katharina-Werk Basel und Zen Zentrum Offener Kreis
  • 25. Oktober | Katholischer Seelsorgerat
  • 29. November | Basisgruppe Luzern-Nord
  • 6. Dezember | Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (Sektion Zentralschweiz)
  • 13. Dezember | Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung
  • 20. Dezember | Bethlehem Mission Immensee