K 1903b Du fehlst mir so… – Trauernde Kinder verstehen und begleiten

Wie Kinder trauern

Kinder trauern anders als Erwachsene und jedes Kind trauert anders. Am ersten Abend werden die Teilnehmenden mit Basisinformationen zur kindlichen Trauer vertraut gemacht. Eigene Trauererfahrungen werden im geschützten Rahmen mit Blick auf die darin enthaltenen Ressourcen wertschätzend reflektiert.

Wie Kinder einbezogen werden können.

Beim zweiten Abend wird thematisiert, wie Kinder beim Abschiednehmen aktiv beteiligt werden können und welche Rituale dabei hilfreich und entlastend sind. Bilder- und Kinderbücher, welche die Hoffnung auf das neue Leben bei Gott nähren, werden präsentiert. Gesprächsimpulse für einen philosophischen Umgang mit existenziellen Kinderfragen fliessen ein

1. Kursabend: Monag, 9.9.19

2. Kursabend: Montag, 16.9.19, je 19.00 – 21.30

Beide Kursteile gehören zusammen.

 

19-06-2 Einführungskurs Besuchsdienst

Sie werden begleitet – damit Sie Menschen begleiten können. Menschen, die älter, krank oder alleinstehend sind. Menschen, die aus verschiedenen Gründen die Kraft nicht aufbringen, sich nach aussen zu wenden und neue Kontakte zu knüpfen. Menschen, die in schwierigen Situationen auf mitmenschliche Begegnungen, Anteilnahme und Gedankenaustausch angewiesen sind.

19-34 Anlass zum Tag der älteren Menschen „Altern bewegt – bewegt älter werden“

Pro Senectute Aargau, die Reformierte und Römisch-Katholische Landeskirche sowie das Departement Gesundheit und Soziales laden Sie zum «Tag der älteren Menschen» ein.

 

Referat «Erfolgreiches Altern durch Sport?»
Während früher sportliche Aktivitäten ein Privileg der Jugend waren, treiben heute immer mehr ältere Menschen Sport. Im Referat wird der Frage nachgegangen, inwieweit sportliche Aktivitäten in der zweiten Lebenshälfte zu einem gelingenden
Altern beitragen können. Dabei werden sowohl Wirkungen auf die körperliche Fitness als auch das psychische Wohlbefinden diskutiert.

 

Gespräch in «Sofaatmosphäre»
Für Denise Biellmann bedeutet Bewegung und Sport pure Lebensqualität, da man sich bewegt einfach viel besser fühlt. Moderiert von Regula Späni erzählt die Weltmeisterin aus ihrem sportgeprägten Leben und steckt die Besucherinnen und Besucher mit ihrer Begeisterung für Bewegung an. Im Gespräch werden Erfahrungen ausgetauscht und aufgezeigt, wie wichtig Bewegung im Alter für die Gesundheit ist und wie viel Spass ein bewegtes Alter macht.

 

 

Programm

 

Begrüssung: Jürg Hochuli, Vertreter der Aargauer Landeskirchen
Grusswort: Regierungsrat Alex Hürzeler, Departement Bildung, Kultur und Sport, Kanton Aargau
Referat: «Erfolgreiches Altern durch Sport?», Prof. Dr. Achim Conzelmann, Universität Bern
Gespräch: Denise Biellmann, 12fache Weltmeisterin und Kürolympiasiegerin im Eiskunstlauf sowie Regula Späni, Moderation
Schlusswort: Pirmin Kaufmann, Pro Senectute Aargau

 

Anschliessend laden wir Sie zu einem Apéro ein.
Vor und nach der Veranstaltung erhalten Sie an verschiedenen Marktständen Informationen zu Angeboten und Organisationen rund ums Alter(n) im Kanton Aargau.

S 19-04 Öffentliche Diskussion Gottesdienst

Rund um den Gottesdienst stellen Kirchgemeinden Fragen: Was ist eigentlich ein Gottesdienst? Nur die Versammlung am Sonntagmorgen, in der eine Pfarrerin oder ein Pfarrer aus der Bibel liest und eine Predigt hält? Oder auch ein Fiire mit de Chliine am Mittwochnachmittag, geleitet von einer Katechetin, welche die Geschichte vom Regenbogenfisch erzählt? Oder: Kann der Gemeindegottesdienst statt am Sonntag auch an einem Werktag stattfinden? Soll es möglich werden, Kinder im Rahmen eines Kasualgottesdienstes zu taufen?

 

 

Die vom Kirchenrat eingesetzte Arbeitsgruppe lädt ein zur öffentlichen Diskussion dieser und weiterer Fragen im Zusammenhang mit dem Gottesdienst.

Werktag Bazar

weitere Infos folgen im August 2019 – aber – save the date!

Ordinationsgottesdienst

Die Ordination ist die Aufnahme ausgebildeter Theologinnen und Theologen als Verbi Divini Ministri bzw. Verbi Divini Ministrae (Diener und Dienerinnen am Wort Gottes, VDM) in den Kirchendienst. Im Aargau werden auch Sozialdiakoninnen und Sozialdiakone ordiniert und damit in die lebenslange und verbindliche Gemeinschaft der Ordinierten aufgenommen.

19-37 Werkstatt Gottesdienst und Musik „Kommt, alles ist bereit!“ – Abendmahl erleben, reflektieren, diskutieren

Die LGBK, die Liturgie- und Gesangbuchkonferenz der evangelisch-reformierten Kirchen der deutschsprachigen Schweiz, nimmt sich für die nächsten Jahre des Schwerpunktthemas «Abendmahl» an. Nicht nur bei den theologischen Grundlagen, auch in der Praxis des Abendmahls stellen sich viele Fragen: Freiheit und Ordnung, Gestaltung des Raumes, musikalische Elemente, Austeilung, Gesten, liturgische Elemente …
»Kommt, alles ist bereit!« Das Koordinationsgremium der LGBK lädt Sie in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Liturgik der Universität Bern herzlich zu dieser Tagung ein. Wir wollen uns praxisnah und lustvoll mit dem Thema beschäftigen. Wir feiern, reflektieren und diskutieren und vermitteln so Impulse für die eigene Arbeit in den Gemeinden.

19-36 FrauenKirchenFest: Leben braucht Care

Care? Care!
Denn: «Es ist wie mit der Sonne: Care spendet nicht nur Licht und Wärme, sondern ist der Bezugspunkt, um den sich alles dreht.»
Care geht uns alle an, ohne Care gibt es keine Menschen. Care ist Sorge, Fürsorge, sich kümmern um das Leben und die Bedürfnisse von Menschen.
Meistens ist diese Carearbeit unsichtbar und unbezahlt, freiwillig, zu 77 % Hausarbeit. In der Schweiz wurde 2013 für diese Art Arbeit 14 % mehr Zeit aufgewendet als für die bezahlte Arbeit, 61,3 % davon leisten Frauen.
Wir machen die lebensnotwendige Carearbeit in Theologie (Evelyne Zinsstag), Kirchengeschichte (Barbara Stüssi) und Gegenwart anhand des Themas «Migration und Care» (Bozena Domanska) sichtbar.

19-21 G CAS Interkulturelle Theologie und Migration

In einer sich globalisierenden Gesellschaft drängen interkulturelle und interreligiöse Fragen stärker ins Bewusstsein. Auch das Christentum und die kirchlich-ökumenische Landschaft in der Schweiz differenzieren sich gegenwärtig aus. Sind Sie interessiert, diese Umbrüche aus theologischer Perspektive zu reflektieren? Haben Sie Freude daran, Menschen aus verschiedenen Kirchen und Kulturen kennenzulernen? Sind Sie bereit, sich mit unterschiedlichen Theologien auseinanderzusetzen?Einjährige theologische Weiterbildung, bestehend aus einem Einführungsnachmittag, 11 Wochenendseminarien (Freitagabend 18 Uhr bis Samstagabend 17 Uhr) und Vertiefungstreffen (monatlich, regional).
Der Kurs bringt Teilnehmende aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten, theologischen und kirchlichen Prägungen miteinander ins Gespräch. Erfahrungsbezogenes
Lernen und die Stärkung praxisrelevanter
Kompetenzen stehen im Vordergrund.

Internationale Tagung „Migration – Interkulturelle Theologie-Kirche“

Hintergrund
Neue Migrationskirchen bereichern seit geraumer Zeit das kirchliche Spektrum sowohl der Schweiz als auch Deutschlands. Sie bilden unterschiedliche Gemeinde- und Kirchenformen, ihre Gründungsgeschichten sind vielfältig und ihre ökumenischen Interessen sind oft schwer fassbar. Mitunter gehen sie enge Wechselbeziehungen mit lokal etablierten Kirchen ein, während andere sich eher abschotten oder straffere Beziehungsnetze mit anderen Migrationskirchen und internationalen Megakirchen knüpfen. Die Tagung nimmt Migrationskirchen als heterogene Akteurinnen wahr, die ihre je
eigenen Kirchenformate, theologischen Linien oder auch Themenkomplexe in hiesige Diskurse einbringen. Sie öffnen so Kontakträume des globalen Christentums.
Die Tagung
In Hauptvorträgen, Diskussionsforen, Panelplattformen und workshopartigen Begegnungen werden interkulturell-theologische Fragestellungen, kirchliche Netzwerke und mögliche ökumenische Horizonte beleuchtet, die sich aus bisherigen Erfahrungen des Einlebens von Migrationskirchen in lokale Kirchenlandschaften ergeben. Während der Tagung gehen wir Leitfragen nach zu migrationskirchlichen Schwerpunktverschiebungen theologischer, kirchlicher, gesellschaftspolitischer Art in deutschen oder schweizerischen Kontexten. Die Tagung an der Universität Basel wird angeboten vom Fachbereich Aussereuropäisches Christentum und dem Reformierten Pfarramt für weltweite Kirche Basel-Stadt / Baselland. Insbesondere greift die Tagung zurück auf Erfahrungen und Zukunftsperspektiven, die sich im Rahmen des universitären Weiterbildungsangebots eines CAS „Interkulturelle
Theologie und Migration“ ergeben haben, der auf langjährigen Kooperationsbeziehungen mit verschiedenen Schweizer Kantonalkirchen beruht.  Dadurch sind seit einigen Jahren vielfältige vertrauensvolle Beziehungen mit Mitgliedern unterschiedlicher Migrationskirchen in der Schweiz gewachsen.
Die Tagung wird finanziell unterstützt von der Evangelisch-Reformierten Kirche Basel-Stadt, der Reformierten Kirche Baselland und der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.