Bibel spirituell gelesen

Bibel spirituell gelesen

Das Buch Esther: Politik und Spiritualität in Zeiten der Gottesfinsternis

Nach der Zerstörung des ersten Tempels in Jerusalem 586 vor der Zeitrechnung bauen die Juden im Babylonischen Exil eine neue Existenz auf. Das Buch Esther erzählt vom Plan des korrupten Politikers Haman, an den Juden einen Genozid auszuüben – ein Plan, der durch die Zivilcourage einer jüdischen Frau vereitelt wird. Ihr Name „Esther“ bedeutet auf Hebräisch „Verhüllung“ und weist auf die Verborgenheit Gottes in der nachbiblischen Welt hin. Sozusagen als Anleitung für die Zukunft wurde dieses Buch noch in den Kanon der Hebräischen Bibel aufgenommen. Es handelt von der Welt des Exils, der Welt der Politik, Korruption und der Verbrechen bis zum Genozid, in dem der Mensch gerufen ist, Verantwortung für seine Erlösung zu übernehmen. Wo aber ist Gott? Und wie lässt sich mit Hilfe verborgener mystischer Ebenen Religiosität auch im Exil-Dasein leben?

Tagesablauf

Freitag, 13. August
18.30 Kabbalat Schabbat und Abendessen
20.00 Gemeinsame Lektüre des Buches Esther und erste Fragestellungen

Samstag, 14. August
07.30 Morgenmeditation
08.00 Frühstück
09.00 – 10.30 Gabriel Stenger: Korruption und Gewalt aus der Sicht der Bibel
10.30 Pause
11.00 – 12.00 Christian Rutishauser: Ein von Christen kaum gelesenes Buch
12.00 Mittagessen
15.00 – 16.00 Gabriel Strenger: Geheimnisse der Weiblichkeit im Buche Esther
16.00 Pause
16.30 – 18.00 Christian Rutishauser: Wo ist Gott angesichts von Ungerechtigkeit und Leid?
18.30 Abendessen
21.30 Gabriel Strenger: Gesänge zum Schabbat-Ende

Sonntag, 15. August
07.30 Frühstück
08.30 Sonntagsgottesdienst
10.00 – 11.00 Gabriel Strenger: Das jüdische Purim-Fest: Esthers Maskenspiel geht weiter
11.00 – 12.00 Christian Rutishauser: Esther in der Literatur
12.00 Abschlussrunde und Rückblick
12.30 Mittagessen

Jüdische Meditation

Die jüdische Meditation ist eine spirituelle Praxis mit Wurzeln in der Hebräischen Bibel, in der Kabbala und im Chassidismus. Die Verbindung der speziellen Meditationstechniken des Judentums mit den Achtsamkeitsübungen aus den östlichen Traditionen hat sich als fruchtbar erwiesen und zieht in Israel und Amerika eine steigende Anzahl von Menschen an. Die jüdische Mediation orientiert sich am kabbalistischen Gedankengut wie dem Sefirot-Baum und ermöglicht, unter anderem durch die Meditation über biblische Gottesnahmen und ausgewählte Psalmen, verschiedene Bewusstseinsebenen anzusprechen. Dies führt zu einer Vertiefung der Beziehung mit dem Göttlichen in und um uns und begünstigt die Entwicklung geistiger Stärken wie Liebe und innere Ruhe. Das Hören und Singen chassidischer Niggunim (Melodien) begleitet und intensiviert diese meditativen Erfahrungen.

Hebräische Woche – Jom Kippur – Der grosse Versöhnungstag

47. Hebräischwoche

Jom Kippur – Der grosse Versöhnungstag

Der Höhepunkt im Synagogenjahr ist der Jom Kippur. Der Tora-Text dazu steht mit Lev 16 genau in der Mitte der fünf Bücher Mose. In der Liturgie wird an diesem Tag auch das Buch des Propheten Jona gelesen, der nicht nur Ninive zur Umkehr bewegen, sondern auch selbst sein Gottesbild revidieren soll. Diese und weitere Texte werden in der Woche gelesen. Die Versöhnung durch ein Opfer und das Ritual eines Sündenbocks von Jom Kippur hat in der Geschichte kräftig über die jüdische Tradition hinausgewirkt: Bereits das Neue Testament interpretiert den Tod Jesu als Sühnopfer mit den Kategorien des Jom Kippur. Vom Sündenbockmechanismus wird bis heute gesprochen. Die Vorträge werden dieser spannenden Geschichte nachgehen. Auch: Was heisst Versöhnung und Vergebung heute? Im Konzert des Synagogenchors Zürich, das der Hebräischwoche vorausgeht, wird zudem auch das Kol Nidre erklingen, der Gesang des Versöhnungstags schlechthin.

Download Flyer

Die jährlich durchgeführte Studienwoche dient dem Lernen des Hebräischen – man kann ohne jegliche Vorkenntnisse einsteigen – und der Auseinandersetzung mit einem biblischen Thema. Dabei wird auf die unterschiedlichen Vorkenntnisse der Teilnehmenden Rücksicht genommen. Die Woche richtet sich an alle, die sich für die hebräische Sprache und das Thema interessieren. Fortgeschrittene, Interessierte mit Grundkenntnissen und solche, die noch keine Hebräischkenntnisse haben, lernen in verschiedenen Gruppen:
– AnfängerInnen werden mit den Grundstrukturen der hebräischen Sprache vertraut gemacht (Buchstaben lernen, lesen, erster Grundwortschatz zeitgenössisch und biblisch).
– AnfängerInnen mit Grundkenntnissen lernen die Verbformen und die althebräische Syntax.
– Fortgeschrittene lesen und übersetzen die Texte auf verschiedenen Sprachniveaus (und historischen Sprachschichten).
Begleitende Vorträge vermitteln theologische, psychologische, literarische und sozio-politische Zugänge zur Thematik.

Dozentinnen und Dozenten 2021

  • Michel Bollag, lic. phil., ehem. Rabbinatsmitarbeiter und Fachleiter Judentum am ZIID
  • Chaja Dürrschnabel, M.A., Hebräischlehrerin und Judaistin
  • Eva Keller, Dr., Hebräischlehrerin und Theologin
  • Marianne Levtov, Hebräischlehrerin M.A.
  • Raphael Pifko, MAS, Hebräischlehrer, Psychotherapeut, Autor

Veranstalter

  • Reformierte Kirche Kanton Zürich, Kurse im Kloster Kappel
  • ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog
  • Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn

Voraussetzungen

Sie können ohne jegliche Vorkenntnisse einsteigen. Wichtig ist jedoch, dass Sie uns bei der Anmeldung Ihre vorhandenen Hebräisch-Kenntnisse angeben:
– Keine
– Grundkenntnisse 1: Lesen, Erkennen und Verstehen einzelner Wörter und Formen
– Grundkenntnisse 2: Überblick über die häufigsten Formen (v. a. Verb und Nomen); Grundkenntnisse zur althebräischen Syntax; Fähigkeit, einfache Texte selbständig zu analysieren und zu übersetzen
– Fortgeschritten: Lesen und Übersetzen auch rabbinischer und/oder moderner hebräischer poetischer Texte

Tagesablauf

Sonntag, 24. Januar, 16.00
Konzert des Synagogenchors Zürich: Lieder aus der Jom Kippur – Liturgie, Dirigent: Robert Braunschweig
«Kollekte» (für Externe, welche nicht an der Hebräischwoche teilnehmen)

Montag, 25. Januar, 20.00
Prof. Christophe Nihan, Lausanne: Levitikus 16: Mit dem Hohepriester im Allerheiligsten

Dienstag, 26. Januar, 15.00
Michel Bollag, Zürich: Umkehr gemäss den rabbinischen Quellen

Dienstag, 26. Januar, 20.00
Prof. Jozef Niewiadomski, Innsbruck: Vergebung, Versöhnung und Sühne durch Opfer

Mittwoch, 27. Januar, 15.00
Judith Wipfler, srf 2 Basel: Entsühnung im Hebräerbrief
Mittwoch, 27. Januar, 20.00
Eva Keller, Uetliburg: Der Klang von Jom Kippur – Musik zum grossen Versöhnungstag

Donnerstag, 28. Januar, 15.00
Dr. Dr. Monika Renz, St. Gallen: Versöhnung und Vergebung als Prozess
Donnerstag, 28. Januar, 20.00
Rafael Pifko, Zürich: Jonah – zweiäugig gelesen, jüdisch und psychologisch

Weitere Informationen

Die Mahlzeiten sind vegetarisch. Spezielle Diätwünsche berücksichtigen wir gern. Bitte geben Sie diese bei der Anmeldung an.

Das Kursgeld für Studierende beträgt CHF 450.00. Anmeldeschluss ist am 3. Januar 2021.

Anfang der Weisheit ist die Gottesfurcht (Sir 1,14)

Anfang der Weisheit ist die Gottesfurcht (Sir 1,14)

Sinnsuche und Lebenskunst

In den biblischen Büchern der Weisheit geht es – modern gesprochen – um die Verbindung von Glaube und Vernunft. Neben Tora (Gesetz) und Propheten sind die Bücher der Weisheit oft ein wenig in den Hintergrund geraten. Das Seminar will anhand ausgewählter Texte aus den Büchern Sprichwörter, Jesus Sirach, Kohelet, Ijob und einigen Psalmen in das Grundanliegen dieser Bücher und ihre lebenspraktische Relevanz einführen.

Zielgruppe

Menschen, die Interesse an der Bibel haben und einen lebensnahen, sachgemässen und erfahrungsbezogenen Zugang dazu suchen.

Voraussetzungen

Theologische Grundkenntnisse sind hilfreich, aber keine Teilnahmevoraussetzung

Grundkurs Bibliolog – Weil jede/r was zu sagen hat

Grundkurs Bibliolog

Weil jede/r was zu sagen hat!

Wie kann ich die Bibel verstehen? Wie kann die Botschaft der Heiligen Schrift das eigene Leben bereichern? Und wie kann daraus ein Gemeinschaftserlebnis werden? Fragen dieser Art stellen sich viele Menschen. Ob in der pastoralen Arbeit oder im persönlichen Leben, viele Menschen suchen heute händeringend nach lebendigen und existenziellen Zugängen zur Bibel. Ein solcher Zugang bietet der Bibliolog, eine Methode, die zum Dialog zwischen biblischem Text und eigener Lebensgeschichte ermutigt. Die Anwesenden identifizieren sich nacheinander mit mehreren biblischen Gestalten und können sich aus diesen Rollen heraus äußern, und zwar gerade zu den Text-Zwischenräumen, in denen ein noch nicht festgelegtes Sinnpotential darauf wartet, persönlich und existenziell erschlossen zu werden.

Inhalt

  • Kennenlernen der methodischen Schritte des Bibliologs
  • Praktische Übungen und selbst angeleitetes Bibliolog in der Gruppe
  • Kollegiale Supervision und theoretischen Vertiefung

Zielgruppe

  • Haupt- und ehrenamtliche pastorale Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
  • Gemeindeleiter- und Leiterinnen
  • Interessierte an der Bibel, die sich ernsthaft mit dem «Buch der Bücher» beschäftigen wollen und eine Vertiefung ihres Glaubens suchen

Impulse für Ihren weiteren Weg

  • Kompetenz und Sicherheit im Umgang mit biblischen Texten
  • Sachgemässer Zugang und Umgang mit der Bibel

Voraussetzungen

Theologische Grundkenntnisse sind hilfreich, aber keine Teilnahmevoraussetzung.

Tagesablauf

Mittwoch
15.00 Anreise / Nachmittagskaffee
Strukturen und Schritte eines Bibliologs
17.40 Möglichkeit zur Teilnahme am Gottesdienst
18.30 Abendessen
19.30 Hintergründe zu Entstehung des Bibliologs (Textverständnis, Midrasch)

Donnerstag
ab 08.00 Frühstück
09.00-12.00 Bibliolog lernen durch theoretische Impulse und praktische Übungen
12.00 Mittagessen
14.00-17.30 Bibliolog lernen durch theoretische Impulse und praktische Übungen
17.40 Möglichkeit zur Teilnahme am Gottesdienst
18.30 Abendessen
19.30 Bibliolog lernen durch theoretische Impulse und praktische Übungen

Freitag
ab 08.00 Frühstück
09.00-12.00 Bibliolog lernen durch theoretische Impulse und praktische Übungen
12.00 Mittagessen
14.00-17.30 Bibliolog lernen durch theoretische Impulse und praktische Übungen
17.40 Möglichkeit zur Teilnahme am Gottesdienst
18.30 Abendessen

Samstag
ab 08.00 Frühstück
ab 09.00 (ganztags) Praktische Umsetzung des eigenen Bibliologs mit kollegialem Feedback und Supervision durch die Trainer/in
18.30 Abendessen
19.30 Zertifikatsübergabe

Sonntag
07.45 Frühstück
08.30 Gottesdienst
10.00-12.00 Offene Fragen und Weiterarbeit nach dem Bibliolog
12.30 Mittagessen
13.30 Ende

Änderungen vorbehalten

Weitere Informationen

Die erfolgreiche Teilnahme am Kurs wird mit einem Zertifikat des Netzwerkes Bibliolog bestätigt.

Bibel lesen – Bibel verstehen: Wie man einen Zugang zur Bibel findet

Bibel lesen – Bibel verstehen

Wie man einen Zugang zur Bibel findet

Auf den ersten Blick weisen die Bücher der Bibel in längst vergangene Zeiten und fremde Welten. Dennoch wird seit Jahrtausenden von Generation zu Generation auf diese Texte zurückgegriffen, wenn es um Fragen nach dem Sinn und der Gefährdung des Lebens, des menschlichen Miteinanders oder auch des Friedens und der Zukunft geht. Und tatsächlich – bei genauerem Hinsehen erschließen sich die biblischen Texte jeweils neu im Heute und werden zu einem Spiegel für uns selbst. Das Seminar lädt uns zu einer faszinierenden Entdeckungsreise ein. Neben Grundinformationen zum Alten und Neuen Testament werden spirituelle und erfahrungsbezogene Zugänge zum «Buch des Lebens» erschlossen und für den eigenen Glauben fruchtbar gemacht.

Inhalt

  • Überblick über Entstehung, Aufbau, Inhalt der Bibel
  • Darstellung theologischer und geistlicher Schwerpunkt der Bibel
  • Kennenlernen verschiedener Zugänge zum «Buch der Bücher»
  • Erlernen eines sachgemässen und geistlichen Umgangs mit der Hl. Schrift

Zielgruppe

Menschen, die Interesse an der Bibel haben und einen lebensnahen, sachgemässen und erfahrungsbezogenen Zugang dazu suchen.

Voraussetzungen

Theologische Grundkenntnisse sind hilfreich, aber keine Teilnahmevoraussetzung

Tagesablauf

Freitag
18.30 Abendessen
19.30-21.00 Die Bibel: Was sie ist und was sie nicht ist!

Samstag
ab 08.00 Frühstück
09.00-12.00 Schöpfung und Befreiung als Grundlinien des Alten Testaments
12.00 Mittagessen
14.00-15.00 Schöpfung und Befreiung als Grundlinien des Alten Testaments
Pause
16.00-18.00 Der Weg von Jesus zu den Evangelien
18.30 Abendessen
19.30 Christus-Bilder in den synoptischen Evangelien

Sonntag
07.45 Frühstück
08.30 Gottesdienst
10.00-12.00 Das Neu-Werden des Menschen nach dem Johannesevangelium
Rückblick und Ausblick
12.30 Mittagessen
13.30 Ende

Änderungen vorbehalten

Die Bibel: Wort Gottes zwischen Fakt und Fake News

Die Bibel: Wort Gottes zwischen Fakt und Fake News

Die Bibel provoziert. Wurde die Erde in sieben Tagen erschaffen? Hat Eva mit einer Schlange gesprochen? Ist Abraham wirklich 175 Jahre alt geworden? War Maria Magdalena tatsächlich eine Sünderin? Wer sich mit der Bibel beschäftigt, wird früher oder später mit solchen Fragen konfrontiert. Für viele hängt die Antwort darauf vor allem an der Zuverlässigkeit der Bibel als historische Quelle. Die Frage ist, ob man wirklich alles Wort für Wort glauben muss, was in der Bibel steht. Und wenn nicht, was ist dann die Konsequenz und wie sollten wir die Bibel dann lesen? Auf diese und ähnliche Fragen geht das Seminar ein. Wir werden konkrete Textbeispiele diskutieren, diese auf ihren Wahrheitsgehalt hin befragen und lernen, wie wir die Bibel in ihrer Bedeutung damals und heute ernst nehmen und für das eigene Leben fruchtbar machen können.

Inhalt

  • Überblick über Aufbau und Inhalt der Bibel
  • Arbeit anhand konkreter Textbeispiele
  • Klärung von Fakten, Fiktion und der Möglichkeit biblische Texte zu verstehen
  • Erlangen eines eigenständigen und sachgemässen Zugangs zur Bibel

Zielgruppe

Interessierte an der Bibel, die sich ernsthaft mit dem «Buch der Bücher» auseinandersetzen wollen und eine Vertiefung ihres Glaubens suchen.

Impulse für Ihren weiteren Weg

  • Kompetenz und Sicherheit im Umgang mit biblischen Texten
  • Sachgemässer Zugang und Umgang mit der Bibel

Voraussetzungen

Theologische Grundkenntnisse sind hilfreich, aber keine Teilnahmevoraussetzung.

Tagesablauf

Freitag
18.30 Abendessen
19.00-21.00 «Meine Bibel – Deine Bibel»: Wie viele Bibeln gibt es?

Samstag
ab 08.00 Frühstück
09.00-12.00 Bibel lesen und verstehen: Literarische und archäologische Anmerkungen zum wissenschaftlichen  Bibellesen (Übung und Gruppenarbeit)
12.00 Mittagessen
14.00-15.00 Reflexion der Übung
Pause
16.00-18.00 Literarischer Zugang zur Bibel: Wie entdeckt man «Fakes»? – Von der Form zur Botschaft: Wie antike Autor*innen geschrieben haben
18.30 Abendessen
Abendeinheit (Film)

Sonntag
07.45 Frühstück
08.30 Gottesdienst
10.00-12.00 Wie ist die Bibel wahr? Rückblick und Ausblick
12.30 Mittagessen
13.30 Ende

Änderungen vorbehalten

Kontemplative Exerzitien zwischen den Jahren – 6 Tage

Kontemplative Exerzitien zwischen den Jahren – 6 Tage

Die Praxis der Wüstenväter, die «Aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers», die kontemplativen Wege des Mittelalters (Meister Eckhart) und die spanische Mystik (Teresa von Avila, Johannes vom Kreuz, Francisco de Osuna) sind massgebliche Orientierungspunkte. Für die Kurse 2021 schöpfen wir anlässlich des ignatianischen Jahres aus Leben und Werk des Ignatius von Loyola.

Inhalt

• Praktische Hinführungen
• Geistliche Impulse
• Begleitgespräche
• Leibübungen
• Gottesdienst Eucharistie / Abendmahl
• Durchgehendes Schweigen

Zielgruppe

Eingeladen sind Menschen, die auf der Suche nach einem tragfähigen spirituellen Weg die Praxis des Herzensgebets kennenlernen oder vertiefen möchten.

Voraussetzungen

• Bereitschaft, sich auf die Stille ein- und äussere Ablenkungen loszulassen.
• Offenheit für christliche Spiritualität
• Diese intensive Form der Kontemplation setzt eine psychische Belastbarkeit voraus, sowie die Bereitschaft, sich auf den inneren Prozess und die Begleitung einzulassen.

Mitbringen:
• Bequeme Kleidung zum Meditieren
• Schuhwerk und Regenschutz für Spaziergänge
• Tagebuch

Tagesablauf

07.30 Morgengebet in der Bartholomäuskapelle
08.00 Frühstück
09.00 Geistlicher Impuls
09.30 – 12.00 Kontemplationszeit
12.00 Mittagessen

14.15 – 14.45 Leibübungen
15.00 – 17.30 Kontemplationszeit
17.40 Gottesdienst
18.30 Abendessen
20.00 – 21.00 Kontemplation und Abendgebet

Änderungen im Ablauf vorbehalten

Kontemplative Exerzitien – Wochenende

Kontemplative Exerzitien

Wochenende

Das Wort Kontemplation kommt vom lateinischen Verb contemplari und bedeutet betrachten, schauen. Ganz in diesem Wortsinn geht es in der Kontemplation darum, das stille Wirken Gottes in sich selbst und im eigenen Leben wahrzunehmen. Kontemplation ist ein ganzheitlicher Weg und führt von der Unruhe des Geistes zur Ruhe des Herzens, von der Zerstreuung in ein achtsames Wahrnehmen, vom Beten zum Mut, im Alltag konkret zu wirken.

Aus dem Gebet heraus wächst die Kraft, das alltägliche Leben durchwirken und erneuern zu können. Kontemplativ beten kann mit oder ohne Worte geschehen. Beim ostkirchlichen Jesusgebet geschieht dies im sich wiederholenden Aussprechen des Namens Jesu Christi – es hat sich aus dem murmelnden Meditieren der jüdischen Gebetsweise und der Wüstenväter entwickelt. Man betet im Rhythmus des Atems und erfährt eine innere Ruhe und Kraft. Diese Praxis wird auch „Herzensgebet“ genannt: Das Herz schwingt allmählich mit und betet wie von selbst.

Die Kontemplation im Lassalle-Haus ist wesentlich von den „kontemplativen Exerzitien“ von Franz Jalics SJ inspiriert, für den das Herzensgebet zentral ist.

Inhalt

• Praktische Hinführungen
• Geistliche Impulse
• Begleitgespräche
• Leibübungen
• Gottesdienst Eucharistie / Abendmahl
• Durchgehendes Schweigen

Zielgruppe

Eingeladen sind Menschen, die auf der Suche nach einem tragfähigen spirituellen Weg die Praxis des Herzensgebets kennenlernen oder vertiefen möchten. Der Kurs eignet sich auch als Einführung.

Voraussetzungen

• Anfänger und Fortgeschrittene willkommen.
• Bereitschaft, sich auf die Stille einzulassen und äussere Ablenkungen loszulassen.
• Offenheit für christliche Spiritualität

Mitbringen:
• Bequeme Kleidung zum Meditieren
• Schuhwerk und Regenschutz für Spaziergänge
• Tagebuch

Tagesablauf

Freitag:
18.30 Abendessen
20.00 Einstiegsrunde – Hinführung – kontemplatives Abendgebet

Samstag:
07.30 Kontemplatives Morgengebet
08.00 Frühstück
09.00 Impuls
Kontemplation in der Natur

10.30 Wahrnehmungsübung
Kontemplation
12.00 Mittagessen

15.00 Wahrnehmungsübung
Kontemplation

16.30 Pause
17.00 Kontemplation
18.30 Abendessen

20.00 Austauschrunde
Kontemplatives Abendgebet

Sonntag:
07.15 Kontemplatives Morgengebet

Kontemplative Exerzitien – 7 Tage

Kontemplative Exerzitien – 7 Tage

Die Praxis der Wüstenväter, die «Aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers», die kontemplativen Wege des Mittelalters (Meister Eckhart) und die spanische Mystik (Teresa von Avila, Johannes vom Kreuz, Francisco de Osuna) sind massgebliche Orientierungspunkte. Für die Kurse 2021 schöpfen wir anlässlich des ignatianischen Jahres aus Leben und Werk des Ignatius von Loyola.

Inhalt

• Praktische Hinführungen
• Geistliche Impulse
• Begleitgespräche
• Leibübungen
• Gottesdienst Eucharistie / Abendmahl
• Durchgehendes Schweigen

Zielgruppe

Eingeladen sind Menschen, die auf der Suche nach einem tragfähigen spirituellen Weg die Praxis des Herzensgebets kennenlernen oder vertiefen möchten.

Voraussetzungen

• Besuchte Einführung in die Kontemplation
• Bereitschaft, sich auf die Stille einzulassen und äussere Ablenkungen loszulassen.
• Offenheit für christliche Spiritualität
• Diese intensive Form der Kontemplation setzt eine psychische Belastbarkeit voraus, sowie die Bereitschaft, sich auf den inneren Prozess und die Begleitung einzulassen.

Mitbringen:
• Bequeme Kleidung zum Meditieren
• Schuhwerk und Regenschutz für Spaziergänge
• Tagebuch

Tagesablauf

07.30 Morgengebet
08.00 Frühstück
09.00 – 09.30 Geistliche Unterweisung
09.30 – 12.00 Kontemplation
12.00 Mittagessen
Mittagspause
14.15 – 15.45 Leibübungen
15.00 – 17.30 Kontemplation
17.40 Gottesdienst
18.30 Abendessen
20.00 –21.00 Kontemplation und Abendgebet

Änderungen im Ablauf vorbehalten