When I´m sixty-four

«Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben» (Verena Kast). Mit der Pensionierung wird vieles anders. Es gilt, neue Tätigkeiten aufzunehmen, Prioritäten neu zu setzen und Beziehungen neu zu gestalten. In dieser Lebensphase lohnt es sich ganz besonders, zurückzublicken und sich existenziellen Lebensfragen neu zu stellen: Was ist jetzt meine Lebensaufgabe? Wie kann ich mich vom Bisherigen gut verabschieden? Welche Träume möchte ich realisieren? Wo ist Versöhnung mit nicht Gelungenem, Konflikthaftem angesagt? Wie gehe ich mit der begrenzten Lebenszeit um? Wie gestalte ich meine Partnerschaft, meine Beziehungen?
Die Verbindung von Biografiearbeit und einer christlich verwurzelten, offenen Spiritualität gibt die Möglichkeit, mich innerlich neu auszurichten und nach Kraftquellen für den neuen Lebensabschnitt zu suchen.

Nichts als Farbe – Basic

Farben erreichen uns Menschen unmittelbar, ähnlich wie die Klänge der Musik. Es bedarf weder kluger Worte noch Sinn stiftender Deutungen, um deren Wirkkraft zu empfinden. Im freien und begleitenden Prozess des Malens wird die «Kunst der Farbe als Weg» sinnlich und praktisch erfahrbar gemacht. Mittels verschiedener Übungen wird ein spontanes Herangehen entwickelt, losgelöst von Absichten und vorangestellten Ideen. Die Übungen helfen, frei zu werden und sich von festgelegten Vorstellungen zu entbinden.

Der Weg der Meditation im Yoga

In diesem Wochenendkurs werden die grundlegenden Techniken zur Praxis von Yoga und Meditation vermittelt und einige einfache, aber wirksame Asana (Körperhaltungen) und Pranayama (Atemübungen) eingeübt. Der Kurs will aufzeigen, dass Yoga und Meditation das gleiche Ziel haben. Nebst einer theoretischen Einführung schafft er auch die Grundlagen für eine solide Praxis von Yoga und Meditation.

Auszeit zur rechten Zeit

Möchten Sie dem Hamsterrad entfliehen? Brauchen Sie Abstand zum fordernden beruflichen und privaten Alltag? Sind Sie an Ihre Belastungsgrenze gelangt? Stehen in Ihrem Leben Veränderungen an? Oder sehnen Sie sich ganz einfach nach einer Pause, um durchatmen zu können, zu Kraft zu kommen, den Überblick wieder zu erlangen? Dann könnte unsere Auszeit zur rechten Zeit die richtige Antwort sein.

Kontemplation – 6 Tage

In diesen Tagen wollen wir das geheimnisvolle und freudige Geschehen von Ostern nachklingen lassen. In den Gottesdiensten begleiten uns die Erzählungen über die Erscheinungen des Auferstandenen, in den geistlichen Impulsen dazu Gedanken aus der Spiritualität Thomas Mertons.
„Gott liebt es, in deiner Seele zu sein“ Thomas Merton
Erst Lebemensch, dann Trappistenmönch, Mystiker, Schriftsteller, Friedensaktivist und Global Player im interreligiösen Dialog: Thomas Merton (1915 – 1968) war eine faszinierende Persönlichkeit. Gerade in seiner radikalen Offenheit gegenüber Gott kann er heute wichtige Anregungen für eine christliche Glaubenshaltung geben. Impulse aus seinem Leben und Werk begleiten unsere Kontemplationskurse im Jahr 2018.

In österlicher Freude – 5 Tage

Exerzitien an Ostern

Im Schweigen und mit geistlichen Übungen (lat. Exerzitien) gehen wir unter Anleitung unserer Sehnsucht nach. Wir richten uns auf das göttliche Geheimnis aus, suchen Spuren Gottes im Leben und versuchen, unser Leben mit Ihm neu zu ordnen. Die österliche Woche ist eine Zeit der Freude: Leiden und Tod sind überwunden, der auferstanden Christus will uns begegnen und trösten. Wir dürfen Mut fassen und vertrauend nach vorne blicken.

Ostern feiern

Wider allen Glamour und jedes Machtgeprotze, wider alle Leid- und Todvergessenheit sprengt Ostern alle gängigen Massstäbe. Der Meister bückt sich und wäscht seinen Schülern aus Liebe die Füsse. Der am Schandpfahl des Kreuzes Gehenkte ist Quelle von Heil und Heilung. Das leere Grab und die weggewälzten Steine erzählen allen Toden zum Trotz vom Leben. Die Botschaft von Ostern hält fest, was dem blossen Auge verborgen bleibt. Die Liebe behält das letzte Wort. Gott will das Leben, nicht den Tod. Diese Hoffnung bahnt sich stets aufs Neue den Weg durch das Dunkel von Leid, Tränen und Scheitern ins fahle Licht des Ostermorgens. Zuerst zaghaft, dann immer entschiedener. Im Nachschreiten des Weges Jesu durch seine Passion und Auferstehung wollen wir diese Hoffnung aufspüren. Ostern ist ganz anders. Es gibt den Neuanfang.

Kontemplation – Ostern – 3 Tage

Am Osterkurs wollen wir die Tage kontemplativ gestalten und erleben, teilnehmen an der Liturgie der drei österlichen Tage, uns einlassen auf die Nähe des Auferstandenen und die Spiritualität von Thomas Merton.
„Gott liebt es, in deiner Seele zu sein“ Thomas Merton
Erst Lebemensch, dann Trappistenmönch, Mystiker, Schriftsteller, Friedensaktivist und Global Player im interreligiösen Dialog: Thomas Merton (1915 – 1968) war eine faszinierende Persönlichkeit. Gerade in seiner radikalen Offenheit gegenüber Gott kann er heute wichtige Anregungen für eine christliche Glaubenshaltung geben. Impulse aus seinem Leben und Werk begleiten unsere Kontemplationskurse im Jahr 2018.

Sesshin mit Linda Lehrhaupt

Linda Myoki Lehrhaupt erhielt die Dharma-Übertragung (Shiho) als Zen-Lehrerin in der White Plum Lineage, gegründet von Taizan Maezumi Roshi. Sie leitet die Zen-Herz-Sangha. Sie ist auch Leiterin des Instituts für Achtsamkeit und Stressbewältigung.

Vorbereitungstreffen – Reise „Heiliges Land – Eretz Israel – Israel/Palästina“

Israel / Palästina hat in der jüdischen und christlichen Tradition religiöse Bedeutung. Auch für den Islam ist Jerusalem zu „Die Heilige“ geworden. Die Reise erkundet dieses Land, das heute wie oft in der Geschichte politisch umstritten ist, von Jerusalem und Tabgha am See Genesareth aus. Sie geht verschiedenen religiösen und spirituellen Traditionen nach, die sich an einzelne Orte binden. Sie versucht, diese für das Leben heute fruchtbar zu machen. Daher werden auch die moderne Geschichte und die aktuelle gesellschaftliche Situation im Land nicht ausgeblendet. Besichtigungen, Begegnungen, Pilgerwanderungen in der beeindruckenden Landschaft und auch Zeiten für Meditation und Liturgie ermöglichen einen umfassenden Zugang zu Leuten von heute und zur Geschichte von einst.