Die chassidische Bewegung, begründet von Rabbi Israel ben Elieser (ca. 1700-1760), genannt „Baal Schem Tow“ („Hüter des guten Namens“), hat das Judentum auf tiefste Weise geprägt. Die Rabbis, die die Bewegung im 18. und 19. Jahrhundert weiterentwickelten, erbrachten dem Judentum eine spirituelle Erneuerung, deren Einfluss auf die verschiedenen Strömungen im gegenwärtigen Judentum nicht zu unterschätzen ist.
Nach einer Einführung in die Geschichte und Gedankenwelt des Chassidismus, offeriert dieser Workshop eine Vertiefung in eines der originellsten chassidischen Werke – dem Buch „Sefat-Emet“ („Wahre Rede“), verfasst von Rabbi Jehuda Leib Alter (1847-1905). Das gemeinsame Studium von ausgewählten Texten (Hebräisch, mit deutscher Übersetzung) wird den neuen Zugang zur Tora veranschaulichen, wie er durch die im Chassidismus vollzogene Psychologisierung und Spiritualisierung der jüdischen Mystik eröffnet wurde.
Autor: zentrumRANFT, Flüeli-Ranft
Die Brunnenvision
Die Brunnenvision fordert heraus: Menschen „chrampfen“ sich ab, bemüht, Geld zu erwerben. Zur Zeit von Bruder Klaus wurde der Tauschhandel langsam von der Geldwirtschaft abgelöst. Bruder Klaus äusserte sich gegen diesen Systemwandel, er lehnte ihn ab. Das wissen wir aus den Zeugnissen eines Berner Aristokraten, der mit Bruder Klaus befreundet war. Die gebückten Menschlein, die Otto Lehmann um den Tabernakel herum zeichnet, stehen im krassen Gegensatz zum Brunnen, aus dessen Quelle Olivenöl, Honig und Wein fliessen. Symbole mystischer Erfahrungen, die wir von vielen Heiligen und Propheten her kennen, christliches Mysterium der Eucharistiefeier. Die gebückten Menschen merken nicht, dass mitten unter ihnen dieses Heiligtum, diese Quelle ist, aus der sie schöpfen könnten, wären sie achtsamer, wären sie wach.
Programm:
17:00 Gespräch zwischen dem Künstler Otto Lehmann und Franz Xaver Jans-Scheidegger
anschl. Apéro
18:30 gemeinsames Abendessen
Die eigene Stimme als Weg zur Heilung
An diesem Wochenende erfahren wir am eigenen Leib, wie Ohr und Stimme sich heilsam auswirken und zum Ganz-Werden beitragen können. Im Lauschen, Tönen und Summen erschliesst sich der eigene Organismus als lebendiger Klangraum. In blockierten Zonen entfalten sich unerwartete Töne, Atemimpulse schaffen sich Raum, eine neue Ordnung und Präsenz stellt sich ein und neue Möglichkeiten zur Regenerierung werden bewusst. Das kann sich auch lösend auf Schmerzen und Beschwerden auswirken. Unterstützend wirken in diesem Prozess sowohl eutonische Übungen als auch das Entdecken des eigenen Atemtypus (aktive Aus- und Einatmer nach Wilk/Hagena).
Am Ende des Kurses gibt es die Möglichkeit zusätzliche Einzelstunden zu buchen, in denen individuelle Probleme durch Klangmassagen zu Lösungen finden können.
Kontemplationssamstag: Grunderfahrungen des Lebens
Kontemplationssamstage sind «stille Samstage», die in etwa monatlich stattfinden. Diese Samstage sind inhaltlich einem Jahresthema gewidmet und es wird während des ganzen Tages Schweigen eingehalten, auch über die Mittagszeit. Über Mittag besteht die Möglichkeit, in die Ranft hinunterzusteigen. Kurze Einzelgespräche helfen, die spirituelle Ausrichtung neu zu beleben.
Yin Yoga
Brauchst du eine Auszeit? Einen Anstoss wie du wieder zu mehr innerem Frieden findest? Dann bist du hier genau richtig.
YIN YOGA ist ein langsamer und meditativer Yogastil mit Tiefenwirkung. Loslassen und Geschehen lassen, im Körper, im Geist und und der Seele. Dem Körper Ruhe und Stille schenken. Yin Yoga braucht keine Vorkenntnisse. Es basiert auf entspannen und wird mit verschiedenen Hilfsmittel ausgeübt.
Yin Yoga, einfache Atemübungen, Klangschalen, Mantras und Tiefenentspannung mit Reise in den eigenen Heilraum.
Wir freuen uns auf deine Präsenz, um Dich ein Stück zu belgeiten.
Ranfter Retreat
Die Ranfter Spiritualität ist verankert mit der stillen Auseinandersetzung des Menschen mit sich selber, eingebettet in seinem Umfeld und der Schöpfung. Das Herzensgebet – auch Mantra genannt – führt in die innere Stille. Auf diesem Weg findet innere Sammlung statt, die Kraft und Heilung erfahren lässt. Der Ranfter Retreat führt durch Impulse über Wort, Klang und Gesang in diese Stille des Herzensgebets. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können eine einfach zubereitete Mahlzeit zur Mittagszeit einnehmen, anschliessend bleibt persönliche Zeit, einen Spaziergang in den Ranft zu tun – dies alles im Schweigen. Zum Schluss treffen sich alle wieder in der Kapelle, um den Tag abzurunden:
Tagesablauf:
11.00 – 12.30: Impuls und Stille in der Kapelle
12.30 – 13.30: Mittagessen (Suppe wird offeriert)
13.30 – 15.00: Persönliche Zeit der Stille oder Einzelgespräche
15.00 – 16.30: Impuls und Stille in der Kapelle
Ab 16.30 Uhr gemeinsamer Ausklang in der Cafeteria
Kontemplatives Handauflegen
Heilende Kraft fliesst durch unsere Hände. Das wissen Menschen seit Jahrhunderten und legen ihre Hände dorthin, wo es ihnen selbst oder andern guttut. Woher diese Kraft kommt, wird unterschiedlich aufgefasst. Im christlichen Verständnis ist es die Segenskraft Gottes, die heilend wirkt. Sie kann sich sowohl körperlich wie auch seelisch-spirituell auswirken. Beim behutsamen Handauflegen öffnen wir uns für diese heilende Kraft und vertrauen darauf, dass sie für uns zum Guten wirkt. Oft können sich Menschen dabei ganz tief entspannen und innerlich ruhig werden. Das kann einen Einfluss auf Schmerzen haben, das Wohlbefinden stärken und die eigenen Selbstheilungskräfte aktivieren. Es kann auch sein, dass Menschen durch das Handauflegen zu innerem Frieden und tröstlicher Geborgenheit finden.
Friede sei mit Dir!
Die menschlichen Tugenden sind seelische Güter, die jeder Mensch für sich entwickeln kann, um gesund, leicht, lebendig SEIN zu dürfen und in Frieden zu leben. Ich möchte dich einladen, mein ganzheitliches Konzept zur Persönlichkeitsentwicklung auf dem Pfad der Tugenden kennenzulernen, und ein Handwerkszeug für deine menschliche Charakterentwicklung zu finden. Es ist mir ein Anliegen, den Blick für ein Leben auf dem Pfad der Tugenden zu öffnen und aufzuzeigen, wie die Tugenden dienlich sein können.
Das Seminar vermittelt:
Theoretische und praktische Einführung und Anleitung des ganzheitlichen Konzepts der menschlichen Charakterentwicklung
Selbsterfahrung und Übungssequenzen
Zeit für Einkehr und Stille
Zeit für Austausch und Fragestellung
Kontemplationssamstag: Grunderfahrungen des Lebens
Kontemplationssamstage sind «stille Samstage», die in etwa monatlich stattfinden. Diese Samstage sind inhaltlich einem Jahresthema gewidmet und es wird während des ganzen Tages Schweigen eingehalten, auch über die Mittagszeit. Über Mittag besteht die Möglichkeit, in die Ranft hinunterzusteigen. Kurze Einzelgespräche helfen, die spirituelle Ausrichtung neu zu beleben.