3SCHRITT: VOICES OF THE FUTURE – Ethik, Wirtschaft, Zukunft

Drei Schritte in die Zukunft

Was denken junge Studentinnen und Studenten auf dem Weg ins Berufsleben über die «neue» Arbeitswelt? Welche ethischen Herausforderungen stellen diese studentischen Perspektiven an Ökonomen, Politikerinnen, Informatiker, Historikerinnen und Sozialethiker – und an uns?

Angeregt durch die Sichtweisen junger Studentinnen und Studenten diskutieren wir gemeinsam Fragen zu unserem Wirtschaften, zur Gestaltung der digitalisierten Arbeitswelt und zu unserem gesellschaftlichen Zusammenleben.

Teil 2: EINKOMMEN AUCH MORGEN –  Do 10.6.21, 19.00 bis 21.00 Uhr 

«Bürgerinnen und Bürger, die mit der technologischen Entwicklung nicht Schritt halten können, drohen an den Rand der Gesellschaft gedrängt zu werden.» Lea Vannini

«Die Frage liegt heute nicht nur darin, ob Arbeitsstellen und die Entlöhnung dem technologischen Fortschritt wieder gerecht werden, sondern was die Arbeit und Entlöhnung in der Wirtschaft für einen Stellenwert haben, und ob dieser mit der normativen Aufgabe der Wirtschaft noch übereinstimmt.» Philippe Zehnder

Mit der Digitalisierung praktisch aller Lebensbereiche verändert sich auch die wirtschaftliche Situation vieler Menschen.

Lea Vannini und Philippe Zehnder sehen stellen die Herausforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt und damit verbundenen veränderten Einkommensunterschieden zur Diskussion.

Mit Ihnen im Gespräch sind der Soziologe Ueli Mäder und der Sozialethiker Thomas Wallimann. Gemeinsam vertiefen wir Fragen und erörtern Optionen.

Zum Apéro: Reich(halt)ige BeLohnung

Teil 3: SINN UND ARBEIT –  Do 24.06.2021, 19.00 bis 21.00 Uhr 

«Es ist ein grosser Unterschied, ob Maschinen oder Menschen eine Aufgabe erledigen.» Michaela Schatt

Was machen eigentlich Roboter? Arbeiten sie? Was bedeutet das für den Sinn der Arbeit? Michaela Schatt teilt ihre sozialethische Sicht zu diesen Fragen.

Mit ihr und unter Einbezug der Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren der Informatiker Hansjörg Diethelm von der Hochschule Luzern, der Historiker Jonas Sagelsdorff und der Sozialethiker
Thomas Wallimann.

Zum Apéro: Ge-Nuss-Volles!

3SCHRITT: VOICES OF THE FUTURE – Ethik, Wirtschaft, Zukunft

Drei Schritte in die Zukunft

Was denken junge Studentinnen und Studenten auf dem Weg ins Berufsleben über die «neue» Arbeitswelt? Welche ethischen Herausforderungen stellen diese studentischen Perspektiven an Ökonomen, Politikerinnen, Informatiker, Historikerinnen und Sozialethiker – und an uns?

Angeregt durch die Sichtweisen junger Studentinnen und Studenten diskutieren wir gemeinsam Fragen zu unserem Wirtschaften, zur Gestaltung der digitalisierten Arbeitswelt und zu unserem gesellschaftlichen Zusammenleben.

 

Teil 1: WACHSTUMSGRENZEN Do 27.5.21, 19.00 bis 21.00 Uhr

«Die Ausschöpfung von Potenzialen wie Lebenszufriedenheit, zwischenmenschlichen Beziehungen, Selbstwirksamkeit und Gesundheit erfordert kein Geld, sondern Zeit…» Chantal Studer

Wirtschaftswachstum gehört zu den Voraussetzungen unseres heutigen gesellschaftlichen Seins. In die Zukunft gedacht stösst dies an Grenzen. Chantal Studer erzählt von ihren Fragen und Gedanken zu Wirtschaft, Wachstums-Philosophie und Zukunft.

Mit ihr diskutieren Adrian Wüthrich, Alt-Nationalrat und Präsident von Travail.Suisse, und Thomas Wallimann, Sozialethiker. Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden einbezogen, ihre eigene Perspektive einzubringen.

Zum Apéro: Es wächst … frühlingshaft und schnell.

 

Teil 2: EINKOMMEN AUCH MORGEN –  Do 10.6.21, 19.00 bis 21.00 Uhr 

«Bürgerinnen und Bürger, die mit der technologischen Entwicklung nicht Schritt halten können, drohen an den Rand der Gesellschaft gedrängt zu werden.» Lea Vannini

«Die Frage liegt heute nicht nur darin, ob Arbeitsstellen und die Entlöhnung dem technologischen Fortschritt wieder gerecht werden, sondern was die Arbeit und Entlöhnung in der Wirtschaft für einen Stellenwert haben, und ob dieser mit der normativen Aufgabe der Wirtschaft noch übereinstimmt.» Philippe Zehnder

Mit der Digitalisierung praktisch aller Lebensbereiche verändert sich auch die wirtschaftliche Situation vieler Menschen.

Lea Vannini und Philippe Zehnder sehen stellen die Herausforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt und damit verbundenen veränderten Einkommensunterschieden zur Diskussion.

Mit Ihnen im Gespräch sind der Soziologe Ueli Mäder und der Sozialethiker Thomas Wallimann. Gemeinsam vertiefen wir Fragen und erörtern Optionen.

Zum Apéro: Reich(halt)ige BeLohnung

 

Teil 3: SINN UND ARBEIT –  Do 24.06.2021, 19.00 bis 21.00 Uhr 

«Es ist ein grosser Unterschied, ob Maschinen oder Menschen eine Aufgabe erledigen.» Michaela Schatt

Was machen eigentlich Roboter? Arbeiten sie? Was bedeutet das für den Sinn der Arbeit? Michaela Schatt teilt ihre sozialethische Sicht zu diesen Fragen.

Mit ihr und unter Einbezug der Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren der Informatiker Hansjörg Diethelm von der Hochschule Luzern, der Historiker Jonas Sagelsdorff und der Sozialethiker Thomas Wallimann.

Zum Apéro: Ge-Nuss-Volles!

Nichts über uns ohne uns!

Die Schweiz verpflichtet sich, Menschen mit Behinderung ein diskriminierungsfreies und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Die Umsetzung dieser Forderung muss in Zukunft vermehrt mit Einbezug von Menschen mit Behinderung geschehen. Denn Menschen mit Behinderung haben das Recht an öffentlichen Entscheidungsprozessen mitzuwirken, die sie betreffen oder ihr Leben beeinflussen. So steht es in der UNO-Behindertenrechtskonvention. Damit Menschen mit Behinderung in Zukunft vermehrt als Beratende für die Verwaltung, Organisationen oder im Einsatz für Behindertenrechte kompetent und selbstbewusst tätig sein können, braucht es Grundlagenwissen.

Im Fachkurs werden mit Fokus auf den Kanton Zürich Grundkenntnisse über politische Strukturen, Behindertenrechte und Behindertengleichstellungspolitik vermittelt und die Auftrittskompetenz gestärkt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit BKZ Behindertenkonferenz Kanton Zürich.

Programm

Freitag, 3.9.2021

10.00 – 12.00 Uhr Einstieg und Kennenlernen
Beatrice Brülhart, Anja Reichenbach

12.00 – 13.15 Uhr Mittagspause

13.15 – 16.30 Uhr Politisches Grundverständnis
Andreas Daurù

16.35 – 17.00 Uhr Auswertung und Abschluss
Anja Reichenbach

Samstag, 4.9.2021

10.00 – 12.00 Uhr Behindertengleichstellungspolitik
Thea Mauchle

12.00 – 13.15 Uhr Mittagspause

13.15 – 14.45 Uhr Behindertengleichstellungspolitik
Thea Mauchle

15.15 – 16.30 Uhr Behindertengleichstellungsrecht
Matyas Sagi-Kiss

16.35 – 17.00 Uhr Auswertung und Abschluss
Anja Reichenbach

Freitag, 17.9.2021

10.00 – 12.00 Uhr Empowerment und Strategie
Michael Vogt

12.00 – 13.15 Uhr Mittagspause

13.15 – 16.30 Uhr Empowerment und Strategie
Michael Vogt

16.30 – 17.00 Uhr Auswertung und Abschluss
Anja Reichenbach

Samstag, 18.9.2021

10.00 – 12.00 Uhr Kommunikation und Auftrittskompetenz
Elena Mpintsis

12.00 – 13.15 Uhr Mittagspause

13.15 – 16.30 Uhr Kommunikation und Auftrittskompetenz
Elena Mpintsis

16.30 – 17.00 Uhr Auswertung und Abschluss
Anja Reichenbach

Nachmittags jeweils 30 Minuten Pause

Flyer für Menschen mit einer Sehbehinderung (Word-Dokument)

Älterwerden

Hier geht’s zum LIVE-Webinar:  ÄLTERWERDEN – FLUCH ODER SEGEN?

Unsere steigende Lebenserwartung wird von den meisten grundsätzlich begrüsst. So stellt sich weniger die Frage, ob Älterwerden Last oder Lust ist; vielmehr beschäftigt uns, wie wir älter werden wollen: Was bedeutet Älterwerden in Zeiten individueller Lebensentwürfe? Wie gehen wir um mit dem Abnehmen der eigenen Leistungsfähigkeit und der Abhängigkeit von anderen? Und welches sind die Herausforderungen für unser Gesundheits- und Rentensystem?

Mit zwei Experten aus den Bereichen Medizin und Philosophie wollen wir diesen und weiteren Fragen nachgehen. Dabei kommt auch die Perspektive der Betroffenen nicht zu kurz: Die Journalistin Silvia Aeschbach hat in ihrem Buch «Glück ist Deine Entscheidung» bei den Ältesten Glücksrezepte für ein gutes Leben zusammengetragen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Friedhof Forum der Stadt Zürich

Wissenschaft auf dem Abstellgleis?

Während die dritte Corona-Welle weiter ansteigt, beschliesst der Bundesrat weitreichende Öffnungen für Aussengastronomie und Veranstaltungen. Hat die Wissenschaft beim Krisenmanagement ihre Führungsrolle zugunsten wirtschaftlicher und sozialer Erwägungen endgültig eingebüsst? Ist die Schweiz Corona-müde, sodass Warnungen von Experten kommunikativ nicht mehr durchdringen?

Diese und weitere Fragen wollen wir mit dem Epidemiologen und ehemaligen Mitglied der Covid-19 Science Task Force Christian Althaus diskutieren. Vorab gibt uns der Kommunikationswissenschaftler Niels Mede einen Einblick in die öffentliche Wahrnehmung und Bewertung wissenschaftlicher Erkenntnisse in Zeiten von Corona.

Koffein, Ritalin & Co.

Der Einsatz von leistungssteigernden «Pillen» zur Prüfungsvorbereitung nimmt laut einschlägigen Untersuchungen auch unter Studierenden immer mehr zu. Andererseits hat auch der Genuss von Kaffee leistungssteigernde Auswirkungen – nicht umsonst werden von manchen Hochschulen in Prüfungsphasen sogar Gratis-Kaffees verteilt. Aber niemand käme wohl auf die Idee, den Genuss von Bohnengetränken einzuschränken. Wo aber liegt die Grenze zwischen erlaubter und moralisch verwerflicher Form mentalen Dopings? Sollten wir Skrupel haben, unser Gehirn chemisch auf Trab zu bringen, gesetzt, es hätte keine schädlichen Nebenwirkungen? Ist es umgekehrt moralisch lobenswert oder gar geboten, auf derlei Hilfsmittel zu verzichten?

Eine Veranstaltung in Kooperation mit aki, katholische Hochschulgemeinde Zürich

Unsere besonderen Brüder

Geschwisterbeziehungen sind etwas Besonderes. Umso mehr, wenn das Geschwister eine Behinderung hat. Im Erwachsenenalter können Schwestern und Brüder für Geschwister mit einer Behinderung wichtige Bezugspersonen werden. Insbesondere dann, wenn sie aufgrund ihrer Behinderung als Erwachsene nie völlig unabhängig werden. Wer übernimmt für den behinderten Bruder, die behinderte Schwester die Verantwortung, wenn Eltern es nicht mehr können? Wie verändert sich die Geschwisterbeziehung, wenn man nicht mehr nur Schwester oder Bruder, sondern auch Beistand ist?

Auf der Grundlage des SRF-Dokumentarfilms «Unsere besonderen Brüder» diskutieren wir mit Betroffenen und Fachpersonen über die Entwicklung der Beziehungen bis ins hohe Erwachsenenalter und darüber, wie Geschwister von behinderten Menschen den Spagat zwischen Verantwortung, Geschwisterliebe und eigenen Bedürfnisse schaffen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Procap Zürich.

Zielpublikum

Die Veranstaltung richtet sich an alle am Thema interessierten Menschen, insbesondere Geschwister oder Eltern und Fachpersonen aus Pflege und sozialer Arbeit

Programm

13.00 Uhr Begrüssung und Einführung
Beatrice Brülhart und Romana Lanfranconi

13.10 Uhr Filmvorführung: «Unsere besonderen Brüder»

14.00 Uhr Podiumsdiskussion

ab 15.00 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen zum Mitnehmen. Es besteht die Möglichkeit, im Aussenbereich weiter zu diskutieren.

Gäste

Romana Lanfranconi, Regisseurin des Films «Unsere besonderen Brüder»
Kilian Sigrist, Protagonist des Films «Unsere besonderen Brüder», selbständiger Körper-Psychotherapeut
Margrith Lin, Protagonistin des Films «Unsere besonderen Brüder», Buchautorin, Prof. (em.) Dr. phil.
Martina Hürlimann, Beratung Sozialversicherungsrecht, Procap Zürich

Das neue Evangelium

Was würde Jesus heute predigen? Wer wären seine Jünger_innen? «Das Neue Evangelium» ist ein Manifest der Solidarität der Ärmsten, ein filmischer Aufstand für eine gerechtere, menschlichere Welt.

Der Schweizer Regisseur Milo Rau kehrt in der süditalienischen Stadt Matera zu den Ursprüngen des Evangeliums zurück und inszeniert es als Passionsspiel einer Gesellschaft, die geprägt ist von Unrecht und Ungleichheit. Gemeinsam mit Yvan Sagnet, der Jesus verkörpert und sich als Aktivist gegen die Ausbeutung der Landarbeiter_innen einsetzt, erschafft Rau einen hochpolitischen Jesus-Film, in dem biblische Erzählung und Revolte ineinander fliessen.

Flyer Das neue Evangelium – Webtalk zum neuen Film von Milo Rau

Eine Veranstaltung in Kooperation mit offene kirche bern, Langfilm, Vinca Film, Zürcher Institut für interreligiösen Dialog

Seelenriss im Spitzensport (Abgesagt!)

Infolge Krankheitsfall muss die Veranstaltung sowohl live als auch im Stream abgesagt werden! Wir bitten um Entschuldigung!

Der mediale Aufschrei mehrerer Schweizer Kunstturnerinnen im letzten Jahr brachte zutage, wie sehr die Kindersportlerinnen unter den Trainingsbedingungen leiden. Ariella Kaeslin, die Überfliegerin der Schweizer Kunstturnszene, hatte die unmenschlichen Trainingsmethoden schon früh öffentlich kritisiert. Anlässlich einer Videoaufzeichnung für die Paulus Akademie sagte Kaeslin neulich: «Für den Erfolg im Spitzensport ist die mentale Stärke zweifelsohne matchentscheidend. Dieser Fokus darf aber niemals auf Kosten der seelischen Gesundheit und Entwicklung von jungen Sportlerinnen und Sportlern gehen». Entsprechend gelte es für den Betreuungsstab, die jungen Menschen mit allen Facetten und Bedürfnissen wahrzunehmen und sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern.

Wie also müssen die Trainings- und Rahmenbedingungen im Spitzensport ausgestaltet werden, damit die jungen Athletinnen und Athleten altersgerechte Erfahrungen machen können und seelisch gesund bleiben? Diese und weitere zukunftsweisende Fragen diskutieren wir mit Expertinnen und Experten.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Pro Mente Sana und ZHAW Angewandte Psychologie

3SCHRITT-VERANSTALTUNGSREIHE – WAS BEWIRKT KONSUM?

2020 hat uns dazu aufgerufen, unsere Auffassung von erfolgreichem Wirtschaften und unsere Beziehung zur Umwelt zu überdenken. Gleichzeitig drängt uns die durch Covid-19 verursachte Unsicherheit dazu, bei jenen Systemen zu bleiben, die wir kennen. In unserem Dreigänger widmen wir uns auch darum der Frage: Was bewirkt Konsum und was wollen wir?

3. Gang: UMWELTSORGE – Do 04.03.2021, 19.00 bis 21.00 Uhr 

Vom Verzicht bis zum nachhaltigen Konsumverhalten – wie tragen wir Sorge zur Umwelt? Was und wie viel wir konsumieren, hat eine Wirkung auf die Umwelt. Mit Ihnen und Gästen aus der Geschäftswelt fragen wir, wie und wo wir unser individuelles wie geschäftliches Konsumverhalten so ändern und beeinflussen können, damit wir Sorge zur Umwelt tragen. Unsere Gäste: Martin Ettlin, Leiter Technologie & Energie bio-familia; Christian Kobler, Chief Financial Officer Forma Futura; Monika Küng, Fachlehrperson für Hauswirtschaft.

Zum Dessert: Überraschungsmüesli von bio-famila mit Rezept kommt zu Ihnen nach Hause.

Flyer 3Schritt-Veranstaltungsreihe «Was bewirkt Konsum?» (PDF)

ethik22