Sprache gegen das Vergessen

Schreiben zu pflegen lohnt sich. Das gilt für Menschen jeden Alters und insbesondere bei einer dementiellen Erkrankung. Dieser Kurs gibt Anreiz, das Schreiben möglichst lange zu bewahren und es für sich und Angehörige zu nutzen. Poetisches Schreiben vermittelt die Kunst, in wenigen Worten viel zu sagen. Damit nichts vergessen geht, was wichtig ist. Richtig oder falsch spielen dabei keine Rolle. Es darf entdeckt werden: Falsch kann ganz schön richtig sein.

Der Kurs kann als Begleitangebot zum Poesie-Wettbewerb «Sprache gegen das Vergessen», der im Frühjahr 2022 stattfindet genutzt werden. Wenn Sie wollen, dürfen Sie nach dem Kurs einen Ihrer Texte für den Wettbewerb einreichen. Der Schreibkurs kann aber auch unabhängig vom Wettbewerb besucht werden.

Kurs und Wettbewerb möchten dazu beitragen, dass Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen wahrgenommen werden – das sowohl in Ihrer Ausdrucksfähigkeit als auch in Ihrem Erleben.

Die maximale Kursgruppengrösse beträgt 10 Personen.

Daten
DO 7. und 21. Oktober sowie 4. und 18. November und 2. Dezember

Kurszeit
16.00 bis 18.30 Uhr

Kursmethodik
Im Kurs
— lernen Sie spielerische Methoden kennen, die Sie zum Schreiben anregen
— erhalten Sie Inspiration durch Bilder, Musik und Texte
— tauschen Sie sich mit anderen aus
— dürfen Worte durcheinanderpurzeln und dennoch Freude machen
— haben Sie Begleitung und Unterstützung, falls Ihnen Schreiben schwerfällt oder Ihnen nicht mehr möglich ist

Covid-Zertifikatspflicht
Die Kurse werden als Veranstaltungen mit Covid-Zertifikatspflicht durchgeführt. Wir bitten Sie, Ihr Zertifikat mitzubringen und am Empfang vorzuweisen. Diese Schutzmassnahme erlaubt uns, auf die Maskenpflicht im Kursraum zu verzichten. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Kursleitung
Renate Rubin, Poesie- und Kunstpädagogin, Schreibgruppenleiterin Erwachsenenbildnerin, Gerontologin

Leitung und Organisation
Beatrice Brülhart, Paulus Akademie und Christina Krebs, Alzheimer Zürich

In Kooperation mit Alzheimer Zürich und mit freundlicher Unterstützung der Zürcher Kantonalbank

Segen für alle

Nicht zuletzt im Zuge der anstehenden „Ehe für alle“-Abstimmung wird in der Öffentlichkeit auch wieder um die Frage nach der Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften durch die katholische Kirche gerungen: Am 15. März 2021 hat die Kongregation für die Glaubenslehre eine diese Möglichkeit aufwerfende Frage negativ beschieden. Als Reaktion darauf haben am 10. Mai 2021 Geistliche im deutschsprachigen Raum gleichgeschlechtliche Paare bei verschiedenen Anlässen gesegnet.

Mithilfe des Sozialethikers Markus Zimmermann (Universität Fribourg) wollen wir die theologischen Perspektiven einer konstruktiven Annäherung beider Seiten in dieser festgefahren wirkenden Debatte erkunden.

Heim adé! (Ausgebucht)

Die Studienreise führt ins Thüringische Erfurt und Neuhaus am Rennweg (Deutschland). Vor Ort erfahren wir von Fachleuten, wie personenzentrierte und sozialraumorientierte Leistungsangebote für Menschen mit Behinderungen ohne institutionelle Strukturen neu aufgebaut oder bestehende Angebote ambulantisiert werden können. Das Seminar stellt theoretische Konzepte und praktische Beispiele zur Diskussion und thematisiert den Transfer in Schweizer Verhältnisse.

Die Studienreise richtet sich an Verantwortliche aus der Verwaltung, Behördenmitglieder, Leitende aus Institutionen des Behindertenwesens, sowie Projekt und Programmverantwortliche.

Programm der Studienreise

DI, 16.11.2021 Anreise
Individuelle Anreise nach Erfurt

Ab 15.00 Check-in im Hotel Best Western Plus Hotel Excelsior, Erfurt

17.00 Begrüssung und Informationen im Hotel Best Western Plus Hotel Excelsior durch Beatrice Brülhart, Dirk Bennewitz, Ralf Bremauer

Anschliessend Möglichkeit einer Führung durch Erfurt mit gemeinsamen Nachtessen (fakultativ)

MI, 17.11.2021 1. Seminartag in Neuhaus am Rennweg
8.00 Bustransfer nach Neuhaus am Rennweg

10.00 18.00 Seminarinhalt:
— Einführung in die Personenzentrierte Leistungssystematik
— Einfluss der neuen gesetzlichen Regelungen
— Stand der Umsetzung des Projektes in Neuhaus am Rennweg
— Sozialraumorientierung vor Zielgruppenorientierung

Ab 18.00 Zimmerbezug im Hotel Schieferhof Neuhaus am Rennweg

Ab 19.00 Gemeinsames Abendessen im Hotel Schieferhof, Neuhaus am Rennweg

DO, 18.11.2021 2. Seminartag in Neuhaus am Rennweg
9.00-15.30 Struktur und Steuerung der Unterstützungsform: «Tandem»
— Ergebnisse der Evaluation aus Sicht der NutzerInnen und MitarbeiterInnen
— Umstellung auf ambulantisierte Leistungen

15.30 Bustransfer nach Erfurt und Check-In im Best Western Plus Hotel Excelsior

FR, 19.11.2021 3. Seminartag in Erfurt
9.00 – 12.00 Diskussion der Seminarinhalte und Transfer in Schweizer Verhältnisse (nur Teilnehmende aus der Schweiz)

Ab 12.00 Individuelle Abreise von Erfurt in die Schweiz

Programmänderungen vorbehalten.

«GEISTES-BLITZLICHTER»

Mit dem Smartphone-Fotowettbewerb «Geistes-Blitzlichter» hat die Fachstelle für Religionspädagogik Zürich in Zusammenarbeit mit Reli­media und der Paulus Akademie zu einem spirituellen Abenteuer eingeladen. Zahlreiche Teilnehmende sind während rund sechs Monaten dem Aufruf gefolgt und haben die unterschiedlichsten Facetten des Glaubens mit ihren Smartphone-Kameras fotografisch festgehalten.

Im Rahmen der Ausstellung «GEISTES-BLITZLICHTER» vom 29. Juni bis 9. Juli 2021 werden nun sämtliche eingesandten Werke der Öffentlichkeit präsentiert.
Die besten Beiträge werden von einer Expertenjury an der Vernissage vom 29. Juni prämiert.

ÖFFUNGSZEITEN DER AUSSTELLUNG 
Mittwoch, 30. Juni bis Samstag, 3. Juli 2021 und Montag, 5. Juli bis Freitag, 9. Juli 2021, jeweils von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Infos zum Fotowettbewerb 

Geistes-Blitzlichter: Bild des Monats Mai 2021, zur Verfügung gestellt von Ruedi Leuthold
Das Bild „Dreifaltigkeit“ ist spontan bei einem Morgenspaziergang um den Mauensee in Luzern entstanden. Fotograf: Ruedi Leuthold

Nur die Liebe zählt?

Die Liebe ist aus einem guten Leben nicht wegzudenken: Unsere Beziehungen zu Eltern, Freunden oder dem Lebenspartner, zum Haustier wie auch zum Hobby kommen ohne sie nicht aus. Doch wie lässt sich Liebe näher charakterisieren? Und wie funktionieren ihre unterschiedlichen Spielarten genau?

In dieser Veranstaltung werden wir anhand neuerer philosophischer Texte diesem besonderen Gefühl auf die Spur kommen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Zürich.

Übersicht der Kursinhalte 

STILLES ZÜRICH

Gemeinsames einsames Lesen! Beim SILENT READING RAVE wird zusammen für ein paar Stunden still gelesen. Du darfst lesen was du willst, Hauptsache leise und für dich. So kannst du dich endlich wieder ungestört deinen Seiten widmen.

BITTE UNBEDINGT ANMELDEN!  info@stilles-zuerich.ch

Organisatorin/Organisator

Fabian Weingartner

www.silentreadingrave.com

Bemerkung

Eigenen Lesestoff mitnehmen

Vollständiges Festivalprogramm
www.stilles-zuerich.ch

STILLES ZÜRICH

Zeit wird gemessen, bezahlt, verloren und gestohlen. Aber Zeit ist keine Ware und keine Linie. Zeit als dreidimensionaler Raum verstanden, kann individuell gestaltet und erlebt werden.

In diesem Workshop schaffen wir Zeit, indem wir in bewegte Langsamkeit eintauchen. Einfache Anleitungen unterstützen uns dabei, einen absichtslosen Bewegungsfluss zu finden, mit Achtsamkeit nach Innen und nach Aussen. Denn Tanz kann auch ein Ort des Innehaltens und der Stille sein.

>>> BITTE UNBEDINGT ANMELDEN >>>

Organisatorin/Organisator

Tina Mantel, Choreografin, Tänzerin, Tanzpädagogin

www.tinamanteltanz.ch

Bemerkung

Keine Vorerfahrung notwendig. Bequeme Kleidung anziehen.

Zurzeit dürfen vom BAG aus 15 Personen den Workshop besuchen. Deshalb ist eine Anmeldung auf info@stilles-zuerich.ch erforderlich.

>>> Sie bekommen eine Bestätigung, heisst: Sie haben einen Platz.

>>> Sie bekommen keine Bestätigung, heisst: Sie können leider nicht dabei sein.

Vollständiges Festivalprogramm
www.stilles-zuerich.ch

 

STILLES ZÜRCH

Wir hören Klänge des Monochord, der Handpan und der Shrutibox. Sie bekommen Raum in der Stille nachzuklingen. Ein Gedicht zur Stille wird rezitiert und sucht Resonanz und Nachhall in unserem Innern. Eine meditative Mittagspause ganz im stillen Lauschen und im Jetzt.

Organisatorin/Organisator

Meinrad Furrer, Beauftragter Spiritualität bei Katholisch Stadt Zürich

Kircheurban.ch

Gleiche Veranstaltungen am 

Samstag, 12. Juni 2021  12:10 – 12:30 Uhr

Sonntag, 13. Juni 2021 12:10 – 12:30 Uhr

Vollständiges Festivalprogramm

www.stilles-zuerich.ch

Angehörige im Strafvollzug

(VERSION FRANCAISE, VOIR PDF-Document)

Grundsätzlich richtet sich die Vollstreckung einer Freiheitsstrafe gegen die verurteilte Person. Aufgrund der sozialen Einbettung sind jedoch immer auch Angehörige davon betroffen. Durch den Justizvollzug werden nicht nur die Täterinnen und Täter bestraft, sondern auch die Personen im sozialen Beziehungsgeflecht. Der stationäre Freiheitsentzug grenzt nach beiden Seiten aus.

Die Inhaftierung einer straffällig gewordenen Person bedeutet für das betroffene soziale Umfeld die Übernahme von Konsequenzen mit zum Teil erheblichen psychischen, sozialen und ökonomischen Belastungen, welche die Angehörigen oft allein bewältigen müssen. Insbesondere für Kinder hat der Wegfall eines Elternteils oftmals gravierende Folgen für deren soziale und emotionale Entwicklung.

Weiter fällt auf, dass Angehörige von Strafgefangenen bisher von Öffentlichkeit und Wissenschaft kaum wahrgenommen werden.

An der diesjährigen Tagung der Fachgruppe «Reform im Strafwesen» wollen wir den bisherigen Stand sowie die Chancen und Herausforderungen der Arbeit mit Angehörigen im schweizerischen Justizvollzug erörtern. Unsere Referentinnen und Referenten betrachten die Thematik aus verschiedenen Perspektiven. Zudem werden mit Podiumsgespräch, Apéro am frühen Abend sowie mehreren Pausen diskursive Begegnungsräume ermöglicht.

Diese Tagung ist eine Kooperation der Fachgruppe «Reform im Strafwesen» mit dem Amt für Justizvollzug und Wiedereingliederung des Kantons Zürich, der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern, der ZHAW Departement Soziale Arbeit und der Paulus Akademie.

Konferenzsprache ist Deutsch und Französisch; die Referate werden simultan auf Französisch und Deutsch übersetzt.

Das Detailprogramm entnehmen Sie bitte dem Flyer (PDF).

3SCHRITT: VOICES OF THE FUTURE – Ethik, Wirtschaft, Zukunft

Drei Schritte in die Zukunft

Was denken junge Studentinnen und Studenten auf dem Weg ins Berufsleben über die «neue» Arbeitswelt? Welche ethischen Herausforderungen stellen diese studentischen Perspektiven an Ökonomen, Politikerinnen, Informatiker, Historikerinnen und Sozialethiker – und an uns?

Angeregt durch die Sichtweisen junger Studentinnen und Studenten diskutieren wir gemeinsam Fragen zu unserem Wirtschaften, zur Gestaltung der digitalisierten Arbeitswelt und zu unserem gesellschaftlichen Zusammenleben.

 

Teil 3: SINN UND ARBEIT –  Do 24.06.2021, 19.00 bis 21.00 Uhr 

«Es ist ein grosser Unterschied, ob Maschinen oder Menschen eine Aufgabe erledigen.» Michaela Schatt

Was machen eigentlich Roboter? Arbeiten sie? Was bedeutet das für den Sinn der Arbeit? Michaela Schatt teilt ihre sozialethische Sicht zu diesen Fragen.

Mit ihr und unter Einbezug der Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren der Informatiker Hansjörg Diethelm von der Hochschule Luzern, der Historiker Jonas Sagelsdorff und der Sozialethiker Thomas Wallimann.

Zum Apéro: Ge-Nuss-Volles!