Zen Einführung

Das zentrale Element der Zen-Meditation ist Zazen – sitzen im Zen. Auf Meditationskissen oder -Schemel sitzen wir ohne Gedanken und finden zu einer inneren Ruhe, die mit zunehmender Übung zu einer tiefen Lebenserkenntnis führt. Wenn Sie noch keine Erfahrung mit Zen haben, empfehlen wir den Besuch dieses Einführungswochenendes.

Paul Shepherd absolvierte – wie Niklaus Brantschen und Pia Gyger – unter der Führung von Yamada Kôun Roshi das Koan-Studium in Japan. Sein Lehrername Cho-Un bedeutet «Aufklärende Wolke». Im August 2011 erhielt Paul Shepherd den Titel «Associate Zen Master» der Sanbo-Kyodan- Zen-Schule.

Inhalt
Einführung in die Sitzmeditation (Zazen) und die dazugehörigen Rituale, dabei durchgehendes Schweigen.

Meinem inneren Kompass folgen – 2 Tage

Gar nicht so einfach! Ich habe einen Traum für meine Zukunft. Die Eltern sagen: Mach was Vernünftiges! Die Freunde: Du träumst! Der Arbeitsmarkt rät zu diesem und von jenem ab. Vorteile hier sind Nachteile dort. 1000 Stimmen zerren an mir. Doch nicht nur Stimmen von aussen. Auch innen spricht’s, und manchmal durcheinander. Für den Kopf ist dieser Weg klar. Das Herz wollte immer schon das. Das Bauchgefühl aber weist in eine andere Richtung. Vieles spricht für sich, hat gute Argumente. Doch – was ist das Richtige für mich? Woran soll ich meinen «inneren Kompass» ausrichten?
Exerzitien sind ein angeleiteter spiritueller Weg und eine Schule des Gebets: Es sind Übungen, durch die wir schweigen und hören lernen; hören auf das, was Gott uns durch die Worte der Bibel, der Natur und die Ereignisse des Lebens sagen will. So führen Exerzitien zu einem frischen Blick auf Sinn und Ziel des Lebens und zu einem Gespür für den persönlichen Weg. Eine wichtige Entscheidungshilfe.

Inhalt
Täglich:
• Anleitungen zum Exerzitienweg
• Anregungen für die Entscheidungsfindung
• 3-4 persönliche oder gemeinsame Meditationszeiten
• Begleitgespräch, um eigene Wahrnehmungen und Empfindungen benennen und deuten zu helfen
• Entspannungsübungen
• Gelegenheit zum Gottesdienst
• Tagesrückblick

Durchgehendes Schweigen

Vertiefungstag Exerzitien und Kontemplation

Neben dem Üben in Kursen von Exerzitien und Kontemplation sind kleine Auszeiten wie diese stillen Einzeltage hilfreich, um gemachte Erfahrungen zu vertiefen, sich auf dem spirituellen Weg zu verankern und der Spur auf der Suche nach Gott und dem eigenen Weg treu zu bleiben.

Inhalt
• Durchgehendes Schweigen
• Biblischer Impuls
• Meditation des Schrifttextes oder Kontemplation
• Leibübungen

Musik macht das Herz weich – 4 Tage

Exerzitien sind – wie das lateinische Wort sagt – «(geistliche) Übungen», welche Schritt für Schritt einführen wollen in die Begegnung mit einem liebenden Gott. In der Liebe wächst Vertrauen. Aus Vertrauen entsteht die Freiheit, Ängste und Unfreiheiten loszulassen und das Leben neu zu «packen».

Sophie Scholl schrieb: „Musik macht das Herz weich. Ganz still und ohne Gewalt macht sie die Tür zur Seele auf.“

Das Singen, die geistlichen Impulse und die Kraft der Stille wollen in diesen Exerzitien das Herz weich werden lassen, sodass die Kraft von Gott es neu durchströmen kann.

Exerzitienbegleitung:
Hildegard Aepli
Singleitung:
Ruth Mory-Wigger

Inhalt
Täglich:
• Gemeinsames Singen
• Geistlicher Impuls
• Zeiten der persönlichen Meditation
• Eucharistiefeier
• Gelegenheit zu Begleitgesprächen
• Übernachtung im Lassalle-Haus

Durchgehendes Schweigen

Trauma – Versöhnung – Heilung

Immer wieder begegnen geistliche Begleiterinnen und Begleiter in ihrer Arbeit Menschen, die traumatische Erfahrungen wie Missbrauch, den plötzlichen Tod eines Kindes oder Partners oder Krankheiten gemacht haben; Erlebnisse, die zu bleibenden Einschränkungen führen können.
In diesen beiden Tagen werden einige grundlegende Kenntnisse der Psychotraumatologie vermittelt – in Form von Theorieimpulsen, Übungen und Reflexionseinheiten. Die Impulse sind so ausgewählt, dass sie den Kursteilnehmenden helfen, einen Weg der Versöhnung und Heilung zu ermöglichen. Dies geschieht in dem Bewusstsein, dass wir als Begleitende nur den Weg dafür bereiten können, indem wir mit und für die von Trauma Betroffenen hoffen, dass ihnen Gott Versöhnung und Heilung schenken wird.

Inhalt
• Geistlicher Tagesbeginn und -abschluss
• Kurze Theorie-Impulse
• Kennenlernen verschiedener Übungen aus dem Bereich der Trauma-Arbeit
• Zeit zur persönlichen Reflexion
• Arbeit an Fallbeispielen
• Gesprächsübungen
• Expertengespräch im Plenum
• Gelegenheit zum Gottesdienstbesuch

Warten auf Gott – 7 Tage

Der Advent ist eine dunkle und stille Zeit und doch oft voller Aktivität und Hektik. Wir warten auf Weihnachten – vielleicht ist das Warten auf Gott ja ein Grundmoment unseres Lebens: Jetzt ist vieles dunkel, wir harren und bleiben, bald kommen Licht und Heil. Exerzitien sind eine Auszeit, in der wir bewusst die Stille, das Warten und das Hoffen leben. Texte der Bibel helfen uns, dass wir uns neu auf Gott ausrichten. Wir suchen Vertrauen und Frieden für den Alltag.

Inhalt
Täglich:
• Geistlicher Impuls
• 3-4 persönliche Meditationszeiten (3/4 – 1 Std.)
• Begleitgespräch
• Gottesdienst
• Tagesrückblick

Durchgehendes Schweigen

Vertiefungstag Exerzitien und Kontemplation

Neben dem Üben in Kursen von Exerzitien und Kontemplation sind kleine Auszeiten wie diese stillen Einzeltage hilfreich, um gemachte Erfahrungen zu vertiefen, sich auf dem spirituellen Weg zu verankern und der Spur auf der Suche nach Gott und dem eigenen Weg treu zu bleiben.

Inhalt
• Durchgehendes Schweigen
• Biblischer Impuls
• Meditation des Schrifttextes oder Kontemplation
• Leibübungen

Exerzitien zwischen den Jahren mit Meister Eckhart – 6 Tage

Exerzitien laden ein in die Erfahrung, wie Eckhart sie umschreibt: In der Begegnung mit dem göttlichen Geheimnis wird der Mensch geboren, frei und fähig seine eigene Würde zu erkennen und aus ihr zu leben.
Auf diesem Hintergrund wollen wir am Ende des Jahres im Raum der Stille zu uns kommen, das Alte loslassen, Kraft schöpfen und das Neue vertrauensvoll aus der «Hand» Gottes entgegennehmen.
Texte von Meister Eckhart und der Bibel, Gebet und Meditation, Bewegung und Tanz wollen uns hinführen zur tieferen Freude am Geheimnis der Geburt Gottes – und des Menschen.

Inhalt
Täglich:
• Geistlicher Impuls
• 3-4 persönliche Meditationszeiten
• Begleitgespräch
• Leibübungen
• Tanz
• Gottesdienst

Durchgehendes Schweigen
Zeit für Jahresrückblick und –vorausblick

Vertiefungstag Exerzitien und Kontemplation

Neben dem Üben in Kursen von Exerzitien und Kontemplation sind kleine Auszeiten wie diese stillen Einzeltage hilfreich, um gemachte Erfahrungen zu vertiefen, sich auf dem spirituellen Weg zu verankern und der Spur auf der Suche nach Gott und dem eigenen Weg treu zu bleiben.

Inhalt
• Durchgehendes Schweigen
• Biblischer Impuls
• Meditation des Schrifttextes oder Kontemplation
• Leibübungen

Nach dem Tod eines Angehörigen zu neuen Lebensperspektiven finden

Der Tod eines nahestehenden Menschen löst bei Betroffenen verschiedene Reaktionen aus: Trauer über den Verlust, Wut auf die Ärzte, die nicht mehr helfen konnten, Ohnmacht und das Gefühl, als sei ein Stück aus dem Herzen herausgerissen. Das Abschiednehmen verändert das Leben tiefgreifend. Die Welt gerät aus den Fugen – nichts ist mehr, wie es einmal war. Oft erschüttert der Verlust der geliebten Person auch den Glauben an eine gute und gerechte Welt. Es fällt schwer loszulassen, was man geliebt hat. Dabei sind Art und Intensität der Trauer so verschieden wie die Menschen selbst. Das Seminar unterstützt Betroffene, ihre Trauergefühle nach dem Tod eines geliebten Menschen zu verstehen sowie eigene Ressourcen und Kraftquellen zu stärken. Dabei bietet die wohltuende Umgebung des Lassalle-Hauses einen geeigneten Rahmen, um in Kontakt mit anderen Betroffenen zu kommen und wieder neuen Lebensmut zu finden.