Shibashi Qi Gong – Meditation in Bewegung

Shibashi ist Meditation in Bewegung – ein Bewegungsmantra in 18 Bildern mit poetischen Namen aus der Natur. Shibashi stammt aus der altchinesischen Heilkunst des Taj Ji und Qi Gong und wird in langsamen, in sich ruhenden Bewegungen vollzogen. Der äusseren Bewegung entspricht eine innere. Diese führt aus der Hektik in die Ruhe, aus der Zerstreuung in eine lockere Konzentration und Zentriertheit, aus der Abtrennung in die Verbindung mit dem Leib des Lebens: mit sich selbst und allem Lebendigen und dessen letzte Wirklichkeit.

„Jeder Boden ist heiliger Boden,
denn jeder Ort kann Stätte der Begegnung werden,
der Begegnung mit göttlicher Gegenwart.
Sobald wir die Schuhe des daran-gewöhnt-seins
ausziehen und zum Leben erwachen,
erkennen wir: Wenn nicht hier, wo sonst?
Wann, wenn nicht jetzt?
Jetzt, hier oder nie und nirgends
stehen wir vor der letzten Wirklichkeit.“
(David Steindl-Rast).

Spirituelle Wege der Schweiz

„Spirituelle Wege der Schweiz“: Das ist ein Fernsehprojekt von Norbert Bischofberger, Theologe und Journalist beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Und es ist eine grosse Entdeckungsreise. Zuschauerinnen und Zuschauer können spirituelle Orte, Geschichten und Menschen vor ihrer Haustüre erleben.
In unserem Seminar brechen wir nun selber auf: Vom Lassalle-Haus aus gehen wir auf einem alten Pilgerweg nach Einsiedeln und entdecken weitere eindrückliche spirituelle Orte im Kanton Zug.
Im Seminar setzen wir uns mit Fragen auseinander wie: Was hat es mit dem Pilger-Boom auf sich? Was können wir auf spirituellen Wegen entdecken? Welches ist der „spirituelle Untergrund“ der Schweiz? Wo liegen unsere geistlich-geistigen Wurzeln? Welches sind wichtige Geschichten und Legenden über unseren Glauben in unserem Land?

Das Seminar wird geleitet von Norbert Bischofberger, Theologe und Journalist bei Schweizer Radio und Fernsehen SRF und Christian Raschle, Historiker von Zug. Zudem wird es am Freitagabend bereichert von Special Guest Luke Gasser, Regisseur.

Inhalt
Im Seminar sind wir auf spirituellen Wegen unterwegs und setzen uns mit wichtigen Geschichten und Legenden über den Glauben in unserem Land und ihrer Bedeutung für die heutige Zeit auseinander.

Bewegte und bewegende Bilder – Exerzitien mit Kinofilmen – 5 Tage

Mancher Film wirkt wie ein Schlüssel zu fremden Sälen unseres eigenen Schlosses und hilft bei dieser Art von Exerzitien, uns Gott zu nähern. Die Botschaft von Filmen erfassen wir, selbst wenn wir von Religionen nichts mehr erwarten. Filme legen die Perspektive auf Grösseres, Allumfassendes frei. Sie eröffnen nicht nur neue Geschichten, sondern ermutigen auch zum neuen Blick auf eigene Geschichten.
«Movie», das englische Wort für Film, bedeutet gleich zweifaches Bewegen: Einerseits drückt es aus, dass in einem Film Bilder bewegt werden. Anderseits meint es, dass die Bilder uns Zuschauerinnen und Zuschauer emotional anrühren – bewegte und bewegende Bilder für unseren eigenen Kinofilm.

Inhalt
Täglich:
• 3-4 persönliche Meditationszeiten
• Yoga (freiwillig)
• Eucharistiefeier
• Film

Durchgehendes Schweigen

Pilgertag

Spiegelglattes Wasser, wuchtige Felsen, Auengebiet, Kraftort.
Der Klöntalersee im Herbst ist für die schönsten Wasser-Spiegelungen bekannt.
ca. (↑360↓ 80 HM, 4 ½ Std.)
Jeweils am zweiten Samstag des Monats lädt das Lassalle-Haus von April bis Oktober zu einem Pilgertag ein. Katarina Kelso plant die Touren und führt diese durch; Lassalle-Haus-Kursleitende laufen mit, geben spirituelle Impulse und leiten auf Teilstrecken zu gemeinsamem Gehen im Schweigen an. Die Touren sind eine Woche im Voraus detailliert auf der Website ausgeschrieben.

Exerzitien Einführung

Exerzitien sind ein angeleiteter geistlicher Weg. Als ignatianische Exerzitien gehen sie zurück auf Ignatius von Loyola, Mystiker und Gründer des Jesuitenordens. Ein Einführungswochenende ermöglicht das Kennenlernen von Ziel und Inhalt der Exerzitien. Wer sich in der Ruhe und im schweigenden Hören mit Ignatius auf den Weg machen will, bekommt hier eine Ahnung vom Reichtum seiner Spiritualität.

Inhalt
• Zeiten der Stille
• Inhaltliche Impulse
• Methodische Anleitungen und Übungen
• Körperübungen
• Gelegenheit zum Begleitgespräch
• Einladung zum Gottesdienst

Ikebana – Freundschaft durch Blumen

Ikebana – der Blumenweg – jap. Kadô – ist die traditionsreiche japanische Kunst im Blumenarrangieren. Ursprünglich wurde Ikebana von Mönchen in den Buddhistischen Tempeln als Blumenopfergabe ausgeübt. Die Techniken und Gestaltungsformen wurden im Laufe der Zeit stets weiter entwickelt. Verschiedene Schulen mit ihren eigenen Merkmalen wurden ins Leben gerufen. Ikebana ist heute eine vielseitige Blumensprache. Ikebana International, weltweit verbreitet, vereint die Traditionen aller Schulen.

Durch Ikebana kann der Mensch lernen, den Sinn des Lebens ganz im Hier und Jetzt, im zeitlosen Augenblick zu erleben und sich im Urgrund seines Seins als Teil des Kosmos zu erfahren, im Kommen und Gehen der Jahreszeiten.

Inhalt
Die Teilnehmenden lernen durch Theorie und Praxis ein Ikebana-Arrangement selber zu gestalten. In den verschiedenen Workshops lernen sie diverse Stilrichtungen kennen und können so vom grossen Reichtum dieser Blumensprache schöpfen.
Die Mitglieder von Ikebana International praktizieren ihre Kunst im Austausch der unterschiedlichen Stilrichtungen. Die Freude an Pflanzen und Freundschaft durch Blumen sind die Grundlagen. In diesem Sinne stellen wir die Misho- und Adachi-Schule vor und erarbeiten gemeinsam Grundformen und freie Stile in Theorie und Praxis.

Sanftes Yoga 65plus

Durch sanfte Körper- und Atemübungen neue Quellen der Lebenskraft erschliessen und mit einfachen Meditations- und Entspannungsübungen Ruhe und Regeneration erfahren.
Öffnet man heutzutage am Kiosk ein Yoga-Magazin, kann schnell der Eindruck entstehen, Yoga sei nur etwas für Bewegliche, Junge und Fitte. Dass dem nicht so ist, erfahren wir gemeinsam in diesem Kurs.
Wir tauchen ein in die faszinierende und vielseitige Welt des Yoga und begeben uns auf eine Entdeckungsreise nach innen, auf der wir unseren Körper, unsere Atmung und unseren Geist auf neue und inspirierende Art und Weise erfahren dürfen.
Mit sanften Yogaübungen mobilisieren und kräftigen wir unseren Körper. Dabei stehen uns Hilfsmittel wie Decken, Kissen und Stühle zur Verfügung, so dass wir alle Übungen an die individuellen körperlichen Voraussetzungen jedes/r Einzelnen anpassen können. Durch einfache, aber effektive Atemübungen wecken wir unsere Lebensgeister und finden mithilfe von Meditations- und Entspannungsübungen in die Ruhe. Abgerundet wird der Kurs durch alltagsnahe Impulse aus dem tiefgründigen Schatz der Yogaphilosophie.

Inhalt
Sanfte Körper- und Atemübungen sowie einfache, aber effektive Meditations- und Entspannungstechniken. Inspirierende Impulse aus der Yogaphilosophie für den Alltag von heute.

Lassalle-Herbstfasten

Fasten wie wir es verstehen: Leib und Seele stellen sich darauf ein, die Nahrung nicht von aussen, sondern von innen, aus den eigenen Reserven zu beziehen. Dank diesem psychosomatischen Geschehen werden Menschen vom «Ausser-sich-Sein» zur Mitte ihrer selbst geführt. Dieser Vorgang zeigt Wirkung in gesundheitlicher, spiritueller und mitmenschlich-sozialer Hinsicht. Beim Fasten wächst die Verbundenheit mit den Menschen und mit der Natur – mit der Luft, die wir atmen, mit dem Wasser, das wir trinken, mit der Erde, die uns trägt und ernährt. Die Freude am Leben und die Bereitschaft, nachhaltig und gerecht zu handeln, wächst.
Wer Sie auch sind, woher Sie auch kommen, welchen beruflichen, kulturellen oder religiösen Hintergrund Sie auch haben – wir laden Sie ein, das kleine Abenteuer Fasten mit uns zu wagen.

Inhalt
Elemente:
– Pflege der Stille – Kurs im Schweigen mit Zeiten des Austauschs
– Impulse zur gesundheitlichen, spirituellen und sozial-politischen Dimension des Fastens
– Meditation und Gottesdienst
– Leibübungen
– Wanderungen in der Gruppe oder individuell
– Möglichkeit, zusätzlich Cranio-Sacral-Behandlungen bei Ursula Popp zu buchen

Gartenwoche

Der Park von Bad Schönbrunn wurde 1970 in seiner jetzigen Form vom Landschaftsarchitekten Josef A. Seleger geplant und während vieler Jahre begleitet.
Er verstand es den Baumbestand des „alten“ Bad Schönbrunn, 1858 erbaut und als Kurhaus für Kneipp- und Molkekuren bekannt, in das neue Parkkonzept des Lassalle-Hauses zu integrieren. Einige historische Bäume, wie der grosse Mammutbaum, sind Zeitzeugen dieser Geschichte und verleihen dem Park seine einzigartige Atmosphäre.
Unter Anleitung von Gartenfachleuten erhalten die Kursteilnehmenden einen Einblick in die Pflege und den Unterhalt des Parks von Bad Schönbrunn. Die einzelnen Gartenbereiche mit ihren jeweiligen Pflanzen wollen gehegt und gepflegt werden. Mit Hilfe der Teilnehmenden wird der „grüne Rahmen“ des Lassalle-Hauses unter fachkundiger Leitung unterhalten und blüht dadurch immer wieder neu auf. Die Mitarbeit im Park wird mit Kost und Logis (auf Basis Zimmer mit Lavabo) während der Gartenwoche entschädigt. Wünschen Sie ein Zimmer mit DU/WC wird Ihnen der Aufpreis von CHF 40.00 verrechnet.

Inhalt
Geschichte des Parks von Bad Schönbrunn, Theorie zu saisonal unterschiedlichen Gartenthemen, praktische Gartenpflege-Arbeitstechniken, Möglichkeit zur Meditation bzw. zum Sitzen in Stille.

Nichts als Farbe – Basic

Farben erreichen uns Menschen unmittelbar, ähnlich wie die Klänge der Musik. Es bedarf weder kluger Worte noch Sinn stiftender Deutungen, um deren Wirkkraft zu empfinden. Im freien und begleitenden Prozess des Malens wird die «Kunst der Farbe als Weg» sinnlich und praktisch erfahrbar gemacht. Mittels verschiedener Übungen wird ein spontanes Herangehen entwickelt, losgelöst von Absichten und vorangestellten Ideen. Die Übungen helfen, frei zu werden und sich von festgelegten Vorstellungen zu entbinden.

Inhalt
Der Basis-Kurs bietet sich als Neu- oder Wiedereinstieg ins Malen an. Voraussetzungen sind Offenheit und Lust am malerischen Prozess in einem kontemplativen Zusammenhang. Vorkenntnisse oder spezifisch malerische Fähigkeiten sind nicht erforderlich. Der Kurs findet – ausser bei der abendlichen Rückschau – im Schweigen statt.