Auszeit zur rechten Zeit

Möchten Sie dem Hamsterrad entfliehen? Brauchen Sie Abstand zum fordernden beruflichen und privaten Alltag? Sind Sie an Ihre Belastungsgrenze gelangt? Stehen in Ihrem Leben Veränderungen an? Oder sehnen Sie sich ganz einfach nach einer Pause, um durchatmen zu können, zu Kraft zu kommen, den Überblick wieder zu erlangen? Dann könnte unsere Auszeit zur rechten Zeit die richtige Antwort sein.

Inhalt
In unserem 8-tägigen Angebot „Auszeit zur rechten Zeit“ werden Grundlagen zu Stress, Stressbewältigung, Resilienz und Selbstmanagement sowie Atem-, Entspannungs- und Meditationsübungen vermittelt und praktiziert. Zeiten des Austauschs und der Stille wechseln sich ab. Die Tagesstruktur erlaubt zudem Raum für Erholung und Musse, Zeit für sich und in der Natur.
Der klar strukturierte und durch die Kursleitenden begleitete Prozess integriert Einzel- und Gruppenreflexionen, unterstützt in der Standortanalyse und hilft, genau hinzuschauen: Persönliche Lebensgewohnheiten werden auf konstruktive und wohlwollende Art hinterfragt und auf dem Hintergrund eigener Werte gegebenenfalls angepasst oder verändert. Dabei bietet Ihnen das Lassalle-Haus den geeigneten Rahmen, um in der Stille wieder zu sich selbst zu finden.

Auszeit auch als verlängertes Wochenend-Angebot
Es ist möglich, das Angebot auch als Einführung (3½-Tage am Wochenende) zu besuchen, ohne persönliche Einzel- Prozessbegleitung. Auf dem Programm stehen Grundlagen und Praxis zu Stressbewältigung, Atem-, Entspannungs- und Meditationsübungen.
Wenn Sie sich für dieses verlängerte Wochenend-Angebot interessieren (Kurskosten: CHF 390.00), wenden Sie sich bitte direkt an info@lassalle-haus.org oder Tel. +41 41 757 14 14.

Einführung in die Meditation

Der «Markt» verschiedener Spiritualitäten und Meditationspraktiken ist schier unübersichtlich. Der «Heilsrezepte», welche den schnellen Weg zum Glück und zu innerer Befreiung verheissen, sind viele. Wie gewinne ich den Überblick und finde meinen Weg? Wie komme ich zu mehr innerer Ruhe im Alltag und nachhaltigem Frieden mit mir selbst und meiner Mit-Welt? Und: Was ist unter Meditation und Spiritualität zu verstehen? Wie verbinden sich östliche und westliche Wege, ohne Unterschiede auszuklammern oder unkritisch zu vermischen?
Das Wochenende will hinzuführen zu bewährten, spirituellen Meditationswegen: Exerzitien und Kontemplation – sie verkörpern zwei Haupt-Übungswege in der christlichen Spiritualitätsgeschichte; Zen und Yoga – sie bilden wichtige Brücken zu fernöstlichen Meditationstraditionen. Damit erhalten die Teilnehmenden u.a. eine Klärungshilfe, welcher spirituelle Weg ihnen mehr entspricht.
Zudem gibt es eine Einführung in die Architektur und das Programm des Lassalle-Hauses. Dabei soll deutlich werden, was das Anliegen einer tragfähigen Meditationspraxis ist: der Weg nach innen, zu sich selbst, ist untrennbar verbunden mit dem Weg nach aussen, in die Verantwortung für die Welt.

Inhalt
• Zeiten der Stille
• Thematische Kurzeinführungen
• Praktische Übungen zu den jeweiligen Meditationsmethoden
• Austausch in der Gruppe
• Vorstellung einschlägiger Literatur
• Architektur- und Hausführung
• Gelegenheit zum Besuch des Gottesdienstes

Gott ist im Kommen – Adventsmeditation

Was heisst es für uns, daran zu glauben, dass Gott adventlich – als von aussen Kommender – in die Geschichte der Welt eintrat und auch in unser Leben einzutreten vermag? Wie geschah und geschieht das, und was macht das mit uns?
Adventlich hoffen ist mehr als im Voraus berechnen, was die nächsten Tage uns an Wetterlagen oder Konjunkturentwicklung bringen werden. Der adventlich Hoffende glaubt ans Unvorhersehbare. Glaubt, dass etwas von aussen oder zutiefst innen ins Leben des Einzelnen oder in die Schöpfung gnadenhaft einbricht. Wann endlich? Und wie überhaupt? fragen wir ungeduldig und skeptisch. Es geschah vor 2000 Jahren mit dem Kommen von Gottes Sohn in die Welt. Und es will sich in uns selbst ereignen. Wir werden uns darum fragen: Was heisst für mich adventlich glauben? Adventlich hoffen? Adventlich lieben? Adventlich leben mitten in unserer Welt? Und: Wie kann dieses Kommen Gottes für uns moderne Menschen erfahrbar werden?
Stille werdend und hinhörend auf biblische Texte, adventliche Musik und Klangreisen zu speziellen Instrumenten, bereiten wir uns vor auf dieses Kommen Gottes in unsere Welt und unsere Herzen.

Vom Wagnis der Verwundbarkeit

Die Weihnachtsgeschichten erzählen, wie leidenschaftlich und zugleich verletzlich Menschen sind. Ungeschützt und verwundbar sind Maria und Josef, als sie in der Herberge keinen Platz finden und später fliehen müssen. Ja, sogar Gott macht sich verwundbar, als er Mensch wird. Wie gehen die Menschen an der Krippe – wie gehen wir mit Verwundbarkeit um? Fragen nach Selbstschutz, Abgrenzung, Verwundung und Hingabe sind damals wie auch in unserer Zeit aktuell im persönlichen Leben, in sozialen Herausforderungen.

Inhalt
Elemente: Impulse zum Thema „Das Wagnis der Verwundbarkeit“ aus Bibel, Kunst und Literatur. Zeit für Meditation, Schweigen, Gottesdienst, Gespräch und Feiern.

Enneagramm – Vertiefungstag

Das eigene Wesen tiefer zu ergründen und sich zu entfalten ist das Anliegen vieler Menschen. Diesen Weg im Alltag konkret zu gehen ist eine grosse Herausforderung. Fachliche Anleitung, geistliche Begleitung und eine Gruppe von Gleichgesinnten sind dabei eine grosse Unterstützung.
Das Enneagramm ist mit seiner psychologischen und spirituellen Dimension ein unerschöpfliches Entwicklungsmodell. Sein Ursprung liegt beinahe zweitausend Jahre zurück. Das Enneagramm als integratives Konzept vereint Prozess- und Typenmodell. Die neun Typen werden als Zustände, Lebensenergien und Transformationsprinzipien verstanden.
Auf der Basis christlicher Spiritualität sehen wir das Enneagramm als Orientierung in Prozessen der Wandlung.

Inhalt
Das Enneagramm kann eine Hilfe sein, sich und andere besser kennen und verstehen zu lernen. An diesem Vertiefungstag fragen wir uns: Wie bin ich gestrickt und welche tiefliegenden Energien treiben mich an und leiten mich in meinem Denken, Fühlen und Handeln (Leidenschaften)? Wo bin ich gefangen (Fixierung) und wie werde ich freier? Wir erlernen Methoden der Selbstbeobachtung zur Erkennung von Mustern.
• Theorieeinheiten
• Einzel- und Gruppenarbeit
• Meditation – die eigene Lebensrealität mit der Gegenwart Gottes in Verbindung bringen

Enneagramm – Vertiefungswoche

Das eigene Wesen tiefer zu ergründen und sich zu entfalten ist das Anliegen vieler Menschen. Diesen Weg im Alltag konkret zu gehen ist eine grosse Herausforderung. Fachliche Anleitung, geistliche Begleitung und eine Gruppe von Gleichgesinnten sind dabei eine grosse Unterstützung.
Das Enneagramm ist mit seiner psychologischen und spirituellen Dimension ein unerschöpfliches Entwicklungsmodell. Sein Ursprung liegt beinahe zweitausend Jahre zurück. Das Enneagramm als integratives Konzept vereint Prozess- und Typenmodell. Die neun Typen werden als Zustände, Lebensenergien und Transformationsprinzipien verstanden.
Auf der Basis christlicher Spiritualität sehen wir das Enneagramm als Orientierung in Prozessen der Wandlung.

Inhalt
Beziehungen prägen unser Leben. Mehr noch: Sie sind Leben. Angefangen bei der Herkunftsfamilie, über Partnerschaft, Freundschaften, Kontakte am Arbeitsplatz, bis hin zum gesamten Lebenskontext.
Das Enneagramm beschreibt neun grundlegende Verhaltensweisen. Unser Denken, Fühlen und Verhalten entspringen einem dieser Muster. Dies führt im sozialen Umfeld zu unterschiedlichen Verwicklungen, Wechselwirkungen und Entwicklungsmöglichkeiten. In diesem Vertiefungskurs fragen wir uns: Wie können wir uns selber und andere besser verstehen und annehmen? Was können wir beitragen, damit sich Beziehungen positiv weiter entfalten?
• Theorieeinheiten
• Kreatives und szenisches Arbeiten
• Einzel- und Gruppenarbeit
• Zeiten der persönlichen Stille
• Meditation – die eigene Lebensrealität mit der Gegenwart Gottes in Verbindung bringen
• Körperarbeit: Qi-Gong
• Gelegenheit zum Gottesdienst
• Kleine Wanderungen in der Umgebung
• Begleitgespräche

Zen Einführung

Eine sorgfältige Einführung in die Praxis und den Geist des Zen ist die Voraussetzung für gute erste Erfahrungen mit der Zen-Meditation. Diese führt von aussen nach innen, vom Handeln zum Sein, vom Wissen zum Erkennen. Schliesslich geht es um eine Weltsicht und ein Selbstverständnis jenseits ichbezogener Strukturen. In der Meditation wird die Weite unseres Seins erfahrbar, was wiederum ein Gefühl grosser Freiheit gibt.

In der Zen-Einführung werden die Grundlagen des Zen vermittelt. Der Kurs beginnt mit einigen Ausführungen über das Anliegen und die Geschichte des Zen sowie über die Möglichkeiten der Zen-Meditation. Nach einem Austausch über allfällige bisherige Meditationserfahrungen sowie über Interessen und Bedürfnisse der Teilnehmenden wird in die Praxis der Zen-Meditation eingeführt, und verschiedene Sitzpositionen können erprobt werden. Im Kursverlauf werden erste Meditationserfahrungen gemacht und reflektiert, und es werden Rituale vermittelt, welche den ungestörten Ablauf der Meditationen ermöglichen und den Geist des Zen zum Ausdruck bringen. In einem Vortrag wird der Weg des Zen vertieft dargelegt, und zum Schluss des Kurses besteht Gelegenheit, die eigenen Erfahrungen zu besprechen und Fragen zu stellen.

Marcel Steiner erhielt 2009 von Niklaus Brantschen und Pia Gyger Roshi die Lehrbefugnis und den Dharma-Namen Kyo-Sa. Dieser Name bedeutet Brückenbauen, und dieses Thema ist ihm Gabe und Aufgabe in ganz unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Brücken zu bauen zwischen Spiritualität und Alltag (oder wie es früher hiess: „ora et labora“), zwischen Mann und Frau, christlicher Tradition und Zen-Buddhismus, Handwerk und Studium, Portugal und der Schweiz.

Inhalt
Das zentrale Element des Einführungskurses ist die praktische Übung der Zen-Meditation. Sie wird Zazen genannt – wörtlich „Sitzen im Zen“. Auf Meditationskissen oder Schemeln sitzt man ohne Gedanken und findet zu einer inneren Ruhe, die mit zunehmender Übung zu einer neuen Lebenshaltung führt. Der Kurs findet weitgehend im Schweigen statt.

Zen Einführung

Eine sorgfältige Einführung in die Praxis und den Geist des Zen ist die Voraussetzung für gute erste Erfahrungen mit der Zen-Meditation. Diese führt von aussen nach innen, vom Handeln zum Sein, vom Wissen zum Erkennen. Schliesslich geht es um eine Weltsicht und ein Selbstverständnis jenseits ichbezogener Strukturen. In der Meditation wird die Weite unseres Seins erfahrbar, was wiederum ein Gefühl grosser Freiheit gibt.

In der Zen-Einführung werden die Grundlagen des Zen vermittelt. Der Kurs beginnt mit einigen Ausführungen über das Anliegen und die Geschichte des Zen sowie über die Möglichkeiten der Zen-Meditation. Nach einem Austausch über allfällige bisherige Meditationserfahrungen sowie über Interessen und Bedürfnisse der Teilnehmenden wird in die Praxis der Zen-Meditation eingeführt, und verschiedene Sitzpositionen können erprobt werden. Im Kursverlauf werden erste Meditationserfahrungen gemacht und reflektiert, und es werden Rituale vermittelt, welche den ungestörten Ablauf der Meditationen ermöglichen und den Geist des Zen zum Ausdruck bringen. In einem Vortrag wird der Weg des Zen vertieft dargelegt, und zum Schluss des Kurses besteht Gelegenheit, die eigenen Erfahrungen zu besprechen und Fragen zu stellen.

Peter Widmer besuchte 1986 erste Zen-Kurse und wurde Zen-Schüler bei Pia Gyger. 2004 erhielt er Dharma-Transmission und Erteilung der Zen-Lehrbefugnis (Sensei) durch Pia Gyger Roshi mit dem Dharma-Namen Ki Gen. Besondere Anliegen sind Peter Widmer die Verbindung von Zen und westlicher Psychologie sowie Therapie- und Coachingmethoden. Weitere Interessen- und Tätigkeitsgebiete sind die Teilpersönlichkeitsarbeit, Traumarbeit, Klarträumen, Erwachsenenentwicklung, z.T. auf Basis des AQAL-Models von Ken Wilber.

Inhalt
Das zentrale Element des Einführungskurses ist die praktische Übung der Zen-Meditation. Sie wird Zazen genannt – wörtlich „Sitzen im Zen“. Auf Meditationskissen oder Schemeln sitzt man ohne Gedanken und findet zu einer inneren Ruhe, die mit zunehmender Übung zu einer neuen Lebenshaltung führt. Der Kurs findet weitgehend im Schweigen statt.

Der Weg der Meditation im Yoga

Das Yoga Sutra beschreibt verschiedene Wege die zum Göttlichen hinführen. Einer dieser Wege ist der achtgliedrige Pfad, Astanga Yoga. (Nicht zu verwechseln mit dem „Astanga Yoga“ das als Stilrichtung im Hatha Yoga propagiert wird!) Die acht Glieder umfassen ethisches Verhalten, Körper- und Atemübungen und führen über die Kontrolle der Sinnesorgane zur Konzentration, die schliesslich in die Stille der Meditation mündet. Auf diesem Weg wird der Geist zunehmend von seinen Inhalten entleert und öffnet damit den Raum für die Begegnung mit dem Göttlichen.

Inhalt
Angeleitetes Üben von Asana, Pranayama, Pratyahara und Meditation; Erläuterungen zum achtfachen Yogapfad; Fragen und Gespräche im Plenum; Möglichkeit zu Einzelgesprächen.; ev. Schweigezeiten

Mindful Yoga Weekend Retreat

Recharge your batteries with mindful yoga, breathing, meditation and relaxation exercises. Embark on an inward journey that will strengthen your body, calm down your mind and inspire your whole being.
This course offers a unique opportunity for busy professionals and everybody else who feels the need for a break, to step out of our many commitments and recharge our batteries.
Gentle yoga exercises will encourage you to get grounded within your body. Mindful breathing practices will reconnect you to your life force within. Meditation and relaxation exercises will enable you to calm yourself down and to reduce stress.
Further to this, through short thematic input we’ll be interweaving the ancient wisdom of yoga philosophy with modern-day scientific findings. Together, we are going to embark on an inward journey that will strengthen our bodies and calm down our minds. Easy to learn and yet effective yoga and mindfulness exercises will enable us to gain inner clarity, inspiration and joy, and encourage us to reconnect with the most authentic version of ourselves. Throughout the day, there will also be time to pause, discuss, reflect and relax.

Inhalt
Mindful yoga and breathing exercises. Easy to learn but effective meditation and relaxation techniques. Inspiring input on yoga philosophy and modern-day scientific findings.