Nichts als Farbe – Malen aus der Stille

Nichts als Farbe – Malen aus der Stille

Farben erreichen uns Menschen ganz unmittelbar und direkt, ähnlich wie die Klänge der Musik. Es bedarf nicht vieler Worte, Deutungen oder Erklärungen um deren Wirkkraft zu empfangen und zu empfinden. Im freien und begleiteten Prozess des Malens wird die Kunst der Farbe als Weg sinnlich und praktisch erfahrbar gemacht. Losgelöst von Absichten und vorangestellten Ideen wird mit verschiedenen Übungen ein spontanes Herangehen in den Malprozess entwickelt. Die Übungen helfen, befreit sich von festgelegten Vorstellungen zu entbinden.

Inhalt

Nichts als Farbe – Malen aus der Stille bietet sich als Neu- oder Wiedereinstieg ins Malen an. Der Kurs findet – ausser bei der abendlichen Rückschau – im Schweigen statt.

Zielgruppe

Menschen mit Liebe und Lust zu Farbe und Malen; Gestalterinnen, Künstlerinnen, Lehrerinnen, Therapeutinnen, alle weiteren Berufsleute, Eltern, Studierende, die ihre Arbeit und sinnliche Wahrnehmung in dieser Hinsicht vertiefen, ergänzen und bereichern oder neue Wege gehen möchten.

Impulse für Ihren weiteren Weg

Es wird ein Malprozess in Gang gesetzt oder ergänzt, um zusehends zur persönlichen gestalterischen Freiheit und zum eigenen authentischen Ausdruck zu gelangen. Die Fähigkeit zur sinnlichen Wahrnehmung wird ergänzt und bereichert. Der Weg ins Poetische (ins Geistige) wird geebnet.

Voraussetzungen

Voraussetzungen sind Offenheit und Lust am malerischen Prozess in einem kontemplativen und meditativen Zusammenhang.
Vorkenntnisse oder spezielle malerische Fähigkeiten sind nicht erforderlich.

Tagesablauf

Sonntag
18.30 Abendessen
19.45 Einführung im Atelier
anschl. Kontemplation/ Sitzen in der Stille (ca. 30’)

Montag bis Mittwoch
06.00 Freies Sitzen fliessender Einstieg oder Aufstehen
ab 06.30 Sitzen (alle)
07.00 Malen
ab 08.00 Frühstück eigener Rhythmus
09.00 Malen
10.00 Impuls, anschl. Pause
11.00 Malen
12.00 Mittagessen
anschl. Atelier offen | freies Malen
15.00 Kontemplation/ Sitzen in der Stille
15.30 Malen
16.30 Pause (still oder ausserhalb des Ateliers)
16.45 Malen (bis 17.30)
ca. 17.40 Malen aus der Stille (oder Sitzen oder Gottesdienst)
18.30 Abendessen
anschl. Atelier offen | freies Malen
19.30 Feedback
anschl. Kontemplation/ Sitzen in der Stille (ca. 20.15/ ca. 30’)

Donnerstag
06.00 Freies Sitzen fliessender Einstieg oder Aufstehen
06.30 Sitzen (alle)
07.00 Malen
ab 08.00 Frühstück eigener Rhythmus
09.00 restl. Arbeiten aufhängen / Arbeitsplätze räumen
ca. 09.30 allg. Aufräumen und Zusammenpacken im Atelier
anschl. Feedback / Rückschau
12.00 Mittagessen
13.00 Kursende

Weitere Informationen

Bitte nehmen Sie folgendes mit:
• Farblich zurückhaltende Kleidung, in der man gut arbeiten und bequem in der Stille sitzen kann (klimatisch angepasst, um im Freien zu arbeiten)
• Malhemd/Schürze, Mallappen
• Skizzenheft
Alles andere steht vor Ort zur Verfügung (Wasserfarben, Pinsel, Malbrett, Papier, etc.)

Auf Wunsch bietet Jörg Niederberger die Möglichkeit an – ausgehend von eigenen farbigen Arbeiten und Skizzenheften, Tendenzen des eigenen malerisch-gestalterischen Wegs, im persönlichen Gespräch zu erörtern.

Bitte beachten Sie, dass die Kurskosten exkl. Materialkosten (ca. CHF 50.00) berechnet sind. Die Materialkosten sind bar direkt an die Kursleitung zu bezahlen.

Ikebana – Freundschaft durch Blumen

Ikebana – der Blumenweg – jap. Kadô – ist die traditionsreiche japanische Kunst im Blumenarrangieren. Ursprünglich wurde Ikebana von Mönchen in den Buddhistischen Tempeln als Blumenopfergabe ausgeübt. Die Techniken und Gestaltungsformen wurden im Laufe der Zeit stets weiter entwickelt. Verschiedene Schulen mit ihren eigenen Merkmalen wurden ins Leben gerufen. Ikebana ist heute eine vielseitige Blumensprache. Ikebana International, weltweit verbreitet, vereint die Traditionen aller Schulen.

Durch Ikebana kann der Mensch lernen, den Sinn des Lebens ganz im Hier und Jetzt, im zeitlosen Augenblick zu erleben und sich im Urgrund seines Seins als Teil des Kosmos zu erfahren, im Kommen und Gehen der Jahreszeiten.

Inhalt
Die Teilnehmenden lernen durch Theorie und Praxis ein Ikebana-Arrangement selber zu gestalten. In den verschiedenen Workshops lernen sie diverse Stilrichtungen kennen und können so vom grossen Reichtum dieser Blumensprache schöpfen.
Die Mitglieder von Ikebana International praktizieren ihre Kunst im Austausch der unterschiedlichen Stilrichtungen. Die Freude an Pflanzen und Freundschaft durch Blumen sind die Grundlagen. In diesem Sinne stellen wir die Misho- und Adachi-Schule vor und erarbeiten gemeinsam Grundformen und freie Stile in Theorie und Praxis.

Ikebana – Freundschaft durch Blumen

Ikebana – der Blumenweg – jap. Kadô – ist die traditionsreiche japanische Kunst im Blumenarrangieren. Ursprünglich wurde Ikebana von Mönchen in den Buddhistischen Tempeln als Blumenopfergabe ausgeübt. Die Techniken und Gestaltungsformen wurden im Laufe der Zeit stets weiter entwickelt. Verschiedene Schulen mit ihren eigenen Merkmalen wurden ins Leben gerufen. Ikebana ist heute eine vielseitige Blumensprache. Ikebana International, weltweit verbreitet, vereint die Traditionen aller Schulen.

Durch Ikebana kann der Mensch lernen, den Sinn des Lebens ganz im Hier und Jetzt, im zeitlosen Augenblick zu erleben und sich im Urgrund seines Seins als Teil des Kosmos zu erfahren, im Kommen und Gehen der Jahreszeiten.

Inhalt
Die Teilnehmenden lernen durch Theorie und Praxis ein Ikebana-Arrangement selber zu gestalten. In den verschiedenen Workshops lernen sie diverse Stilrichtungen kennen und können so vom grossen Reichtum dieser Blumensprache schöpfen.
Die Mitglieder von Ikebana International praktizieren ihre Kunst im Austausch der unterschiedlichen Stilrichtungen. Die Freude an Pflanzen und Freundschaft durch Blumen sind die Grundlagen. In diesem Sinne stellen wir die Misho- und Adachi-Schule vor und erarbeiten gemeinsam Grundformen und freie Stile in Theorie und Praxis.

Alleluia – lobsinget Gott

An diesem besonderen Ort, wo Stille gelebt und gepflegt wird, üben wir uns im Singen von schlichten gregorianischen Chorälen und mehrstimmigen Liedern. Am Sonntag werden wir mit unseren Gesängen den Gottesdienst mitgestalten.
„Musik kommt aus der Stille und führt in die Stille“. Das Lassalle-Haus, wo Stille gelebt und gepflegt wird, bietet Raum und Atmosphäre für diese wunderbare Erfahrung. Schweigend werden wir den Tag beginnen. Mit Atem- und Resonanzübungen, mit rhythmischen Sequenzen und spielerischen Improvisationen bringen wir unser Instrument, den Körper, in Schwingung. Wie im frühen Christentum von den Mönchen praktiziert, lernen wir übers Gehör, über Vor- und Nachsingen schlichte gregorianische Choräle, ergänzt durch einfache Mehrstimmigkeit. Am Sonntag dürfen wir unsere „Ernte“ in den Gottesdienst einbringen.

Inhalt
Gregorianischer Choral ist Lob – Gebet – Liturgie.
Messegesänge wie ALLELUIA – KYRIE ELEISON – SANCTUS – AGNUS DEI
sind unser Thema: im Zusammenklang, mit Freude gesungen.

Alleluia – lobsinget Gott

An diesem besonderen Ort, wo Stille gelebt und gepflegt wird, üben wir uns im Singen von schlichten gregorianischen Chorälen und mehrstimmigen Liedern. Am Sonntag werden wir mit unseren Gesängen den Gottesdienst mitgestalten.
„Musik kommt aus der Stille und führt in die Stille“. Das Lassalle-Haus, wo Stille gelebt und gepflegt wird, bietet Raum und Atmosphäre für diese wunderbare Erfahrung. Schweigend werden wir den Tag beginnen. Mit Atem- und Resonanzübungen, mit rhythmischen Sequenzen und spielerischen Improvisationen bringen wir unser Instrument, den Körper, in Schwingung. Wie im frühen Christentum von den Mönchen praktiziert, lernen wir übers Gehör, über Vor- und Nachsingen schlichte gregorianische Choräle, ergänzt durch einfache Mehrstimmigkeit. Am Sonntag dürfen wir unsere „Ernte“ in den Gottesdienst einbringen.

Inhalt
Gregorianischer Choral ist Lob – Gebet – Liturgie.
Messegesänge wie ALLELUIA – KYRIE ELEISON – SANCTUS – AGNUS DEI
sind unser Thema: im Zusammenklang, mit Freude gesungen.

Sacred Space – Zur Mystik sakraler Räume

Sacred Space – Zur Mystik sakraler Räume

50 Jahre Andre Studers harmonikale Architektur des Lassalle-Hauses, mit den Architekten Gion Caminada, Georg Frey und dem Regisseur Christoph Schaub

Der sakrale Raum ist ein heiliger Ort der Einkehr. Seine drei Dimensionen können in drei Funktionen ausbuchstabiert werden. Der sakrale Raum „ent-rückt“, er sammelt und er erregt. Der Mensch braucht solche Orte, die die Möglichkeiten eröffnen, aus dem akustischen und optischen Lärm hinaustreten zu können. Hinein in einen Raum, in welchem Schweigen herrscht. Wirkliches Hören und Innenerfahrung wird möglich. Hier zieht sich der Mensch in schweigender Sammlung nach innen zurück und grenzt sich nach aussen ab (Friedhelm Mennekes SJ).

Andre Studer schreibt, „Ein besonderes Gepräge gibt der Architektur (des Lassalle-Hauses) Schliessung in sich und Öffnung zur Welt. Ein- und ausatmen. Ruhe zur Dynamik und Bewegung zum Ziel. Sich-geborgen-fühlen und Luft-zum-Wirken-bekommen. Nicht als Entweder/Oder, sondern als Ein-und-dasselbe. Form findet das in jedem Gastzimmer, in den Gebäudetrakten, in der Gesamtordnung, eingebettet in eine natürliche Mulde, die unmerklich in die offene Landschaft übergeht. Mit der Nutzung von deren reizvollen Gegebenheiten sowie in einer lebendigen Gestaltung und Beziehungssetzung aller Teile und dieser zum Ganzen“.

Inhalt

Im Gespräch mit dem Jesuiten und engagierten Kunstvermittler Friedhelm Mennekes SJ sind der Regisseur des Filmes «Architektur der Unendlichkeit», Christoph Schaub, der Bündner Architekt Gion A. Caminada sowie der Architekt und ehemalige Denkmalpfleger des Kanton ZugGeorg Frey. Das Seminar führt ein in die Faszination sakraler Bauwerke und deren Gestaltung. Eine «harmonikale Messe», gestaltet von Peter Roth, bringt den architektonischen Ansatz zum Klingen.

Der Festvortrag von Gion Caminada lässt sein Verständnis von Raum und sakralem Raum deutlich werden. «Transzendenz ist die Suche nach dem Ungeklärten, dem Unerklärlichen. Gerade in der heutigen Zeit, in der alles erklärbar zu sein scheint, merkt man, dass da etwas nicht aufgeht. Wenn ich in einer leeren Kirche stehe, dann ist dieses Ungeklärte in diesem Raum präsent. Der Raum an sich berührt. Ein solches Erlebnis ist wichtig für den Menschen», Gion Caminada.

Friedhelm Mennekes stellt verschiedene Visionen von geistlichen Räumen an ausgewählten Beispielen der sakralen Architektur des 20. Jahrhunderts vor. Georg Frey führt ein in die harmonikale Architektur von André Studer.

Voraussetzungen

Es werden keine Kenntnisse vorausgesetzt.

Tagesablauf

Freitag, 11.06.2021
18:00 Anreise
18:30 Abendessen
19:15 Einführung, Vorstellung, Präsentieren des Programms
19:30 – 21:00 Film: Architektur der Unendlichkeit
21:00 – 21:45 Friedhelm Mennekes im Gespräch mit dem Regisseur Christoph Schaub

Samstag, 12.06.2021
08:30 – 09:30 Frühstück
10:00 – 10:30 Kaffee und Gipfeli gemeinsam mit eintreffenden Gästen
10:30 – 12:00 Festvortrag mit Gion Caminada: Orte schaffen. Feierliche Umrahmung mit Musik, Fragen an den Architekten
12:30 Mittagessen
14:30 – 16:00 Der harmonikale Bau André Studers. Eine Einführung in die Vision der harmonikalen Architektur und das Schaffen André Studers / Georg Frey
16:30 – 18:00 Eine Begehung und Hausführung durch die harmonikale Architektur des Lassalle-Hauses
18:00 Abendessen
19:30 – 21:30 Film über Andre Studer/ harmonikale Baukunst

Sonntag, 13.06.2021
07:15 – 07:45 Meditation
07:45 – 08:15 Frühstück
08:30 – 09:30 Gottesdienst: eine harmonikale Messe, mit Hackbrett und Tanpura, gestaltet von und mit Peter Roth
10:00 – 12:00 Die Vision sakraler Räume am Beispiel der Jesuitenkirche in Seattle, Washington, USA / Friedhelm Mennekes
12:30 Mittagessen
13:30 Ende

Weitere Informationen

Zu den Personen:
Gion A. Caminada
 lebt in Vrin (GR), wo er ein Architekturbüro führt. Zudem wirkt er als Professor für Architektur und Entwurf an der ETH in Zürich. Das Verzeichnis seiner Werke umfasst Wohnhäuser und Ställe, Gewerbegebäude (Schlachthaus, Käserei, Hotel) und öffentliche Häuser (Gemeindesaal, Schulhaus, Totenstube) sowie der Orts- und Gestaltungsplan von Vrin. Er wurde für sein Schaffen mehrfach ausgezeichnet.

Christoph Schaub, Schweizer Filmautor, Dokumentar- und Filmregisseur

Georg Frey, Architekt und ehemaliger Denkmalpfleger des Kanton Zug

Prof. em. Friedhelm Mennekes SJ, Jesuit, Publizist, Lehrer an verschiedenen Kunsthochschulen, Kurator in internationalen Ausstellungen moderner Kunst

Peter Roth, freischaffender Musiker, Komponist, Chorleiter und Referent aus dem Toggenburg

Studienreise nach Indien

Studienreise nach Indien

Bereichernde Vielfalt an Kulturen, Religionen und Einblick in soziale Realitäten

 

Geographisch führt unsere Studienreise in die Regionen von Calcutta, Varanasi, New Delhi, Agra und Goa. Beispielhaft stehen diese Orte für wesentliche kulturelle Facetten: Architektur, Kunst, Musik, Tanz können hier auf eine mehrere tausend Jahre alte Tradition zurückblicken. Eine faszinierende Vielfalt an Sprachen und Ethnien hat kontrastreiche regionale Besonderheiten hervorgebracht. Sichtbar sind bis heute zudem die Spuren des Islams und der europäischen Kolonialmächte.
Religionsgeschichtlich ist der Subkontinent die Wiege von Hinduismus und Buddhismus. Auch der Islam und das Christentum haben eine reiche Tradition entfaltet. Die Begegnung und gegenseitige Beeinflussung dieser unterschiedlichen Religionen haben zu faszinierenden Formen der Inkulturation und zu Reformbewegungen geführt.
Begegnung steht denn auch im Vordergrund dieser Reise. Immer wieder verlassen wir den Reisebus und sind zu Fuss unterwegs, um der Lebensrealität von Menschen in Städten und auf dem Land näher zu kommen.
Das Vorbereitungstreffen findet vom 19. bis 20 Juni 2021 statt. Dabei lernen Sie die Reiseleitung und Ihre Mitreisenden kennen und können sich so bestmöglich auf die kommende Reise einstimmen. Mit der Buchung der Reise sind Sie auch für das Vorbereitungstreffen angemeldet.

Inhalt

Freitag, 5. November
Flug Zürich – Kalkutta. Zwischenhalt in Doha.
Samstag, 6. November
Ankunft in den frühen Morgenstunden, Hotelbezug, Stadtführung: Kumaratuli-Viertel, Pareshnath Jain Tempel,
Tagore House, Blumenmarkt, St. Pauls Kathedrale, Victoria Memorial, Indian-Museum.
Begleitung: Pater Saju George SJ.
Sonntag, 7. November
Sonntagsgottesdienst in einer Gemeinde, Hinduismus: Kali-Tempel und Zentrum Vivekananda (Reformer des Hinduismus). Weitere Übernachtung in Kalkutta.
Begleitung: Pater Saju George SJ.
Montag, 8. November
Jesuiten: Xavier College, Soziale Herausforderungen heute, Mutter Theresa Schwestern. Besuch bei Tee Broker (vorgesehen). Letzte Übernachtung in Kalkutta.
Begleitung: Pater Saju George SJ.
Dienstag, 9. November
Besuch im Kulturzentrum Kalhardaya von P. Saju George SJ – Einführung in die Grundlagen indischer Weltsicht, Philosophie und Kultur. Besuch in Schule und Pfarrei am Stadtrand von Kalkutta. Übernachtung in Exerzitienhaus der Jesuiten.
Begleitung: Pater Saju George SJ
Mittwoch, 10. November
Pareshnath Jain Temple, Kumartuli, traditionelles Töpferviertel. Flug Kalkutta – Varanasi. Übernachtung in Varanasi.
Begleitung: Pater Saju George SJ.
Donnerstag, 11. November
Sonnenaufgang auf dem Fluss Ganges, Begegnung mit Bettina Bäumer (vorgesehen). Abendritual am Ganges. Weitere Übernachtung in Varanasi.
Begleitung: Pater Saju George SJ.
Freitag, 12. November
Tagesausflug nach Sarnath, Ort der ersten Predig Buddhas. Begleitung: Pater Saju George SJ. Flug Varanasi – New Delhi. Hotelbezug für 4 Nächte.
Samstag, 13. November
Kolonial-Dehli, Rajghat Gandhi Memorial, Red Fort, Präsidentenpalast, Parliament House, Indian Gate, Jama Masjid (Freitagsmoschee), Qutub Minar, Rikshaw-Fahrt.
Sonntag, 14. November
Tagestour: Agra inkl. Akbars Church.
Begleitung: Pater Victor Edwin SJ.
 
Montag, 15. November
Jesuiten in Delhi, Islam, Dehli auf eigene Faust erkunden.
Dienstag, 16. November
Flug Delhi – Belgaum (Karnataka). Übernachtung in Belgaum.
Begleitung Pater Santosh Vas SJ.
Mittwoch, 17. November
Sozialprojekt Jana Jagra, Besuch in Swami Pfarrei. Weitere Übernachtung in Belgaum.
Begleitung Pater Santosh Vas SJ.
Donnerstag, 18. November
Busreise nach Old Goa, Kirche Bom Jesu. Grab hl. Franz-Xaver, Konkani Center und Historical Research Center Poverim. Sonnenuntergang auf dem Felsen des Exerzitienhauses Baga. Übernachtung in Goa.
Begleitung Pater Santosh Vas SJ.
Freitag, 19. November
Freier Tag: Reiserückblick. Strand. Einkaufen. Weitere Übernachtung in Goa
 
Samstag, 20. November
Rückflug in den frühen Morgenstunden von Goa. Zwischenhalt in Doha. Am frühen Nachmittag Ankunft in Zürich.
Programmänderungen vorbehalten.

Voraussetzungen

Bereitschaft, sich auf andere Kulturen und Religionen wie auch andere soziale Realitäten einzulassen. Vereinzelte Übernachtungen in einfachen Unterkünften sollten kein Problem darstellen.

Tagesablauf

Das Wechselspiel von Begegnungen, Erfahrung vor Ort, Reflexion und häufigen Ortswechsel – auch mit längeren Reisezeiten – in der andersartigen Kultur Indiens bringt sehr unterschiedliche Tagesabläufe mit sich. Neben zahlreichen Aktivitäten haben auch Zeiten der persönlichen Reflexion ihren Platz.

Weitere Informationen

Der Richtpreis für die Reise beträgt pro Person im Doppelzimmer inklusive Halbpension:
CHF 5500.00 ab 20 Teilnehmenden
CHF 5950.00 ab 15 Teilnehmenden
EZ-Zuschlag: CHF 825.00
Bei Interesse wenden Sie sich direkt an Frau Marta Werwitzke: marta.werwitzke@lassalle-haus.org

Vorbereitungstreffen für Studienreise nach Indien (05.11.-20.11.2020)

Bereichernde Vielfalt an Kulturen, Religionen und sozialen Realitäten.

Geographisch führt unsere Studienreise in die Regionen von Calcutta, Varanasi, New Delhi, Agra und Goa. Beispielhaft stehen diese Orte für wesentliche kulturelle Facetten: Architektur, Kunst, Musik, Tanz können hier auf eine mehrere tausend Jahre alte Tradition zurückblicken. Eine faszinierende Vielfalt an Sprachen und Ethnien hat kontrastreiche regionale Besonderheiten hervorgebracht. Sichtbar sind bis heute zudem die Spuren des Islams und der europäischen Kolonialmächte.
Religionsgeschichtlich ist der Subkontinent die Wiege von Hinduismus und Buddhismus. Auch der Islam und das Christentum haben eine reiche Tradition entfaltet. Die Begegnung und gegenseitige Beeinflussung dieser unterschiedlichen Religionen haben zu faszinierenden Formen der Inkulturation und zu Reformbewegungen geführt.
Begegnung steht denn auch im Vordergrund dieser Reise. Immer wieder verlassen wir den Reisebus und sind zu Fuss unterwegs, um der Lebensrealität von Menschen in Städten und auf dem Land näher zu kommen. Auch ist eine Etappe im Nachtzug geplant.
Das Vorbereitungstreffen findet am 06./07. Juni 2020 statt. Dabei lernen Sie Reiseleitung und Mitreisende kennen und können sich so bestmöglich auf die kommende Reise einstimmen. Auch Saju George SJ wird dabei sein: Pater Saju führt in Calcutta ein Sozialzentrum, das wir besuchen werden. Er wird uns vor Ort einen tiefen Einblick in die Lebensbedingungen der Menschen gewähren. Mit der Buchung der Reise sind Sie auch für das Vorbereitungstreffen angemeldet.

„Unterwegs im Leben“ – Impulse aus Philosophie und Spiritualität

Gehen und Denken: Im Gehen lässt sich besonders gut denken. Das betonten viele Philosophen, aber auch spirituelle Meisterinnen und Meister. Im Gehen lassen sich aber auch spirituelle Orte entdecken. Wir unternehmen einfache Wanderungen vom Lassalle-Haus aus und erfahren kraftvolle Orte ganz konkret. In Kurzvorträgen erhalten wir Inputs aus Philosophie und Spiritualität zum «Unterwegssein im Leben». In unserem Leben ist mehr möglich, als wir denken. Wenn Sie diese Vermutung teilen, dann sind Sie in diesem Seminar genau richtig. Wie sieht die Ermutigung dazu aus philosophischer und spiritueller Sicht aus? Wohin führt unser Weg? Was können Philosophie und Spiritualität zu einem gelingenden Leben beitragen? Im Seminar vermitteln wir Impulse dazu und laden ein, gemeinsam darüber nachzudenken und ins Gespräch zu kommen.

Leitung:

Barbara Bleisch, Philosophin, Moderatorin der Sternstunde Philosophie von Schweizer Radio und Fernsehen SRF, Kolumnistin und Autorin von Büchern wie «Warum wir unseren Eltern nichts schulden».

Norbert Bischofberger, Theologe, Moderator und Journalist bei Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Eines seiner Herzensprojekte ist die TV-Reihe „Spirituelle Wege der Schweiz“ sowie das Buch «Spirituelle Wege der Schweiz».

Inhalt

Im Seminar sind wir auf spirituellen Wegen unterwegs und entdecken auf kurzen Wanderungen kraftvolle Orte im Kanton Zug. In Kurz-Referaten erfahren wir, welchen Beitrag Philosophie und Spiritualität zu einem gelingenden Leben leisten können und erkunden den «spirituellen Urgrund» der Schweiz und die Religion unserer Vorfahren bis zu den Kelten, die einst auf dem Gebiet der heutigen Schweiz siedelten.

Pilgertag nach Einsiedeln

Pilgertag nach Einsiedeln

Projekt „Zu Fuss nach Jerusalem“

„Was wir im Auge haben, das prägt uns, dahinein werden wir verwandelt. Und wir kommen, wohin wir schauen.“
Heinrich SpaemannDer Pilger steht als Archetyp für den Aufbruch und das Unterwegssein. Beim Pilgern bestimmt das Ziel den Weg. Der Pilger richtet sich aus, äusserlich und innerlich.
Pilgern hat im Lassalle-Haus einen besonderen Stellenwert: 2011 pilgerten Christian Rutishauser, Hildegard Aepli, Esther Rüthemann und Franz Mali vom Lassalle-Haus zu Fuss nach Jerusalem. Als Zeichen für Frieden und Verständigung über die Religionsgrenzen hinweg. Seither ist eine Pilgergruppe jeweils im Sommer für 10 Tage Richtung Jerusalem unterwegs.

Inhalt

Wir machen uns auf den Weg von Bad Schönbrunn nach Einsiedeln, dem ältesten und bedeutendsten Wallfahrtsort der Schweiz, dessen Ursprünge bereits 1000 Jahre zurück gehen. Ausgerichtet auf eine heilige Stätte spiegelt sich unser inneres Unterwegssein zu einer geistlichen Mitte. Wir gehen für Frieden in uns, Frieden zwischen den Menschen und Frieden mit Gott.