Kurzbeschrieb
In unserem beruflichen und privaten Alltag sind wir immer wieder mit schwierigen und belastenden Situationen konfrontiert, die uns emotional stark fordern und in denen ein gutes Selbstmanagement gefordert ist. Mit dem Zürcher Ressourcen Modell ZRM® lernen die Teilnehmer ein wissenschaftlich fundiertes und überprüftes, ressourcenorientiertes Selbstmanagementtraining kennen. Es wurde an der Universität Zürich zur gezielten Förderung von individuellen Handlungspotenzialen entwickelt. Heute wird es in Wirtschaft und Bildung, in Beratung und Kommunikation sowie im Gesundheits- und Sozialbereich erfolgreich als Motivationstraining angewendet. Es ist besonders geeignet für Menschen, die in dynamischen und komplexen Arbeitsfeldern tätig sind. Dazu zählen auch die kirchlichen Berufe.
Autor: Katholische Kirche im Kanton Zürich
Kurs 58 – Abacus Auswertungen (für Rechnungsführende)
• Grundlagen der Auswertungen (Stammdaten, Bewegungen, Rechte)
• Finanzauswertungen unter Jahr für Zwischenabschlüsse, Kontrollen und Ab-stimmungen
• Finanzauswertungen für Jahresabschluss aus Fibu, Lohn, Anlagen, Kreditoren
• Plausibilisieren der Zahlen
• Verbindung zu Excel-Reportingvorgaben des Synodalrates
Voraussetzung: Besuchte HRM2-Kurse 2018/19 (aus Angebot Gemeindeamt) oder gleichwertiges Wissen und besuchte Abacus-Kurse 2018,
Kurs 59 – Archivierung und Informationsverwaltung in Kirchgemeinden
Die Teilnehmenden können aufgrund der im Kurs vermittelten Grundlagen die Informationsverwaltung (Schriftgutverwaltung) und Archivierung in einer Kirchgemeinde aufbauen und betreuen. Sie kennen den neuen Aktenplan (Registraturplan) für Kirchgemeinden und können ihn anwenden. Falls Dossiers nur noch elektronisch geführt werden, wissen sie, welches die Bedingungen für rechtskonforme elektronische Informationsverwaltung sind. Den Teilnehmenden ist bekannt, welche Bedingungen an Archivräumlichkeiten und verwendete Materialien gestellt werden.
Kurs 5 Vierwochenkurs Dipl. ReligionspädagogInnen RPI/KIL
Dipl.-KatechetInnen RPI/KIL, die mit einer bischöflichen Missio in der Seel-sorge tätig sind, absolvieren nach Vollendung von 10 und 20 Dienstjahren aufgrund einer persönlichen Einladung eine vierwöchige Bildungszeit (bei einer 100%-Anstellung, bei Teilpensen wird die Bildungszeit proportional zum Anstellungsgrad berechnet, bei 30 Dienstjahren ist sie freiwillig).
Diese Bildungszeit besteht aus einer obligatorischen interdiözesanen Studi-enwoche, die alle zwei Jahre vom TBI durchgeführt wird, sowie aus Wahl-pflichtveranstaltungen im Umfang von zwei Wochen, die über zwei Kalen-derjahre nach individueller Wahl belegt werden können und vom zuständi-gen diözesanen Bildungsverantwortlichen genehmigt werden müssen (De-tailinformationen unter www.tbi-zh.ch/vierwochenkurs-fuer-dipl-religionspaedagogen-innen-rpikil/)
Kurs 8 Bibliodramatische Impulse für die seelsorgliche Gesprächsführung
Das Bibliodrama-Modell der Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge versteht sich als Instrument der Seelsorge. Der biblische Text hält Gottes Verheissungen und Versprechen lebendig. Sie sind der Erfahrungsraum, in dem sich Seelsorgende und Pastoranden begegnen. Seelsorgende sind aufgefordert, wertschätzend eigene Wahrnehmungen ins Wort bringen und hinzuhalten. Diese Haltung bringt Menschen in Kontakt zu sich selbst und zugleich in Bewegung.
Kurs 9 Partnerschafts-, Ehe- und Familienpastoral
Partnerschafts-, Ehe- und Familienpastoral erfordert fachlich wie persönlich besondere Kompetenz, um auf der Ebene der Pfarrei oder Region in der Begleitung von Paaren, Familien, Alleinerziehenden und Geschiedenen pro-fessioneller zu arbeiten.
In der berufsbegleitenden Weiterbildung (19 Studientage) wird, orientiert an konkreten kirchlichen Praxisfeldern eine berufsbezogene Kompetenzer-weiterung auf den Ebenen der Fachkompetenz, der Selbst- und Sozialkom-petenz sowie der spirituellen Kompetenz vermittelt.
Kurs 45 Migrationssensible Pastoral
Das Thema «Migration» betrifft die Kirche elementar. Der direkte
Umgang mit von Migration Betroffenen erfordert Bereitschaft
zur Begegnung, sehr viel Sensibilität und Sachwissen.
Neben theologischen Impulsen werden im Kurs Grundlagen
zu Interkulturalität und transkultureller Kompetenz sowie
Bausteine des Projektmanagements vermittelt.
Kurs 17 Hab ich das richtig gehört
• Professionelles Agieren in
herausfordernden Gesprächen
• Souveräne und klare Kommunikation
• Beispiele und Übungen
Kurs 23 Mein Weg – konkret und umsetzbar
Zweitägige Weiterbildung zur praktischen Anwendung
des Firmkonzeptes der Jugendseelsorge Zürich.
Das Firmkonzept „Mein Weg“ unterstützt die Begleitung junger Menschen auf der abenteuerlichen Reise zu einermündigen Entscheidung bezüglich ihres Glaubens und ihres Lebens. Die jungen Erwachsenen setzen sich auf diesem Firmweg mit sich und ihrem Glauben auseinander, ihrer Beziehung zu Gott und der Kirche, konkret mit ihrer Pfarrei. Dabei machen sie sich Gedanken darüber, was dies für die Zeit nach ihrer Firmung bedeuten kann. Der Kirchgemeinde wird aufgezeigt, dass sie den jungen Erwachsenen Gestaltungsräume bieten muss. Das Konzept macht sichtbar, dass Jugendräume allein nicht genügen. Junge Erwachsene wollen mitgestalten und Verantwortung übernehmen.
Dabei ist „Mein Weg“ nicht im eigentlichen Sinn ein Lehrmittel, sondern ein prozessorientiertes Modell, das sich in die vorgegebenen Strukturen der Pfarrei einfügt und hilft den entsprechenden Prozess zu fördern und zu optimieren.
Kurs 47 – Missbrauchsprävention für Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Religionspädagoginen und Religionspädagogen
Professioneller Umgang mit Risiko- und Krisensituationen im kirchlichen Umfeld betreffend sexualisierte Gewalt.
Der Kurs will die Teilnehmer auf die zahlreichen Aspekte der sexuellen Gewalt sensibilisieren und in diesem Zusammenhang einen Beitrag leisten für den professionellen Umgang mit Risiko- und Krisensituationen im kirchlichen Umfeld.
Als Referenten werden Frau Karin Iten, Leiterin Limita (Fachstelle zur Prävention sexueller Ausbeutung) und ein Kirchenrechtler und Experte für die Missbrauchsproblematik in der Kirche im Einsatz sein. Ziel ist es, dass in den nächsten zwei Jahren unter anderen alle Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Religionspädagoginnen und Religionspädagogen einen solchen Grundlagenkurs besuchen.