Fastenwoche in Rasa

Als Zeichen der Sammlung vor Gott schränken wir den Konsum von Speisen und Informationen bewusst ein. In diesen offenen Raum nehmen wir Gottes leises Wirken an uns wahr und lassen es zu.Während des Fastens wird sich der Körper langsam an die veränderten Essensgewohnheiten gewöhnen. In Kombination mit Ruhen und Bewegung werden wir uns trotz Fasten wohl fühlen.

Bibelimpulse und Urlaub: Einführung in den Hebräerbrief

Der Glaube entsteht, wenn der Blick auf Jesus gerichtet ist – auf seine Person und was er getan hat. Viele Christen sind müde und enttäuscht. Die einzige Antwort darauf ist: Hinschauen auf Jesus, «den Anfänger und Vollender des Glaubens»!Der Hebräerbrief ist der beste Kommentar zum Alten Testament, indem er seine Geschichte interpretiert, die Erfüllung der Prophetie erklärt und die letzte Absicht aller seiner gottesdienstlichen Einrichtungen offenbart. So ist der Hebräerbrief wie ein grossartiges Portrait von Jesus Christus auf dem Hintergrund des Alten Testamentes.Das Format der «Bibelimpulse und Urlaub» bietet sowohl eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem biblischen Buch, als auch viel Zeit für individuelle Ferien. Die Programmzeiten sind so gelegt, dass Ausflüge und zusammenhängende Freizeiterlebnisse gut möglich sind. Je nach Wetter finden die Impulse von 10 bis 11 Uhr oder von 17 bis 18 Uhr statt. Eine Morgenbesinnung vor dem Frühstück und abendliche Nachgespräche umrahmen den Tag. Obwohl alle Programmpunkte freiwillig sind, ergibt sich nicht selten eine schöne, nicht verpflichtende Feriengemeinschaft. Tagesablauf

  • Gottesdienst am Sonntag (10:00–11:15), für alle Gäste und Externe
  • Morgenbesinnungen (8:00–8:20), frei oder liturgisch
  • Textvertiefung (je nach Wetter oder Gästebedürfnis von 9.45–10.45 Uhr oder von 17:00–18.00 Uhr)
  • Abendliche Nachgespräche (20:00–21:00 Uhr), Abrunden des Vormittags, Geschichte, Film, Diskussion etc.
  • Wort-Wechsel am Mittwochabend (20:00–21:00). Moderierte offene Runde zu Fragen oder Einwänden zum christlichen Glauben. Alle Gäste werden mit einem speziellen Programmhinweis am Dienstag zur Teilnahme eingeladen.
  • persönliche Gespräche mit den teilnehmenden Gästen am Esstisch, in der Cafeteria, auf der Gartenbank …

Schabbat Schalom

"Die meine Shabbate halten, denen will ich in meinem Haus und in meinen Mauern einen Platz und einen Namen geben, der besser ist as Söhne und Töchter; ich will ihnen einen ewigen Namen geben." Jesaia 56, 4-5Der Schabbat (Ruhetag) ist die Grundlage für alle biblische Feste und ein Teil der universellen zehn Gebote. Der Schabbat wird als Braut betrachtet und die Schabbatfeier wie eine begeisternde Hochzeit. Wie eine Braut lieblich und geschmückt ist, so soll auch der Schabbat sein. Wie Braut und Bräutigam am Hochzeitsfest fröhlich sind, feiern und nicht arbeiten, so auch die Menschen am Schabbat. Zusammen werden wir den Schabbat feiern mit Gottes Wort, Brot, Salz, Wein, Musik und Tanz. Der Segenswunsch «Schabbat Schalom» hat eine tiefe Bedeutung für unser Leben, in geistlicher, emotionaler und gesundheitlicher Hinsicht. Dieses Geheimnis möchten wir gemeinsam entdecken.Wir werden uns in die verschiedenen biblischen, kulturellen und historischen Bedeutungen des Schabbats vertiefen und ihn mit allen Sinnen erleben. Mit Singen, Tanzen und kreativem Gestalten wollen wir uns freuen und einen neuen persönlichen Bezug zum Schabbat erhalten. Durch den Einbezug der hebräischen Sprache möchten wir den jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens auf die Spur kommen.

Vom Übergang in den «aktiven Ruhestand»

In seinem Buch «Mehr Anfang war selten» fragt der Journalist und Sänger Jürgen Werth: «Alles zu Ende? Oder alles auf Anfang? Der Schritt in den Ruhestand ist für viele ein Schritt in einen unbekannten Dschungel.» Worin bestehen Herausforderung und Berufung der neuen Lebensphase? Was gewinne und was verliere ich durch den Abschied vom Berufsalltag? Was nimmt zu und was nimmt ab? Ergeben sich neue (Auf-)Gaben daraus?In der wunderbaren Umgebung des Lago Maggiore und in einer Mischung aus Semianreinheiten und Freizeit widmen wir uns einem wichtigen Lebensthema. Neben der wir inhaltlichen Auseinanderstezung nehmen wir uns bewusst auch Zeit für persönliche Reflektion, Bibelarbeiten, christlicher Meditation und Stille vor Gott. Zusammen mit anderen Menschen, die in einer ähnlichen Lebensphase sind.

  • «Ich bin nicht mehr verantwortlich»: Wie, wen und was loslassen, Abschied nehmen, «entpflichten»
  • Meine Identität: Wer bin ich, wenn Anerkennung, Status, das bisher gewohnte Einkommen und eine feste Tagesstruktur wegfallen?
  • Je nach Lebensrealität: Wo eröffnet mir Wahlfreiheit neue Möglichkeiten? Wie gehe ich um mit ungewollten, aber realen Einengungen, z.B. finanziell oder gesundheitlich? Ist Ruhestand der passende Begriff? Was bedeutet seine Gestaltung für ich als ChristIn?
  • Der Schatz im irdischen Gefäss. Medizinische Aspekte: Anmerkungen einer Ärztin, was physisch und psychisch gesundheitsfördernd, was gesundheitshindernd ist.
  • Versöhnung mit der Vergangenheit und der Gegenwart
  • Leben in Beziehungen ist auf andere Art wesentlich. Beziehung zu Gott, Pflege von Freundschaften, Neu-Gestaltung der Partnerschaft, verschieden Lebensform im Älterwerden

Mit dem Pinsel beten

Im schönen Tessiner Dörfchen Rasa können wir ein paar Tage im malenden Stille-Sein vor Gott verbringen. Wir dürfen uns Zeit nehmen, unseren ganz persönlichen, inneren Empfindungen Raum zu geben und sie mit dem Pinsel, mit Stiften und Kreiden in Farben und Formen auszudrücken.Die Gebetsformen und Inhalte werden von Person zu Person ganz verschieden sein: Jemand öffnet sich seinen inneren Gefühlen der Hoffnung und Freude, der Klage, der Trauer oder des Dankes und der Fürbitte. Es kann auch ein persönliches Gebetsanliegen in ein Bild verwandelt oder eine biblische Geschichte durchs Malen vertieft werden. Es soll einfach Freude bereiten, in Gottes Gegenwart zu sein und spielerisch neue Gebetswege mit dem Pinsel zu finden. In diesen Tagen darf alles da sein, was an Gedanken und Gefühlen da ist. Mit allem dürfen wir uns auf Jesus ausrichten und uns beschenken lassen. Gerne unterstütze ich euch auf eurem Weg durch diese Malgebetstage. Ich selber male vorwiegend Aquarelle, liebe aber auch das Zeichnen mit Blei- und Farbstiften, teilweise auch mit Gouache, Acrylfarben und Kreiden. Vorkenntnisse sind keine erforderlich. Das bevorzugte Malmaterial bringt jeder selber mit, insbesondere die eigenen Malfarben, sowie Papier, Leinwände und eventuell Fotos und Collagenmaterial. Gewisse Malmaterialien sind in Rasa begrenzt vorhanden.

Langes Wochenende der Künste

Rasa, ein malerisches Dörfchen in den Centovalli, wird wieder zum Schauplatz der Künste: Beobachten Sie Künstlerinnen und Künstler bei der Arbeit, entwickeln Sie Ihre Talente in verschiedenen Workshops und Ihr Interesse an möglichen Formen christlicher Ästhetik.Alle Kunstinteressierte sind willkommen – ganz egal, ob Sie nur zuschauen, zuhören oder selbst praktisch mitmachen möchten!

Bibelimpulse und Urlaub: Das Buch Jeremia

Es kann zum grossen persönlichen Gewinn werden, in den Ferien Raum für das geistliche Wachstum einzuplanen. Das schafft Stärkung der Resilienz und der Lebensfreude für den Alltag. Das Format der «Bibelimpulse und Urlaub» bietet sowohl eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem biblischen Buch, als auch viel Zeit für individuelle Ferien. Die Programmzeiten sind so gelegt, dass Ausflüge und zusammenhängende Freizeiterlebnisse gut möglich sind. Je nach Wetter finden die Impulse von 10 bis 11 Uhr oder von 17 bis 18 Uhr statt. Eine Morgenbesinnung vor dem Frühstück und abendliche Nachgespräche umrahmen den Tag. Obwohl alle Programmpunkte freiwillig sind, ergibt sich nicht selten eine schöne, nicht verpflichtende Feriengemeinschaft. Tagesablauf

  • Gottesdienst am Sonntag (10:00–11:15), für alle Gäste und Externe
  • Morgenbesinnungen (8:00–8:20), frei oder liturgisch
  • Textvertiefung (je nach Wetter oder Gästebedürfnis von 9.45–10.45 Uhr oder von 17:00–18.00 Uhr)
  • Abendliche Nachgespräche (20:00–21:00 Uhr), Abrunden des Vormittags, Geschichte, Film, Diskussion etc.
  • Wort-Wechsel am Mittwochabend (20:00–21:00). Moderierte offene Runde zu Fragen oder Einwänden zum christlichen Glauben. Alle Gäste werden mit einem speziellen Programmhinweis am Dienstag zur Teilnahme eingeladen.
  • persönliche Gespräche mit den teilnehmenden Gästen am Esstisch, in der Cafeteria, auf der Gartenbank …

Wenn nichts mehr ist, wie es war

Nichts ist mehr so, wie es bisher war – das haben wir beide persönlich erlebt. Zur Trauerarbeit gehören Erinnerung, Dankbarkeit und Hoffnung. Deshalb stellen wir uns den komplexen Fragen, wie wir mit Trauerschmerz, Trauerphasen, Trauerritualen, Trauerüberwindung und dem Ende der Trauer umgehen können.Für die Trauerbewältigung gibt es keine Rezepte und Pauschallösungen. Jede Trauerzeit ist persönlich und ganz anders. Wir reflektieren die Thematik der Trauer aus theologischer, psychologischer, empirischer und seelsorgerlicher Perspektive. Der Tod ist nicht die letzte Wirklichkeit, sondern die Tür zu neuem Leben in Ewigkeit und zum Leben mit neuen Perspektiven. Der Tod hat nicht das letzte Wort, sondern Jesus Christus, der Auferstandene.Zum Trauerseminar gehören Impulse, Bibelmeditationen, ein persönliches Begleitgespräch und Zeit für Natur und Kultur.

Die dritte Lebensphase aktiv gestalten

Wir entdecken die Chancen und Grenzen des Älterwerdens aus biologischer, soziologischer, juristischer und biblisch-theologischer Perspektive und beschäftigen uns mit der Alltagsgestaltung und der Zukunftshoffnung der Babyboomer. Dazu gehören auch Fragen zu Testament, Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag oder Abschiedsgottesdienst.Christen leben aus der Hoffnung auf das ewige Leben, das uns Jesus verheissen hat. Das motiviert, die Chancen zu nutzen, unsere Erfahrungen und Begabungen ganzheitlich für das Reich Gottes und die Gesellschaft einzusetzen.

Einzelexerzitien

In der Meditation sammeln wir uns, um Gottes Reden in Schöpfung und Bibel an uns geschehen zu lassen und darauf zu antworten. Einzelexerzitien geben uns die Möglichkeit, den je eigenen Weg vor und mit Gott zu bedenken und uns neu auf das Wesentliche auszurichten. Sie wollen uns helfen, unser Leben vor Gott zur Sprache zu bringen: Unsere Geschöpflichkeit, unsere Einmaligkeit, aber auch unsere Erlösungsbedürftigkeit.In der Meditation sammeln wir uns, um Gottes Reden in Schöpfung und Bibel an uns geschehen zu lassen und darauf zu antworten. Kontemplation ist schweigendes Dasein vor Gott: «Schweig dem Herrn und halt ihm still, dass er wirke, was er will.»Der äussere Rahmen ist dabei eine Hilfe:

  • Das durchgehende Schweigen, das uns hilft, ganz bei uns selbst zu sein, die eigenen Gebetszeiten (in der Regel drei Mal pro Tag) mit biblischen Texten und Bildern, wo wir Gottes Sprechen und Wirken an uns geschehen lassen
  • Das tägliche Begleitgespräch, in dem wir zusammen auf Gottes Stimme horchen und neue Gebetsanregungen für den kommenden Tag erhalten.
  • Körperübungen bereiten uns fürs Gebet vor und schulen unsere Wahrnehmung. Als Gruppe treffen wir uns zudem zum kontemplativen Da-Sein vor Gott und zum Tagesabschluss.

Tagesstruktur (Änderungen vorbehalten)

  • 7.45 Körperwahrnehmungsbungen und gemeinsamer Einstieg in den Tag
  • 8.30 Frühstück
  • 9.30 Persönliche Zeit (für insgesamt 3  Gebetszeiten, persönliches Begleitgespräch, wandern, …)
  • 12.15 Mittagessen / Lunch
  • 13.00 Persönliche Zeit (für insgesamt 3  Gebetszeiten, persönliches Begleitgespräch, wandern, …)
  • 17.20 Gemeinsame Kontemplation
  • 18.15 Abendessen
  • 20.15 Gemeinsamer Tagesrückblick und Abendmahlsgottesdienst