Exerzitien im Sommer

Exerzitien mit Gruppenelementen laden ein, neue Kraft zu schöpfen. Sie sind eine erprobte Hilfe, um äusserlich und innerlich zur Ruhe zu finden. Sie wollen uns helfen, unser Leben vor Gott zur Sprache zu bringen: Unsere Geschöpflichkeit, unsere Einmaligkeit, aber auch unsere Erlösungsbedürftigkeit.In der Meditation sammeln wir uns, um Gottes Reden in Schöpfung und Bibel an uns geschehen zu lassen und darauf zu antworten. Kontemplation ist schweigendes Dasein vor Gott: «Schweig dem Herrn und halt ihm still, dass er wirke, was er will.»Thematisch leitet uns die Jahreslosung 2020 «Ich glaube – Hilf meinem Unglauben». Als methodische Bausteine dienen uns täglich das gemeinsame Meditieren und Beten biblischer Texte, zwei bis drei Zeiten der persönlichen Stille, das kontemplative Dasein vor Gott, Gottesdienste und Körperwahrnehmungsübungen. Im normalerweise täglichen Einzelgespräch mit einer Begleitperson werden auftretende Fragen geklärt und eigene innere Erfahrungen reflektiert.Das Warten auf Gottes Wirken setzt die Bereitschaft zur Stille voraus. Deshalb verbringen wir diese Tage – mit Ausnahme der Anhörrunde und dem persönlichen Begleitgespräch – im Schweigen.Tagesstruktur (Änderungen vorbehalten)

  • 8.00 Körperwahrnehmungsbungen
  • 8.30 Frühstück
  • 9.30 Gemeinsame, angeleitete Meditationszeit, anschliessend persönliche Vertiefung
  • 12.15 Mittagessen / Lunch
  • Zeit für persönlichen Gebetszeiten, Begleitgespräch, Wandern…
  • 17.20 Kontemplation
  • 18.15 Abendessen
  • 20.15 Abendmahlsgottesdienst

BELT-Camp

Wer in einer Gruppe Verantwortung übernimmt, egal auf welcher Ebene, der merkt schnell, dass sich Leiten und Leiden nicht ohne Grund nur in einem Buchstaben unterscheiden. Aber Leitung ist mehr als nur Organisieren, Freiwillige suchen und Termine abmachen. Leitung ist ein geistlicher Auftrag von Gott, mit Verheissungen, Begabung und vertieftem Erleben von Gottes Wirken in unserem Leben.Miteinander wollen wir uns anschauen, was Gott zum Thema Leitung zu sagen hat, wie er sich das vorstellt und ganz konkret, welche Hilfestellungen jede*r dafür braucht. Neben Bibelarbeiten und Kleingruppen zur Vertiefung werden auch Workshops und Einzelgespräche angeboten.

Spazio creativo: Schnitzkurs

Schon die alten Mönche wussten, dass äussere, handwerkliche Tätigkeiten der innerlichen Entwicklung dienlich sind.Unter der kundigen Leitung des freischaffenden Schreiners, Werklehrers und Kunsttherapeuten Reinhard Külling können sich Gäste mit dem ursprünglichen Material Holz auseinandersetzen. Die Kurswoche bietet eine vertiefte Einführung ins Material Holz und in den Umgang mit Schnitzeisen und Klöppel. Daneben soll eine lebendige Auseinandersetzung mit dem Begriff «Kunst» in Gange kommen.Die äusserliche Auseinandersetzung kann auch innere Prozesse anstossen. «Kunst verbinde ich mit Wahrheit», erklärt Kursleiter Reinhard Külling. «Kunst ruft nach Authentizität, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit. In diesem Sinne strebe ich an, durch das Handwerk Kunst zu schaffen.»

Spazio creativo: Schnitzkurs

Schon die alten Mönche wussten, dass äussere, handwerkliche Tätigkeiten der innerlichen Entwicklung dienlich sind.Unter der kundigen Leitung des freischaffenden Schreiners, Werklehrers und Kunsttherapeuten Reinhard Külling können sich Gäste mit dem ursprünglichen Material Holz auseinandersetzen. Die Kurswoche bietet eine vertiefte Einführung ins Material Holz und in den Umgang mit Schnitzeisen und Klöppel. Daneben soll eine lebendige Auseinandersetzung mit dem Begriff «Kunst» in Gange kommen.Die äusserliche Auseinandersetzung kann auch innere Prozesse anstossen. «Kunst verbinde ich mit Wahrheit», erklärt Kursleiter Reinhard Külling. «Kunst ruft nach Authentizität, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit. In diesem Sinne strebe ich an, durch das Handwerk Kunst zu schaffen.»

Pfingsttage in Rasa feiern

Mit Liedern, stärkenden Bibelworten, ermutigenden Impulsen und Gebeten erleben wir gemeinsam die Pfingsttage. Wir geniessen Rasa und seine wunderschöne Umgebung, essen draussen Pizza und haben viel Zeit zum Ruhen und die Seele baumeln lassen.Gemeinsam sind wir dem Schöpfer Geist auf der Spur, feiern Gottesdienste und kommen miteinander ins Gespräch. Wir freuen uns am Singen und lernen mehrstimmige Lieder kennen.

Bibelimpulse und Urlaub: Ein Gang durch die Apostelgeschichte

Es kann zum grossen persönlichen Gewinn werden, in den Ferien Raum für das geistliche Wachstum einzuplanen. Das schafft Stärkung der Resilienz und der Lebensfreude für den Alltag. Das Format der «Bibelimpulse und Urlaub» bietet sowohl eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem biblischen Buch, als auch viel Zeit für individuelle Ferien.Die Programmzeiten sind so gelegt, dass Ausflüge und zusammenhängende Freizeiterlebnisse gut möglich sind. Je nach Wetter finden die Impulse von 10 bis 11 Uhr oder von 17 bis 18 Uhr statt. Eine Morgenbesinnung vor dem Frühstück und abendliche Nachgespräche umrahmen den Tag. Obwohl alle Programmpunkte freiwillig sind, ergibt sich nicht selten eine schöne, nicht verpflichtende Feriengemeinschaft. Tagesablauf

  • Gottesdienst am Sonntag (10:00–11:15), für alle Gäste und Externe
  • Morgenbesinnungen (8:00–8:20), frei oder liturgisch
  • Textvertiefung (je nach Wetter oder Gästebedürfnis von 9.45–10.45 Uhr oder von 17:00–18.00 Uhr)
  • Abendliche Nachgespräche (20:00–21:00 Uhr), Abrunden des Vormittags, Geschichte, Film, Diskussion etc.
  • Wort-Wechsel am Mittwochabend (20:00–21:00). Moderierte offene Runde zu Fragen oder Einwänden zum christlichen Glauben. Alle Gäste werden mit einem speziellen Programmhinweis am Dienstag zur Teilnahme eingeladen.
  • persönliche Gespräche mit den teilnehmenden Gästen am Esstisch, in der Cafeteria, auf der Gartenbank …

 

«Wie lange soll ich es noch mit euch aushalten?»

«Wie lange soll ich es noch mit euch aushalten?», fragt Jesus seine Jüngern, mit denen doch sein himmlischer Vater ihn zusammengeführt hat (Matthäus 17,17). Ähnlich fühlen sich viele Christinnen und Christen, wenn es um manche Glaubenden in ihrem Umfeld geht.Es gibt so manche , die noch «drinnen» sind, in ihrer Gemeinde tapfer mitleben, aber sich eigentlich «draussen» fühlen. Und umgekehrt – Glaubende, die sich von ihrer Gemeinde losgelöst haben, aber keine Alternative finden. Sie vermissen das «Drinnen». Andere wiederum sind neu fündig geworden.Wir laden ein zu einer konstruktiven Auseinandersetzung mit den eigenen Gemeindeerfahrungen nach dem Motto: «Ich und die Gemeinde» – sei es die vergangene, gegenwärtige oder zukünftige! Unser Tagungsziel ist, Anregungen zu geben, wie man weder innerhalb noch ausserhalb der Gemeinde im «Niemandsland» steckenbleibt, sondern sein «Erbteil» finden und darin Wohnung nehmen kann.Unter anderem wollen wir folgende Themen bearbeiten:

  • Was ist das eigentlich: «Gemeinde Christi»?
  • Die Vielgestaltigkeit des Leibes Christi
  • «Wir haben diesen Schatz in irdenen Gefässen» – das gilt auch für die Gemeinde
  • Wie versöhne ich mich mit der Gemeinde?
  • Gesunde und ungesunde Scheidungen von der Gemeinde
  • Von Mündigkeit und Unmündigkeit der Christen

Fotografie Aufbaukurs

Wer seine Kamera beherrscht und weiss, was Verschlusszeit, Blende und ISO bewirken, möchte dieses Wissen in verschiedenen fotografischen Situationen optimieren können und auch in der Weiterverarbeitung der Bilder mit Lightroom und Photoshop die Nuancen und Möglichkeiten kennenlernen, um alles aus den Daten herauszukitzeln.Jeden Tag vertiefen wir ein fotografisches Thema – Actionfotografie, People, Landschaft, Stilleben/Makro. Zu jedem Bereich gibt es kurze Inputs, dann geht es in die Praxis. Am Abend werten wir die Resultate zusammen aus. Ziel ist, die Teilnehmenden zu ermutigen und das fotografische Wissen in den Bereichen Bildgestaltung, Aufnahme und Verarbeitung zu erweitern.Mein Wunsch ist, dass Sie Ihre Sicherheit und Ihr Wissen in verschiedenen Aufnahmesituationen erweitern und vertiefen können, um noch mehr vom  bewussten Fotografieren profitieren zu können: bewusstes Sehen, bewusste Bildgestaltung, bewusste Weiterverarbeitung im Computer.

Selbstbild – Selbstwert – Selbstfürsorge

Selbstbild und Selbstwert bestimmen unbewusst unser Verhalten – auch uns selbst gegenüber. Wie sehe ich mich? Was bestimmt meinen Wert? Wie gehe ich mit mir um?Mittels Impulsen, Einzel- und Gruppenarbeit, Meditation und Körperwahrnehmung (Focusing) versuchen wir zu erkennen, was sich uns als lebensfördernd oder lebenshindernd offenbart. Wir nehmen Veränderungsimpulse auf und üben im Vertrauen auf Gottes Wirken einen sorgsamen Umgang mit uns selber ein.

«Ora et Labora» für Studierende

Ankommen. Stille hören. Am Morgen praktische Arbeiten erledigen, am Nachmittag Freizeit geniessen. Mit Morgen- und Abendliturgie, gemeinsamen Zeiten der Stille, Spielrunden, Ausflugsmöglichkeiten und hoffentlich vielen praktischen Gottesbegegnungen, die dich über das Camp hinaus in den Studienalltag begleiten. Flexible An- und Abreisezeiten

  • Anreisetage: Samstag 13.6., Samstag 20.6.
  • Abreisetage: Mittwoch 17.6., Samstag 20.6., Mittwoch 24.6., Samstag 27.6.

 Tagesablauf

  • 07.00 Laudes (Morgengebet)
  • 07.15 Frühstück
  • 08.00 Arbeit
  • 12.15 Mittagessen, Siesta und freier Nachmittag
  • 17.15 Lectio Divina (Bibellesen)
  • 18.15 Abendessen mit inspirierenden Texten
  • 20.00 Freizeit oder Abendprogramm
  • 21.30 Komplet (Abendgebet)