Jesus als jüdischer Tora-Lehrer

Jesus ist die Mitte unseres Glaubens – und zugleich der Weg zu unseren Wurzeln. Im Zentrum des christlichen Glaubens begegnen wir dem Judentum. Mit unseren älteren Schwestern und Brüdern im Glauben teilen wir den grössten Teil der Bibel, das Alte Testament. Trotzdem haben sich Christentum und Judentum auseinander entwickelt. Und viele Juden haben einen hohen Preis dafür bezahlt, dass sie ihrem Glauben – dem gleichen Glauben, den auch Jesus selbst hatte! – treu geblieben sind.Im Kurs begegnen wir Jesus als jüdischem Tora-Lehrer, der in Wort und Tat, in der Bergpredigt und in seinem ganzen Leben die Tora auslegt. Gemeinsam entdecken wir die Wurzeln des Christentums und erkunden unterschiedliche Weisen, das Alte Testament als jüdische und christliche Heilige Schrift zu lesen.Impulse, Gruppenarbeiten, erfahrungsbezogene Bibelarbeiten und ein reger Austausch laden dazu ein, dem Wort Gottes für heute neu zu begegnen.

Ostertagung in Moscia

Zeit – unentrinnbar ist unser Leben in ihren Lauf eingebettet. Sie ist gleichzeitig Schicksal und Ermöglichung.Doch welche Bedeutung hat Zeit für uns? Erleben wir Zeit als Raum, den wir erschliessen und gestalten dürfen, oder eher als Hamsterrad, das uns zur Leistungsfalle wird? Blicken wir dankbar auf Vergangenes zurück und freuen uns auf Kommendes, oder lastet die Vergangenheit schwer auf uns und macht die Zukunft uns Angst?Die Zeit kann uns davonlaufen und wir können ihr hinterherlaufen. Wir können sie vertreiben, sie totschlagen oder auch auskosten. Manchmal möchten wir die Zeit am liebsten manipulieren: zurückdrehen, langsamer laufen lassen oder aber ungeduldig vorwärts spulen.Hat uns die Zeit im Griff? Oder meinen wir, sie im Griff zu haben?Ausgehend von Kreuz und Auferstehung werden wir Zeit und Ewigkeit in neuem Licht sehen.

Ostertreff

Wir nehmen uns am Ostertreff Zeit, uns der Frage nach dem Leiden in der Welt zu stellen und nach dem Sinn im Kreuzestod zu suchen. Dabei folgen wir den Erzählungen in den Evangelien.Wir machen uns auf den Kreuzweg, werden still vor Gott und erleben die Osterfreude mit dem leeren Grab, das uns zur Hoffnung wird: Ein Vorgeschmack auf das ewige Leben.

«enVie»-Ostertagung in Rasa

Die Gäste erwartet ein lockeres Programm mit Impulsreferaten, liturgischen Elementen, Zeiten der Stille und einer fröhlichen Osterfeier.Daneben bleibt Zeit für Begegnungen und zum Ausspannen.

Crescendo Barock Ensemble

Die Zeit des Hochbarock verbinden wir heute musikalisch mit Komponisten wie Bach, Händel, Vivaldi oder Telemann. Dass es diesen Komponisten keineswegs nur um den schönen Klang ihrer Werke ging, wird in der verwendeten Tonsprache deutlich.Es ist eine Sprache, die für ungeübte Ohren einer Übersetzung bedarf. So sind Vokalwerke nach der Lehre der sogenannten «musikalischen Rhetorik» gestaltet. Der informierte Zuhörer entdeckt in den Melodien und Harmonien den gesungenen Text ein weiteres Mal. Die Musik trägt also sozusagen die Bibel-Worte und unterstreicht klangvoll die gesprochene Botschaft.Das Crescendo Barock Ensemble lädt zu Hörerlebnissen ein und lüftet die Geheimnisse barocker Musik. Die musikalischen Betrachtungen werden durch die theologische Auslegung des zugrunde liegenden Bibelwortes ergänzt und vertieft. Täglich erklingt auf historischen Instrumenten eine Kantate von Georg Philipp Telemann, und den Höhepunkt dieser «vielsaitigen» Woche bildet ein öffentliches Konzert.

Exerzitien im Frühling

Exerzitien mit Gemeinschaftselementen helfen, äusserlich und innerlich zur Ruhe zu finden und unser Leben vor Gott zur Sprache zu bringen. In der Meditation sammeln wir uns, um Gottes Reden in Schöpfung und Bibel an uns geschehen zu lassen und darauf zu antworten. Kontemplation ist schweigendes Dasein vor Gott: «Schweig dem Herrn und halt ihm still, dass er wirke, was er will.»Thematisch leitet uns das Jesuswort: «Seid barmherzig, wie euer Vater im Himmel barmherzig ist.»Methodische Bausteine sind das gemeinsame Meditieren und Beten biblischer Texte, zwei bis drei Zeiten der persönlichen Stille, das kontemplative Dasein vor Gott, Gottesdienste und Körperwahrnehmungsübungen. Im täglichen Einzelgespräch mit der Begleitperson werden auftauchende Fragen geklärt und innere Erfahrungen reflektiert.

Enneagramm-Grundkurs

Die neunteilige Typologie des Enneagramms will nicht schubladisieren oder festlegen. Stattdessen wirkt sie wie ein Spiegel, der sehen, entdecken und staunen lässt: Was ist in mir angelegt? Was nimmt mich gefangen? Was ist meine grundsätzliche Lebensfalle? Wie finde ich Wege hin zu grösserer Freiheit?Als Modell bietet das Enneagramm ein hilfreiches Werkzeug, um meinen Stärken und Schwächen auf die Schliche zu kommen und mich und andere besser kennen und akzeptieren zu lernen. Es betont die Würde jedes Menschen, ist auf Wandlung angelegt und lädt zu Veränderung ein.Referate, Gruppen- und Einzelgespräche, biblische Impulse und Zeiten der Stille ermöglichen in diesen intensiven Studientagen ein erstes Kennenlernen des Enneagramms. Dabei werden Wege aufgezeigt, wie wir das Enneagramm für unseren Glaubens- und Lebensweg nutzbar machen können.

Gesegnet, um zu segnen

Was bedeutet Segen eigentlich? Was heisst Segen für mich persönlich? Wer darf segnen? Und wie kann Segen weitergegeben werden?Gemeinsam vertiefen wir uns in Segensgeschichten der Bibel, folgen den Spuren von Segen in unserem eigenen Leben und setzen uns auch mit dem Fluch, der dunklen Seite des Segens, auseinander. Dabei entdecken wir Ausdrucksformen von Segen, die unserer Persönlichkeit und unserem Glauben entsprechen.Ein lebensnaher Kurs mit praktischen Übungen, der Raum für Bibelgespräche bietet, Zeit für die Bearbeitung der eigenen Biografie sowie persönlicher Fragen lässt und in die Stille einlädt.

Patchwork Personality

Hast du dich auch schon gefragt, warum deine Arbeitskollegin ständig noch was besprechen will, obwohl doch längst alles klar ist? Warum sich dein Partner immer wieder über seine Grenzen hinaus verausgabt – und sich erst dann so richtig zu spüren scheint? Warum du nicht wie andere ins Kino kannst, ohne ständig in deinem Kopf den Film zu bewerten? Warum einer deiner Mitarbeiter erst dann produktiv wird, wenn du ihm klare Termine setzt – während Deadlines einen anderen völlig blockieren?Mit Hilfe eines modernen Persönlichkeitsmodells (entstanden im GFK-Institut Zürich) gehen wir solchen und ähnlichen Fragen nach und versuchen, uns selbst und andere besser kennen und verstehen zu lernen. Nebst Inputs und praktischen Übungen ergänzen Workshop-Angebote und liturgische Elemente das Programm.Daneben bleibt viel Zeit für Gespräche, Wanderungen und selbstständige Reflexion.

Bibelimpulse und Urlaub: Der Philipperbrief

Die spannende Kombination aus Ferienerlebnissen und Bibelentdeckungen trägt zur Lebensfreude bei und schenkt neue Kraft für den oft anspruchsvollen Alltag.Das Angebot «Bibelimpulse und Urlaub» bietet sowohl eine gut portionierte Dosis an Auseinandersetzung mit der Bibel als auch viel Zeit für das individuelle Ferienerlebnis. Die Programmpunkte sind zeitlich so gelegt, dass Ausflüge und längere Freizeiterlebnisse gut realisierbar sind.Je nach Wetter finden die Impulse von 10.00–11.00 Uhr oder von 17.00–18.00 Uhr statt. Eine Morgenbesinnung vor dem Frühstück und abendliche Nachgespräche umrahmen den Tag.Alle Programmpunkte sind freiwillig. Im Rahmen der «Bibelimpulse und Urlaub» ergibt sich oft eine inspirierende, aber nicht verpflichtende Feriengemeinschaft.