Achtsamkeit in Bewegung

Balance finden im Hören auf mich, den Menschen und das Ganze

Der Alltag fordert uns auf viele Weisen. Oft bleibt angesichts der täglichen Anforderungen das Gespür für mich selbst auf der Strecke. Wie kann es gelingen, bei sich zu sein und verbunden?

Die nötige Balance zwischen der Achtsamkeit für mich und derjenigen für die Menschen um mich, muss stets neu gesucht und gefunden werden.

Mit Shibashi tauchen wir in den Lebensfluss ein und verbinden uns mit dem Ganzen. 18 meditative Bewegungen spiegeln diejenigen der Schöpfung und des Lebenslaufes. Sie lassen uns erleben, dass ich immer schon Teil der Schöpfung bin. Sie helfen innerlich und äusserlich im Auf und Ab des Lebens beweglich zu bleiben.

Atem und Achtsamkeitsschlaufe unterstützen dabei, im Alltag wieder zu mir zurückzukehren und einen Ausgleich bei der Aufmerksamkeit für mich selbst und andere zu finden.

Die Übungen sind für jedes Alter geeignet und bedürfen weder körperlicher Fitness, noch Vorkenntnissen.

Arbeitsweise
Shibashi, Übungen zur Achtsamkeitsschlaufe, Austausch, Atem-Achtsamkeit, Selbstmassage, Körperreise.
Wenn das Wetter es erlaubt, werden wir im Freien sein.

Hinweis
Alle Übungen werden angeleitet.
Bitte bequeme Kleidung mitbringen.

Die Beziehung in der spirituellen Begleitung

Das Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden

Themenbereiche der Fortbildung:
Was ist die Rolle der spirituellen Autorität bei unserer Suche nach Weisheit und Ganzheit?
Wofür eine spirituelle Lehrperson? Welches sind die Voraussetzungen einer vi Kontemplation Lehrperson um andere Menschen zu begleiten?
Worauf ist zu achten in der Gesprächsführung?
Ethische Grundsätze in der Beziehung zwischen Lehrperson und Studierende.
Fragen aus praktischen Erfahrungen in Begleitungen.
Welchen Beitrag können wir als spirituelle Lehrpersonen leisten für unsere Welt, die sich in einem Wandlungsprozess befindet?

Arbeitsweise
Tagesablauf mit regelmässigem Rhythmus von Kontemplation, inhaltlichen Impulsen, thematischen Übungen mit persönlicher Reflexion und Lernpartnerschaften.
Diese Weiterbildungstage sind als Kontemplationstage konzipiert mit Zeiten gemeinsamen Schweigens.

Zielgruppe
Lehrpersonen der Lassalle-Kontemplationsschule via integralis oder aus anderen Kontemplationsschulen.

Kraft schöpfen aus der Natur

Beobachten, still werden, Naturkunstwerke entstehen lassen

Die Natur ist im Frühling freigiebig. Sie gibt zu sehen, zu riechen, zu hören, zu spüren und zu schmecken.
Die Natur ist heilsam. Sie kennt den Zyklus von Werden und Vergehen. Den Rhythmus von Keimen, Wachsen, Blühen und Verblühen.
Sie verbringen Zeit mit allen Sinnen im Wald, am Wasser und auf dem Feld. Sie lauschen Vogelstimmen. Sie lassen ein Natur-Kunstwerk entstehen.
Im Betrachten der Land-Art und im Erzählen des Erlebten finden Sie eine Verbindung zum persönlichen Leben, vielleicht einen Schatz für den Alltag.

Inhalt
– die Natur mit neuen Augen sehen und neuen Ohren hören
– Vogelstimmen entdecken
– Land-Art: Kleine Naturkunstwerke gestalten
– Impulse, Bewegung, Meditation und Wahrnehmung, Austausch in der Gruppe
– meditatives Singen

Hinweis
Bitte bringen Sie gutes Schuhwerk und wetterfeste und gemütliche Kleidung mit. Viele Stunden verbringen wir in der Natur, im Wald und am Wasser.

Die heilende Kraft der Stille

Einkehren – bei sich sein – aufbrechen

Um Stille und einen weiten Raum im Herzen zu finden muss man weder jung, auf allen Ebenen heil noch beschwerdefrei sein. Die eigene Verwundbarkeit ist sogar oft der Antrieb dafür, einen Weg in die Tiefe zu suchen und ihn mit Innigkeit zu gehen. Selbstannahme und Selbstliebe fördern Entwicklungswege und Heilungsprozesse. Es geht nicht darum, wie kraftvoll wir da sind, sondern dass wir die vorhandenen Kräfte einsetzen, damit wir freudvoll aus der eigenen Mitte leben können.

Im kontemplativen Gebet verstummen die Worte. Das blosse Dasein und die Sammlung im Atem sind Gebet. Gott ist gegenwärtig, in allem, was geschieht und wie immer wir uns vorfinden. Er lockt das Herz eines jeden Menschen zum Erwachen zum dem, was wir unserer Natur nach wirklich sind.

Arbeitsweise
Vier Stunden kontemplatives Gebet mit Anleitung, thematische Impulse, meditativer Spaziergang, sanfte Übungen, die auf einfache und effektive Weise unsere Körperwahrnehmung sensibilisieren.

Hinweis
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung. Auf Ihre speziellen Bedürfnisse gehen wir gerne ein. Falls Sie eine Diät halten, geben Sie dies bitte bei der Anmeldung an.

Ein Leben ohne Gestern

Demenzerkrankten Menschen begegnen und sie begleiten

Demenz ist eine chronische Alterskrankheit, die aufgrund der Altersstruktur unserer Bevölkerung in den nächsten Jahren stark zunehmen wird. Heute lebt die Hälfte der an Demenz Erkrankten zu Hause. Sie werden von den Angehörigen betreut. Diese Betreuung ist intensiv, zeitaufwendig und oft auch emotional belastend.

Sie erhalten ein Grundwissen, um Menschen mit einer Demenz zu begegnen und sie zu begleiten. Damit entlasten Sie auch deren Angehörige. Die Auseinandersetzung mit der Erkrankung nimmt Unsicherheiten und Ängste. Auf diese Weise fördert sie auch die Lebensqualität der Erkrankten.

Eine Weiterbildung für Interessierte, die familiär oder in der Freiwilligenarbeit Menschen mit Demenz begegnen.

Inhalte
• Verschiedene Demenzformen, ihre Symptome und Verlaufsformen
• Kommunikation mit dementen Menschen
• Alltags- und Umgebungsgestaltung mit dementen Menschen
• Gesellschaftliche Hilfen

Ziel
Die Teilnehmenden
• setzen sich auf einer persönlichen Ebene mit dem Thema Demenz auseinander.
• kennen die verschiedenen Demenzformen.
• kennen den Verlauf und die Stadien der Demenz.
• erlernen wichtige Regeln in der Kommunikation und Umgebungsgestaltung mit Dementen.
• erhalten Hilfestellungen in der Alltagsgestaltung mit demenzerkrankten Menschen.
• erhalten einen Einblick in die gesellschaftlichen Hilfen.

Kurz-Pilgern mit Bibliodrama

Den Alltag unterbrechen und losgehen

Mit Impulsen aus dem Bibliodrama unterwegs sein.
Rund um die Propstei, auf den schönen Wegen im Studenland.
Einblicke und Ausblicke ergänzen einander.

Der Weg, den die Gruppe zurücklegt, dauert circa 90 bis 120 Minuten reine Gehzeit. Dazwischen sind Stationen, an denen die biblische Geschichte auf unterschiedliche Weise existentiell entdeckt wird.

Der Weg beginnt und endet in der Propstei.

Bitte Rucksack, Getränk, angemessene Kleidung, bequeme Schuhe und eventuell eine Sitzmatte mitnehmen. Bei Regen ist ein Raum in der Propstei reserviert.

Überzeugend und lebendig präsentieren

Ein Grundlagentraining

Wollen Sie Ihre Zuhörerschaft überzeugen und gewinnen? Um Ihre Ziele zu erreichen, gilt es nicht nur die Präsentationsmedien und -techniken sicher zu beherrschen, sondern vor allem einen überzeugenden und nachhaltigen Eindruck bei Ihren Zuhörenden zu hinterlassen.

Lernen Sie durch dieses praxisorientierte Grundlagen-Training, in Ihrer Gremienarbeit, im beruflichen Umfeld oder in anderen Bereichen, mit lebendiger Rhetorik und anschaulichem Medieneinsatz nachhaltig zu überzeugen.

Inhalte
• Grundlagen überzeugender Präsentationskommunikation
• Effektiver Einsatz von Power-Point-Präsentationen
• Zielsetzung und Hörerzentrierung
• Bedeutung von Abwechslung, Überraschung und Überzeugung
• Auftrittskompetenz: Körpersprache, Stimme, freies Sprechen
• Mentale Visualisierung: Reden in Bildern und Metaphern
• Umgang mit Störungen

Falls vorhanden bitte einen Laptop und eine eigene Power-Point-Präsentation mitbringen.

Meditieren für den Frieden

Kontemplation via integralis – Einzeltag

„Der Friede in der Welt beginnt in deinem Herzen.“
Thich Nhat Hanh

Diese Einzeltage bieten eine kraftvolle Möglichkeit, für einige Stunden in die Stille einzutauchen und Zazen zu üben in der Gruppe. Der Weg in die eigene Tiefe hilft uns in einen inneren Frieden zu kommen und daraus unser Leben, unsere Beziehungen und Welt zu gestalten.

Die Kontemplation via integralis ist eine Verbindung von christlicher Mystik und Zen.

Der Erfahrungsweg in die Tiefe hilft uns:
• präsent und kraftvoll zentriert zu sein
• Achtsamkeit zu lernen und zu üben
• in den inneren Frieden zu kommen
• schöpferische Fähigkeiten zu entfalten
• neue Perspektiven im Leben zu finden und Herausforderungen in einem neuen Licht zu sehen

Inhalt
Schweigemeditation, Vortrag, Möglichkeit für Einzelgespräch.

Voraussetzungen
Ein besuchter Einführungskurs oder längere Einheiten in Zen oder Kontemplation. Falls Sie diese Bedingung nicht mitbringen und trotzdem teilnehmen wollen, nehmen Sie bitte vorgängig Kontakt auf mit der Leitung (Tel. 071 288 65 88).

Hinweis
Ganzer Kurs im Schweigen. Bitte tragen sie bequeme, dunkle (wenn vorhanden schwarze) nicht raschelnde Kleidung.

Beginne bei dir selbst, aber höre nicht bei dir auf

Kontemplation via integralis – Vertiefung

Die klare Übung des Zazen, der Schweigemeditation, führt uns in unsere Mitte, durch alle Schichten der Persönlichkeit hindurch in das, was wir im Tiefsten sind. Das Sitzen im Schweigen konfrontiert uns intensiv mit verschiedensten Anteilen von uns selbst und wir folgen der Aufforderung, an nichts hängen zu bleiben und uns tiefer führen zu lassen. Durch diesen Prozess erfahren wir immer intensiver die Verbundenheit mit allem Leben, weil sich unsere Identifikation mit dem egozentrischen Ich langsam auflöst. Darin erleben wir ein Paradox: je tiefer ich verbunden bin mit meinem Innersten, umso mehr erfahre ich mich verbunden mit dem Urgrund allen Lebens, mit Gott.
In dieser Weitung des Bewusstseins erwacht der Wunsch: ‘mögen alle Wesen glücklich sein und in Frieden leben‘.

Voraussetzungen
Für die Vertiefungstage ist ein Besuch einer Einführung in Kontemplation oder Zen vorteilhaft. Wenn Sie die nicht haben, melden Sie sich bitte bei Margrit Wenk-Schlegel (071 288 65 88).

Kombinationsmöglichkeit
Am Donnerstag, 4. Februar 2021, 09.00 bis 16.30 Uhr findet ein Einzeltag statt. So kann die Zeit der Stille um einen Tag verlängert werden – nach Wunsch ab 3. Februar 2021 abends. Bitte bei der Anmeldung vermerken.

Weite Seele – stiller Raum

Kontemplation – Einführungstage

«Es ist eine Kraft in der Seele,
die ist weiter als die ganze Welt.
Es muss gar weit sein, worin Gott wohnt.»
Meister Eckhart

Eintauchen in die Stille weckt Seelenkräfte, die im betriebsamen Alltag schlummern oder untergehen. Körper und Geist sind in Ruhe vereint. Im Verweilen von Atemzug zu Atemzug geschieht innere Sammlung und Konzentration der Kräfte ohne unser Zutun. Diese Weise des kontemplativen Gebets überschreitet die üblichen Vorstellungen von Beten, weil es nicht die eigenen Worte und Gedanken sind, mit denen wir mit Gott in Verbindung treten; es ist das schweigende Dasein in der göttlichen Gegenwart.
Wir üben, die kreisenden Gedanken und Bilder zu lassen und ganz hier zu sein. Und tauchen ein in die eigene wertfreie Wahrnehmung und aller Dinge.

Elemente
Einführung in das Sitzen in Stille und das meditative Gehen mit den dazugehörigen Ritualen. Möglichkeit zum Einzelgespräch. Impulsvortrag.

Hinweis
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung in gedeckten Farben.
Bei einer körperlichen Einschränkung gehen wir gern auf Ihre Bedürfnisse ein.