Intensiver Leben!

Mit der Methode der PRH-Persönlichkeitsentwicklung

„Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todesstunde inne würde, dass ich gar nicht gelebt hatte.“ sagt Henry David Thoreau, ein amerikanischer Schriftsteller und Philosoph.

Thoreaus Wunsch nach einem intensiven Leben, nach dem Mark des Lebens, kennen nicht nur die Mitglieder des „Clubs der toten Dichter“. Alles weglassen, was nicht Leben in sich trägt. Um am Ende des Lebens nicht erkennen zu müssen, gar nicht gelebt zu haben!

Ziel
– Für die besondere Dynamik meines Lebens aufmerksam werden.
– Die eigene Dynamik als Antriebskraft im Alltag einsetzen können.
– Durch das Nutzen meiner Ressourcen glücklicher, wirksamer und freier werden.

Arbeitsweise
Austausch in der Gruppe und Beiträge der Kursleitung.
Die Methode der PRH-Persönlichkeitsentwicklung gibt Impulse, die wichtigen Themen des eigenen Lebens zu erkennen, den persönlichen Fragen und Herausforderungen auf die Spur zu kommen und einen Schritt weiter zu gehen.

Auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt

Seelsorge als spirituelle Erfahrung (CPT Kurs 55)

Seelsorge im kirchlichen Auftrag hat immer eine geistliche Dimension, auch wenn es in Seelsorgegsprächen um ganz Alltägliches geht. Wir begegnen Menschen als Geschöpfe Gottes, in die die Ewigkeit gelegt ist. Wir signalisieren damit, dass Seelsorgende auf Fragen von Ewigkeit und Endlichkeit ansprechbar sind.
In der Kursgruppe reflektieren wir unsere seelsorglichen Erfahrungen und versuchen Ressourcen zu stärken und Schwierigkeiten zu bearbeiten. Durch kollegiales Feedback und erlebte Spiritualität werden die eigene pastorale Identität gestärkt und die kommunikativen Handlungsweisen erweitert . Wir üben, wie wir seelsorgliche Beziehungen stimmig gestalten können und gleichzeitig eine Atmosphäre zulassen, die offen für das Unverfügbare ist.

Grundlage der Arbeitsweise ist das Lernmodell CPT.
Schwerpunkte sind Gesprächsanalysen, Gruppengespräche, Selbsterfahrung und Theorieimpulse. Wir reflektieren Seelsorge als Handwerk und Kunst, zwischen Unverfügbarem und professionellem Tun & Lassen, zwischen biblischer Zusage und persönlicher Erfahrung. Die Teilnehmenden gehen dabei auch eigenen Prägungen und Glaubenserfahrungen nach. Nonverbale Übungen, Bibliodrama und spirituelle Impulse fördern das ganzheitliche Lernen mit Körper, Geist und Seele.

Dieser Wochenkurs macht mit dem Lernmodell CPT vertraut und kann auch als „refresher“ besucht werden.
Als A-1 Modul erfüllt er die Voraussetzung für einen Langen CPT-Kurs (Modul A-2).

Meditieren für den Frieden

Kontemplation via integralis – Einzeltag

„Der Friede in der Welt beginnt in deinem Herzen.“ , sagt Thich Nhat Hanh.

Die Einzeltage bieten eine kraftvolle Möglichkeit, für einige Stunden in die Stille einzutauchen und Zazen zu üben in der Gruppe. Wir widmen diese Stunden der Schweigemeditation dem Frieden in uns, in unseren Beziehungen und in der Welt.

Inhalt
Schweigemeditation, Vortrag, Möglichkeit für Einzelgespräch.

Voraussetzungen
Ein besuchter Einführungskurs oder längere Einheiten in Zen oder Kontemplation. Falls Sie diese Bedingung nicht mitbringen und trotzdem teilnehmen wollen, nehmen Sie bitte vorgängig Kontakt auf mit der Leitung (Telefon 071 288 65 88).

Hinweis
Es besteht immer die Möglichkeit, schon am Vorabend anzureisen und an der Kontemplation von 19.30 bis 20.30 Uhr teilzunehmen, im Haus zu übernachten und den Morgen mit Kontemplation und Frühstück im Schweigen zu beginnen. Falls Sie von diesem Angebot Gebrauch machen möchten, bitte bei der Anmeldung vermerken.
Ganzer Kurs im Schweigen. Bitte tragen sie bequeme, dunkle (wenn vorhanden schwarze) nicht raschelnde Kleidung.

Kombinationsmöglichkeiten
Vertiefungstage „Halt an, wo läufst du hin“ vom 30. Januar bis 2. Februar 2020, 18 bis 13.30 Uhr.
Einführung und Übung „Verweile im jetzigen Augenblick“ vom 1. bis 3. Mai 2020, 18 bis 13.30 Uhr. Für Anfänger und Geübte.
Vertiefung „Stille im Advent – Präsenz in der Stille“ vom 4. bis 7. Dezember 2020, 18 bis 13.30 Uhr.

Halt an, wo läufst du hin?

Kontemplation via integralis – Vertiefung

„Halt an, wo läufst du hin. Der Himmel ist in dir. Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für.“ sagt Angelus Silesius in seinem dichterischen Werk „Der cherubinische Wandersmann“.
Die Frage von Silesius wirkt wie eine Herausforderung . Sie ist das Leitmotiv auf dem Weg der Selbstbegegnung im Schweigen. Das Loslassen aller Bilder und Vorstellungen in der Übung der Schweigemeditation bringt uns tiefer in Kontakt mit dem, was wir im Tiefsten suchen und sind.
Die Kontemplation via integralis ist eine Verbindung von christlicher Mystik und Zen.

Der Erfahrungsweg in die Tiefe hilft
• Präsent und kraftvoll zentriert zu sein
• Achtsamkeit zu lernen und zu üben
• Schöpferische Fähigkeiten zu entfalten
• Neue Perspektiven im Leben zu finden und Herausforderungen in einem neuen Licht zu sehen

Höchstes Ziel ist es:
• Christlich ausgedrückt zur Einheit mit Gott zu erwachen und zu einem Leben in Liebe zu allen Geschöpfen
• Buddhistisch gesagt zum wahren Wesen zu erwachen und zu einem Leben in Mitgefühl.

Voraussetzungen
Für die Vertiefungstage ist ein Besuch einer Einführung in Kontemplation oder Zen vorteilhaft. Wenn Sie die nicht haben, melden Sie sich bitte bei Margrit Wenk-Schlegel (071 288 65 88).

Hinweis
Ganzer Kurs im Schweigen. Bitte tragen Sie bequeme, dunkle (wenn vorhanden schwarze) nicht raschelnde Kleidung.
Finanzielle Schwierigkeiten sollen nie ein Grund sein, nicht teilzunehmen. Bitte melden Sie sich bei Margrit Wenk (071 288 65 88).

Am Do, 31. Januar 2020, 9 – 16.30 Uhr findet ein Einzeltag statt, so kann die Zeit der Stille verlängert werden. Nach Wunsch ab 29. Januar abends. Bitte bei der Anmeldung vermerken.

Dem Leben Boden geben

Beckenbodentraining in der Propstei Wislikofen

Der Beckenboden gehört zu den wichtigsten Muskelgruppen in unserem Körper. Ein gesunder Beckenboden basiert auf einem perfekten Zusammenspiel von Nervenimpulsen sowie intakten Blasen- und Schliessmuskeln. Der Beckenbodenmuskel kann, wie jeder anderer Muskel des Körpers, gezielt trainiert werden. Übungen, die im Kurs erlernt werden, können in den Alltag integriert werden, sei es im Büro, im Bus oder ganz bequem auf der Couch beim Fernsehen. Es ist unumstritten, dass diese Art des Muskeltrainings präventiv wirkt gegen Inkontinenz und positiven Einfluss nimmt auf die Haltung und das Körpergefühl, somit auch für unser inneres und äusseres Erscheinungsbild verantwortlich ist.

Beckenbodentraining ist
– geeignet für jedes Alter
– unabhängig vom Geschlecht
– eine Trainingsmethode zum Vorbeugen und Verbessern von Blasenschwäche
– kein Fitnessprogramm und deshalb einfach überall durchführbar.

Sitzen und schweigen

Kontemplation – Einführungs- und Übungstage

„Ich will sitzen und schweigen und hören, was Gott in mir redet.“, sagt Meister Eckehart.

Kontemplation ist Gebet in Form gegenstandsloser Meditation – ohne Worte und Bilder. Im stillen Verweilen von Atemzug zu Atemzug geschieht eine innere Sammlung und Konzentration. Körper und Geist kommen zur Ruhe. Das kontemplative Gebet überschreitet die üblichen Vorstellungen von Beten. Es sind nicht die eigenen Worte und Gedanken, mit denen wir mit Gott in Verbindung treten. Es ist das schweigende Dasein in der göttlichen Wirklichkeit.
Ich übe, die kreisenden Gedanken und Bilder zu lassen und ganz hier zu sein. Ich tauche ein in ein wertfreies Gewahrsam.

Elemente
Einführung in das Sitzen und das meditative Gehen mit den dazugehörigen Ritualen, Möglichkeit zum Einzelgespräch, Impulsvortrag.

Hinweis
Sitzkissen, Hocker und Stühle sind vorhanden. Bitte tragen Sie bequeme Kleidung in gedeckten Farben. Bei einer körperlichen Einschränkung gehen wir gern auf Ihre Bedürfnisse ein.

Tao, Zen und Peking-Ente

Horst Hablitz liest Texte aus der Tradition des Zens. Texte, die leicht sind und schwer, tiefsinnig und humorvoll – und immer wieder verblüffen.
Thomas Jenelten gestaltet dazu musikalische Einwürfe mit verschiedenen Instrumenten.

Dass an diesem Abend eine App und die Zahl 108 eine wichtige Bedeutung haben, das sei hier angemerkt und nicht erklärt. Es wartet auf Sie ein Abend mit Überraschungen. Er soll ein Lachen oder Lächeln entlocken, vielleicht ein Kopfschütteln – oder eine Einsicht! Wer weiss?

4. Schweizer Samichlaus-Synode

Das Samichlaus-Brauchtum ist in der Schweiz weit verbreitet und wird von Vereinen und Pfarreien mit viel Engagement und Herzblut gepflegt. Im Mittelpunkt steht die Erinnerung an Nikolaus von Myra, der seinen Glauben durch tatkräftige Hilfe für Arme und Notleidende bezeugte.

Die Besuche in Familien, Schulen und Kindergärten bauen Brücken zwischen den Generationen, Nationen und Konfessionen. So leistet das Brauchtum auch einen Dienst am Zusammenhalt der Gesellschaft.

Die Vierte Schweizer Samichlaus-Synode will dazu beitragen, dass sich die Engagierten untereinander vernetzen und dass der Brauch gesellschaftlich Aufmerksamkeit und Wertschätzung erfährt.

Eingeladen sind Samichläuse, Schmutzlis, und Frauen und Männer, die im Hintergrund eine wichtige Arbeit leisten.

Begegnung, Ateliers, Erfahrungsaustausch, feierlicher Einzug der Samichläuse und ein festliches Mittagessen stehen auf dem Programm.
Wegen der grossen Nachfrage zählt die Reihenfolge der Anmeldung.

Hinweis
Bitte kommen Sie im Gewand. Sie müssen aber nicht geschminkt sein! Möglichkeit, sich anzukleiden, besteht ab 9.00 Uhr in der Garderobe der Propstei Wislikofen. Das Gewand kann nach der feierlichen Eröffnung wieder abgelegt werden.

Digitalisierung – und wo bleiben wir Menschen?

Der Aarg. Kath. Frauenbund AKF und Bildung + Propstei laden Sie – Frauen und Männer – herzlich zu dieser Tagung ein.

„Digitaler Wandel“ bezeichnet einen fortlaufenden, in digitalen Technologien begründeten Veränderungsprozess, der die gesamte Gesellschaft und alle Generationen betrifft.

Wie ist der eigene Umgang mit Medien?
Schadet die Digitale Welt unseren Kindern?
Machen Medien einsam?
Welchen Gewinn bringt uns die Digitalisierung?
Inwiefern verändern sich Mensch und Gesellschaft?
Können wir die Digitalisierung beeinflussen?

Zusammen mit Ihnen und unseren ReferentInnen wollen wir den Blick für dieses spannende Thema schärfen.

Körperwahrnehmung mit der Feldenkrais-MethodeKurs

Bewusstheit durch Bewegung (ATM)

Das Erleben und Wahrnehmen des eigenen Selbst drückt sich immer über unser Bewegungsvermögen und unsere Haltung aus. – M. Feldenkrais

Die Feldenkrais-Lektionen dienen dazu, die eigenen Fähigkeiten zu verbessern. So wird das Leben angenehmer. Sie sind eingeladen, mit grosser Aufmerksamkeit wahrzunehmen, wie Sie Bewegungen ausführen. Seien Sie neugierig auf Veränderungen, die vom zentralen Nervensystem gesteuert werden.

Arbeitsweise
In den Kursabenden werden Sie durch eine Folge von meist feinen, kleinen Bewegungen geführt. Sie liegen dabei meistens auf dem Boden.
Mit der Zeit bauen sich Anspannungen ab, verbessert sich Atmung, Haltung und Beweglichkeit.

Hinweis
Für Menschen jeden Alters, die ihr körperliches und psychisches Potential erweitern wollen.

Termine:
Kurs B: 21./28.10. und 4./11./18./25.11. und 2./9.12.2019