Hinführung zu kontemplativen Exerzitien

Hinführung zu kontemplativen Exerzitien

Das Wort Kontemplation kommt vom lateinischen Verb contemplari und bedeutet betrachten, schauen. Ganz in diesem Wortsinn geht es in der Kontemplation darum, das stille Wirken Gottes in sich selbst und im eigenen Leben wahrzunehmen. Kontemplation ist ein ganzheitlicher Weg und führt von der Unruhe des Geistes zur Ruhe des Herzens, von der Zerstreuung in ein achtsames Wahrnehmen, vom Beten zum Mut, im Alltag konkret zu wirken.

Aus dem Gebet heraus wächst die Kraft, das alltägliche Leben durchwirken und erneuern zu können. Kontemplativ beten kann mit oder ohne Worte geschehen. Beim ostkirchlichen Jesusgebet geschieht dies im sich wiederholenden Aussprechen des Namens Jesu Christi – es hat sich aus dem murmelnden Meditieren der jüdischen Gebetsweise und der Wüstenväter entwickelt. Man betet im Rhythmus des Atems und erfährt eine innere Ruhe und Kraft. Diese Praxis wird auch „Herzensgebet“ genannt: Das Herz schwingt allmählich mit und betet wie von selbst.

Die Kontemplation im Lassalle-Haus ist wesentlich von den „kontemplativen Exerzitien“ von Franz Jalics SJ inspiriert, für den das Herzensgebet zentral ist.

Inhalt

• Praktische Hinführungen
• Geistliche Impulse
• Leibübungen
• Gottesdienst
• Durchgehendes Schweigen mit Zeiten des Austauschs

Zielgruppe

Eingeladen sind Menschen, die auf der Suche nach einem tragfähigen spirituellen Weg die Praxis des Herzensgebets kennenlernen möchten.

Impulse für Ihren weiteren Weg

Der Kurs bietet eine grundlegende praktische Hinführung zur Kontemplation in verschiedenen Übungsschritten und eine Reflexion über Geschichte und Inhalt der christlichen Kontemplation.

Voraussetzungen

Mitbringen:
• Bequeme Kleidung zum Meditieren
• Schuhwerk und Regenschutz für Spaziergänge
• Tagebuch

Tagesablauf

Freitag
18.30 Abendessen
20.00 Vorstellungsrunde – Impuls – Nachtgebet

Samstag
7.30 Morgengebet
8.00 Frühstück
9.00 Impuls – Kontemplation – Austausch
10.15 Pause
11.00 Impuls – Kontemplation
12.00 Mittagessen
14.15 Leibübungen
Impuls – Wahrnehmung in der Natur – Austausch
16.15 Pause
16.45 Impuls – Kontemplation
18.30 Abendessen
20.00 Anhörrunde – Kontemplation – Nachtgebet

Sonntag
ab 7.45 Frühstück
8.30 Gottesdienst
10.00 Impuls – Kontemplation – Schlussrunde
12.30 Mittagessen

Änderungen im Ablauf vorbehalten

Hinführung zu kontemplativen Exerzitien

Hinführung zu kontemplativen Exerzitien

Das Wort Kontemplation kommt vom lateinischen Verb contemplari und bedeutet betrachten, schauen. Ganz in diesem Wortsinn geht es in der Kontemplation darum, das stille Wirken Gottes in sich selbst und im eigenen Leben wahrzunehmen. Kontemplation ist ein ganzheitlicher Weg und führt von der Unruhe des Geistes zur Ruhe des Herzens, von der Zerstreuung in ein achtsames Wahrnehmen, vom Beten zum Mut, im Alltag konkret zu wirken.

Aus dem Gebet heraus wächst die Kraft, das alltägliche Leben durchwirken und erneuern zu können. Kontemplativ beten kann mit oder ohne Worte geschehen. Beim ostkirchlichen Jesusgebet geschieht dies im sich wiederholenden Aussprechen des Namens Jesu Christi – es hat sich aus dem murmelnden Meditieren der jüdischen Gebetsweise und der Wüstenväter entwickelt. Man betet im Rhythmus des Atems und erfährt eine innere Ruhe und Kraft. Diese Praxis wird auch „Herzensgebet“ genannt: Das Herz schwingt allmählich mit und betet wie von selbst.

Die Kontemplation im Lassalle-Haus ist wesentlich von den „kontemplativen Exerzitien“ von Franz Jalics SJ inspiriert, für den das Herzensgebet zentral ist.

Inhalt

• Praktische Hinführungen
• Geistliche Impulse
• Leibübungen
• Gottesdienst
• Durchgehendes Schweigen mit Zeiten des Austauschs

Zielgruppe

Eingeladen sind Menschen, die auf der Suche nach einem tragfähigen spirituellen Weg die Praxis des Herzensgebets kennenlernen möchten.

Impulse für Ihren weiteren Weg

Der Kurs bietet eine grundlegende praktische Hinführung zur Kontemplation in verschiedenen Übungsschritten und eine Reflexion über Geschichte und Inhalt der christlichen Kontemplation.

Voraussetzungen

Mitbringen:
• Bequeme Kleidung zum Meditieren
• Schuhwerk und Regenschutz für Spaziergänge
• Tagebuch

Tagesablauf

Freitag
18.30 Abendessen
20.00 Vorstellungsrunde – Impuls – Nachtgebet

Samstag
7.30 Morgengebet
8.00 Frühstück
9.00 Impuls – Kontemplation – Austausch
10.15 Pause
11.00 Impuls – Kontemplation
12.00 Mittagessen
14.15 Leibübungen
Impuls – Wahrnehmung in der Natur – Austausch
16.15 Pause
16.45 Impuls – Kontemplation
18.30 Abendessen
20.00 Anhörrunde – Kontemplation – Nachtgebet

Sonntag
ab 7.45 Frühstück
8.30 Gottesdienst
10.00 Impuls – Kontemplation – Schlussrunde
12.30 Mittagessen

Änderungen im Ablauf vorbehalten

Meinem inneren Kompass folgen – 2 Tage

Meinem inneren Kompass folgen – 2 Tage

Geistliche Übungen für Menschen bis 35 Jahre

Gar nicht so einfach! Ich habe einen Traum für meine Zukunft. Die Eltern sagen: Mach was Vernünftiges! Die Freunde: Du träumst! Der Arbeitsmarkt rät zu diesem und von jenem ab. Vorteile hier sind Nachteile dort. 1000 Stimmen zerren an mir. Doch nicht nur Stimmen von aussen. Auch innen spricht’s, und manchmal durcheinander. Für den Kopf ist dieser Weg klar. Das Herz wollte immer schon das. Das Bauchgefühl aber weist in eine andere Richtung. Vieles spricht für sich, hat gute Argumente. Doch – was ist das Richtige für mich? Woran soll ich meinen «inneren Kompass» ausrichten?

Geistliche Übungen sind im buchstäblichen Sinn «spirituelles Training». Im Fachjargon heissen sie Exerzitien (lat. exercere = üben). Diese sind ein angeleiteter spiritueller Weg und eine Schule des Gebets: Es sind Übungen, durch die wir schweigen und hören lernen; hören auf das, was Gott uns durch die Worte der Bibel, der Natur und die Ereignisse unseres Lebens sagen will. So führen Exerzitien zu einem frischen Blick auf Sinn und Ziel unseres Lebens und zu einem Gespür für unseren persönlichen Weg. Eine wichtige Hilfe, um gute Entscheidungen zu treffen.

Inhalt

Täglich:
• Anleitungen zum Exerzitienweg
• 3-4 persönliche oder gemeinsame Meditationszeiten
• Begleitgespräch
• Körperübungen
• Gottesdienst
• Tagesrückblick

Durchgehendes Schweigen

Zielgruppe

Eingeladen sind alle, welche sich nach ihrem eigenen Weg fragen und dabei die Exerzitien entdecken möchten

Voraussetzungen

• Bereitschaft, sich auf die Stille ein- und äussere Ablenkungen loszulassen.
• Offenheit, biblische Texte zu meditieren

Tagesablauf

07.15 Körperübungen und Meditation
08.00 Frühstück
Persönliche Gebetszeit / Begleitgespräch
12.00 Mittagessen
Persönliche Gebetszeit / Begleitgespräch
17.40 Gottesdienst
18.30 Abendessen
19.50 Impuls und Abendgebet

Änderungen im Ablauf vorbehalten

Weitere Informationen

Bitte bringen Sie folgendes mit:
• Bequeme Kleidung zum Meditieren
• Die eigene Bibel (falls vorhanden)
• Schuhwerk und Regenschutz für Spaziergänge
• Schreibzeug
• Je nach Bedürfnis Malsachen und Musikinstrument

Wie finde ich meinen Weg? – 3 Tage

Wie finde ich meinen Weg? – 2 Tage

Geistliche Übungen für Menschen bis 35 Jahre

Gar nicht so einfach! Ich habe einen Traum für meine Zukunft. Die Eltern sagen: Mach was Vernünftiges! Die Freunde: Du träumst! Der Arbeitsmarkt rät zu diesem und von jenem ab. Vorteile hier sind Nachteile dort. 1000 Stimmen zerren an mir. Doch nicht nur Stimmen von aussen. Auch innen spricht’s, und manchmal durcheinander. Für den Kopf ist dieser Weg klar. Das Herz wollte immer schon das. Das Bauchgefühl aber weist in eine andere Richtung. Vieles spricht für sich, hat gute Argumente. Doch – was ist das Richtige für mich? Woran soll ich meinen «inneren Kompass» ausrichten?
Exerzitien sind ein angeleiteter spiritueller Weg und eine Schule des Gebets: Es sind Übungen, durch die wir schweigen und hören lernen; hören auf das, was Gott uns durch die Worte der Bibel, der Natur und die Ereignisse des Lebens sagen will. So führen Exerzitien zu einem frischen Blick auf Sinn und Ziel des Lebens und zu einem Gespür für den persönlichen Weg. Eine wichtige Entscheidungshilfe.

Inhalt

Täglich:

  • Anleitungen zum Exerzitienweg
  • Anregungen für die Entscheidungsfindung
  • 3-4 persönliche oder gemeinsame Meditationszeiten
  • Begleitgespräch als Hilfe, eigene Wahrnehmungen zu verstehen
  • Entspannungsübungen
  • Gelegenheit zum Gottesdienst
  • Tagesrückblick

Durchgehendes Schweigen

Zielgruppe

Eingeladen sind alle, welche sich nach ihrem eigenen Weg fragen und die Exerzitien entdecken möchten

Voraussetzungen

  • Bereitschaft, sich auf die Stille ein- und äussere Ablenkungen loszulassen
  • Offenheit, biblische Texte zu meditieren

Tagesablauf

Freitag
18.30 Abendessen
19.45 Einstimmung
21.30 Tagesrückblick

Samstag
07.15 Leibübungen und Meditation
08.00 Frühstück
09.00 Anregungen zur Meditation
Persönliche Zeit zum Beten und Wandern / Begleitgespräch
12.00 Mittagessen
Persönliche Zeit zum Beten und Wandern / Begleitgespräch
15.00 Anregungen zur Meditation
Persönliche Zeit zum Beten und Wandern / Begleitgespräch
18.30 Abendessen
20.00 Austausch in der Gruppe und Abendgebet

Sonntag
07.15 Leibübungen und Meditation
07.45 Frühstück
08.30 Gelegenheit zum Gottesdienst
Persönliche Zeit zum Beten und Wandern / Begleitgespräch
11.45 Austausch in der Gruppe und Rückblick
12.30 Mittagessen
13.30 Abschluss

Änderungen im Ablauf vorbehalten

Weitere Informationen

Bitte bringen Sie folgendes mit:

  • Bequeme Kleidung zum Meditieren
  • Die eigene Bibel (falls vorhanden)
  • Schuhwerk und Regenschutz für Wanderungen
  • Schreibzeug
  • Je nach Bedürfnis Malsachen und Musikinstrument

Musik macht das Herz weich – 4 Tage

Exerzitien sind – wie das lateinische Wort sagt – «(geistliche) Übungen», welche Schritt für Schritt einführen wollen in die Begegnung mit einem liebenden Gott. In der Liebe wächst Vertrauen. Aus Vertrauen entsteht die Freiheit, Ängste und Unfreiheiten loszulassen und das Leben neu zu «packen».

Sophie Scholl schrieb: „Musik macht das Herz weich. Ganz still und ohne Gewalt macht sie die Tür zur Seele auf.“

Das Singen, die geistlichen Impulse und die Kraft der Stille wollen in diesen Exerzitien das Herz weich werden lassen, sodass die Kraft von Gott es neu durchströmen kann.

Exerzitienbegleitung:
Hildegard Aepli
Singleitung:
Ruth Mory-Wigger

Inhalt
Täglich:
• Gemeinsames Singen
• Geistlicher Impuls
• Zeiten der persönlichen Meditation
• Eucharistiefeier
• Gelegenheit zu Begleitgesprächen
• Übernachtung im Lassalle-Haus

Durchgehendes Schweigen

In Treue zu meinem Schritt – Exerzitien mit Wandern – 5 Tage

In Treue zu meinem Schritt – 5 Tage

Exerzitien mit Wandern

Exerzitien sind – wie das lateinische Wort sagt – «(geistliche) Übungen», welche Schritt für Schritt einführen wollen in die Begegnung mit dem liebenden Gott. In der Liebe wächst Vertrauen. Aus Vertrauen entsteht die Freiheit, Ängste und Unfreiheiten loszulassen und den bisherigen Weg neu unter die Füsse zu nehmen.

Was wir beim Gehen in der Natur einüben, zeigt den Alltag in neuem Licht: langsam und achtsam werden, horchen auf die Stille, das Leben und das Wort Gottes, meditieren, beten… dem eigenen Schritt trauen, einen weiten Blick bekommen für den weiteren Weg …

Wir erahnen, dass in allem ein tieferes Ja uns begleitet – Gottes Liebe zu seinen Geschöpfen. Dieser Erfahrung zu vertrauen, braucht Zeit, Geduld und Behutsamkeit. Das Lesen in den Büchern der Schöpfung, der Heiligen Schrift und des eigenen Lebens werden uns dabei eine Hilfe sein.

Exerzitienbegleitung:
Bruno Brantschen SJ, Exerzitienleiter und geistlicher Begleiter
Barbara Haefele sa, Exerzitienleiterin und geistliche Begleiterin

Wanderleitung:
Katarina Kelso, Dipl. El. Ing., Wanderleiterin

Inhalt

Täglich:

  • Wanderungen bei jeder Witterung (Picnic von der Küche des Lassalle-Hauses)
  • Geistliche Impulse zur persönlichen Meditation und zum Gebet
  • Zeiten der persönlichen Meditation
  • Gottesdienst (wenn möglich in der Natur)
  • Gelegenheit zu Begleitgesprächen
  • Übernachtung im Lassalle-Haus

Durchgehendes Schweigen

Zielgruppe

Eingeladen sind Menschen, die beim Schweigen und Wandern, in Gebet und Meditation den «roten Faden» aufspüren und ihren Alltag neu ordnen und gestalten wollen.

Impulse für Ihren weiteren Weg

In der Treue zum eigenen Schritt sollen sich den Übenden neue, befreiende Horizonte und Blickwinkel eröffnen – für den eigenen Lebensweg und den Einsatz in der Welt.

Voraussetzungen

  • Mittelgute Kondition: Wir wandern täglich 4–5 Stunden und bewältigen an einzelnen Tagen Höhendifferenzen bis zu 800 m. Es empfiehlt sich, vorgängig einige Wanderungen mit ähnlichen Anforderungen zu machen.
  • Bereitschaft, sich auf die Stille ein- und äussere Ablenkungen loszulassen
  • eine gewisse psychische Ausgeglichenheit
  • Wer noch keine Exerzitienerfahrung hat, setze sich bitte über den Empfang (info@lassalle-haus.org) mit der Kursleitung in Verbindung. Ein Einführungswochenende wird empfohlen.

Tagesablauf

07.30 Morgenmeditation
08.00 Frühstück
09.00 Aufbruch zur Tageswanderung / Eucharistiefeier
Ca. 17.00 Rückkehr
18.30 Abendessen
20.00 Geistlicher Impuls für den nächsten Tag
20.45 Abendgebet

Änderungen im Ablauf vorbehalten

Weitere Informationen

Bitte bringen Sie folgendes mit:

  • gute Wander- oder Bergschuhe
  • wasserfeste Kleidung
  • kleiner Tagesrucksack
  • warme Kleidung für Regentage
  • wasserfeste Sitzunterlage für die Rastzeiten
  • Sonnenschutz/Kopfbedeckung
  • bequeme Kleidung zum Meditieren
  • Schreibzeug, Tagebuch

Je nach Wanderort sind wir froh um Autos von Kursgästen – anfallende Kosten werden kollektiv von der Kursgruppe übernommen – pro Kursgast muss mit einem Fahrkostenanteil von ca. CHF 70.00 gerechnet werden.

Wilborada – Inspiration für ein eigenständiges Leben – Exerzitien für Frauen – 6 Tage

Wiborada – Inspiration für ein eigenständiges Leben – 6 Tage

Exerzitien für Frauen

Wiborada ist die erste offiziell heilig gesprochene Frau der Welt. Sie lebte ein verrücktes Leben. Sie liess sich auf ihren Willen hin einmauern bei der Kirche St.Mangen in St.Gallen. 10 Jahre lang lebte sie da mit einem Fenster zur Stadt und einem Fenster in die Kirche. Sie war Ratgeberin für die Menschen, radikal Gottsuchende, eine Beterin und Visionärin. Auf sie hörten auch die Mönche des Klosters St.Gallen. Sie liessen auf ihren Rat hin ihre wertvolle Bibliothek räumen. Damit retteten sie die heutige Stiftsbibliothek als wertvolles Erbe.

Wiborada hat ein Format eines Bruder Klaus, aber sie ist nur wenigen bekannt. Diese Exerzitien geben einer starken, eigenständigen Frau Raum, damit Frauen von heute für ihren eigenen Weg ermutigt werden.

Inhalt

Täglich:
• Geistlicher Impuls
• 3-4 persönliche Meditationszeiten (30’ bis 60’)
• Begleitgespräch
• Körperübungen
• Gottesdienst
• Tagesabschluss

Zielgruppe

Diese Exerzitien werden von Frauen geleitet und sprechen Frauen an, die in dieser Woche durch das Fenster nach innen schauen wollen, um dem eigenen Leben mehr Tiefe zu geben.

Impulse für Ihren weiteren Weg

Diese Exerzitien weiten den Blick auf das eigene Leben. Sie geben Raum für die Auseinandersetzung mit der persönlichen Geschichte und der Frage nach der Beziehung zu Gott. Die Exerzitien begleiten den Weg zur inneren Quelle, zur Kraft, die von Gott geschenkt wird.

Voraussetzungen

  • Bei sich sein können
  • Sich öffnen können im Einzelgespräch
  • Neugierde auf die ignatianische Gebetsweise
  • Sich auf Tage im Schweigen einlassen können

Tagesablauf

07.00 Qi Gong
07.30 Morgengebet
08.00 Frühstück
09.00 Impuls
10.00-12.00 Begleitgespräche und individuelles Programm
12.00 Mittagessen
14.30 gemeinsame Bibelbetrachtung
15.15-17.15 Begleitgespräche und individuelles Programm
17.40 Gottesdienst
18.30 Abendessen
20.00 Tagesabschluss mit Körpergebet

Bewegte und bewegende Bilder – Exerzitien mit Filmen – 5 Tage

Mancher Film wirkt wie ein Schlüssel zu fremden Sälen unseres eigenen Schlosses und hilft bei dieser Art von Exerzitien, uns Gott zu nähern. Die Botschaft von Filmen erfassen wir, selbst wenn wir von Religionen nichts mehr erwarten. Filme legen die Perspektive auf Grösseres, Allumfassendes frei. Sie eröffnen nicht nur neue Geschichten, sondern ermutigen auch zum neuen Blick auf eigene Geschichten.
«Movie», das englische Wort für Film, bedeutet gleich zweifaches Bewegen: Einerseits drückt es aus, dass in einem Film Bilder bewegt werden. Anderseits meint es, dass die Bilder uns Zuschauerinnen und Zuschauer emotional anrühren – bewegte und bewegende Bilder für unseren eigenen Kinofilm.

Inhalt
Täglich:
• 3-4 persönliche Meditationszeiten
• Yoga (freiwillig)
• Eucharistiefeier
• Film

Durchgehendes Schweigen

Bewegte und bewegende Bilder – Zugänge zur spirituellen Dimension von Filmen – Wochenende

Mancher Film wirkt wie ein Schlüssel zu fremden Sälen unseres eigenen Schlosses und hilft bei dieser Art von Exerzitien, Gott näher zu kommen. Die Botschaft von Filmen erfassen wir, selbst wenn wir von Religion nichts mehr erwarten. Filme legen die Perspektive auf Grösseres, Allumfassendes frei. Sie eröffnen nicht nur neue Geschichten, sondern ermutigen auch zum neuen Blick auf eigene Geschichten.
«Movie», das englische Wort für Film, bedeutet gleich zweifaches Bewegen: Einerseits drückt es auch, dass in einem Film Bilder bewegt werden. Anderseits meint es, dass die Bilder uns Zuschauerinnen und Zuschauer emotional anrühren – bewegte und bewegende Bilder für unseren eigenen Film.

An diesem Wochenende wird das spirituelle Potenzial von Filmen freigelegt und zur Diskussion gestellt. Die beiden Referenten Christof Wolf SJ und Franz-Xaver Hiestand SJ zeigen auf, in welcher Weise Filme geistliche Erfahrungen auslösen. Sie leiten zu praktischen Übungen an, Filme zu meditieren, und erläutern, was «Exerzitien mit Filmen» sind.

Inhalt

Täglich:
• Zwei filmische Meisterwerke
• Längere Zeiten des Schweigens
• Referate
• Austausch in Gruppen
• Eucharistiefeier

Umwandlung- wenn das Leben neu wird – Exerzitien zwischen den Jahren – 6 Tage

Exerzitien zwischen den Jahren – 6 Tage

Umwandlung – wenn das Leben neu wird

Ignatius von Loyola – eine Kanonenkugel zerschmetterte sein Bein und seine Karriere. Sein Leben kommt zum Stillstand; für etwa neun Monate ist er ans Krankenbett gefesselt. Die ersten Wochen kämpft er mit Schmerz und Tod. Dann drängt die Frage: Wie weiter?

Ignatius braucht seine Zeit, um es zu verstehen. Zuerst sucht er nach Zerstreuung. Sie nährt nicht. Aus zerbrochenen Träumen erwächst allmählich neuer Sinn, geschieht Umwandlung. Nach langem Ringen wird er schliesslich von Gott gefunden, der ihn durch diese Wunde suchte. Was Ignatius zunächst als eine Niederlage und als Misserfolg erlebt, wird seine zweite Geburt.

2021/2022 sind 500 Jahre seit dieser Umwandlung im Leben des Ignatius vergangen. Der Leiter des Jesuitenordens, Arturo Sosa, schreibt dazu den Wunsch: «Dass diese Zeit auch für uns eine Gelegenheit ist, vom Herrn selbst ‘erneuert zu werden’. Die Geistlichen Übungen [lat. Exercitia Spiritualia, kurz: Exerzitien], die Ignatius zu verfassen beginnt, werden eine der wichtigsten Früchte seiner anhaltenden Bekehrung sein. Sie sind ein Vermächtnis an die gesamte Menschheit, ein privilegiertes Instrument, um den Weg zu Gott zu weisen.»

In den Tagen des Übergangs in ein neues Jahr will uns dieses “privilegierte Instrument” helfen, uns vom Gott des Lebens erneuern lassen.

Exerzitienbegleitung:
Bruno Brantschen SJ
Christa Huber CJ

Mitwirkung: Daniela Siegrist, Lehrerin Meditation des Tanzes

Inhalt

Täglich:

  • Geistlicher Impuls mit Filmausschnitten
  • 3-4 persönliche Meditationszeiten
  • Begleitgespräch
  • Leibübungen
  • Tanz
  • Gottesdienst

Durchgehendes Schweigen
Zeit für Jahresrückblick  und –vorausblick

Zielgruppe

Eingeladen sind Menschen, die im Schweigen und in der Begegnung mit biblischen Texten dem eigenen Leben nachgehen und ihren Alltag neu ordnen und gestalten wollen.

Impulse für Ihren weiteren Weg

Im Geheimnis der Liebe Gottes Halt und Ausrichtung finden für den eigenen Lebensweg und den Einsatz in der Welt.

Voraussetzungen

• Bereitschaft, sich auf die Stille ein- und äussere Ablenkungen loszulassen
• eine gewisse psychische Ausgeglichenheit
Wer noch keine Exerzitienerfahrung hat, setze sich bitte über den Empfang (info@lassalle-haus.org) mit der Kursleitung in Verbindung. Ein Einführungswochenende wird empfohlen.

Tagesablauf

07.15 Leibübungen und Meditation
08.00 Frühstück
09.00 Geistlicher Impuls
Persönliche Gebetszeit / Begleitgespräch
12.00 Mittagessen
Persönliche Gebetszeit / Begleitgespräch
17.15 Tanz
18.30 Abendessen
20.00 Eucharistiefeier / Abendmahl
Anschl. Tagesrückblick und Abendgebet

Änderungen im Ablauf vorbehalten

Weitere Informationen

Bitte bringen Sie folgendes mit:
• Bequeme Kleidung zum Meditieren
• Schuhwerk und geeignete Kleidung für Spaziergänge
• Schreibzeug