Yoga und Achtsamkeit – Wochenend-Retreat

Dieser Kurs richtet sich an alle Menschen, die sich eine kleine Auszeit von ihrem vollgepackten Alltag wünschen und bietet dir die Möglichkeit, dich für ein paar Tage von all deinen vielen Aufgaben und Pflichten zurückzuziehen und deine Batterien wieder aufzuladen. Sanfte Yogaübungen unterstützen dich dabei, ganz in deinem Körper anzukommen. Achtsame Atemübungen führen dich in Verbindung mit deiner Lebenskraft. Meditations-, Achtsamkeits- und Entspannungstechniken beruhigen dein Nervensystem und wirken stressreduzierend. Zusätzlich dazu gibt es kurze thematische Impulse, bei denen sowohl die jahrhundertealte Weisheit historischer Texte, zugleich aber auch moderne Forschungserkenntnisse rund um die Themen Yoga, Meditation und Achtsamkeit miteinbezogen werden.

Gemeinsam begeben wir uns auf eine innere Reise, die unsere Körper stärken und unseren Geist in die Ruhe führen wird. Einfache, aber effektive Yoga- und Achtsamkeitsübungen ermöglichen es uns, innere Klarheit, Inspiration und Freude zu finden und ganz zu uns selbst zurückzukommen. Während des Tages wird es immer wieder auch Pausen geben – für einen Spaziergang, für Gespräche, für Reflexion und Entspannung.

Damit wir ganz bei uns selbst ankommen können, finden einige Teile dieses Kurses im Schweigen statt.

Inhalt

Achtsame Körper- und Atemübungen aus dem Yoga. Einfach zu erlernende Achtsamkeits-, Meditations- und Entspannungstechniken. Inspirierende Impulse aus historischen Weisheitstraditionen und aus der modernen Wissenschaft.

In diesem Retreat kannst du entdecken was Yoga – abgesehen von den Körperübungen – sonst noch alles zu bieten hat.

Yoga und Achtsamkeit in der Natur

Dieser Kurs richtet sich an alle Menschen, die sich eine kleine Auszeit von ihrem vollgepackten Alltag wünschen und bietet dir die Möglichkeit, dich für ein paar Tage von all deinen vielen Aufgaben und Pflichten zurückzuziehen.

Sanfte Yogaübungen unterstützen dich dabei, ganz in deinem Körper anzukommen. Achtsame Atemübungen führen dich in Verbindung mit deiner Lebenskraft. Meditations-, Achtsamkeits- und Entspannungstechniken beruhigen dein Nervensystem und wirken stressreduzierend. Zusätzlich unterstützt werden wir durch die heilsame Kraft der Natur und die vier Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft. Am Vormittag nutzen wir dafür den friedlichen Lassalle-Haus Park, am Nachmittag begeben wir uns jeweils auf eine Wanderung zu schönen Plätzen in der näheren Umgebung, die zum Verweilen und Praktizieren an der frischen Luft einladen.

Damit wir ganz bei uns selbst ankommen können, finden einige Teile dieses Kurses im Schweigen statt.

Inhalt

  • Achtsame Körper- und Atemübungen aus dem Yoga, inkl. Mantras und Mudras
  • Einfach zu erlernende Achtsamkeits- und Entspannungstechniken
  • Kleinere Wanderungen bei jeder Witterung (teilweise im Schweigen)
  • Impulse aus östlichen Weisheitstraditionen
  • Naturmeditationen
  • Selbstreflexion, kreative Ausdrucksformen und freiwilliger Austausch in der Gruppe

In diesem Retreat kannst du entdecken was Yoga – abgesehen von den Körperübungen – sonst noch alles zu bieten hat.

Einführung in die Mystik des Islam

Sufismus

Sufis sind bekannt dafür, dass sie in die Tiefen des Islam eintauchen, wo die Unvereinbarkeit zwischen Schicksal und Selbstbestimmung nicht mehr zurechtgebogen werden kann. Was bedeutet es für den Alltag, sich vertrauensvoll in Gottes Händen geborgen zu fühlen und gleichzeitig persönliche Verantwortung fürs Schicksal zu übernehmen? Wie sieht der heutige Islam in den Augen der Mystiker, der Sufis aus?

Eine lebendige und schützende Tradition, deren Kompetenz über die Grenzen des Erfassbaren reicht, ermöglicht auch im Alltag Zuversicht und Inspiration. Was bedeutet es, ein zeitgenössischer Sufi zu sein? Und wie stehen die Sufis dem aktuellen Islam gegenüber?

Einer der grössten Sufi aller Zeit war Celaleddin Rumi (1207-1273). Seine humanistische Botschaft ist universell; sein Wirken hat sich im Orden der Mevlevi („Tanzende Derwische“) niedergeschlagen. Im Kurs wird aus den Schätzen dieser Tradition geschöpft, um den Teilnehmenden Nahrung für den eigenen Weg zu offerieren.

Inhalt

Den Kursteilnehmenden wird mit Vorträgen und der Auseinandersetzung mit Texten ein authentischer Einblick in die Welt der Sufi geboten – ganz im Kontext der heutigen Zeit.

Bibel spirituell gelesen

Warum ist eine Schlange im Paradies…? Adam & Eva und der Sinn des Lebens

Jeder Mensch im westlichen Kulturkreis, ob religiös oder säkular, kennt die Geschichte von Adam und Eva im Paradies. Der Ursprungsmythos von Mann und Frau ist in die Schöpfungsgeschichte der Bibel eingebettet. Er erzählt von der Beziehung zueinander und vom Griff nach dem Baum der Erkenntnis und dessen Folgen. An diesem äusserst konzisen und kurzen Text hat die jüdische und die christliche Tradition in sehr unterschiedlicher Weise den Weltbezug des Menschen, die Grenzen der Erkenntnis, die Verstrickungen in Schuld, den Zugang zur Sexualität, ja die conditio humana schlechthin abgelesen. Vom Beginn der Geschichte bis hin zum kosmischen Sündenfall reichen die Interpretationen. Das Wochenendseminar geht vom Text aus und folgt Auslegungslinien aus jüdischen und christlichen, sowie aus mystischen und tiefenpsychologischen Quellen. Es zeigt auf, wie sie bis heute das Verständnis des Menschseins prägen.

Jüdisch-mystische Kontemplation

Spirituelle Menschen leben in Sehnsucht nach Erfahrung der Tiefendimension ihrer Existenz, in der unsere Religionen Gott erkennen. Die Abrahamitischen Religionen bieten Narrative, Bilder und Rituale zur Pflege der Gotteserfahrung, aber auch um diese zu zügeln und im produktiven Alltag zu integrieren. Für das Judentum dient die Tora als Hinführung zur spirituellen Reife und vertieften Gottesbeziehung. Die Mizwot (Gebote) – wie die tägliche Praxis von Gebet und kontemplativem Bibelstudium, die Achtung des wöchentlichen Schabbat und der achtsame Umgang mit Mitmenschen – entfalten ihre volle spirituelle Wirkung erst durch Kawana (innere Sammlung, Achtsamkeit) und Hitbonenut – Kontemplation. Letztere orientiert sich an der Hebräischen Bibel und ihrer mehrdimensionalen Deutung im Midrasch (allegorische Homiletik) und in den mystischen Quellen des Judentums: Das Buch Sohar, die Lurianische Kabbala und der Chassidismus.

Obwohl die jüdische Meditation in erster Linie zur Vertiefung der halachischen Lebensführung entwickelt wurde, können wesentliche Elemente als eigenständiger kontemplativer Weg erschlossen werden. Gabriel Strengers Seminare sind im Wechselspiel von Vortrag und diversen Meditationsmethoden im Sitzen, Stehen (Amida), Bewegung und Tanz strukturiert, in denen die Wechselbeziehung von Körper und Geist bewusst erlebt und reflektiert werden können. Sie umfassen Kontemplationsübungen über ausgewählte hebräische Buchstaben, Gottesnamen und Psalmen, wobei der mystische Sefirot-Baum als kontemplativer Kompass und spirituelle Orientierungshilfe dient. Chassidische Niggunim (Melodien) intensivieren
die auf verschiedenen Bewusstseinsebenen hervorgerufenen Resonanzen und unterstützen die Vertiefung der Gottesbeziehung sowie die Entfaltung diverser geistiger Ressourcen. Vertiefende Gespräche im Kreis der Gruppe laden zur Verarbeitung des Gelernten und Erfahrenen ein.

Kontemplative Exerzitien zwischen den Jahren – 6 Tage

Das Wort «Kontemplation» kommt aus dem Lateinischen und heisst übersetzt «schauen». Es geht in der Kontemplation darum, das stille Wirken Gottes in uns selbst und in der Welt wahrzunehmen. Kontemplation ist ein ganzheitlicher Weg und führt von der Unruhe des Geistes zur Ruhe des Herzens. In der Ruhe schöpfen wir Kraft für unseren Alltag und für das Wirken in der Welt. Kontemplation praktizieren wir im Lassalle-Haus in Form von «kontemplativen Exerzitien», einem traditionellen christlichen Meditationsweg.

Inhalt

  • Praktische Hinführungen
  • Geistliche Impulse
  • Begleitgespräche
  • Leibübungen
  • Gottesdienst Eucharistie
  • Durchgehendes Schweigen

Kontemplative Exerzitien – Wochenende

Das Wort Kontemplation kommt vom lateinischen Verb contemplari und bedeutet betrachten, schauen. Ganz in diesem Wortsinn geht es in der Kontemplation darum, das stille Wirken Gottes in sich selbst und im eigenen Leben wahrzunehmen. Kontemplation ist ein ganzheitlicher Weg und führt von der Unruhe des Geistes zur Ruhe des Herzens, von der Zerstreuung in ein achtsames Wahrnehmen, vom Beten zum Mut, im Alltag konkret zu wirken.

Aus dem Gebet heraus wächst die Kraft, das alltägliche Leben durchwirken und erneuern zu können. Kontemplativ beten kann mit oder ohne Worte geschehen. Beim ostkirchlichen Jesusgebet geschieht dies im sich wiederholenden Aussprechen des Namens Jesu Christi – es hat sich aus dem murmelnden Meditieren der jüdischen Gebetsweise und der Wüstenväter entwickelt. Man betet im Rhythmus des Atems und erfährt eine innere Ruhe und Kraft. Diese Praxis wird auch „Herzensgebet“ genannt: Das Herz schwingt allmählich mit und betet wie von selbst.

Die Kontemplation im Lassalle-Haus ist wesentlich von den „kontemplativen Exerzitien“ von Franz Jalics SJ inspiriert, für den das Herzensgebet zentral ist.

Inhalt

• Praktische Hinführungen
• Geistliche Impulse
• Begleitgespräche
• Leibübungen
• Gottesdienst Eucharistie / Abendmahl
• Durchgehendes Schweigen

Kontemplative Exerzitien – 7 Tage

Die Praxis der Wüstenväter, die «Aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers», die kontemplativen Wege des Mittelalters (Meister Eckhart) und die spanische Mystik (Teresa von Avila, Johannes vom Kreuz, Francisco de Osuna) sind massgebliche Orientierungspunkte.

Inhalt

  • Praktische Hinführungen
  • Geistliche Impulse
  • Begleitgespräche
  • Leibübungen
  • Gottesdienst Eucharistie
  • Durchgehendes Schweigen

Kontemplative Exerzitien – 7 Tage

Das Wort «Kontemplation» kommt aus dem Lateinischen und heisst übersetzt «schauen». Es geht in der Kontemplation darum, das stille Wirken Gottes in uns selbst und in der Welt wahrzunehmen. Kontemplation ist ein ganzheitlicher Weg und führt von der Unruhe des Geistes zur Ruhe des Herzens. In der Ruhe schöpfen wir Kraft für unseren Alltag und für das Wirken in der Welt. Kontemplation praktizieren wir im Lassalle-Haus in Form von «kontemplativen Exerzitien», einem traditionellen christlichen Meditationsweg.

Inhalt

  • Praktische Hinführungen
  • Geistliche Impulse
  • Begleitgespräche
  • Leibübungen
  • Gottesdienst Eucharistie
  • Durchgehendes Schweigen

Kontemplative Exerzitien – 3 Tage

Kontemplation ist eine Übung, bei der sich der Blick nach innen richtet. Dabei geht es um eine Offenheit gegenüber Erfahrungsdimensionen, die das gegenständlich orientierte Alltagsbewusstsein überschreiten. Über das äußere und innere Schweigen, die Form des Sitzens, die Wahrnehmung des Atems und den Umgang mit Gedanken und Gefühlen soll ein Zugang zum kontemplativen Gebet eröffnet werden. Das kontemplative Gebet ist ein Prozess innerer Wandlung. Behutsam und liebevoll geübt, führt es nach und nach zur Öffnung des Bewusstseins für die verborgene Gegenwart Gottes.

Inhalt

  • Anleitung zur kontemplativen Übung
  • 5-6 Stunden Sitzen in der Stille (pro ganzer Tag)
  • Leichte Übungen zur Körperwahrnehmung
  • Vortrag
  • Möglichkeiten zum Einzelgespräch
  • Durchgehendes Schweigen