Lassalle-Wandertag

UR: Biel – Chinzigpass – Geissgrätli – Hegewald – Uerigen

Jeweils am zweiten Samstag des Monats lädt das Lassalle-Haus von April bis Oktober zu einem Wandertag ein. Katarina Kelso plant die Touren und führt diese durch; Lassalle-Haus-Kursleitende laufen mit, geben spirituelle Impulse und leiten auf Teilstrecken zu gemeinsamem Gehen im Schweigen an. Die Touren sind eine Woche im Voraus detailliert auf der Website ausgeschrieben.

Inhalt

Die Tour startet ab Biel, auf dem Suworow-Weg hinauf zum Chinzigpass. Weiter über das karstige Geissgrätli und entlang des Schächentaler Höhenwegs. Bei Hegewald folgt der Abstieg über grüne Wiesen nach Uerigen.

  • Aufstieg: ca. 650 HM
  • Zeitbedarf: ca. 4 1/2 Std.
  • Routenwahl und Durchführung: Katarina Kelso
  • Organisation und Begleitung: Katarina Kelso

 

 

Lassalle-Wandertag

ZH: Zürichsee, Lützelsee und Zürcher Oberland

Jeweils am zweiten Samstag des Monats lädt das Lassalle-Haus von April bis Oktober zu einem Wandertag ein. Katarina Kelso plant die Touren und führt diese durch; Lassalle-Haus-Kursleitende laufen mit, geben spirituelle Impulse und leiten auf Teilstrecken zu gemeinsamem Gehen im Schweigen an. Die Touren sind eine Woche im Voraus detailliert auf der Website ausgeschrieben.

Inhalt

Diese Wanderung beginnt in Männedorf und verläuft entlang eines aussichtsreichen Panoramaweges bis zum Lützelsee. Weiter geht es durch Wälder ins Zürcher Oberland. Geführt von Stephan Döbeli.

  • Aufstieg: ca. 300 HM
  • Zeitbedarf: ca. 5 Std.
  • Routenwahl und Durchführung: Stephan Döbeli
  • Organisation und Begleitung: Katarina Kelso

 

Lassalle-Wandertag

ZH: Vom Türlersee zum Kloster Kappel am Albis

Jeweils am zweiten Samstag des Monats lädt das Lassalle-Haus von April bis Oktober zu einem Wandertag ein. Katarina Kelso plant die Touren und führt diese durch; Lassalle-Haus-Kursleitende laufen mit, geben spirituelle Impulse und leiten auf Teilstrecken zu gemeinsamem Gehen im Schweigen an. Die Touren sind eine Woche im Voraus detailliert auf der Website ausgeschrieben.

Inhalt

Eine Wanderung ab Hausen am Albis, bei welcher der idyllische Türlersee am Fusse des Albispasses umrundet wird. Weiter führt der Weg nach Rifferswil und endet beim historischen Kloster Kappel. Geführt von Stephan Döbeli.

  • Aufstieg: ca. 150 HM
  • Zeitbedarf: ca. 4 Std.
  • Routenwahl und Durchführung: Stephan Döbeli
  • Organisation und Begleitung: Katarina Kelso

Etty Hillesum: „Ich finde das Leben so schön, trotz allem.“

Eintauchen in das Zeugnis eines furchtlosen Lebens

Die Tagebücher und Briefe der niederländischen Jüdin Etty Hillesum (1914–1943) reichen vom März 1941 bis zu ihrem Abtransport nach Auschwitz im September 1943. Dort wird sie umgebracht, noch nicht 30 Jahre alt. Etty Hillesum wusste, welches Schicksal sie erwartete. Dennoch spricht aus ihrem Werk ein tiefer Glaube an das Gute in jedem Menschen, Vertrauen in Gott und unbändige Freude am Leben.

Die Tagung stellt die Schriften dieser jungen Frau ins Zentrum. In ihnen steckt auch philosophische Lebenskunst, ein Weg der Mystik und die Ethik des Mitleidens. Die Tagung regt dazu an, selber in die Kreativität zu kommen durch angeleitetes Schreiben.

Tagungsleitung
Hildegard Aepli, *1963, Theologin, Mitarbeiterin Pastoralamt Bistum St. Gallen, Seelsorgerin Dompfarrei St. Gallen, freischaffend als Exerzitienleiterin und geistliche Begleiterin.

Kurzbiographie der Referent:innen
Pierre Bühler, *1950, ist emeritierter Theologieprofessor der Universitäten Neuchâtel und Zürich, mit einem Schwerpunkt in systematischer Theologie, Hermeneutik und Ethik. Er ist der Herausgeber der deutschen Gesamtausgabe von Etty Hillesums Tagebüchern und Briefen, die 2023 im Beck Verlag erschienen ist.

Geneva Moser, *1988, ist Co-Redaktionsleiterin der Zeitschrift Neue Wege und Fachmitarbeiterin in der Hochschulseelsorge Bern. Sie hat Philosophie, Gender Studies und literarisches Schreiben studiert und sich in feministischer Theologie, Yoga und zur Tanz- und Bewegungstherapeutin weitergebildet.

Beat Altenbach SJ, *1965, lebt und arbeitet in Genf als Gefängnisseelsorger und priesterlicher Begleiter von Projekten der Jugendpastoral; studierte Chemie, Philosophie und Theologie, seit 1996 im Jesuitenorden.

Christina Siever, *1982, ist Sprachwissenschaftlerin und arbeitet unter anderem als Übersetzerin vom Niederländischen ins Deutsche. 2023 wurde sie für ihre Übersetzung der Tagebücher von Etty Hillesum mit dem Else-Otten-Preis ausgezeichnet.

Sesshin mit Peter Terness – „Leere Wolke“, Willigis-Jäger Zen-Linie

Sesshin sind mehrtägige intensive Übungszeiten der Zen-Meditation (Zazen), in denen man von Tag zu Tag stiller wird und in der Erfahrung tiefer reicht. Dadurch entsteht auch eine grössere Freiheit von alltäglichen Gewohnheiten, Überzeugungen und Strukturen. Wörtlich bedeutet Sesshin „mit dem Herzgeist in Kontakt sein“. Das Sesshin führt von aussen nach innen, vom Handeln zum Sein, und vom Wissen zum Erkennen. Eine tiefere Beziehung zu sich selbst meint dabei nicht das „Ich“, mit dem wir uns normalerweise identifizieren, sondern das lebendige Wesen, das wir unserer Natur nach sind. Im schweigenden Sitzen zeigt sich der tiefe Urgrund allen Seins und des eigenen Wesens.

Peter Terness erhielt 2011 von Willigis Jäger OSB, Ko’un Roshi Lehrbefugnis und gehört der Zen-Linie „Leere Wolke“ an.

Inhalt

Im Sesshin wird täglich 7½ Stunden Zen-Meditation (Zazen) praktiziert, wobei sich die einzelnen Meditationszeiten mit Unterbrüchen über den ganzen Tag verteilen. Zum Tagesprogramm gehören ein Vortrag (Teisho), oft über einen Zen-Text mit Bezug auf die Gegenwart und die Erfahrungen der Meditierenden. Einzelgespräche mit dem Lehrer ergänzen das Programm, und manche Sesshin beinhalten auch eine halbe Stunde Hausarbeit (Samu) als Einübung der Zen-Haltung für den Alltag.

Zen-Retreat: Befreites Selbst – Befreite Welt

Leitgedanken zu diesem Retreat sind die Fragen: Wozu meditiere ich? Welchen Einfluss hat meine spirituelle Praxis auf mich selbst, meine Mitmenschen, die Welt? Ist sie ein Mittel zur persönlichen Transformation? Zur gesellschaftlichen, sozialen Transformation? Gibt es da einen Unterschied? Finde ich Zuflucht im jetzigen Moment oder in den Umständen der Welt?

Wir lassen uns von den drei Grundsätzen der Zen-Peacemaker leiten:

  • Nichtwissen, ich gebe feste Vorstellungen auf
  • Zeugnis ablegen, ich öffne mein Herz für die Freude und das Leid des Lebens
  • Liebevolle Handlung, ich handle liebevoll aus dem Nichtwissen und dem Zeugnisablegen heraus

Wir praktizieren mit Zazen und Gehmeditation, Dharma-Vorträgen (Teishos), Zweiergesprächen (Dokusan), Gruppengesprächen (Council, Q&A).

Inhalt

Für die Zen-Peacemaker bedeutet Frieden stiften: Ganz machen. Was bedeutet das? Wir praktizieren mit Zazen, Gehmeditation, Dharma-Vorträgen (Teishos), Zweiergesprächen (Dokusan), Gruppengesprächen (Council, Q&A).

Weitere Informationen

Die Kurskosten setzen sich wie folgt zusammen:
CHF 190.00 Administrationskosten für das Lassalle-Haus
CHF 60.00 Reisespesen für Roshi Eve Marko, MA/USA
plus freie Gabe (Dana) für die Kursleitung

Zen und Atem, Hand in Hand

Zen und Atem sind nicht zu trennen: das Wahrnehmen des Atems ist die essenzielle Übung in der Zen-Meditation. In diesem Kurs wenden wir uns vertieft dem Atem und der Körperwahrnehmung zu. Wir erfahren unseren Atem als wichtigen Bestandteil von Gesundheit, Widerstandsfähigkeit und Leben. Der Atem ist das Tor zum Jetzt. Die Arbeit mit Atem und Empfindung stärkt unseren Innenkontakt und kann tiefe Einsicht, wie auch Loslassen und Entspannung von Körper und Geist ermöglichen. Die Übungen finden im Gehen, Stehen, Liegen und Sitzen statt. Die tiefe Erfahrung der Atemarbeit fördert das Sitzen im Zen und ermöglicht, den Zen-Weg mit mehr Ruhe, Zuversicht und Fokus zu gehen. Die Erfahrung der Zen-Meditation wie des Atems können in den Alltag integriert werden.

Inhalt

Täglich je ca. 3 ½ Stunden Atem-Arbeit und Zazen. Impulse zu Atem und Zen und die Möglichkeit zu kurzen Einzelgesprächen mit beiden Kursleitenden. Der Kurs findet im Schweigen statt.

Zen, Yoga und heilsame Geisteszustände

Erfahre die Kraft einer tiefen Praxis, die Körper und Geist in Einklang bringt. In diesem Kurs verbinden wir die Weisheit des Zen mit den körperlichen Übungen des Yoga, um einen inneren Raum für heilsame Geisteszustände zu schaffen und diese bewusst zu kultivieren. In einer Welt voller Herausforderungen sind diese inneren Ressourcen wertvoller denn je!

Inhalte:

  • Zenpraxis: Förderung von Erwachen, innerem Frieden und Gelassenheit durch Zazen (Sitzmeditation) und Kinhin (Gehmeditation) sowie Gruppengesprächen zur Zenpraxis
  • Yoga: Asanas (Körperübungen) und Pranayamas (Atemübungen), die zu einer Vertiefung der Körperwahrnehmung und Verinnerlichung führen, welche die Zenpraxis unterstützen.
  • Meditationspraxis der vier heilsamen Geisteszuständen (Brahmaviharas): Liebevolle Güte (Metta), Mitgefühl (Karuna), Mitfreude (Mudita) und Gelassenheit (Upekkha) – zentrale Aspekte sowohl im Yoga als auch im Buddhismus
  • Vorträge: Vertiefende Einblicke in die Praxis und die Bedeutung der heilsamen Geisteszustände in Yoga und Buddhismus

Besonderheiten:

Der Kurs findet im Schweigen statt, um eine tiefere innere Einkehr zu ermöglichen. Täglich gibt es die Möglichkeit für Einzelgespräche mit dem Zenlehrer sowie Vorträge zur Vertiefung der Praxis.

Zen und liebende Güte (Metta-Meditation)

„Metta“ ist das Pali-Wort für „liebende“ oder „liebevolle Güte“ (Sanskrit: „Maitri“). Es wird aber auch übersetzt mit „Freundlichkeit“, „Freundschaft mit sich selbst und anderen“, „Sympathie“ oder schlicht als „Liebe“. Metta ist mit der christlichen Nächstenliebe verwandt. Metta wird als Meditationsform gelehrt, die unsere natürliche Fähigkeit zu einem offenen und liebenden Herzen kultiviert. Die heute bekannten Metta-Praktiken stammen aus dem Früh- und dem Tibetischen Buddhismus.
Metta-Praktiken beginnen damit, dass wir mit uns selbst in allen Lebensbereichen Freundschaft schliessen und uns selbst wünschen, dass wir uns sicher fühlen, frei von Leid, dass es uns wohl ergehen mag und dass wir glücklich sind. Ausgehend von dieser Übungspraxis der Selbstliebe, wird Metta ausgedehnt auf Menschen und Lebewesen, die uns nahe stehen. Anschliessend auch auf uns unbekannte Menschen und Lebewesen, dann auf solche, mit denen wir Schwierigkeiten haben und schliesslich auf alle Lebewesen.

Modernste wissenschaftliche Forschungen belegen eindrücklich, wie sich durch diese Praxis unsere inneren Haltungen und mit ihnen unsere Gehirnstrukturen und unser Verhalten nachweislich verändern können. In diesem Kurs werden verschiedene Formen der Mettameditation mit Zenmeditation verwoben. Dabei geht es darum, Mitgefühl mit sich selbst und anderen, sowie Qualitäten wie Freude, Glück, Gleichmut und die Verbundenheit mit allem und allen zu verstärken.

Es gibt Einzelgespräche, Vorträge, Meditationen im Stil des Zazen, geführte Mettameditationen sowie Atem- und Körperübungen, die die Meditation vorbereiten und den Körper lockern. Der Kurs findet im Schweigen statt.

Inhalt

Zazen, Gehmeditationen, Verschiedene angeleitete Formen der Metta-Praxis, Atemübungen, Körperübungen (mit klassischen Yoga-Elementen und yogischen Elementen aus dem tibetischen Buddhismus), Vortrag, Möglichkeit zu Einzelgesprächen.

Zazen-Tag

Zazen-Tage bieten die Möglichkeit in Gemeinschaft (Sangha) Zen-Meditation zu üben. Im Zendo (Zen-Halle) finden sich die Meditierenden zusammen, um im Laufe des Tages 4 Stunden zu sitzen. 25-minütige Sitzperioden werden ergänzt durch Gehmeditationen.
Ein Impuls beleuchtet Aspekte des Zen. Während des Tages können in einer kurzen Begegnung mit der Leitung persönliche Fragen erörtert werden. Die Tage werden im Schweigen verbracht. Am Ende des Tages besteht die Möglichkeit, sich auszutauschen.

Voraussetzungen

Besuch einer Zen-Einführung.

Weitere Informationen

Die Kurskosten setzen sich wie folgt zusammen:
CHF 25.00 Suppe am Mittag und Administrationskosten für das Lassalle-Haus
zusätzlich freie Gabe (Dana) für die Kursleitung