Kurs 12 – Schritte zu einer spirituell geprägten Leitungskultur

Leitende von Teams, Gremien und Gruppen in der Kirche sind mehr denn je breit gefordert – persönlich, fachlich, organisatorisch usw.  Viele möchten nicht ‘nur’ möglichst gut managen, sondern Management, Pastoral und ihre eigene Berufung fruchtbar miteinander verknüpfen. Oft stehen sie in Prozessen der Weiterentwicklung der Pastoral und wollen zukunftsweisende Entscheidungen gemeinsam mit Beteiligten und Betroffenen fällen.

 

Doch wie geht das, Leiten und Spiritualität ganz konkret zu verbinden?

Kurs 11 – Ein Abend im Schatten von Ostern

Ein Donnerstag zum Weinen (greinen), ein Donnerstag, an dem es wieder anfängt zu grünen, ein Hoher Donnerstag wegen seiner grossen theologischen Bedeutung, usw.? So vielfältig die Bezeichnungen und vor allem ihre möglichen Herleitungen sind, so vielfältig sind auch die Inhalte, die in der Messe am Abend dieses Tages gefeiert werden – und ihre liturgische Gestalt: Beginn der Feier der drei Österlichen Tage, Gedächtnis des Abendmahls, Einsetzung der Eucharistie, Fusswaschung, Feststimmung und Beginn der Leidensgeschichte Jesu, Schweigen der Orgel, Ölbergandacht usw. Zahlreich sind auch die Herausforderungen in der Praxis: Wie diesen Abendgottesdienst feiern, der zum Österlichen Triduum gehört, aber auf einen Arbeitstag fällt? Wie Zugänge zur Eucharistie finden zwischen Abendmahl, Kreuz und Auferstehung? Kann man im Gottesdienst Menschen die Füsse waschen? Gibt es Feierlichkeit ohne Orgel? Wie können wir heute wachen und beten?

 

An diesem Studientag erhalten wir Impulse zu diesem Beginn der Osterfeier, der, anders als Karfreitag, Osternacht und Ostersonntag, in vielen Gemeinden ein Schattendasein führt. Wir kommen ins Gespräch, tauschen Erfahrungen aus, stellen die genannten und weitere Fragen und bemühen uns im Vortrag und persönlichen Austausch um konkrete Lösungsansätze.

 

Programm

 

Ankunft ab 9:30 Uhr mit Begrüssungskaffee und Gipfeli

 

10:00 Uhr: Beginn der Tagung

 

(Musikalische) Begrüssung

Martin Conrad und Sandra Rupp Fischer, Liturgisches Institut

 

„Er hat sich selbst als Opfergabe dargebracht für das Heil der Welt und uns geboten, dass auch wir diese Gabe darbringen zu seinem Gedächtnis“

Zur Theologie der Abendmahlsliturgie am Gründonnerstag

Prof. Dr. Veronika Hoffmann und Prof. Dr. Martin Klöckener, Universität Freiburg

 

Erste Workshop-Runde

12.15 Uhr Stehlunch

 

Zweite und dritte Workshop-Runde

dazwischen Kaffeepause

 

Am Ende der Tagung: Zwischenhalt und Ausblick

Zum Potenzial der Liturgie des Gründonnerstags

Prof. Dr. Birgit Jeggle-Merz, Theologische Hochschule Chur und Universität Luzern

 

Abschliessende Feier

 

17.15 Uhr Schluss der Tagung

 

Workshops (3 Durchgänge)

 

  1. Opfer – Gastmahl – Leben – Liebe.

Vertiefung und Diskussion des Eröffnungsreferats

Prof. Dr. Veronika Hoffmann und Prof. Dr. Martin Klöckener, Universität Freiburg

 

  1. „In den Mitvollzug des Geheimnisses eintreten“ (R. Guardini)

Das Zeichen der Fusswaschung und seine konkrete Gestaltung

Dr. Gunda Brüske, Liturgisches Institut

 

  1. „Ubi caritas et amor deus ibi est“

Musikalische Gestaltungsmöglichkeiten – vom festlichen Gloria und Glockenläuten zur Stille

Sandra Rupp Fischer, Liturgisches Institut

 

  1. „Bleibet hier und wachet mit mir“

Formen des Verweilens im Gebet nach der Feier (Ölbergandacht, Anbetung)

P. Peter Spichtig op, Liturgisches Institut

Kurs 10 – Update Teamleitung

Leitende von Teams sind in einer Aufgabe gefordert, die hohe persönliche und fachliche Kompetenzen voraussetzt. Sie haben für ihr Team förderliche Rahmenbedingungen zu schaffen und dessen Zusammenarbeit zu unterstützen. Die Weiterbildung vertieft Grundkenntnisse zur Teamarbeit, bietet Kompetenzerweiterung im Umgang mit der Dynamik von Teams sowie zum Konfliktmanagement und Anstösse zur Rollenklärung als Teamleitung. Die Kursarbeit orientiert sich praxisnah an den Fragestellungen der Teilnehmenden.

 

Weitere Informationen zu den Lernzielen, zu Aufbau und Arbeitsweise der Weiterbildung:

 

https://www.tbi-zh.ch/events/update-teamleitung-2/

Kurs 9 – Seelsorge mit alten Menschen – Im Horizont einer «Gesellschaft des langen Lebens

Die Grundlage des gemeinsamen Arbeitens bilden die Methoden des CPT. Das bedeutet, dass in festen Gruppen ein Lernfeld eröffnet wird, das es dem und der Einzelnen ermöglicht, seinen bzw. ihren eigenen Weg zur Erweiterung seiner und ihrer seelsorglichen Kompetenzen zu gehen. Die Arbeit erfolgt deshalb grundlegend praxis- und erfahrungsorientiert. Hinzu kommen Theorieblöcke mit externen Referierenden und Theorieimpulse durch die Kursleitenden, die immer wieder eingespeist werden.

Die Weiterbildung hat zum Ziel, den Lernweg der Teilnehmenden zu begleiten und folgende Kompetenzen zu stärken bzw. auszubilden:

 

  • Stärkung der pastoralen Kompetenzen
  • Entwicklung und Stärkung von Selbst-Kompetenz
  • Erhöhung der kommunikativen Kompetenz
  • Festigung der Glaubenskompetenz
  • Stärkung der ethischen Kompetenz
  • Erweiterung der systemischen Kompetenz
  • Stärkung der Theorie-Kompetenz

Neben Selbsterfahrung in der Gruppe und Entwicklung der eigenen Seelsorgekompetenz und Seelsorgeidentität gibt es auch Fachreferate von 8 Gastreferenten zu den Themen:

  • Gerontologie
  • Demenz
  • Seelsorge und Altersarbeit in der Pfarrei
  • Seelsorge in der Institution Altersheim
  • Seelsorge und Palliative Care
  • Streiflichter der Ethik
  • Spiritualität und Gottesbild
  • Riten und Rituale als Taktgeber alltäglicher Lebenspraxis

 

Informationsdossier unter. www.cpt-seelsorge.ch

Kurs 8 – Pastoral in einer Kirche der Vielfalt

Migration und kulturelle Vielfalt sind Schlüsselthemen der christlichen Theologie. Kirchliche Räume sind privilegierte Orte, an denen unterschiedlichsten Menschen einander begegnen. Aus einem ressourcenorientierten Blickwinkel erwerben und vertiefen die Teilnehmenden ihre Kompetenzen zur Pastoral in kultureller Vielfalt. Sie setzen sich auseinander mit Impulsen aus Theologie und Sozialwissenschaften und mit der Bedeutung von Religion im Migrationsprozess.

 

Weitere Informationen zu den Lernzielen, zu Aufbau und Arbeitsweise sowie zur Anmeldung:

https://www.tbi-zh.ch/events/migrationssensible-pastoral/

Kurs 7 – Mit Körper und Geist predigen ( Die Königin, der Meister in mir)

Eine Predigt vorzutragen geschieht immer mit Körper und Geist. Das Wort findet seinen Klang in den Körpern der Predigenden. Darum soll auch der Körper wach und bereit sein, den Worten Raum zu geben. Die Weiterbildung will vor dem Hintergrund eines geklärten Verständnisses von Auftrag und Aufgabe der Predigt das eigene Auftreten stärken.

Weitere Informationen zu den Lernzielen, zu Aufbau und Arbeitsweise sowie zur Anmeldung:

https://www.tbi-zh.ch/events/spannend-predigen/

Kurs 6 – Bibliodramaleitung – Zusatzausbildung

im Bibliodrama verbinden und zur Sprache gebracht werden können. Sie lernen, das Instrument des Bibliodramas und elementarisierte Formen davon kompetent einzusetzen. Sie gestalten Katechese, Liturgie und Bildungsarbeit als religiöse Erfahrungsräume mit Elementen des Bibliodramas. Sie erfahren, wie Glaubenskommunikation und Gemeindeaufbau miteinander verbunden werden. Sie entwickeln und erproben ihre eigene spirituelle und sozial-kommunikative Kompetenz.

Weitere Informationen zu den Lernzielen, zu Aufbau und Arbeitsweise sowie zur Anmeldung: https://www.tbi-zh.ch/events/bibliodrama-und-seelsorge-2/

Kurs 29 – Prävention sexueller Ausbeutung (Kurs für Seelsorgerinnen und Seelsorger)

Der Kurs vermittelt Grundwissen zur Prävention von sexueller Ausbeutung im kirchlichen Kontext. Es werden Handlungsmöglichkeiten und Strategien für einen professionellen Umgang mit Risiko- und Krisensituationen aufgezeigt. Sowohl im Plenum wie auch in Kleingruppen wird mit konkreten Situations- bzw. Fallbeispielen gearbeitet. Ein weiterer Baustein bildet die selbstkritische Auseinandersetzung mit der Thematik.

Prävention bedeutet Risikosituationen frühzeitig als solche zu identifizieren und durch adäquate Massnahmen, für alle Beteiligten, ein sichereres Arbeitsumfeld zu schaffen. Der Kurs möchte dafür eine Basis schaffen und Ihnen erste Instrumente an die Hand geben, damit Sie die Begegnungen mit Menschen lebensnah, transparent und zugleich respekt- und würdevoll gestalten können.

Ziel ist es, dass in den nächsten zwei Jahren unter anderen alle Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Religionspädagoginnen und Religionspädagogen einen solchen Grundlagenkurs besuchen.

Kurs 29 – Prävention sexueller Ausbeutung (Kurs für Seelsorgerinnen und Seelsorger)

Dieser Kurs ist Ausgebucht

Der Kurs vermittelt Grundwissen zur Prävention von sexueller Ausbeutung im kirchlichen Kontext. Es werden Handlungsmöglichkeiten und Strategien für einen professionellen Umgang mit Risiko- und Krisensituationen aufgezeigt. Sowohl im Plenum wie auch in Kleingruppen wird mit konkreten Situations- bzw. Fallbeispielen gearbeitet. Ein weiterer Baustein bildet die selbstkritische Auseinandersetzung mit der Thematik.

Prävention bedeutet Risikosituationen frühzeitig als solche zu identifizieren und durch adäquate Massnahmen, für alle Beteiligten, ein sichereres Arbeitsumfeld zu schaffen. Der Kurs möchte dafür eine Basis schaffen und Ihnen erste Instrumente an die Hand geben, damit Sie die Begegnungen mit Menschen lebensnah, transparent und zugleich respekt- und würdevoll gestalten können.

Ziel ist es, dass in den nächsten zwei Jahren unter anderen alle Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Religionspädagoginnen und Religionspädagogen einen solchen Grundlagenkurs besuchen.

Kurs 30 – Prävention sexueller Ausbeutung (Kurs für Behördenmitglieder)

Der Kurs vermittelt Grundwissen zur Prävention von sexueller Ausbeutung im kirchlichen Kontext. Es werden Handlungsmöglichkeiten und Strategien für einen professionellen Umgang mit Risiko- und Krisensituationen aufgezeigt. Sowohl im Plenum wie auch in Kleingruppen wird mit konkreten Situations- bzw. Fallbeispielen gearbeitet. Der Fokus liegt dabei auf Ihrer Rolle als Behördenmitglied und ihren Verpflichtungen als Anstellungsinstanz bzw. als Arbeitgeber.

Prävention bedeutet Risikosituationen frühzeitig als solche zu identifizieren und durch adäquate Massnahmen, für alle Beteiligten, ein sichereres Arbeitsumfeld zu schaffen. Der Kurs möchte dafür eine Basis schaffen und Ihnen erste Instrumente an die Hand geben, damit Sie die Begegnungen mit Menschen lebensnah, transparent und zugleich respekt- und würdevoll gestalten können.