Am Samstag, 6. Juli 2019 finden im zentrumRANFT die ersten Ranfter Klimagespräche statt. Es sprechen ein Hochschulprofessor sowie Obwaldner Klimabewegte. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Am 6. Juli 2019 finden im zentrumRANFT in Flüeli-Ranft die ersten Ranfter Klimagespräche statt. Es sprechen Prof. Dr. Henrik Nordborg, Professor für Physik an der Hochschule für Technik in Rapperswil, und Streikende aus der Obwaldner Klimabewegung. In seinem Referat «Das Ende der Märchenstunde: Auf ein Wunder zu hoffen ist keine Klimastrategie» geht Nordborg auf die aktuelle Situation unseres Planeten ein und zeigt auf, welche Schwierigkeiten damit verbunden sind. Das anschliessende Podium mit Henrik Nordborg und Klimastreikenden wird von Zoe Stadler, Vorstandsmitglied des Trägervereins zentrumRANFT und Projektleiterin Ranfter Klimagespräche, moderiert.
Klimawandel auch als Gefahr für den Frieden
Das Ziel ist eine offene Diskussion mit dem Publikum, «denn der Klimawandel betrifft uns alle», sagt Zoe Stadler. Es sei deshalb wichtig, dass die Bevölkerung informiert werde und bei der Zukunftsgestaltung mitwirken könne. «Unsere Tagung richtet sich vor allem an die Obwaldner und die übrige Zentralschweizer Bevölkerung», betont die Ingenieurin, die auch Präsidentin des Vereins Klimastadt Zürich ist. Die Ranfter Klimagespräche sind Teil der Friedensarbeit im zentrumRANFT, «denn der Klimawandel zerstört die Lebensgrundlage vieler Menschen und ist damit eine direkte Gefahr für den Frieden», ist Ursula Bründler, Präsidentin des Trägervereins, überzeugt. «In diesem Sinn freuen wir uns, mit den Ranfter Klimagesprächen einen Beitrag zur Friedensvermittlung, die in Flüeli-Ranft eine lange Tradition hat, zu leisten.»
Freier Eintritt
Die Veranstaltung beginnt am Samstag, 6. Juli 2019 um 14 Uhr. Nach dem Referat von Prof. Dr. Henrik Nordborg findet eine Podiumsdiskussion statt. Der Eintritt ist frei. Für das Mittagessen (12.15 Uhr) und das Abendessen (18.30 Uhr) à je 25 Franken ist eine Anmeldung erforderlich (zentrumranft.ch).
Anmeldung
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Autor: Katholische Kirche im Kanton Luzern
Was machen die Religionen bloss mit den Menschenrechten?
Medienmitteilung
30 Jahre aufbruch – unabhängige Zeitschrift für Religion und Gesellschaft
Der aufbruch wird 30. Dieses Jubiläum feiert die unabhängige Zeitschrift für Religion und Gesellschaft am 25. Juni 2019, 18.15 Uhr mit einem Podium in Luzern. Im Pfarreizentrum St. Karli diskutieren der Sozialethiker Peter G. Kirchschläger und die Islamwissenschafterin Rifa´at Lenzin: Was machen die Religionen bloss mit den Menschenrechten?
Es geht um die Menschenrechte in ihrer Beziehung zur Religion. Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die die UNO 1948 unter dem Eindruck der Katastrophe des 2. Weltkriegs formulierte, erhebt den Anspruch, verbindlich für alle Kulturen der Welt zu sein und damit einen ethischen Minimalkonsens zu definieren. Die Religionen hingegen berufen sich auf Gott und die göttlichen Rechte, also auf Gottes eigene Rechte. Daraus leiten sich die Rechte und Verpflichtungen des Menschen ab, wie etwa die 10 Gebote. Wie sieht das Verhältnis von Gottesrecht und Menschenrecht aus? Wie können Menschenrechte religiös begründet werden angesichts der nicht umgesetzten Gleichberechtigung der Geschlechter zum Beispiel in der katholischen Kirche? Lässt sich das Verbot der Frauenpriesterweihe aufrechterhalten? Darf der Staat einfach wegschauen, obwohl er verpflichtet ist, die Menschenrechtscharta umzusetzen?
Peter G. Kirchschläger sieht den Staat in der Pflicht. Zurecht? Die Islam-Expertin Rifa´at Lenzin vertritt eine andere Position: Eine islamische Begründung für die Menschenrechte sei nicht einfach. Dahinter stehe grundsätzliches Misstrauen der islamischen Welt gegenüber den Staaten, die sich damals für Menschenrechte stark gemacht hatten, aber in der Praxis ganz anders handelten. Die Spannung ist mit Händen zu greifen. Die drängenden Fragen diskutieren wir am 25. Juni 2019, 18.30 Uhr im Pfarreizentrum St. Karli in Luzern.
Im Jahr 1989 wurde der aufbruch als Reaktion auf den damaligen Churer Bischof Wolfgang Haas von Reformkatholiken gegründet. In den vergangenen dreissig Jahren hat er sich zu einem ökumenisch offenen und anderen Religionen gegenüber aufgeschlossenen Magazin entwickelt, welches religiöse, ökologische, ökonomische, politische und gesellschaftliche Aufbrüche anstösst, beschreibt und unterstützt.
Ein Begegnungsfest – Wallfahrt nach Werthenstein
Zum dritten Mal in Folge findet am Sonntag, 23. Juni um 11.00 Uhr in der Wallfahrtskirche Werthenstein ein Gottesdienst der Behindertenseelsorge für Menschen mit einer Hör- und/oder Sehbehinderung statt. Der Gehörlosenseelsorger Pater Christian Lorenz gestaltet zusammen mit Pfarreileiterin Claudia Schneider und Behindertenseelsorger Bruno Hübscher die Feier. Agnes Zwyssig übersetzt in die Gebärdensprache. Nach dem Begegnungsgottesdienst kocht die Männerkochgruppe von Werthenstein ein Mittagessen, das von der JUBLA serviert wird. Dazu gibt es Schwyzerörgelimusik, Mitsinglieder und Tanzmöglichkeit. Auch Pfarreiangehörige sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf ein schönes Begegnungsfest.
- 11 Uhr Eucharistiefeier mit Pater Christian Lorenz, Übersetzung in Gebärdensprache durch Agnes Zwyssig
- Anschliessend gemeinsames Mittagessen und musikalische Unterhaltung/Tanz bis 16 Uhr
Anmeldungen für das Mittagessen (Fr. 15.-) bis zum 11. Juni an:
Röm-kath. Landeskirche des Kantons Luzern
Behindertenseelsorge
Abendweg 1
Postfach
6000 Luzern 6
heidi.buehlmann@lukath.ch
041 419 48 43
Kloster Wesemlin, Luzern: Der Kapuzinergarten in den Jahreszeiten erleben
«Botanik-Liebkosungen und -Beschimpfungen» heisst das Angebot, gemeint sind damit vier «botanische, literarische, kulinarische Spaziergänge» durch den Kapuzinergarten des Klosters Wesemlin Luzern in den Jahreszeiten, wie es in der Ausschreibung heisst. Begleiter dabei ist Br. Paul Mathis, Kapuziner und Klostergärtner Kleidung.
- Jeweils Samstag
- 23. Februar, 27. April, 15. Juni, 2. November 2019
- jeweils 16 bis 17.30 Uhr
- Besammlung beim Holzschopf im Kapuzinergarten
- Bei jedem Wetter
- Keine Kosten, Kollekte
Einführungskurs für Lektorinnen und Lektoren sowie Kommunionhelferinnen und -helfer | AUSGEBUCHT
Personen, die sich als Lektor/in oder als Kommunionhelfer/in zur Verfügung stellen wollen, erhalten in diesem Einführungskurs sowohl theologische Inputs als auch die notwendigen Grundlagen für die Beauftragung.
Zielgruppe
Frauen und Männer, die die Beauftragung zum Vortragen der Lesung im Gottesdienst und zur Spendung der Kommunion in der Pfarrei/im Pastoralraum erhalten wollen.
Lerninhalte
- Hinführung zu den beiden Diensten
- Vermittlung theologischer Hintergründe
- Hilfestellungen zur Vorbereitung und Gestaltung der Lesung
- Praktische Übungen in Lesung und Kommunionspendung
- Stimmbildung und Körperübungen
- Grundhaltung: Halt- Verhalten- Haltung /«ars celebrandi»/Präsenz
Lernziele
- Sie kennen die wichtigsten Grundlagen für den Kommunionhelfer/innen- und Lektorinnen-/Lektorendienst.
- Sie kennen den Ablauf eines Gottesdienstes und Hintergründe zur Lesung.
- Sie gewinnen Sicherheit, um das «Wort Gottes» zu verkünden und das «Brot des Lebens» auszuteilen.
Methoden
Kurzreferate, praktische Übungen, Einzelarbeit, Austausch
Kursleitung
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Datum/Zeit
Samstag, 15. Juni 2019
9-16.45 Uhr
Ort
Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern
Abendweg 1
6000 Luzern 6
Voraussetzung
Einverständnis der Pfarrei-/Pastoralraumleitung zum Besuch des Kurses.
Kosten
Fr. 120.- (inkl. Mittagessen)
Es gelten die Richtlinien für Kurse und Veranstaltungen der Landeskirche. Teilnehmende, die in einem anderen Kanton arbeiten, zahlen einen Aufpreis.
Anmeldung
bis 15. Mai 2019
K31 | Caritas Luzern: Das neue Asylverfahren
Der Kontakt mit geflüchteten Menschen wirft im Alltag oft Fragen zu ihrer Rechtsstellung auf. Diese Inputveranstaltung mit Praxisbeispielen informiert über dieses komplexe Thema im Rahmen der «Aktionswoche Asyl» im Kanton Luzern.
Zielgruppen
Personen, die sich freiwillig mit geflüchteten Menschen befassen sowie an der Thematik Interessierte
Lernziele
- Grundzüge des Asylverfahrens
- Statusrechte N, F, B und C und deren Rechte und Pflichten
- Veränderungen infolge des neuen Asylverfahrens
Methoden
- Inputreferat
- Praxisbeispiele
- Gruppenarbeiten
Kursleitung
- Referentin: Isabelle Müller, Juristin, Rechtsberatungsstelle Caritas Schweiz
- Organisation und Moderation: Janina Fazekas, Projektleiterin Integration, Soziokulturelle Animatorin, Caritas Luzern, fazekas@caritas-luzern.ch, Tel. 041 368 52 85
Datum/Zeit
Samstag, 15. Juni 2019
9.30–13 Uhr
Ort
wird noch bekanntgegeben
Kosten
Keine, es gibt eine Kollekte
Anmeldung
Bis 31. Mai 2019 unter caritas-luzern.ch/awa
Das neue Asylverfahren kurz erklärt – Inputveranstaltung
Sind Sie im Migrationsbereich freiwillig oder beruflich engagiert oder möchten einfach so mehr über die aktuellen Veränderungen im Asylwesen erfahren? Im Rahmen der Aktionswoche Asyl lädt Caritas Luzern Interessierte zue Inputveranstaltung «Das neue Asylverfahren kurz erklärt» ein. In Form von Referaten und interaktiven Methoden widmet sich der Morgen folgenden Fragen:
Welches sind die Grundzüge des Asylverfahrens?
Was bedeuten die Stati N, F, B und C und mit welchen Rechten und Pflichten sind diese verbunden?
Welche rechtlichen Veränderungen gibt es infolge des neuen Asylverfahrens?
- Datum: Samstag, 15. Juni 2019
- Zeit: 9.30 bis 13 Uhr, anschliessend kleiner Apéro
- Ort: Caritas Schweiz, Adligenswilerstrasse 15, 6006 Luzern
- Referentin: Isabelle Müller, Juristin, Rechtsberatungsstelle Caritas Schweiz
- Eintritt: Der Anlass ist kostenlos, es gibt eine Kollekte
Anmeldung: Bis zum 31. Mai 2019 unter www.caritas-luzern.ch/aktionswoche-asyl; Die Platzzahl ist begrenzt.
K30 | Date im Weinberg – ein sinnlicher Abend für Paare | AUSGEBUCHT
Reben wollen gehegt und gepflegt werden,
damit sie wachsen können.
Diese Pflege trägt immer auch
zur Kostbarkeit des Weines bei.
Er wird runder.
Oder kantiger.
Er wird reifer.
Wie eine Beziehung.
«Weiblich» und «Männlich» – so nennt das Weinbauerehepaar Inès und Thomas Bisang je einen ihrer köstlichen Weine. Für den einen Tropfen ist Ines und für den anderen Thomas zuständig. Was trägt dazu bei, dass der Wein seine Qualität, die Gaumenfreude erhält? Inwiefern kann das Werden des Weines auch das Werden einer Beziehung inspirieren? Wie der Wein durch die Reifung und Lagerung an Harmonie, an Charakter gewinnt, so kann auch die Beziehung durch die Jahre an Qualität, an Reifung gewinnen.
Im Weinberg unterwegs sein und sich dabei wie die Rebe von der Luft, der Erde, dem Feuer und dem Wasser berühren lassen – so kann der «Saft der Liebe» werden. Die Orte zum Innehalten beim Spazieren sind aus der Erfahrung und dem Hintergrund der Lebensberatung, der Seelsorge und der Spiritualität gestaltet.
Einstieg in der Weinstube: Inès und Thomas Bisang stellen kurz «ihren Tropfen» vor und erzählen, was zur Qualität ihres Weines beiträgt.
Spaziergang im Weinberg: Vier Orte – zu den Elementen Erde, Luft, Feuer und Wasser gestaltet – die nicht nur zum «Werden des Weines» beitragen, sondern auch Partnerschaft und Beziehung inspirieren.
Schlussritual: In der Weinstube wird der «Liebestrunk», der «Saft des Lebens» verkostet und der Abend klingt aus. (Es wird auch eine alkoholfreie Variante des «Liebestrunks» angeboten.)
offen für verschiedene Formen von Partnerschaften
Vorbereitungsteam
Weinbauer-Ehepaar: Inès und Thomas Bisang-Heller
Psychotherapeutin: Hildegard Pfäffli Murer, Fachstelle für Lebensfragen e.l.b.e.
Theologe: Thomas Villiger-Brun, Fachbereich Pastoral der Luzerner Landeskirche
Datum/Zeit
Donnerstag, 13. Juni 2019
19.30–22 Uhr
Ort
Weingut Bisang
Rumi 1
6246 Altishofen
Kosten
pro Paar Fr. 60.-
Es gelten die Richtlinien für Kurse und Veranstaltungen der Landeskirche. Teilnehmende, die in einem anderen Kanton arbeiten, zahlen einen Aufpreis.
Anmeldung
bis 13. Mai 2019
Auskunft
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Spiritueller Abendspaziergang ab dem Kloster Wesemlin (4/2019)
Es tut gut, den Tag mit einem Spaziergang ausklingen zu lassen, noch einmal in Bewegung zu kommen und dabei die Schönheit der Natur auf sich wirken zu lassen. Die vier geführten spirituellen Abendspaziergänge ab dem Kloster Wesemlin in Luzern laden zum gemeinsamen Unterwegs-Sein und Innehalten ein. Sie können helfen offen zu werden für Grösseres und Tieferes, vielleicht sogar für Gottes Wirken und Gegenwart. Wir lassen uns dabei von unseren Sinnen leiten. Denn «die Sinnschau des Herzens beginnt mit dem genauen Hinschauen und Hinhorchen. Alles, was wir sehen, hören, riechen, schmecken tasten; alles was wir auf sinnliche Weise wahrnehmen, ist aus der Stille göttlichen Ursprungs uns zu-gesprochenes Wort». (David Steindl-Rast)
Elemente
- Impulse
- Unterwegs sein in Stille
- Austausch
Termine
- Mittwoch, 8. Mai
- Mittwoch, 15. Mai
- Mittwoch, 22. Mai
- Mittwoch, 29. Mai
jeweils 19.30 – 21.00 Uhr
Treffpunkt: vor der Klosterkirche Wesemlin Luzern
Leitung und Information: Br. Beat Pfammatter, Br. Damian Keller
Kosten: Fr. 10.- pro Abend
Anmeldung
- Br. Beat Pfammatter
- Kapuzinerkloster / Wesemlinstrasse 42
- 6006 Luzern
- beat.pfammatter@kapuziner.org
K29 | Caritas Luzern: «Natürlich weiss ich, dass ich sterbe – aber bitte nicht jetzt!»
Das Sterben Anderer konfrontiert uns Menschen mit der eigenen Endlichkeit. Mit dieser nicht nur rational in Kontakt zu gehen, schafft einen tieferen
Zugang zum eigenen Leben und bietet eine präsentere Begleitung Sterbender. Eine lebendige Reise zu sich selbst, um das Gegenüber besser zu verstehen.
Zielgruppen
- Freiwillige
- Personen, die in ihrem persönlichen Umfeld einen Menschen begleiten
- Personen, die sich vertieft mit Sterben und Tod auseinander setzen wollen
- Personen aus pflegerischen, sozialen und seelsorgerischen Berufen
- Weitere Interessierte
Methoden
- Ansätze der Erwachsenenbildung, Lernen in Gruppen und nach Lernzielen: interaktiver Ansatz, Selbstlernaktivitäten
- Referate, Einzel- und Gruppenarbeiten, Fallbeispiele, Analyse schriftlicher Unterlagen, Rollenspiele, Film, praktische Übungen, Erfahrungs- und Erlebnisaustausch
Kursleitung
Margret Füchsle, Palliative Care-Fachfrau, freie Referentin, Praxis für Körperarbeit, Gesundheit!Clown
Datum/Zeit
Dienstag, 28. Mai 2019
9–17 Uhr
Ort
Der MaiHof
Weggismattstrasse 9
6004 Luzern
Kosten
Fr. 250.-
Das Mittagessen ist nicht inbegriffen.
(50% Ermässigung für KulturLegi-Nutzende)
Anmeldung
Caritas Luzern
Begleitung in der letzten Lebensphase
Brünigstrasse 25
6002 Luzern
041 368 55 04
begleitung@caritas-luzern.ch
Anmeldeschluss: 23. Mai 2019