Neujahrskurs für Studierende

Der Neujahrskurs für Studierende ist der perfekte Rahmen, um das alte Jahr abzuschliessen und beschwingt ins neue Jahr zu starten. Auf dem Programm stehen inspirierende Impulse, Zeit in Kleingruppen um das Gehörte zu diskutieren, gemeinsamer Worship und stille Zeiten für dich. Daneben bleibt viel Freizeit für Spaziergänge, Gespräche, Spielrunden u.a. Ein grosses Highlight ist der Silvesterabend und die anschliessende Party bis in die Morgenstunden.

Thema

"Die Bergpredigt – die Melodie Gottes für mein Leben?" –  Bernhard Ott.

Kaum ein Text der Weltgeschichte hat so viel Aufmerksamkeit erhalten, wie die Rede von Jesus, die wir ‚Bergpredigt‘ nennen. Im Angesicht des drohenden 2. Weltkrieges bekennt Dietrich Bonhoeffer 1935, dass die Bergpredigt für ihn die einzige Kraftquelle sei, die ihn in den auf ihn zukommenden Herausforderungen tragen würde: „Ich glaube zu wissen, dass ich eigentlich erst innerlich klar und wirklich aufrichtig sein würde, wenn ich mit der Bergpredigt wirklich anfinge, Ernst zu machen.“

Die Bergpredigt ist so etwas, wie die Musik des Himmelreiches. Wenn wir beginnen, zu dieser Melodie zu tanzen, wird etwas Himmel auf Erden realisiert werden. Dazu möchten wir zum Jahreswechsel inspirieren.

Anmeldemöglichkeiten

Neu kannst du dich als Reisegruppe für den Kurs anmelden und am Kurs ein Geschenk absahnen. So gehts:

1. Suche dir mindestens vier Personen, die mit dir nach Moscia kommen.
2. Jede/r trägt bei der individuellen Anmeldung den Namen eurer Reisegruppe ein (bspw. Reisegruppe Freiestrasse 38)
3. Profitiert von einem Geschenk am Kurs

Natürlich ist auch eine Teilnahme ohne Reisegruppe möglich. Solltest du zudem finanzielle Bedenken bei der Anmeldung haben, darfst du die Kursleitung kontaktieren und wir suchen eine Lösung.

 

Ernährung

Das Standardmenü wird vegetarisch sein. Wenn du trotzdem Fleisch möchtest, kannst du dies in der Anmeldung angeben. Danke für deine Bereitschaft, dich darauf einzulassen.

Jesus, der Jude

Wer das Neue Testament verstehen will, muss es in seinem historischen und kulturellen Kontext lesen. Aber wie gut kennen wir eigentlich die jüdische Welt, in der Jesus lebte?

Jesus war ein Jude, und er kam in die Welt als Messias des jüdischen Volkes. Er stammte aus einer jüdischen Familie (Mt 1,1-17), lebte im »jüdischen Land« (Mt 2,6), feierte die jüdischen Feste (Luk 2,41-42) und predigte aus den jüdischen Schriften (Luk 4,16-21).

Viele Missverständnisse über das Judentum und eine lange Geschichte der christlichen Judenfeindschaft trüben häufig unseren Blick, wenn wir neutestamentliche Texte lesen. Dieses Seminar lädt ein zu einer Entdeckungsreise in die Welt der Bibel und lädt dazu ein, vertraute Texte aus dem Neuen Testament aus einer ungewohnten Perspektive zu lesen.

Donnerstag:

  • individuelle Anreise
  • ab 15.30 Check-in
  • 18.00 Uhr Nachtessen
  • 19.30 Uhr Zeit vor Gott (Kapelle) 
  • 20.00 Auftakt & Interview

Freitag und Samstag:

  • 08.00 Zeit vor Gott (Kapelle)
  • 08.15 Frühstück
  • 10.00 Referat
  • 12.00 Zeit vor Gott (Kapelle)
  • 12.15 Mittagessen
  • 16.30 Referat
  • 18.00 Nachtessen
  • 19.30 Zeit vor Gott (Kapelle)
  • 20.00 Referat

Sonntag:

  • 08.00 Zeit vor Gott (Kapelle)
  • 08.15 Frühstück
  • 09.30 Gottesdienst
  • ab 11.00 individuelle Heimreise

     

Den guten Kampf kämpfen

Wie die Statuen der Argonath stehen die beiden befreundeten Autoren für den Beginn der neuzeitlichen Fantasyliteratur. Manchen mag dieses Genre vielleicht als Weltflucht erscheinen, für Tolkien und Lewis war es der Schlüssel zu einem tieferen Verständnis des Lebens. Tolkien, der in erster Linie für Erwachsene schreiben wollte, schuf mit "Mittelerde" einen Ort, an dem der moderne Mensch sich wieder auf die wesentlichen Dinge besinnen konnte. Lewis setzte in seinen Werken auf starke Allegorien und eindrückliche Bildsprache, die den Glauben auf neue Weise zugänglich machen. Auch wenn die Erzählweisen der beiden Autoren sich unterscheiden, bleibt das Grundmotiv in Mittelerde und Narnia dasselbe: Der mutige Kampf der Kleinen und Unbedeutenden für das Gute, welches letzten Endes doch nicht aus eigener Kraft erlangt, sondern geschenkt bzw. gefügt wird: Die Eukatastrophe von Ostern besiegelt letztlich das Schicksal Saurons und der Weissen Hexe gleichermassen.

Anhand von Texten aus «der Herr der Ringe» und «Chroniken von Narnia» tauchen wir in die Abenteuer von Sam, Aragorn, Lucy und vielen anderen ein, und besinnen uns dabei, wie wir auf unserem eigenen (Glaubens)Weg in Freundschaft, Hoffnung und Zuversicht den guten Kampf kämpfen können. Dabei machen wir hoffentlich ähnliche Erfahrungen, wie Sam Gamdschie, dem inmitten der Trostlosigkeit von Mordor buchstäblich ein Licht aufging:

«Denn wie ein Pfeil, klar und kalt, durchfuhr ihn der Gedanke, dass letztlich der Schatten nur eine kleine und vorübergehende Sache sei: Es gab Licht und Schönheit, die auf immer ausserhalb seiner [des Schattens] Reichweite waren.»

Kreidekunst in Rasa

Hoch oben über dem Centovalli lädt das Dörfchen Rasa mit seinen malerischen Steinhäusern, den bewaldeten Hügeln rundherum, seiner Vegetation und den Tieren gerade dazu ein, es mit Kreide auf Papier festzuhalten.

Wir nehmen uns Zeit fürs genaue Betrachten, wagen schnelle Skizzen und experimentieren mit Soft-Pastellkreiden/Stiften und Verwisch-Schwämmen. Ganz ungezwungen und ohne vorausgesetzte Vorkenntnisse bringen wir auf Papier, was uns vor Augen ist.

An den Morgen erhalten die Teilnehmenden technische Hilfestellungen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Tipps und Tricks. Die Nachmittage stehen für das individuelle Arbeiten oder auch für Ausflüge zur freien Verfügung.

Das Haus bietet ein gemütliches und helles Atelier, wo wir ungestört arbeiten können. Wenn das Wetter es zulässt, gestalten wir auch draußen auf der Staffelei.

Material und Hilfsmittel werden zur Verfügung gestellt. Es dürfen aber auch eigene Mal-Hintergründe sowie Pastellkreiden und -stifte (keine Ölkreiden) mitgebracht werden.

Dieses Gemeinschaftsprojekt von VBG und Bibellesebund garantiert eine inspirierende und kreative Rasa-Entdecker-Woche!

Geschichten der Barmherzigkeit

Kaum ein Thema ist wichtiger für die Entwicklung unseres Glaubens wie unser Gottesbild. Wovon ist es geprägt? Von unserem eigenen Vaterbild? Von unseren geistlichen Leitern? Vom Alten Testament? Ist Gott nun barmherzig oder zornig? Ist er gerecht oder die Liebe? Wie lassen sich die unterschiedliche Beschreibungen Gottes in der Bibel miteinander vereinbaren?

Martin Benz plädiert dafür, Gott ganz neu in der Barmherzigkeit Jesu Christi zu entdecken. Wer Jesus sieht, der sieht den Vater. Durch verschiedene Geschichten der Barmherzigkeit darf sich unser Gottesbild in Jesus ganz neu formieren und zu einer starken Grundlage unseres Glaubens werden.

Donnerstag

  • 18.00 Uhr Start mit dem Nachtessen
  • 19.30 Uhr Kennenlernen und thematischer Einstieg

Freitag und Samstag

  • 8.15 Uhr Morgenessen
  • 9.30 Uhr Morgenbesinnung
  • 10.00 Uhr Impuls
  • 12.00 Uhr Mittagessen
  • 16.00 Uhr Impuls
  • 18.00 Uhr Nachtessen
  • 19.30 Uhr Impuls

Sonntag

  • 8.15 Uhr Morgenessen
  • 09.30 Uhr Gottesdienst
  • ab 11 Uhr individuelle Heimreise

Fragwürdiges Evangelium

Das Evangelium ist voller Fragen. Jesus liebte es, zu fragen. Und ja: Fragen können wichtiger sein als Antworten – auch auf unserem Weg des Glaubens.

In seinem Buch "Die nackten Fragen des Evangeliums" macht Ermes Ronchi deutlich, wie spannend und durchaus auch spannungsvoll die Sache des Evangeliums ist – und dass es sich lohnt, Fragen auf den Grund zu gehen.

Andachten, Lesestunden, biblisch-psychologische Impulse und Gesprächsrunden machen diese Kurstage zu einer inspirierenden und wohltuenden Auszeit. Dabei erhalten (ungelöste) Fragen und auch der Umgang mit unserer eigenen Fragwürdigkeit besondere Aufmerksamkeit. Wir können keine Antworten erzwingen, aber offen für klärende Einsichten sein.

(Un)Sichtbar

Gemeinsam tauchen wir in die Welt des stillen Ausdrucks ein:

Im Kurs werden angewandte Pantomime Technik, Improvisation und Themen aus dem Körpertheater vorgestellt und näher gebracht. Diese Schätze vernögen verschiedene darstellende Kunstformen wie (Anbetungs-)Tanz oder Theater auf neue Art und Weise zum Leuchten zu bringen.

Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Wichtig sind nur Neugier und Interesse sowie die Bereitschaft, die eigene Komfortzone in einer sicheren und geschützten Umgebung zu erweitern. Gerne gehen wir auch individuell auf Anliegen und Bedürfnisse der Teilnehmenden ein.

Einkehrtage im Herbst

Anhalten, Abstand nehmen, sich eine Auszeit gönnen. Ohne grosses Programm «einkehren» im guten alten Sinn des Wortes.

Liturgische Gebetszeiten, gemeinsames Bibellesen und Abendfeiern bilden den geistlichen Rahmen der Tage. Daneben bleibt viel Raum für individuelles Gestalten, je nach persönlichen Bedürfnissen.

In der einmaligen Stille und Umgebung von Rasa lässt es sich innerlich wie äusserlich tief durchatmen.

Exerzitien im Herbst

Exerzitien mit Gemeinschaftselementen helfen, zur Ruhe zu finden und unser Leben vor Gott zur Sprache zu bringen.

Inhaltlich leitet uns die Jahreslosung aus dem 1.Korintherbrief 16,14. »Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe. « In der Meditation sammeln wir uns, um Gottes Reden an uns geschehen zu lassen und darauf zu antworten. In der Kontemplation üben wir: «Schweig dem Herrn und halt ihm still, dass er wirke, was er will.»

Methodische Bausteine sind das Meditieren biblischer Texte, persönliche Gebetszeiten, Kontemplation, Gottesdienste und Körperwahrnehmungsübungen. In Einzelgesprächen mit der Begleitperson werden die inneren Erfahrungen reflektiert und auf das eigene Leben angewendet.

Das Warten auf Gottes Wirken setzt die Bereitschaft zur Stille voraus. Stille und Schweigen schaffen einen Raum zum Hören. Deshalb verbringen wir diese Tage – mit Ausnahme von Anhörrunde und persönlichem Begleitgespräch – im Schweigen.

Fotografie-Aufbaukurs

Wer seine Kamera beherrscht und weiss, was Verschlusszeit, Blende und ISO bewirken, möchte dieses Wissen in verschiedenen fotografischen Situationen optimieren und auch in der Weiterverarbeitung der Bilder mit Lightroom und Photoshop die Nuancen und Möglichkeiten kennenlernen, um alles aus den Daten herauszukitzeln.

Jeden Tag vertiefen wir ein fotografisches Thema:

  • Actionfotografie
  • People
  • Landschaft
  • Stilleben/Makro

Zu jedem Bereich gibt es kurze Inputs, dann geht es in die praktische Anwendung. Am Abend werten wir die Resultate zusammen aus.

Mein Ziel ist es, Sie als Teilnehmende zu ermutigen und Ihr fotografisches Wissen in den Bereichen Bildgestaltung, Aufnahme und Verarbeitung zu erweitern. Im Verlauf des Kures gewinnen Sie an Sicherheit, Sie vertiefen Ihre Kompetenz in verschiedenen Aufnahmesituationen und profitieren so noch mehr vom bewussten Fotografieren: bewusstes Sehen, bewusste Bildgestaltung, bewusste Weiterverarbeitung im Computer.