Jesus von Nazareth

Gemeinsam machen wir uns auf die Suche nach dem Wesen des Mannes, der Menschen heute wie damals berührt und verändert, und setzen uns in der Person Jesus Christus mit der Mitte unseres christlichen Glaubens auseinander.

Wertvolle Impulse für diese Entdeckungsreise liefern uns Texte aus Büchern von Philip Yancey, Markus Spieker, Josef Ratzinger und N. T. Wright. 

Die Kurstage beinhalten Lektüre (ein Skript wird zur Verfügung gestellt), Impulsreferate, Filmausschnitte, Bibelarbeiten und Gesprächsrunden. 

Wertvolle Impulse für diese Entdeckungsreise liefern uns sowohl Texte aus Büchern von Josef Ratzinger, N. T. Wright, Philip Yancey und Markus Spieker, als auch die Serie "The Chosen" von Dallas Jenkins, aus der wir uns einzelne Ausschnitte anschauen und darüber ins Gespräch kommen werden.

Begeisterung für Jesus wecken

"Ich bin davon überzeugt, dass es nichts faszinierender gibt, als der Barmherzigkeit Jesu zu begegnen." Martin Benz

Durch eine intensive Beschäftigung mit der Botschaft Jesu, vor allem aber auch mit seinem Leben und Wirken soll neue Begeisterung für Jesus geweckt werden.

Es sind die Geschichten der Barmherzigkeit in den Evangelien, die uns Jesu Menschlichkeit und Göttlichkeit vor Augen malen. Am Ende wird deutlich: Gott ist nie anders, als es sich in Jesus Christus geoffenbart hat.

Donnerstag:
18.00 Uhr Start mit Nachtessen
19.30 Uhr Auftakt & Interview

Freitag und Samstag:
09.30 Tageseinstieg
10.00 Referat
12.00 Mittagessen
16.00 Referat
18.00 Nachtessen
19.30 Referat

Sonntag:
9.30 Gottesdienst
 

Bible Art Journaling im Herbst

Bible Art Journaling ist eine Art kreatives Bibelstudium. Einzelne Verse, Abschnitte oder ganze Seiten werden in der Journaling Bible oder auf einem Extrablatt kreativ gestaltet, einzelne Passagen farblich hervorgehoben und künstlerisch bearbeitet. So entsteht in der Auseinandersetzung mit der Bibel ein Kunst-Tagebuch, in welchem Empfindungen, Gedanken und Gefühle kreativ verarbeitet werden.

Der Kurs beinhaltet eine Einführung ins Bible Art Journaling und inspiriert die Teilnehmenden zu eigenen Ausdrucksformen durch Malen, Schreiben, Kleben, Kritzeln und Zeichnen.

Material zum Ausleben der eigenen Kreativität ist vorhanden. Material zum Ausleben der eigenen Kreativität ist vorhanden. Eine Art Journaling Bibel kann bei Bedarf vor Ort gekauft werden (bitte bei der Anmeldung vermerken).

Den guten Kampf kämpfen

Wie die Statuen der Argonath stehen die beiden befreundeten Autoren für den Beginn der neuzeitlichen Fantasyliteratur. Manchen mag dieses Genre vielleicht als Weltflucht erscheinen, für Tolkien und Lewis war es der Schlüssel zu einem tieferen Verständnis des Lebens.

Tolkien, der in erster Linie für Erwachsene schreiben wollte, schuf mit "Mittelerde" einen Ort, an dem der moderne Mensch sich wieder auf die wesentlichen Dinge besinnen konnte. Lewis setzte in seinen Werken auf starke Allegorien und eindrückliche Bildsprache, die den Glauben auf neue Weise zugänglich machen.

Auch wenn die Erzählweisen der beiden Autoren sich unterscheiden, bleibt das Grundmotiv in Mittelerde und Narnia dasselbe: Der mutige Kampf der Kleinen und Unbedeutenden für das Gute, welches letzten Endes doch nicht aus eigener Kraft erlangt, sondern geschenkt bzw. gefügt wird: Die Eukatastrophe von Ostern besiegelt letztlich das Schicksal Saurons und der Weissen Hexe gleichermassen.

Anhand von Texten aus «der Herr der Ringe» und «Chroniken von Narnia» tauchen wir in die Abenteuer von Sam, Aragorn, Lucy und vielen anderen ein, und besinnen uns dabei, wie wir auf unserem eigenen (Glaubens)Weg in Freundschaft, Hoffnung und Zuversicht den guten Kampf kämpfen können. Dabei machen wir hoffentlich ähnliche Erfahrungen, wie Sam Gamdschie, dem inmitten der Trostlosigkeit von Mordor buchstäblich ein Licht aufging:

«Denn wie ein Pfeil, klar und kalt, durchfuhr ihn der Gedanke, dass letztlich der Schatten nur eine kleine und vorübergehende Sache sei: Es gab Licht und Schönheit, die auf immer ausserhalb seiner [des Schattens] Reichweite waren.»

Spazio Creativo: Schnitzkurs

Schon die alten Mönche wussten, dass äussere, handwerkliche Tätigkeiten der inneren, persönlichen Entwicklung dienlich sind. Unter der kundigen Leitung des freischaffenden Schreiners, Werklehrers und Kunsttherapeuten Reinhard Külling können sich Gäste mit dem ursprünglichen Material Holz auseinandersetzen.

Die Kurswoche bietet eine vertiefte Einführung ins Material Holz und in den Umgang mit Schnitzeisen und Klöppel. Daneben soll eine lebendige Auseinandersetzung mit dem Begriff «Kunst» in Gang kommen. Dabei kann die äussere Auseinandersetzung auch innere Prozesse anstossen.

«Kunst verbinde ich mit Wahrheit», erklärt Kursleiter Reinhard Külling. «Kunst ruft nach Authentizität, nach Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit. In diesem Sinne strebe ich an, durch das Handwerk Kunst zu schaffen.»

Die Kraft der persönlichen Liturgie

Gott fällt es leicht, uns in seiner gleichbleibenden Liebe zu begegnen, auch wenn wir uns immer wieder verändern. Doch wie begegnen wir Gott – an guten und an schlechten Tagen? Unsere Gebete können je nach Befindlichkeit von Ehrfurcht, über Selbstverherrlichung bis hin zur Gottesverkennung reichen.

Ein geistlicher Rahmen für die Gottesbegegnung kann uns helfen, uns nicht von Tagesform oder Lebensphase bestimmen zu lassen, sondern uns immer wieder neu zum Unveränderlichen hin zu orientieren. Der feste Rahmen einer persönlichen Liturgie bildet dabei einen geistlichen Anker.

Das Entwickeln einer solchen Liturgie wirkt als Hilfestellung, um uns den eigenen Gottesbildern bewusst zu werden und diese bei Bedarf anzupassen. Der meditative Entwicklungsweg ist dabei ebenso wichtig wie das Resultat, an dem wir uns täglich neu stimmen (lassen) können. So kann die Liturgie uns zu einer Hilfe und zu einer Kraftquelle werden.

Der Kurs bietet eine spannende Mischung aus Meditation und Selbsterfahrung in der Gruppe sowie Lehrvorträgen im Plenum.

Pfingsttage in Rasa

Im Frühsommer in der wunderschönen Umgebung von Rasa ein verlängertes Wochenende mit anderen Menschen ausspannen. Geniessen, dass der Tisch gedeckt ist. Sich öffnen für den Pfingstgeist: in biblisch-theologischen Impulsen von Pfr. Dr. Paul Kleiner, in gottesdienstlichen Feiern mit viel Singen, im Miteinander, in freien Zeiten zum Wandern, Ruhen und Nichtstun.

Programm (Änderungen vorbehalten):

Freitag:
20.00 Sehnsucht nach dem Heiligen Geist

Samstag
8.00 Einstieg in den Tag
10.00 Die Verheissung des Geistes (Hesekiel 36-39)
16.30 »Stammtisch« mit Paul Kleiner (fakultativ)
17.30 Meditation (fakultativ)
20.00 Die Ausgiessung des Geistes (Apostelgeschichte 2,1-13)

Pfingsten
10.00 Gottesdienst: Gott auf Wohnungssuche (Johannes 14,15-26)
16.30 »Stammtisch« mit Paul Kleiner (fakultativ)
17.30 Meditation (fakultativ)
20.00 Die Frucht des Geistes (Galater 5,22-23)

Pfingstmontag
8.00 Einstieg in den Tag
10.00 Das Wesen des Geistes (2. Timotheus 1,7)
12.00 Mittagessen
Abreise

Pfingsttagung in Moscia

Gemeinsam sind wir Gottes Geist auf der Spur, feiern Gottesdienst und kommen miteinander ins Gespräch. Wir setzen uns mit Bibeltexten auseinander, singen Lieder und geniessen Gemeinschaft, See und gemütliche Stunden.

Einzelexerzitien

«Schweig dem Herrn und halt ihm still, dass er wirke, was er will.»

Einzelexerzitien bieten einen Rahmen, unser Leben vor Gott zur Sprache zu bringen: unsere Geschöpflichkeit, unsere Einmaligkeit, aber auch unsere Erlösungsbedürftigkeit.

Das durchgehende Schweigen hilft, ganz bei uns selbst zu sein. In persönlichen Gebetszeiten (in der Regel drei Mal täglich) mit biblischen Texten und Bildern lassen wir Gottes Reden und Wirken an uns geschehen und antworten darauf.

Im täglichen Begleitgespräch horchen wir zusammen auf Gottes Stimme und erhalten Gebetsimpulse für den kommenden Tag. Körperübungen verankern uns im Hier und Jetzt, bereiten uns fürs Gebet vor und schulen unsere Wahrnehmung.

Als Gruppe treffen wir uns zu den Körperwahrnehmungsübungen, kontemplativen Da-Sein vor Gott und zum Tagesabschluss mit Abendmahl.

Tagesablauf
7.30 Tageseinstieg
8.15 Frühstück
Gebetszeit / Begleitgespräch
12.00 Mittagessen oder Lunch
Gebetszeit / Begleitgespräch
17.45 Kontemplation
18:30 Uhr Abendessen
Gebet der liebenden Aufmerksamkeit
20.30 Tagesabschluss mit Abendmahl

Das Warten auf Gottes Wirken setzt die Bereitschaft zur Stille voraus. Stille und Schweigen schaffen einen Raum zum Hören. Deshalb verbringen wir diese Tage – mit Ausnahme des persönlichen Begleitgespräches – im Schweigen (auch während der Mahlzeiten).

Rosenrot und Hortensienblau

Vor der prächtigen Kulisse des Lage Maggiore wollen wir Farben, Leuchten und das Liniengeflecht von Pflanzengrün und Blumen im Bild einfangen.
Nach einem abendlichen Einstieg am Anreisetag arbeiten wir jeweils an den Vor- und Nachmittagen mit Wasserfarbe, Farbstift und/oder Farbkreiden auf Papier.
Je nach Wetter finden die Einheiten auch draußen statt, eine Mittagspause lädt zum Entspannen und Durchatmen ein. Den Abend beschließen wir gemeinsam nach dem Sichten der Schätze des Tages.

Anleitung und Ideen für Bildgestaltung und Techniken werden gegeben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.