Menschen am Kreuzweg Jesu…

In diesen Tagen vor Karfreitag – in der Karwoche – wollen wir Menschen betrachten, die je auf ihre Weise in das Geschehen rund um die Kreuzigung Jesu involviert waren. Dies tun wir nicht aus kühler Distanz, sondern wir lassen uns persönlich ansprechen und herausfordern.

Wir planen die Kurstage bewusst offen und sind bereit, auf Anregungen und Bedürfnisse einzugehen.

Jesusgebet – Herzensgebet

Gottes Gegenwart im Grund des Herzens zu erfahren ist eine tiefe menschliche Sehnsucht. In der Stille melden sich aber auch unsere eigenen inneren "Pendenzen". Das, was uns belastet, uns die Energie raubt und manchmal auch lähmt und blockiert. Im Hören auf die Geschichte der Heilung des Gelähmten am Teich Bethesda (Johannes 5) lassen auch wir uns von Jesu Wort aufrichten.

Im stillen Da-Sein und ruhigen Achtgeben auf ein Lebenswort aus der Bibel können wir uns sammeln und lernen, unsere ungezählten Gedanken, Sorgen, Wünsche und Pläne zur Ruhe zu bringen und Jesus anzuvertrauen. In der Stille begegnen wir Christus in uns und uns selber. Unser Inneres wird durchdrungen vom Licht des Himmels. Heilsame Prozesse können in Gang kommen.

Gestaltung
Auf unserem Weg, Jesu Wesen zu verinnerlichen, helfen uns Meditationen biblischer Texte, Kontemplationszeiten mit dem Namen ,Jesus' und angeleitete Körperwahrnehmungsübungen.

Freie Stunden bieten Zeit für die persönliche Vertiefung und für Streifzüge durch die Natur. Begleitgespräche ermöglichen, die eigenen inneren Erfahrungen zu reflektieren.

Wir verbringen die Kurstage im Schweigen. Teilnehmende mit wenig oder keiner Erfahrung mit längeren Schweigezeiten werden eingeführt.

Kursleitung: Thomas Bachofner
Körperübungen und Begleitgespräche: Ruth Maria Michel

Design your Life

Wie sieht deine Berufung aus und was ist eigentlich ein gelungenes Leben?

Mit der Methode des Design Thinking und Erkenntnissen aus der Positiven Psychologie suchen wir nach dem roten Faden in unserem Leben, unserem Alltag, und unserem Arbeiten. Durch verspielte Erlebnisse und visuelle Kreativitätstechniken verlassen wir eingefahrene Denkmuster und schaffen Raum für neue Ideen.

Dafür sind weder ein ausgeprägter Einfallsreichtum noch sonstige Vorkenntnisse nötig. Gefragt sind einzig Neugier und eine offene Grundhaltung.

Zielpuplikum
Der Kurs richtet sich an Personen, die persönliche Veränderungen anstossen, ihr Berufsleben und die eigene Zukunft aktiv gestalten möchten. Life Design eignet sich besonders in Übergängen: Sei dies der Lehr- oder Uniabschluss, ein Jobwechsel, der AHV-Eintritt… Aus diesem Grund ist die Altersspanne in diesem Kurs gross.

 

Hintergrund

Die Idee, Design-Thinking auf das eigene Leben anzuwenden, kommt ursprünglich von der Universität Stanford. Inzwischen wird der Ansatz an der HSG untersucht und weiterentwickelt.

 

Nähatelier im Frühling

An diesem Wochenende nehmen alle ihre Projekte, ihr Material und die eigene Nähmaschine mit. Das Atelier ist kein Nähkurs, sondern wir nähen nebeneinander unsere eigenen Projekte – seien dies Patchwork, Kleider oder Vorhänge. Es ist auch keine Schneiderin dabei.

Neben dem Nähen gibt es je nach Bedürfnis verschiedene kurze Impulse und praktische Hilfen: Schnittmustersuche im Internet, Einführung zum Plotter (Schneidemaschine, beispielsweise für Textilfolien), Kleidung fotografieren, Erfahrungsaustausch und Stofftausch.

Die Begegnung mit Gott hat zum Tagesanfang und zum Tagesende Raum.

Holzer- und Handwerkerwoche

Seit vielen Jahren werden in den Holzer- und Handwerkerwochen unzählige Arbeitsstunden in die Holzgewinnung sowie die Pflege von Garten, Häuser und Umgebung investiert. Ohne diese Freiwilligenarbeit wäre das Campo kaum denkbar.

Je nach Neigung oder Berufserfahrung werden Arbeitsgruppen für den Forst, den Garten, Pinselsanierungen und Unterhalt an den Gebäuden sowie am Mobiliar eingeteilt.

Wir planen einen täglichen Arbeitseinsatz von rund sieben Stunden. Es bleibt Zeit und Raum für ein freiwilliges
Rahmenprogramm wie liturgische Besinnungen, gemütliche Abendstunden am Kaminfeuer, Gespräche, Spiele und Nichtstun.

Generationenübergreifend

Wir werden Grosseltern ohne unser direktes Zutun und vor allem ohne Ausbildung. Wie gestalten wir diese Rolle aus – als Berufstätige, als Pensionierte?

Vielleicht sind wir einfach nur dankbar, weil wir uns in der neuen Rolle wohlfühlen und es so gut läuft. Vielleicht erleben wir aber auch Not und Spannungen zwischen den Generationen, da unsere Erziehungs- und Glaubensstile so verschieden oder die Erwartungen aneinander nicht deckungsgleich sind.

Gemeinsam tauschen wir uns über unsere Erfahrungen aus, lassen uns von Texten der Bibel inspirieren und begegnen dem lebendigen Gott, der mit jeder Generation neu seine Geschichte schreibt.

Dabei soll für jede und jeden von uns vor Gott neu geschärft werden, wie wir unseren Platz als (Schwieger-)Eltern, Grosseltern (oder als Partner mit eigenen Grosskindern) ausfüllen wollen.

Mehrdimensional glauben

Viele Stolpersteine oder scheinbare Widersprüche in der Bibel lassen sich als Spannungsfelder begreifen, die nicht einseitig aufgelöst werden müssen.

Anhand von biblischen Texten setzen wir uns mit genau solchen Spannungsfeldern auseinander. Dabei entdecken wir, wie vielschichtig die Bibel und der christliche Glaube sind – und dass diese Tatsache nicht Verwirrung stiften oder unseren Glauben bedrohen muss, sondern zu einer wunderbaren und inspirierenden Quelle für unser Leben mit Gott werden kann.

Die Teilnahme ist flexibel möglich, für kürzere Zeit oder auch nur einzelne Tage. Die Themen bauen nicht aufeinander auf. Wer nicht von Mo-Sa teilnimmt, bitte bei der Anmeldung unter Bemerkungen angeben!

Schweigetage mit Wolfgang Bittner

Schweigen ist ein Weg und kein Ziel. Es ist eine Hilfe zum Hören: auf Menschen, auf Gott und auf mich selbst. Im Schweigen überlasse ich mich Gott.

Weil Tage des Schweigens kostbar, aber auch herausfordernd sind, ist es hilfreich, unter Anleitung und in einer Gruppe zu schweigen. Psalmen sind dabei wertvolle Wegbegleiter. Im Zentrum dieser Tage steht Psalm 28.

Psalm-Impulse bieten Orientierung, um den Weg ins Schweigen zu finden. Die methodische Anleitung dient als Hilfestellung für Schwierigkeiten, die beim Schweigen auftauchen können. Die Gemeinschaft macht deutlich, dass man auch im Schweigen nicht allein ist. Die Gesprächsangebote helfen, äussere und innere Herausforderungen zu klären. Und die vielfältige Landschaft macht uns auf Gottes Güte und Weite aufmerksam.

Die Tage verbringen wir im Schweigen. Fakultative Tagzeitengebete, Möglichkeit zu Begleitgesprächen.

Authentisch führen

Authentisch führen mit der Birkman®-Methode – Sicherheit gewinnen und durch Ihren persönlichen Führungsstil Ihre Wirkung verbessern.

Eine gute, tragfähige Zusammenarbeit zwischen Menschen erfordert Vertrauen. Vertrauen zwischen Menschen wird durch Echtheit und Einheit in Worten und Taten gefördert. Voraussetzung für diese Authentizität ist das Kennenlernen und Bewusstmachen der eigenen Motive, Interessen, Handlungsmuster und Bedürfnisse.

Mit Hilfe der Birkman®-Methode erhalten die Teilnehmenden ein Werkzeug, um ihren persönlichen Führungsstil zu beschreiben und dessen Potential zu entdecken und zu entfalten. Es gilt, die Stärken und Handlungsoptionen des eigenen Führungsstils zu verstehen und bestmöglich in vielfältigen Führungssituationen zu nutzen. Darüber hinaus entdecken die Teilnehmenden Strategien und konkrete Handlungsmuster, anhand derer sie flexibler und souveräner agieren und mehr Wirkung erzielen können – ohne dabei ihre Authentizität zu gefährden.

Glaube trifft auf Wissenschaft

Zahlreiche Christen lehnen die Bibelwissenschaft ab, weil sie Schaden für ihren Glauben befürchten, zugleich möchten viele Theologen den wissenschaftlichen Umgang mit der Bibel nicht mehr missen.

In diesen Studientagen möchte Siegfried Zimmer eine Brücke schlagen zwischen verschiedenen Lagern und zu einem wohlwollenden Dialog und einem versöhnlichen Umgang miteinander beitragen. Als Bibelwissenschafter hat er sich jahrzehntelang intensiv mit theologischen Konzepten, der orientalischen Lebenswelt und der Entstehung von biblischen Texten auseinandergesetzt hat. Er ist überzeugt: «Wissenschaft und Glaube können gute Freunde werden.»

Als Grundlage dieser Studientage dient sein Buch «Schadet die Bibelwissenschaft dem Glauben? Klärung eines Konflikts» (Vandenhoeck & Ruprecht Verlag).

Mit den Studientagen «Glaube trifft auf Wissenschaft» sowie der Kurswoche «Best of Siegfried Zimmer» Anfang September 2025 beschliesst Siegfried Zimmer seine Tätigkeit als Referent innerhalb der VBG. Eine tolle Gelegenheit, den Theologen und Bibelwissenschaftler noch einmal im Rahmen eines VBG-Kurses zu erleben!

Studientage sind offen für alle Interessierten, Vorkenntnisse sind keine nötig.

Donnerstag:

  • individuelle Anreise
  • ab 15.30 Check-in
  • 18.00 Uhr Nachtessen
  • 19.30 Uhr Zeit vor Gott 
  • 20.00 Auftakt & Interview

Freitag und Samstag:

  • 08.00 Zeit vor Gott
  • 08.15 Frühstück
  • 10.00 Referat
  • 12.00 Zeit vor Gott 
  • 12.15 Mittagessen
  • 16.30 Referat
  • 18.00 Nachtessen
  • 19.30 Zeit vor Gott 
  • 20.00 Referat

Sonntag:

  • 08.15 Frühstück
  • 09.30 Gottesdienst
  • ab 11.00 individuelle Heimreise