Näher, mein Gott, zu dir

"Und David und ganz Israel tanzten vor dem HERRN … im Reigen, mit Liedern, mit Harfen und Psaltern und Pauken und Schellen und Zimbeln." 2. Samuel 6, 5

Davids Freude und Lob fand Ausdruck in einem spontanen Tanz. Gemeinsam erkunden wir, wie wir über unseren Körper unserem eigenen Lob, unseren Fragen, unserer Liebe zu Gott Raum geben können. So können sich neue Wege zu Gott hin eröffnen.

Elemente dieser Tage sind zum einen israelische und meditative Kreistänze und Gesten zu Lob- und Anbetungsliedern. Zum andern ermöglicht die Einführung in die Improvisation das Finden eines eigenen und ganz persönlichen Ausdruckes. Daneben helfen Stille, Achtsamkeit und das Verweilen in der Natur zu einer vertieften Wahrnehmung. So wird Raum sein für Lebhaftes und für Leises.

Die Nachmittage sind frei, um die schöne Umgebung zu entdecken und zu geniessen.

 

Hochsensibilität

Jenseits von Richtig und Falsch
gibt es einen Ort.
Dort treffen wir uns.
(Rumi)

Rund 20% aller Menschen sind aufgrund neurologischer Besonderheiten sensibler als andere: Sie haben ein feines Gespür, reagieren stark auf Reize und verarbeiten Informationen intensiver.

Hochsensibiltät ist eine Herausforderung – für die Betroffenen, aber auch für ihr Umfeld. Umso wichtiger ist es, sich selber kennen zu lernen und das eigene Leben sorgfältig und eigenverantwortlich zu gestalten.

Ziel des Kurses ist es, Verständnis zu schaffen, Brücken zu bauen und Strategien zu vermitteln. Das Thema wird aus psychologischer und theologischer Sicht beleuchtet.

Nicht nur Betroffene sind willkommen, sondern auch Fachpersonen, Angehörige, Partner und Interessierte.
 

Sonntag:

  • individuelle Anreise
  • ab 15.30 Check-in
  • 18.00 Uhr Nachtessen
  • 19.30 Uhr Zeit vor Gott (Kapelle)
  • 20.00 Auftakt & Kennenlernen

​​​Montag bis Mittwoch:

  • 08.00 Zeit vor Gott (Kapelle)
  • 08.15 Frühstück
  • 10.00 Referat
  • 12.00 Zeit vor Gott (Kapelle)
  • 12.15 Mittagessen
  • 16.30 Referat
  • 18.00 Nachtessen
  • 19.30 Zeit vor Gott (Kapelle)
  • 20.00 Tagesabschluss

Donnerstag:

  • 08.00 Zeit vor Gott (Kapelle)
  • 08.15 Frühstück
  • bis 09.30 Check-out
  • 09.30 Schlussrunde / Erntedank
  • ab 11.00 individuelle Heimreise
     

„Ora et Labora“ für Berufstätige

  • Aussteigen. Auszeiten. Ausprobieren.
  • Bibel. Beten. Begegnen.
  • Essen. Ernten. Entdecken.
  • Freude. Freizeit. Ferien.
  • Stille. Spiele. Spaziergang.
  • Du, deine Freunde und Gott?

Herzliche Einladung, in diese Vielzahl an Möglichkeiten einzusteigen, sie auszuprobieren und mit in den Alltag zu nehmen.

Tagesablauf

  • 07.00 Laudes (Morgengebet)
  • 07.15 Frühstück
  • 08.00 Arbeit
  • 12.15 Mittagessen, Siesta und freier Nachmittag
  • 17.15 Bibellesen mit Lectio Divina
  • 18.15 Abendessen mit inspirierenden Texten
  • 20.00 Freizeit oder Abendprogramm
  • 21.30 Komplet (Abendgebet)

 

Zielgruppe: Junge Berufstätige bis 40 Jahre.

Wandernd auf Gott hören

Wie oft fehlt im Alltag Zeit zum Innehalten! Die Frage, ob die eigenen Pläne noch mit Gottes Absichten übereinstimmen, rückt in den Hintergrund. Wandern ist eine Möglichkeit, um Abstand vom hektischen Alltag zu gewinnen, zur Ruhe zu kommen und auf Gottes Stimme zu lauschen.

In der Stille der endlosen, frischgrünen Wälder rund um Rasa verlassen wir den Alltagstrott und werden offen für das Reden Gottes. Unterwegs bei Sonnenschein oder Nieselregen wird uns bewusst, dass Gottes Pläne vielfältig sind und nicht immer unseren Wünschen entsprechen. Das Auf und Ab im hügeligen Gelände erinnert uns daran, dass Gottes Wege nicht nur gerade sind.

Diese Woche kann den Rahmen für eine (Lebens-)Entscheidung bieten.

Wir wandern etwa die Hälfte der Zeit schweigend, umrahmt von Bibelversen. Für individuelle Bedürfnisse gibt es Abkürzungsmöglichkeiten und einen freien Morgen. Generell ist das Programm offen gestaltet.

Verwöhn-Wochenende für Frauen

»Tue deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.«

Dieses Wort von Teresa von Avila soll uns an diesem Wochenende Inspiration und Wegweiser sein.

Unserem Leib etwas Gutes tun meint, ihn innerlich und äusserlich zu nähren und zu erquicken.

Dazu helfen uns:
– Tänze zu Liedern und Volkstänze
– Wahrnehmungs- und Achtsamkeitstraining
– einfache Übungen zu zweit
– »Slings-Myofasziales Bewegungstraining«
– biblische Impulse "Beten mit dem Leib"

Wahrnehmen mit allen Sinnen:
– Herstellung von Riechstift und/oder Massageöl
– Erlebnisse in der Natur
– Genuss beim Essen und Trinken

Das Programm ist als Ganzes eine Einheit, und jede Einheit ist ein freiwilliges Angebot.

Aufbau der Tage (Änderungen vorbehalten):
– 2 Einheiten am Vormittag
– Nachmittag frei
– 1 Einheit um 17 Uhr vor dem Znacht
– am Abend nochmals 1-2 Einheiten

Exerzitien im Frühling

Exerzitien mit Gemeinschaftselementen helfen, zur Ruhe zu kommen und unser Leben vor Gott zur Sprache zu bringen. In der Meditation sammeln wir uns, um Gottes Reden an uns geschehen zu lassen und darauf zu antworten. In der Kontemplation üben wir: «Schweig dem Herrn und halt ihm still, dass er wirke, was er will.»

Methodische Bausteine sind das Meditieren biblischer Texte, zwei bis drei persönliche Gebetszeiten, Kontemplation, Gottesdienste und Körperwahrnehmungsübungen. Im Einzelgespräch mit der Begleitperson werden auftauchende Fragen geklärt und innere Erfahrungen reflektiert.

Thematisch lassen wir uns auf Fragen ein, die Jesus verschiedensten Menschen stellte. Es sind ungeschminkte Fragen, in denen es um unser ganzes Leben, um unser ganzes Selbst geht. Fragen, die ins Zentrum des christlichen Glaubens führen wie die Frage an Andreas und Johannes: »Was sucht Ihr?«

Das Warten auf Gottes Wirken setzt die Bereitschaft zur Stille voraus. Stille und Schweigen schaffen einen Raum zum Hören. Deshalb verbringen wir diese Tage – mit Ausnahme von Anhörrunde und persönlichem Begleitgespräch – im Schweigen.

Enneagramm Grundkurs

Die neunteilige Typologie des Enneagramms will nicht schubladisieren oder festlegen. Stattdessen wirkt sie wie ein Spiegel, der sehen, entdecken und staunen lässt: Was ist in mir angelegt? Was nimmt mich gefangen? Was ist meine grundsätzliche Lebensfalle? Wie finde ich Wege hin zu grösserer Freiheit?

Als Modell bietet das Enneagramm ein hilfreiches Werkzeug, um meinen Stärken und Schwächen auf die Schliche zu kommen und mich und andere besser kennen und akzeptieren zu lernen. Es betont die Würde jedes Menschen, ist auf Wandlung angelegt und lädt zu Veränderung ein.

Referate, Gruppen- und Einzelgespräche, biblische Impulse und Zeiten der Stille ermöglichen in diesen intensiven Studientagen ein erstes Kennenlernen des Enneagramms. Dabei werden Wege aufgezeigt, wie wir das Enneagramm für unseren Glaubens- und Lebensweg nutzbar machen können.

Enneagramm auf christlicher Basis: Die Enneagramm-Angebote der VBG sind geprägt von den «drei E» Evangelium, Enneagramm, Exerzitien. Sie gehen über die reine Wissensvermittlung hinaus und möchten zu einem inneren Weg der Wandlung anleiten.

Das Gleichnis des Sämanns dient dabei als Ausgangspunkt: Das Samenkorn, das Wort Gottes, fällt auf unterschiedliche Ackerböden. Die Kenntnis unseres Enneagramm-Musters kann dazu beitragen, dass auch unsere Böden zu «gutem Erdreich» werden, wenn wir den Wachstumsprozess geschehen lassen. So verstehen wir das Gebet im Sinne der Exerzitien: Nicht «Haben» und «Machen», sondern «Teil- Haben», «Mit-Machen» und Sein.

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Ostertagung in Moscia

Wie können wir hoffnungsvoll in einer Welt leben, die von Medien und Gesellschaft mit Worten wie "unsicher", "brüchig" und "unberechenbar" charakterisiert wird?

Zu gerne wüssten wir, wohin die Reise geht – für unser persönliches Leben und für die Gesellschaft als Ganze. So mögen wir fragen: Was bringt die Zukunft? Und: Worauf warten wir eigentlich (noch)?

Der christliche Glaube bekennt, dass im Tod und in der Auferstehung von Jesus die Zukunft angebrochen ist. Der Tod hat nicht das letzte Wort. Die Zukunft gehört dem Leben. Das ist kein billiger Trost, das ist vielmehr die verlässliche Grundlage einer hoffnungsvollen und mutigen Lebensgestaltung hier und heute.

An den Ostertagen werden wir über diese verheissungsvolle Perspektive nachdenken.

enVie Ostertagung in Rasa

Dich erwartet eine bunte Mischung aus Impulsreferaten, liturgischen Elementen und Zeiten der Stille. Am Vormittag wird es einen Input/Gottesdienst geben und am Abend ein abwechslungsreiches Programm. Dazwischen gibt es viel Zeit für Begegnungen, zum Wandern oder Ausspannen. Eine fröhliche Osterfeier wird die Ostertagung für junge Berufstätige stimmig abrunden.

Thematisch werden wir uns damit beschäftigen, wie Veränderungen unser Leben prägen und wie Ostern alles verändert hat. 

Tagesablauf (Beispiel, Änderungen vorbehalten)

  • 8.00 Morgenlob (fakultativ)
  • ab 8.00 Frühstück
  • 10.00 Impuls, anschliessend fakultative Gesprächsrunde
  • 12.00 Mittagessen
  • freier Nachmittag
  • 18.00 Abendessen
  • 19.45 Abendprogramm (Impuls / Taizé-Abend / bunter Abend)

Singtage in Rasa

Wir üben in diesen Tagen einen bunten Strauss an eingängigen, vorwiegend mehrstimmigen Liedern aus verschiedenen Stilrichtungen und Epochen ein. Im Zentrum stehen neuere geistliche Lieder, wenig bekannte Kanons und bewegende Gospels.

Im Singen, umrahmt von besinnlichen Momenten, pflegen wir die Beziehung zu uns selbst, zu anderen Menschen und zu Gott.

Daneben bleibt viel Zeit zur freien Gestaltung, für Musse und Ausflüge in der näheren Umgebung.

Tagesablauf (Beispiel, Änderungen vorbehalten)

o ab 8.15 Frühstück
o 9.15 Tagesbeginn mit Input
o 09.45 Singen
o 12.00 Mittagessen

freier Nachmittag

o 17.00 Singen
o 18.00 Nachtessen
o 19.30 Wunschlieder singen oder Kreistanzen
o 20.45 Tagesabschluss