Die Kursreihe vermittelt Kompetenzen, damit Besuche von Anfang an gelingen.
Sie setzen sich auseinander mit den Aufgaben und der Rolle der Besuchenden, lernen Grundhaltungen im Besuchsdienst kennen, üben Kommunikation und aktives Zuhören. Sie lernen anhand von Beispielen, wie Sie in schwierigen Situationen angemessen reagieren und ein gutes Mass an Nähe und Distanz leben können.
Sie kennen die Standards der Freiwilligenarbeit und erhalten einen Einblick in die rechtliche Seite des Besuchsdienstes.
Autor: Fachstelle Bildung und Propstei
Zen-Einführungskurs
Vertiefung für den Alltag
Wer Zen übt, sitzt regelmässig in einer stillen und unbewegten Weise. So wird der Geist zur Ruhe gebracht. Die Gedanken werden weniger und leiser. Es gelingt, in das eigene Innere einzutauchen und auf diesem Weg persönliche, spirituelle Erfahrungen zu machen.
Eine gute Zen-Einführung verfolgt das Ziel, dieses unbewegte Sitzen und die verschiedenen Zen-Rituale kennenzulernen. Anhand von Vorträgen wird der Geist des Zen thematisiert und besprochen.
Elemente der Einführung: Äussere und innere Haltung bei der Meditation, Gehmeditation, Rezitieren spiritueller Texte und die kleinen und grossen Verneigungen. Vorträge über das Wesentliche dieser Meditationsform und zur Herkunft des Zen. Gelegenheit zum Einzelgespräch.
Nach dem Kurs sind Sie gut vorbereitet in der Propstei an weiteren Zen-Kursen teilzunehmen, sich einer Zen-Gruppe anzuschliessen oder regelmässig zuhause zu meditieren.
Erfahrungsaustausch für Leitende von Besuchsdiensten
Ein kurzer aktueller, thematischer Impuls rund um das Thema Besuchsdienst.
Themen der Teilnehmenden aus ihren je persönlichen Besuchsdiensterfahrungen werden im Gruppengespräch und mit Methoden aus Supervision und Beratung bearbeitet und weiterentwickelt.
Jin Shin Jyutsu – Oasentag
Mit dem Leben strömen
Das innere Gleichgewicht finden, mich mit der Quelle des Lebens verbinden – das sagt sich leichter als es sich im Alltag leben lässt.
Im Kurs erhalten Sie Impulse aus dem Jin Shin Jyutsu, einer alten japanischen Kunst zur Harmonisierung von Körper, Seele und Geist.
Jin Shin Jyutsu wirkt durch die eigenen Selbstheilungskräfte. Zur Anwendung werden nur zwei Hände gebraucht. Dazu gibt es einfache Bewegungsmeditationen und Zeiten der Stille, Raum, Kraft zu schöpfen und wieder in den Lebensfluss zu tauchen.
Die Oasentage sind in sich abgeschlossen. Es werden jeweils andere Schwerpunkte und ausgewählte Behandlungssequenzen aufgegriffen.
Methoden
Jin Shin Jyutsu (einzeln für sich und gegenseitig mit anderen zusammen), Selbstmassage, stille und bewegte Meditation aus QiGong und Atemarbeit, Austausch.
Hinweis
Alle Übungen werden angeleitet. Es bedarf keiner Vorkenntnisse. Bequeme Kleidung mitbringen.
Fasten in der Propstei Wislikofen
Fastenwoche
Die Propstei Wislikofen ist ein Ort zum Innehalten, Entschleuningen und Auftanken.
Sie eignet sich hervorragend für Ihre Fastenkur. Die liebliche, ländliche Gegend lädt zu wunderschönen Wanderungen ein.
Mit den Fastenwochen knüpft die Propstei an eine alte klösterliche Tradition an.
Fasten im Kloster heisst: sich zurückziehen, zur Ruhe kommen und eine persönliche Auszeit geniessen.
Weitere Informationen/Anmeldung: www.fasten-retreat.ch/fasten-vor-ort-wislikofen/
Zen-Meditation und japanische Tuschmalerei
Tage der Einkehr und Übung
Das Sitzen in der Stille ist Bestandteil aller japanischen Wege. Aus der Stille heraus leben wir uns in den Geist der japanischen Tuschmalerei ein. Im absichtslosen Üben an Bambus, Gräsern oder Blüten werden die verschiedenen Techniken und Möglichkeiten bewusst. Die japanischen Dreizeiler (Haiku) sind eine Quelle der Inspiration. In freier Gestaltung setzen wir Texte in Malerei um oder lassen eigene entstehen. Durch Gespräch, unser Tun, das Erläutern von Hintergründen östlicher und westlicher Kunst vertiefen wir das Geschehen.
Sie lernen
– durch Übungen zu entspannen und zu harmonisieren
– durch Meditation die eigene Mitte zu finden
– durch Malerei schöpferische Fähigkeiten zu entfalten
Bitte mitbringen
– Tusche im Glas oder Tuschstein und Tusche zum Anreiben
– 1 Teller zum Mischen
– schwarze Filzunterlage (A3) oder altes Tuch
– Pinsel und Papier (kann auch im Kurs erworben werden)
– Wasserglas und Mallappen
– bequeme Kleidung für Übungen
Ferienwoche für Alleinerziehende und ihre Kinder
Durchatmen – die Seele baumeln lassen
Eine wunderbare Woche für Alleinerziehende und ihre Kinder
Durchatmen, ausspannen, Zeit zum Sein.
Nicht kochen, nicht aufräumen, sitzen bleiben.
Die Kinder in guter Betreuung wissen.
Erzählen, ein Buch lesen, im eigenen Tempo die Gegend und den Garten erkunden.
Die Seele baumeln lassen in der besonderen Atmosphäre der Propstei.
Mit
– Zeit zur individuellen Erholung
– Impulsen für den Alltag
– altersgerechtem Kinder- und Jugendprogramm
Sie haben die Wahl, verschiedene Ateliers zu besuchen. Sie können aber auch einfach nur die Seele baumeln lassen.
Hinweis
Bei der Anmeldung unter Bemerkungen bitte auch die Namen und das Alter der Kinder angeben.
Spenden
Die Ferienwoche für Alleinerziehende und ihre Kinder wird hauptsächlich durch Spenden finanziert. ACHTUNG! Neues Konto:
Röm.-Kath. Landeskirche des Kantons Aargau
Feerstrasse 8
5000 Aarau
CH09 0076 1020 0650 8018 4
Herzlichen Dank!
BibelWort in Bewegung – Eine Mischung aus Bibliolog und Bibliodrama
BibelWort in Bewegung ist eine inspirierende Mischung aus Bibliologs und Bibliodrama.
Es ist auf experimentellen Weg in der Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge entstanden.
Das BibelWort in Bewegung eignet sich als abwechslungsreiches und zugleich verdichtendes Element in der Arbeit mit Gruppen, in der Liturgie, der Katechese und im Religionsunterricht.
Die Teilnehmenden übernehmen im BibelWort in Bewegung eine Rolle und betreten gemeinsam einen geistlichen Raum. Der biblische Text wird lebendig und existenziell bedeutsam. Biblische Texte werden als lebendiges, ermutigendes und heilsames Wort erfahrbar.
Niederschwelliger und strukturierter als das offene Bibliodrama ist das BibelWort in Bewegung ein Instrument der Glaubenskommunikation. Es eignet sich für unterschiedliche Zielgruppen wie Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Senioren.
Ziele
• BibelWort in Bewegung am eigenen Leib erfahren
• Text-Erarbeitung und Raumaufteilung als Vorbereitungsschritte kennenlernen
• Chancen des BibelWort in Bewegung für die eigene pastorale Praxis erkennen
• erste Anwendungen erproben
Zielgruppe
Frauen und Männer, die hauptamtlich und nebenamtlich in einem religiösen Kontext mit Menschen arbeiten.
Weitere Informationen/Anmeldung: Theologisch-pastorales Bildungsinstitut TBI, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich
044 525 05 40, info@tbi-zh.ch
Lebenskraft für das Jahr – DANKBARKEIT
Kontemplation via integralis – Trilogie
«Es ist nicht das Glück, das uns dankbar macht, sondern die Dankbarkeit, die uns glücklich macht.»
David Steindl-Rast
Was immer ins Leben kommt, Schönes oder Leidvolles, die Gabe der Dankbarkeit ist entscheidend, wie wir es empfinden und verarbeiten. Aus der Dankbarkeit entspringt die Fähigkeit, von Moment zu Moment das kleine Glück zu entdecken, das jetzt verfügbar ist.
Dankbarkeit ist nicht nur eine Gabe, sie ist auch eine Haltung: Wir können Menschen sein oder zu Menschen werden, die bewusst dankbar leben. Das Leben an sich ist ein Geschenk und innerhalb unserer Lebensspanne gibt es zahllose Glücksmomente, wenn wir sie sehen, können wir dankbar darauf antworten.
Leben im „Jetztmoment“ ist wohl die Voraussetzung für ein Leben in Dankbarkeit. Denn im Jetzt gibt es kein Vorher oder Nachher, das Angst oder Sorgen mit sich bringt.
Der sommerliche Kontemplationstag ist eine Einladung, im Jetztmoment präsent zu sein, die Sammlung im Atem dankbar zu geniessen, die Freude einzuladen. Welch ein Glück, als dankbare Menschen zu leben!
Elemente
Meditationstag im Sitzen und Schweigen mit meditativen Impulsen in der Natur, Impulsvortrag und Ritual zur Lebenskraft Dankbarkeit.
Hinweis
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung in gedeckten Farben und Schuhe auch für draussen. Bei körperlichen Einschränkungen wird gern auf Ihre Bedürfnisse eingegangen. Bitte vorab anbringen.
Weiterer Kurstag der Trilogie:
22. November 2025 – Lebenskraft für das Jahr – LIEBE
Kümmern, kochen, pflegen – who cares?
Ein historischer Spaziergang zu Sorge-Arbeit in Aarau
Care – die Sorge um sich und andere – findet oft im Verborgenen und un(ter)bezahlt statt. Unser Care-Spaziergang rückt die versteckte Geschichte dieser gesellschaftlich und wirtschaftlich unentbehrlichen Arbeit im Aargau ins Licht.