Ich höre, ich sehe, ich fühle.

Seelsorgliche Gesprächsführung

Das Bibliodrama-Modell der Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge versteht sich als Instrument der Seelsorge. Die biblischen Texte spielen darin eine herausragende Rolle. Sie sind der Erfahrungsraum, in dem sich Seelsorgende und Pastorand*innen begegnen.
In der Kirche ist das sogenannte „eucharistische Grundgesetz“ von Bedeutung. Es lautet: Nur, was auf den Tisch kommt, kann verwandelt werden. Auf die seelsorgliche Begleitung bezogen heisst das: Nur was offenbar wird und zur Sprache kommt, kann reifen, heilen und wachsen.
In jedem Seelsorgegespräch geht es darum, wertschätzend die eigene Wahrnehmung ins Wort bringen und hinzuhalten. Diese Haltung bringt in Kontakt zu sich selbst und zugleich in Bewegung.

Ziele
– Bibliodrama als seelsorgliches Instrument kennenlernen
– Den biblischen Text als Repräsentanz Gottes sowie als Referenzrahmen seelsorglicher Begleitung fruchtbar machen.
– Einüben einer hilfreichen Begleit-Haltung
– Schulung der eigenen emotionalen und spirituellen Präsenz
– Geeignete Formulierungen und Worte für die eigene Wahrnehmung finden

Zielgruppe
Personen, die hauptamtlich oder nebenamtlich in der Seelsorge, Katechese und/oder kirchlichen Jugendarbeit tätig sind.

Erfahrungsaustausch für Leitende von Besuchsdiensten

Ein kurzer aktueller, thematischer Impuls rund um das Thema Besuchsdienst.

Themen der Teilnehmenden aus ihren je persönlichen Besuchsdiensterfahrungen werden im Gruppengespräch und mit Methoden aus Supervision und Beratung bearbeitet und weiterentwickelt.

Wort, das tröstet und befreit

Lektorenkurs

In den biblischen Lesungen unserer Gottesdienste wird Gott in der Gestalt des Wortes gegenwärtig. Die Worte der Schrift können auch heute noch lebendig machen, trösten und befreien. Möglich wird dies, wenn die Lektorin oder der Lektor den Text angemessen vorträgt. Dann wird das Vorlesen im Gottesdienst zur Verkündigung von Gottes Nähe. Der Kurstag bereitet Sie auf diesen Dienst vor.

Ziele
• Sie finden einen Zugang zu den biblischen Texten
• Sie erweitern Ihr Wissen zum Alten und Neuen Testament
• Sie verstehen den Ablauf eines Gottesdienstes und lernen die Leseordnung kennen
• Sie lesen selbstsicherer am Mikrofon

Arbeitsweise
Impulse, Arbeiten in der Kleingruppe, praktische Übungen.

HINWEIS
Für die Beauftragung benötigen wir Ihre private Adresse mit Angabe Ihrer Pfarreizugehörigkeit, bitte bei der Anmeldung berücksichtigen.
In der Regel übernimmt die Kirchgemeinde die Kurskosten. Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

Lebenskraft für das Jahr – LIEBE

Kontemplation via integralis – Trilogie

„Liebe ist kein Gefühl, sondern eine Haltung, nämlich das gelebte «Ja!» zur Zugehörigkeit.“
David Steindl-Rast

Liebe ist ein grosses Wort, ein vielfach missbrauchtes und missverstandenes auch. Alle Menschen teilen die Sehnsucht zu lieben und geliebt zu werden.

Aus der Liebe erwächst das Gefühl, in der Welt zuhause und willkommen zu sein. Was die Liebe nährt, ist sich zugehörig und geborgen zu fühlen bei den Menschen, die uns verbunden sind und an dem Ort, in den wir eingebettet sind. So wird das Leben Sinn-voll.
Liebe ist nicht einfach ein Glücksgefühl, sie ist auch eine Aufgabe und ein Weg, immer mehr in der Liebe zu sein. Sie will gelebt werden, sich im Alltag ausdrücken.

Die Liebe ist auch die stärkste Kraft gegen die Angst, dem Mangel an Lebensvertrauen. Es braucht wohl das Ja, um in der Liebe zu leben und zu sein – und das Einüben darin.
Sitzen in Stille, unterstützt von geführter Meditation, öffnet und weitet das Herz für die Liebe. Wir werden sie nähren und überfliessen lassen an die Welt.

Elemente
Meditationstag im Sitzen und Schweigen, mit geführter Meditation und Gehmeditation; Impulsvortrag und Ritual zur Lebenskraft Liebe.

Hinweis
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung in gedeckten Farben. Bei körperlichen Einschränkungen wird gern auf Ihre Bedürfnisse eingegangen. Bitte vorab anbringen.

Fasten in der Propstei Wislikofen

Fastenwoche

Die Propstei Wislikofen ist ein Ort zum Innehalten, Entschleuningen und Auftanken.
Sie eignet sich hervorragend für Ihre Fastenkur. Die liebliche, ländliche Gegend lädt zu wunderschönen Wanderungen ein.
Mit den Fastenwochen knüpft die Propstei an eine alte klösterliche Tradition an.
Fasten im Kloster heisst: sich zurückziehen, zur Ruhe kommen und eine persönliche Auszeit geniessen.

Weitere Informationen/Anmeldung: www.fasten-retreat.ch/fasten-vor-ort-wislikofen/

Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach tanzen.

Eine Entdeckungsreise in das Weihnachtsgeheimnis

Tanzend sich dem Weihnachtsmysterium öffnen. Sich von der Musik von Johann Sebastian Bach inspirieren lassen. Sich fallen lassen in die Choreographie der Tänze. Eigene Bewegungen kommen lassen.

In die geheimnisvolle Welt der Bachschen Symbolik und seine bildhafte Klangsprache hineinhören. Sich bewegen lassen und bewegt werden.

Wilma Vesseurs Tanzformen zu dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach haben einen ganz neuen Zugang zu dieser Musik eröffnet. Für viele Menschen in Europa ist es ein wertvolles Ritual geworden in der Weihnachtszeit das Weihnachtsmysterium durch die Musik mit dem Körper und im Herzen zu spüren.

Inhalt
Im Laufe der letzten 20 Jahre hat Wilma Vesseur das getanzte Weihnachtsoratorium immer weiter entwickelt. Mit spielerischen, inhaltlichen, musikalischen und tänzerischen Impulsen vermittelt sie ihre selbstchoreographierten, innigen und ausdrucksstarken Kreistänze.
Sie werden eingeladen, subtil in die Musik hineinzuhören und den Tanz nach eigener Interpretation zu gestalten.

Hinweis
Die Tänze sind einfach, zu einigen Musikstücken wird zum freien Tanz angeregt. Sorgfältige Einführung ermöglicht es, dass jede/r mit oder ohne Tanzerfahrung, herzlich willkommen ist.

Mehr über Wilma Vesseur: www.subsTanz.ch

Stille im Advent

Kontemplation via integralis – Vertiefung

In der betriebsamen Adventszeit laden die Kontemplationstage dazu ein, stille zu werden und bei sich selbst anzukommen. Es geht um den zutiefst persönlichen Weg in die Tiefe des Menschseins.
Diesen Weg ebnet die Kontemplation via integralis. Sie ist eine Verbindung von christlicher Mystik und Zen. In beiden Traditionen geht es darum, Bilder und Vorstellungen radikal loszulassen und die innere Sammlung zu üben. Die klare Körperhaltung, die Achtsamkeit auf den Atem und die Entschiedenheit helfen uns, in die reine Präsenz zu kommen.

Im täglichen Vortrag werden die Erfahrungswege aus der christlichen Mystik und der Zentradition beleuchtet. Daraus entnehmen wir Impulse für den je eigenen, zutiefst persönlichen Weg in die Tiefe des Menschseins.

Voraussetzungen
Für die Vertiefungstage ist ein Besuch einer Einführung in Kontemplation oder Zen vorteilhaft. Wenn Sie die nicht haben, melden Sie sich bitte vorher bei Margrit Wenk-Schlegel (071 288 65 88).

Hinweis
Ganzer Kurs im Schweigen. Bitte tragen Sie bequeme, dunkle (wenn vorhanden schwarze), nicht raschelnde Kleidung.
Anschliessend zu diesem Kurs findet am 8. Dezember ein Kontemplationseinzeltag statt mit freiwilliger Abend-, Nacht- und Morgenmeditation.

www.viaintegralis.ch / meditation.margritwenk.ch

Wo Liebe sich freut, da ist ein Fest – Ehevorbereitung

Wir trauen uns. Ein Tag zur Vorbereitung auf Ihre Hochzeit

Sie freuen sich auf Ihre Hochzeit. Der Tag, an dem Sie sich trauen, soll ein unvergesslicher Tag werden. Sie sind wahrscheinlich schon inmitten der Vorbereitungen. Sie sind eingeladen, sich mit Ihrer Partnerin, Ihrem Partner Zeit zu nehmen, um über Ihre Partnerschaft, Ihre Liebe und die kirchliche Trauung ins Gespräch zu kommen.

An diesem Tag geht es um
– was Sie als Paar verbindet.
– wo Ihre Stärken liegen und wie Sie sich gegenseitig unterstützen können.
– Ihr Eheversprechen.
– warum Segen eine Kraft ist.
– Impulse zur Gestaltung Ihres persönlichen Hochzeits-Gottesdienstes.
– wie Schwächen zu Stärken werden.
– wie Sie Ihre Beziehung nach Ihrem eigenen Standard modellieren.

Schenken Sie sich vor Ihrer Hochzeit diesen gemeinsamen Tag.

Hinweis
Bitte bei der Anmeldung unter „Bemerkungen“ auch den Namen und Vornamen des Partners angeben.

Meditieren für den Frieden

Kontemplation via integralis – Einzeltag

„Der Friede in der Welt beginnt in deinem Herzen“ Thich Nhat Hanh

Diese Kontemplationstage sind Teil des langjährigen Projekts der Kontemplation via integralis „Meditieren für den Frieden“.
Was in uns in Frieden kommt, hat die Keimkraft für die Entwicklung und Verstärkung des Friedens auch ausserhalb von uns. Dadurch, dass wir uns selbst annehmen, wie wir sind, nähren wir das morphogenetische Feld des Friedens. Wir sitzen in der Stille für bestimmte Anliegen in der Welt.

Inhalt
Schweigemeditation, Vortrag, Möglichkeit für Einzelgespräch.

Voraussetzungen
Ein besuchter Einführungskurs oder längere Einheiten in Zen oder Kontemplation. Falls Sie diese Bedingung nicht mitbringen und trotzdem teilnehmen wollen, nehmen Sie bitte vorgängig mit Margrit Wenk-Schlegel Kontakt auf (Tel. 071 288 65 88).

Hinweis
Es besteht immer die Möglichkeit, schon am Vorabend anzureisen und an der Kontemplation von 19.30 bis 20.30 Uhr teilzunehmen, im Haus zu übernachten und den Morgen mit Kontemplation und Frühstück im Schweigen zu beginnen. Falls Sie von diesem Angebot Gebrauch machen möchten, bitte bei der Anmeldung vermerken.

Ganzer Kurs im Schweigen. Bitte tragen sie bequeme, dunkle (wenn vorhanden schwarze) nicht raschelnde Kleidung.

Bibliodramatische Impulse im Kirchenraum und in der Natur

Wenn Text- und Kirchenraum sich begegnen

In der Liturgie will Gottes Wirken und geheimnisvolle Anwesenheit erinnert, vergegenwärtigt und gefeiert werden. In einer von bibliodramatischen Elemente bereicherten Liturgie werden die Mitfeiernden intensiv und unmittelbar auf ihre eigene Glaubens- und Lebenserfahrung hin angesprochen.

Bibliodramatische Elemente verbinden den Raum eines Bibeltextes mit dem Raum einer Kirche. Spannung entsteht, wenn sich Textraum und Kirchenraum gegenseitig interpretieren. Mitfeiernde werden auf diese Weise neu aufmerksam, wie sich das „Geheimnis Mensch“ und das „Geheimnis Gott“ begegnen. So entsteht ein religiöser Erfahrungsraum, in dem die einzelnen angesprochen sind.

Ähnliches passiert, wenn ein biblischer Text in der Natur zum religiösen Erfahrungsraum wird. Naturraum und Textraum interpretieren sich gegenseitig. Die Wahrnehmung wird gesteigert. Neue Erfahrungen und Perspektiven entstehen und führen zu einer intensiven Weise der Glaubenskommunikation!

Ziele
• in der Liturgie Möglichkeiten für bibliodramatische Elemente entdecken
• ein Gespür für mögliche Verbindungen von Kirchenraum/Naturraum und Textraum entwickeln
• erste Anwendungen miteinander erproben und auswerten

Weitere Informationen/Anmeldung: Theologisch-pastorales Bildungsinstitut TBI, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich
044 525 05 40, info@tbi-zh.ch

Bibliodramatische Impulse im Kirchenraum und in der Natur