Wort, das tröstet und befreit

Lektorenkurs

In den biblischen Lesungen unserer Gottesdienste wird Gott in der Gestalt des Wortes gegenwärtig. Die Worte der Schrift können auch heute noch lebendig machen, trösten und befreien. Möglich wird dies, wenn die Lektorin oder der Lektor den Text angemessen vorträgt. Dann wird das Vorlesen im Gottesdienst zur Verkündigung von Gottes Nähe. Der Kurstag bereitet Sie auf diesen Dienst vor.

Ziele
• Sie finden einen Zugang zu den biblischen Texten.
• Sie erweitern Ihr Wissen zum Alten und Neuen Testament.
• Sie verstehen den Ablauf eines Gottesdienstes und lernen die Leseordnung kennen.
• Sie lesen selbstsicherer am Mikrophon.

Arbeitsweise
Impulse, Arbeiten in der Kleingruppe, praktische Übungen.

HINWEIS
Für die Beauftragung benötigen wir Ihre private Adresse mit Angabe Ihrer Pfarreizugehörigkeit, bitte bei der Anmeldung berücksichtigen.
In der Regel übernimmt die Kirchgemeinde die Kurskosten. Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

Herbst / Metall im 5-Phasen Qigong

Zurück zum Wesentlichen

Herbst: die Bäume lassen ihre Blätter fallen. Nur für das Nötigste haben sie in der kalten Zeit Kraft . Der Herbst, bzw. die Metallphase stehen im QiGong für den Abschied von der Fülle des Sommers und für die Konzentration auf das Wesentliche.
Das 5-Phasen Qigong lässt den sich wandelnden Lebenskreis körperlich miterleben und hilft im Fluss zu bleiben.

Im Kurs wird der Schwerpunkt auf Übungen zur Metallphase liegen. Die Übungen sind für jedes Alter geeignet und bedürfen weder körperlicher Fitness, noch Vorkenntnissen. Für Anfänger*innen und Menschen, die die 5-Phasen vertiefen oder auffrischen möchten.

Arbeitsweise
5-Phasen-Qigong, Austausch, Atemübungen, Selbstmassage, Körperreise, Stille.

Hinweis
Bitte bequeme Kleidung mitbringen.

„Multitasking“ in der Seelsorge

Seelsorge mit mehreren Personen als Mobile? CPT Kurs 56

Leicht und verspielt hängen Mobiles an der Decke. Kommt jedoch ein Windstoss oder wird ein Teil berührt, kommt das Ganze in Bewegung. Jedes einzelne kommt aus seiner ruhenden Position heraus.
Im übertragenen Sinne steht das Bild des Mobiles für diverse Systeme, denen man in der Seelsorge begegnet. Sei es bei einem Trauergespräch, zu dem neben der/dem Partner*In noch die Kinder kommen, oder sei es bei einem Spitalbesuch im Mehrbettzimmer.
Wird man beim individuellen Gespräch schon herausgefordert, stellt die Begegnung mit einem System andere und zusätzliche Anforderungen an die Person des Seelsorgers.

Das ganze „Mobile“ im Blick zu behalten, mit allen in Kontakt zu bleiben und im Tun sich nicht auf eine Seite ziehen zu lassen, dafür ist Multitasking gefordert. Besonders im Augenblick, in denen das Gleichgewicht gestört ist – durch einen Verlust, einen Konflikt oder eine äussere Begebenheit –
ist dies für die Rolle des/der Seelsorgers*In entscheidend.

Neben den Tricks und Tipps, den Basics für die Seelsorge, soll es in dem Kurs gerade um die Begegnung mit vielschichtigen Systemen – „Mobiles“ – gehen. Mit Gesprächsprotokollen, Selbsterfahrung und Bibliodrama wird darüber hinaus der je eigene Seelsorgestil vertieft.

Ich höre, ich sehe, ich fühle

Seelsorgliche Gesprächsführung

Im Bibliodrama-Modell der Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge begegnen sich Menschen in einem Textraum, der Gottes Wort begehbar macht.
Dies gilt auch für jedes seelsorgliche Gespräch! Gottes Wort ist der Erfahrungsraum, in dem sich Seelsorgende und Pastoranden begegnen, damit der Glauben zu einer Ressource für das eigene Leben wird.
Im Bibliodrama wie im seelsorglichen Gespräch will die eigene Wahrnehmung in Verbindung mit Gottes Verheissung ins Wort gebracht werden. Dies wird eingeübt und vertieft in diesem Kurs.

Ziel
• Bibliodrama als seelsorgliches Instrument kennenlernen
• Einüben einer hilfreichen Begleit-Haltung
• Schulung der eigenen emotionalen und spirituellen Präsenz
• Geeignete Formulierungen und Worte für die eigene Wahrnehmung finden
• Den biblischen Text als Repräsentanz Gottes sowie als Referenzrahmen seelsorglicher Begleitung fruchtbar machen.

Zielgruppe
Frauen und Männer, die hauptamtlich oder nebenamtlich in der Seelsorge, Katechese und/oder kirchlichen Jugendarbeit tätig sind.

Stille im Advent – Präsenz in der Stille

Kontemplation via integralis – Vertiefung

Gibt es eine bessere Vorbereitung auf Weihnachten als die Stille? Die Tage der Einkehr im Schweigen führen in eine kraftvolle, heilende Präsenz . Die klare Körperhaltung aus der Zen-Tradition verbunden mit der Achtsamkeit auf den Atem führt in das einfache und entschiedene Dasein.
In täglichen Vorträgen werden Erfahrungswege aus der christlichen Mystik und der Zen-Tradition beleuchtet. Sie geben Impulse für den Weg in die Tiefe des Menschseins.

Für die Vertiefungstage ist ein Besuch einer Einführung in Kontemplation oder Zen vorteilhaft. Wenn Sie die nicht haben, melden Sie sich bitte vorher bei Margrit Wenk-Schlegel (071 288 65 88).

Hinweis
Ganzer Kurs im Schweigen. Bitte tragen Sie bequeme, dunkle (wenn vorhanden schwarze), nicht raschelnde Kleidung.
Am 8. Dezember, 9 bis 16.30 Uhr findet anschliessend zu diesem Kurs ein Kontemplationseinzeltag statt. So kann die Zeit der Stille verlängert werden.

Meditieren für den Frieden

Kontemplation via integralis – Einzeltag

„Der Friede in der Welt beginnt in deinem Herzen.“ , sagt Thich Nhat Hanh.

Die Einzeltage bieten eine kraftvolle Möglichkeit, für einige Stunden in die Stille einzutauchen und Zazen zu üben in der Gruppe. Wir widmen diese Stunden der Schweigemeditation dem Frieden in uns, in unseren Beziehungen und in der Welt.

Inhalt
Schweigemeditation, Vortrag, Möglichkeit für Einzelgespräch.

Voraussetzungen
Ein besuchter Einführungskurs oder längere Einheiten in Zen oder Kontemplation. Falls Sie diese Bedingung nicht mitbringen und trotzdem teilnehmen wollen, nehmen Sie bitte vorgängig Kontakt auf mit der Leitung (Telefon 071 288 65 88).

Hinweis
Es besteht immer die Möglichkeit, schon am Vorabend anzureisen und an der Kontemplation von 19.30 bis 20.30 Uhr teilzunehmen, im Haus zu übernachten und den Morgen mit Kontemplation und Frühstück im Schweigen zu beginnen. Falls Sie von diesem Angebot Gebrauch machen möchten, bitte bei der Anmeldung vermerken.
Ganzer Kurs im Schweigen. Bitte tragen sie bequeme, dunkle (wenn vorhanden schwarze) nicht raschelnde Kleidung.

Kombinationsmöglichkeiten
Vertiefungstage „Halt an, wo läufst du hin“ vom 30. Januar bis 2. Februar 2020, 18 bis 13.30 Uhr.
Einführung und Übung „Verweile im jetzigen Augenblick“ vom 1. bis 3. Mai 2020, 18 bis 13.30 Uhr. Für Anfänger und Geübte.
Vertiefung „Stille im Advent – Präsenz in der Stille“ vom 4. bis 7. Dezember 2020, 18 bis 13.30 Uhr.

In der Liebe sein

Kontemplationswochenende im Advent

Es geht auf diesem geistlichen Wege
nicht darum, viel zu denken,
sondern viel zu leben.
Was am meisten Liebe
in euch weckt, das tut.
Teresa von Avila

Advent und Weihnachten wecken die Sehnsucht nach dem stillen Glück von Liebe umfangen zu sein. Das ist weit mehr, als dieses oder jenes zu lieben. Mystische Traditionen erinnern daran, dass die Liebe das Geheimnis und die Urkraft des Universums ist. Sie ist der göttliche Stoff, aus dem alles geschaffen ist.
Zugleich will die Liebe zur Erfahrung werden. Im Tiefsten ist sie das Erleben, in allem Zerbrechlichen dennoch ganz zu sein.

Durch Sitzen in Stille wächst unsere Liebesfähigkeit, im Gottesdienst feiern wir sie; in den Impulsen kommt die Liebe im reichen Schatz der Liebesmystik zu Wort.

Hinweis
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung in gedeckten Farben. Der Kurs eignet sich zur Einführung wie auch Vertiefung. Es besteht die Möglichkeit zum Einzelgespräch.

Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach tanzen

Eine Entdeckungsreise in das Weihnachtsgeheimnis

Tanzend sich dem Weihnachtsmysterium öffnen. Sich von der Musik von Johann Sebastian Bach inspirieren lassen. Sich fallen lassen in die Choreographie der Tänze. Eigene Bewegungen kommen lassen.

In die geheimnisvolle Welt der Bachschen Symbolik und seine bildhafte Klangsprache hineinhören. Sich bewegen lassen und bewegt werden.

Wilma Vesseurs Tanzformen zu dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach haben einen ganz neuen Zugang zu dieser Musik eröffnet. Für viele Menschen in Europa ist es ein wertvolles Ritual geworden in der Weihnachtszeit das Weihnachtsmysterium durch die Musik mit dem Körper und im Herzen zu spüren.

Inhalt
Im Laufe der letzten 20 Jahre hat Wilma Vesseur das getanzte Weihnachtsoratorium immer weiter entwickelt. Mit spielerischen, inhaltlichen, musikalischen und tänzerischen Impulsen vermittelt sie ihre selbstchoreographierten, innigen und ausdrucksstarken Kreistänze.
Sie werden eingeladen, subtil in die Musik hineinzuhören und den Tanz nach eigener Interpretation zu gestalten.

Hinweis
Die Tänze sind einfach, zu einigen Musikstücken wird zum freien Tanz angeregt. Sorgfältige Einführung ermöglicht es, dass jede/r mit oder ohne Tanzerfahrung, herzlich willkommen ist.

Mehr über Wilma Vesseur: www.subsTanz.ch

Der Schatten in uns

Kontemplation und Schattenarbeit
Weiterbildung für Lehrende und Fortgeschrittene in Kontemplation

Warum ist dieses Thema für uns wichtig?
„Schattenarbeit hört nie auf… In dem Masse, wie unsere Arbeit mit dem Schatten subtiler wird und tiefer geht, werden wir klarer und können das Licht des Gewahrseins immer heller in uns scheinen lassen. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten – und wir wollen beides einbeziehen.“ (Ken Wilber)
„Für die Schattenseiten anderer Menschen zeigen wir Interesse, die eigenen dagegen wollen wir nicht sehen. Sehr zu unserem Nachteil, denn mit unserem Schatten unterdrücken wir auch ein grosses Potential an Lebensmöglichkeiten.“ (Verena Kast)

„Psychotherapie und Schattenarbeit gehören zu den wichtigsten Beiträgen, die der moderne Westen zu den Bemühungen um eine transformatorische Praxis geleistet hat. So tief ihr Ver-ständnis von spiritueller Entwicklung auch gehen mag, dem psychodynamischen Schatten wenden sich die alten spirituellen Traditionen nicht in angemessener Form zu. … Das führt nur allzu oft dahin, dass Praktizierende höhere Bewusstseins-zustände ohne eine entsprechend gründliche und bewusste Integration ihrer ‚dunklen‘ Seite verwirklichen.“ (Ken Wilber)

Schattenarbeit gehört seit ihrer Gründung zum Weg der Via Integralis. Vor allem Pia Gyger hat dieses Thema pionierhaft seit vielen Jahren eingebracht. Zusammen mit Anna Gamma hat sie im Lassalle-Institut dazu explizit Tools entwickelt, u.a. den Kurs „Von der Kernverletzung zur Kernkompetenz“. Dieser Kurs wurde in vergleichbarer Form unter dem Titel „Wenn Wunden zu Schönheit reifen“ von H. Schmittfull und M. Wenk-Schlegel über Jahre angeboten und in Kursen für Paare von G. Geiger-Stappel und B. Stappel integriert.

Ziele der Weiterbildungstage
• Die Schattendynamik verstehen in psychischer und transpersonaler Perspektive
• Sensibilisierung für die eigenen Schatten und deren Integration (Übungen)
• Einüben einer bewussten Sprachfähigkeit in Lerngruppen
• Für Lehrende: Umgang mit Schattenthemen in der spirituellen Begleitung

Arbeitsweise
Tagesablauf mit regelmässigem Rhythmus von Kontemplation, inhaltlichen Impulsen, thematischen Übungen mit persönlicher Reflexion und Lernpartnerschaften.
Die Lehrenden in Weiterbildung haben eigene Lerngruppen.
Diese Weiterbildungstage sind als Kontemplationstage konzipiert mit Zeiten gemeinsamen Schweigens.

Der Lassalle-Kontemplations-Schule via integralis ist es ein zentrales Anliegen, dass Lehrerinnen und Lehrer, die Schülerinnen und Schülern begleiten, eine Sensibilität entwickeln im Umgang mit eigenen und fremden Schattenanteilen. Die Dynamik der Begleitung aktualisiert auf beiden Seiten Schattenaspekte (u.a. Projektion, Macht), die – ans Licht gebracht – der Transformation dienen.
So sind auch explizit Übende der Kontemplation eingeladen im Wissen, dass Schattenarbeit zum kontemplativen Reinigungsweg existentiell dazugehört.

Lehrgang Kontemplationslehrer*in via integralis – Informationswochenende

Wo Zen und christliche Mystik sich begegnen

Der Lehrgang will Menschen befähigen, andere in die Art der Kontemplation via integralis einzuführen und sie auf diesem Weg zu begleiten und sie darin zu unterstützen, den Platz der Stille in der Welt zu schaffen und zu hüten.

Jede und jeder bekommt Informationen und Raum für die Wahrnehmung persönlicher Entscheidungsgrundlagen, um sich entscheiden zu können, ob der Kurs in der jetzigen Lebenssituation und spirituellen Entwicklung das Richtige ist.

Zugelassen sind Menschen,
– die seit mindestens 7 Jahren einen spirituellen Weg gehen und regelmässig gegenstandslose Meditation/Kontemplation praktiziert haben
– die eine authentische spirituelle Erfahrung gemacht haben
– die Freude daran haben, sich mit mystischer Theologie auseinanderzusetzen
– die über die Fähigkeit verfügen, andere Menschen zu begleiten.