Wir sind deine Verstecke — Selbsterfahrung mit biblischen Texten

gross­er gott
uns näher als haut oder halss­chla­gad­er
klein­er
als herz­muskel
als zwer­ch­fell oft
wozu dich suchen?
wir: deine ver­stecke

Diese Worte aus einem Gedicht von Kurt Mar­ti ver­weisen darauf, dass wir selb­st und unser All­t­ag Offen­barung­sorte von Gottes Gegen­wart sind.
Geheimnisvoll, ver­bor­gen, auf­scheinend im Augen­blick – so find­en wir G*ttes Spuren.
Wie Schatz­sucherin­nen und Schatz­such­er set­zen wir in diesem Kurs alles daran, Gottes Ver­stecke zu find­en. „So ihr mich aus ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch find­en lassen“, heisst es bei Jesa­ja.
Für diese Schatz­suche eignet sich das seel­sor­gliche Instru­men­tar­i­um des Bib­lio­dra­ma- Spiels aus­geze­ich­net. Wir öff­nen im Bib­lio­dra­ma einen religiösen Erfahrung­sort. Der bib­lis­che Text wird zum Tex­traum. Die eigene Lebens- und Glaubens­geschichte kommt ins Gespräch mit Gottes Spuren, so wie die bib­lis­che Geschichte sie anbi­etet.

Dieser Kurs ist als Ein­führungswoche der 11. Aus­bil­dung in Bib­lio­dra­maleitung gedacht. Zugle­ich ist er offen für alle, die eine Woche zum Innehal­ten und Dur­chat­men für alle, die beru­flich oder pri­vat mit der Bibel umge­hen und die Meth­ode des Bib­lio­dra­mas ken­nen ler­nen wollen.

Ziele

  • Die eigene Biografie und den All­t­ag auf Gottes Spuren hin unter­suchen
  • Ver­stecke Gottes im eige­nen Leben, in der Gruppe, in der Welt ent­deck­en und zur Sprache brin­gen.
  • Entschle­u­ni­gen, Innehal­ten und Dur­chat­men.
  • Bib­lio­dra­ma als bibel-pas­torale und spir­ituelle Arbeits­form zur Glaubensver­tiefung und Glauben­skom­mu­nika­tion ken­nen­ler­nen.

Arbeitsweise
Der Kurs beste­ht aus vier Tagen. Eigene Erfahrun­gen im Bib­lio­dra­ma wer­den durch Zeit­en der Stille, dem Aus­tausch in der Gruppe und the­ma­tis­che Impulse ver­tieft. Med­i­ta­tion­szeit­en bilden den Rah­men der einzel­nen Tage.

Ziel­gruppe
Frauen und Män­ner, die haup­tamtlich oder nebe­namtlich in der Seel­sorge, Kat­e­ch­ese und /oder Jugen­dar­beit tätig sind.

Ich höre, ich sehe, ich fühle

Das Bib­lio­dra­ma-Mod­ell der Wis­likofer Schule für Bib­lio­dra­ma und Seel­sorge ver­ste­ht sich als Instru­ment der Seel­sorge. Der bib­lis­che Text hält Gottes Ver­heis­sun­gen und Ver­sprechen lebendig. Sie sind der Erfahrungsraum, in dem sich Seel­sor­gende und Pas­toran­den begeg­nen.
In der Kirche ist das soge­nan­nte „eucharis­tis­che Grundge­setz“ von Bedeu­tung. Es lautet: Nur, was auf den Tisch kommt, kann ver­wan­delt wer­den. Auf die seel­sor­gliche Begleitung bezo­gen heisst das: Nur was offen­bar wird und zur Sprache kommt, kann reifen, heilen und wach­sen.
Seel­sor­gende sind aufge­fordert, wertschätzend eigene Wahrnehmungen ins Wort brin­gen und hinzuhal­ten. Diese Hal­tung bringt Men­schen in Kon­takt zu sich selb­st und zugle­ich in Bewe­gung.

Ziel

  • Bib­lio­dra­ma als seel­sor­glich­es Instru­ment ken­nen­ler­nen
  • Einüben ein­er hil­fre­ichen Begleit-Hal­tung
  • Schu­lung der eige­nen emo­tionalen und spir­ituellen Präsenz
  • Geeignete For­mulierun­gen und Worte für die eigene Wahrnehmung find­en
  • Den bib­lis­chen Text als Repräsen­tanz Gottes sowie als Ref­eren­zrah­men seel­sor­glich­er Begleitung frucht­bar machen.

Ziel­gruppe: Per­so­n­en, die haup­tamtlich oder nebe­namtlich in der Seel­sorge, Kat­e­ch­ese und/oder kirch­lichen Jugen­dar­beit tätig sind.

Hin­weis: Dieser Kurs ist offen aus­geschrieben und zugle­ich Bestandteil der Aus­bil­dung in Bib­lio­dra­maleitung 2027–2029, die vom TBI in Koop­er­a­tion mit der Wis­likofer Schule für Bib­lio­dra­ma und Seel­sorge durchge­führt wird.

Kirchliche Räume öffnen, ohne Menschen zu verlieren

Kirch­liche Räume zu öff­nen klingt ein­fach. In der Umset­zung ist es anspruchsvoll. Denn Kirchen­räume sind nicht nur Gebäude. Sie sind Erin­nerung­sorte, Iden­ti­fika­tion­sorte und Orte gelebter Zuge­hörigkeit.
Wer kirch­liche Räume weit­er­en­twick­eln will, muss deshalb mehr kön­nen als Nutzun­gen pla­nen. Es braucht ein Ver­ständ­nis für Men­schen, Äng­ste, Gewohn­heit­en, Macht­fra­gen, Sprache und lokale Beziehun­gen.
Der Kurs arbeit­et mit konkreten Erfahrun­gen. Im Zen­trum ste­ht eine Pfar­rei, die ihre Räume schrit­tweise stärk­er für Quarti­er, Begeg­nung, Kul­tur und gesellschaftliche Teil­habe geöffnet hat.
Dieses Beispiel zeigt, worum es bei Kirch­enen­twick­lung im All­t­ag wirk­lich geht: Nicht nur um neue Nutzun­gen, son­dern um Ver­trauen, Zuge­hörigkeit, Kom­mu­nika­tion, Beteili­gung und den sorgfälti­gen Umgang mit Wider­stand.
Ger­ade deshalb bleibt der Kurs nahe an der Prax­is. Er fragt, welche Schritte über­trag­bar sind, wo Stadt, Dorf und Kirchge­meinde unter­schiedliche Voraus­set­zun­gen haben und wie ein Prozess vor Ort sorgfältig aufge­baut wer­den kann.
Im Zen­trum ste­ht die Frage, wie kirch­liche Orte offen, rel­e­vant und anschlussfähig wer­den kön­nen, ohne beliebig zu wer­den und ohne die beste­hende kirch­liche Gemein­schaft zu ver­lieren.

Ziele des Kurs­es
Die Teil­nehmenden:
• ver­ste­hen Sozial­raum als konkreten Leben­sraum von Men­schen und nicht nur als abstrak­tes Konzept
• erken­nen das Poten­zial kirch­lich­er Räume für Begeg­nung, Teil­habe, Gemein­schaft und lokale Entwick­lung
• set­zen sich mit dem Span­nungs­feld zwis­chen Öff­nung, kirch­lich­er Iden­tität und Ver­lustäng­sten auseinan­der
• ler­nen anhand eines konkreten Beispiels, wie kirch­liche Öff­nung­sprozesse aufge­baut und begleit­et wer­den kön­nen
• reflek­tieren Wider­stand als wichti­gen Teil solch­er Prozesse
• entwick­eln erste Ideen und näch­ste Schritte für die eigene Pfar­rei oder Kirchge­meinde

Inhalte
1. Kirch­liche Räume im Wan­del

Was verän­dert sich in Pfar­reien, Kirchge­mein­den und Quartieren? Welche Rolle spie­len kirch­liche Gebäude heute? Wo entste­hen neue Chan­cen, wo Unsicher­heit­en?
2. Sozial­raum konkret ver­ste­hen
Wer lebt und arbeit­et im Umfeld der Kirche? Welche Bedürfnisse, Beziehun­gen und Ressourcen sind vorhan­den? Wie kann die Kirche Teil dieses sozialen Gefüges sein?
3. Beispiel ein­er geöffneten Pfar­rei im Quarti­er
Ein­blick in einen Öff­nung­sprozess. Eine Pfar­rei hat ihre Räume schrit­tweise stärk­er für Quarti­er, Begeg­nung, Kul­tur und gesellschaftliche Teil­habe geöffnet. The­ma sind nicht nur neue Nutzun­gen, son­dern auch Kom­mu­nika­tion, Ver­trauen, Beteili­gung und der Umgang mit Ver­lustäng­sten.
4. Vom Beispiel zur eige­nen Sit­u­a­tion
Was lässt sich aus dem Beispiel über­tra­gen? Wo liegen Unter­schiede zwis­chen Stadt, Dorf und Kirchge­meinde? Welche Schritte sind im eige­nen Kon­text sin­nvoll, und wo braucht es zuerst Klärung, Ver­trauen oder Beteili­gung?
5. Umgang mit Wider­stand und Ver­lustäng­sten
Öff­nung löst nicht nur Zus­tim­mung aus. Viele Men­schen verbinden mit kirch­lichen Räu­men starke Erin­nerun­gen und Zuge­hörigkeit. Der Kurs zeigt, wie solche Reak­tio­nen ernst genom­men wer­den kön­nen, ohne den Entwick­lung­sprozess zu block­ieren.
6. Nutzung, Part­ner­schaften und Iden­tität
Welche For­men gemein­samer Nutzung sind sin­nvoll? Welche Part­ner­in­nen und Part­ner kom­men in Frage? Wie bleibt ein kirch­lich­er Ort erkennbar, wenn er sich stärk­er ins Quarti­er öffnet?
7. Werk­statt eigene Sit­u­a­tion
Die Teil­nehmenden arbeit­en an ihrer eige­nen Aus­gangslage. Sie for­mulieren erste mögliche Schritte, klären offene Fra­gen und prüfen, welche Prozesse vor Ort sin­nvoll wären.

Methodik
Input, Prax­is­beispiele, gemein­same Reflex­ion, Grup­pe­nar­beit, Aus­tausch aus der eige­nen Erfahrung und Arbeit an konkreten Sit­u­a­tio­nen der Teil­nehmenden.

Ziel­gruppe
Mit­glieder von Kirchenpfle­gen und Kirchen­räten, pas­torale Mitar­bei­t­ende, sozial­diakonis­che Mitar­bei­t­ende, Ver­ant­wortliche für Immo­bilien, strate­gis­che Entwick­lung und kirch­liche Ange­bote.

Warum jet­zt?
Viele kirch­liche Gebäude ste­hen vor ein­er neuen Phase. Sie sind weit­er­hin wichtige Orte für Glaube, Gemein­schaft und Zuge­hörigkeit. Gle­ichzeit­ig kön­nen sie stärk­er zu offe­nen Orten im Quarti­er wer­den.
Dafür braucht es keine schnellen Rezepte, son­dern sorgfältige Prozesse. Entschei­dend ist, die kirch­liche Iden­tität ernst zu nehmen und gle­ichzeit­ig neue For­men von Begeg­nung, Nutzung und gesellschaftlich­er Teil­habe zu ermöglichen.

Leitung
Jesús Turiño begleit­et Prozesse an der Schnittstelle von Soziokul­tur, Raum, Kirche, Ver­wal­tung und Quarti­er. Seine Erfahrung verbindet kirch­liche Öff­nung­sprozesse mit Fra­gen der Sozial­rau­men­twick­lung, Nutzung, Beteili­gung und lokalen Zusam­me­nar­beit.
Er bringt konkrete Erfahrung mit: Aus der Öff­nung ein­er Pfar­rei hin zu einem Ort für Quarti­er, Begeg­nung und Kul­tur.
Sein Zugang ist nicht rein the­o­retisch. Er ken­nt die Fra­gen, die in solchen Prozessen tat­säch­lich auf­tauchen: Wer fühlt sich noch gemeint? Wer hat Angst, etwas zu ver­lieren? Wie wer­den beste­hende kirch­liche Nutzerin­nen und Nutzer ein­be­zo­gen? Welche neuen Part­ner­schaften sind sin­nvoll? Und wie bleibt ein kirch­lich­er Ort erkennbar, wenn er sich stärk­er ins Quarti­er öffnet?

Infor­ma­tion: Dieser Kurs wird auch als Inhouse-Schu­lung (Holkurs) ange­boten. Bei Inter­esse wen­den Sie sich bitte an XY.

Stille und Bewegung

Die Teil­nehmenden ler­nen, Kör­perübun­gen in ihre Kon­tem­pla­tion­sprax­is zu inte­gri­eren und diese in ver­schiede­nen Kurs­for­mat­en anzuleit­en.

Hin­weis
Neben den Bewe­gungsübun­gen ist auch die Kon­tem­pla­tion ein wesentlich­er Bestandteil dieses Kurs­es. Deshalb kann dieser auf die 50 Kon­tem­pla­tion­stage zur Stufe 2 angerech­net wer­den.

The­men­schw­er­punk­te
• Die Bedeu­tung des Kör­pers in der Entwick­lung des Zen – von seinen Anfän­gen bis hin zu den heuti­gen Bedürfnis­sen
• Anleitung von Kör­perübun­gen im Sitzen und Ste­hen
• Reflex­ion und Nach­spüren der Wirkung auf Kör­per­be­wusst­sein und Präsenz
• Ver­schiedene Kin­hin-For­men für draussen
• Anwen­dung in Abend‑, Tages- und Wochenkursen
• Inte­gra­tion von Kör­perübun­gen in die kon­tem­pla­tive Prax­is
• Einüben und das wort­lose Ver­mit­teln von ein­fachen Atem- und Kör­perübun­gen

Kurskosten: Für einen indi­vidu­ellen Preis, wen­den Sie sich bitte an die Kursleitung: info@propstei.ch

Gelingendes Leben im Scheitern und Versöhnen–> findet dieses Jahr leider nicht statt!!

Ein­fach ein­mal Zeit haben für neue Per­spek­tiv­en, prak­tis­che Impulse und inspiri­erende Begeg­nun­gen?
Die Sum­mer­school 2026 lädt kat­e­chetisch Tätige und Inter­essierte aus der Pas­toral ein, sich mit dem The­ma „Ver­söh­nung und Neugestal­tung von Beziehung“ auseinan­derzuset­zen.
Sie ent­deck­en bibelthe­ol­o­gis­che, philosophis­che und psy­chother­a­peutis­che Zugänge zu Ver­söh­nung und Neuori­en­tierung. Diese verknüpfen sie mit Ihrer eige­nen kat­e­chetis­chen und pas­toralen Prax­is. Zudem geniessen Sie ein bere­ich­ern­des, gemein­schaftlich­es Pro­gramm.

Pro­gramm
Mittwoch, 8. Juli 2026
09.30 h  Ein­tr­e­f­fen und Begrüs­sungskaf­fee in der Prop­stei Wis­likofen
10.15 h  Brüche und Chan­cen im Leben – psy­chother­a­peutis­che Zugänge zu Krisen und Wach­s­tum / Gui­do Ester­mann – Fach­stelle Bil­dung und Prop­stei
12.30 h  Mit­tagessen
14.00 h  Gesellschaftlich­er Teil
17.00 h  Prax­is­beispiele für Kat­e­ch­ese und Pas­toral / Daniel Poltera und Team – Fach­stelle Kat­e­ch­ese – Medi­en
18.30 h  Aben­dessen
20.00 h  Gespräch­srunde zum The­ma und Prax­is

Don­ner­stag, 9. Juli 2026
08.00 h  Früh­stück
09.15 h  Men­sch­sein im Prozess von Schuld und Ver­söh­nung – the­ol­o­gis­che Ein­sicht­en mit Blick auf bib­lis­che Tra­di­tio­nen / Gui­do Ester­mann – Fach­stelle Bil­dung und Prop­stei
12.30 h   Mit­tagessen
14.00 h   Gesellschaftlich­er Teil
17.00 h   Prax­is­beispiele für Kat­e­ch­ese und Pas­toral / Daniel Poltera und Team – Fach­stelle Kat­e­ch­ese – Medi­en
18.30 h   Aben­dessen
20.00 h  Ver­tiefung zum The­ma und Prax­is

Fre­itag, 10. Juli 2026
08.00 h   Früh­stück
09.15 h   Gottes Zusage als Lebensper­spek­tive – the­ol­o­gisch-philosophis­che Impulse für ein gelin­gen­des Leben / Gui­do Ester­mann – Fach­stelle Bil­dung und Prop­stei
11.30 h   Prax­is­beispiele für Kat­e­ch­ese und Pas­toral / Daniel Poltera und Team – Fach­stelle Kat­e­ch­ese – Medi­en
12.30 h   Mit­tagessen
14.00 h   Abschluss und Ver­ankerun­gen – Blick­punk­te
15.15 h   Ver­ab­schiedung

Die Sum­mer­school ist ein gemein­sames Pro­jekt der Fach­stelle Kat­e­ch­ese-Medi­en und der Fach­stelle Bil­dung und Prop­stei der Lan­deskirche Aar­gau.
Wir freuen uns auf Ihre Teil­nahme.
Daniel Poltera und Gui­do Ester­mann

Anmelde­schluss: 15. Juni 2026
> Fly­er

Japanische meditative Tuschmalerei

Wer oben ankommt, ver­gisst die Stra­pazen des Klet­terns.
(Wen­ren Maler, Südliche Song-Dynas­tie, XIII J.)

Die Sumi-e-Malerei ver­langt viel Selb­stkon­trolle, gle­ichzeit­ig aber auch Natür­lichkeit und Spon­tan­ität. Sie ist eine Kun­st der Med­i­ta­tion und der inneren Ver­ar­beitung. Der Weg ist dabei viel wichtiger als das Ziel selb­st. Tal­ent ist nicht nötig, son­dern die Moti­va­tion, nach inner­er Har­monie zu suchen.

Sumi‑e, die Schwarz-Weiss-Philoso­phie nach alter Tra­di­tion, bedeutet über­set­zt „Zeich­nung mit schwarz­er Tusche auf Papi­er“ und stammt ursprünglich aus Chi­na. In dieser Malerei deutet man mehr an, als man ausspricht. Es ist eine Kun­st der Med­i­ta­tion und inneren Entwick­lung. Der Weg ist wichtiger als das Ziel. Entschei­dend ist die Moti­va­tion, sich auf die Suche nach inner­er Har­monie und Erhol­ung zu begeben. Es ist die per­fek­te Aktiv­ität für Per­so­n­en, die sich entspan­nen und seel­isch bere­ich­ern möcht­en.

Welche Inhalte wer­den in diesem Kurs ver­mit­telt?
– mehrere tra­di­tionelle Tech­niken und Stile japanis­ch­er Tuschmalerei
— die Haupt­prinzip­i­en der japanis­chen Kun­st, Philoso­phie und Kom­po­si­tion und ihr tief­eres Ver­ständ­nis
— die richtige Ver­wen­dung der japanis­chen Mal­ma­te­ri­alien (so genan­nte vier Schätze)
— diverse Tech­niken des Pin­sels und der schwarzen Farbe mit ihren Abstu­fun­gen
— the­o­retis­ches Wis­sen über japanis­che Sumi-e-Malerei und Philoso­phie
— die Regeln der Zusam­menset­zung und Erstel­lung eines Gemäldes mit allen wichti­gen Ele­menten
— Objek­t­analyse

Ziel­gruppe
Der Kurs richtet sich an alle, die die japanis­che Kul­tur näher ken­nen­ler­nen und eine entspan­nte Zeit beim Malen ver­brin­gen möcht­en. Erfahrung oder beson­deres Tal­ent sind nicht erforder­lich. Es reicht, wenn Sie neugierig und offen für neue Erfahrun­gen sind.

Hin­weis
Dun­kle Klei­dung ist wegen der Tusche von Vorteil.

Mehr über Mar­got Tohk­ou 東虹 Ole­jniczak

Fasten in der Propstei Wislikofen

Die Prop­stei Wis­likofen ist ein Ort zum Innehal­ten, Entschle­unin­gen und Auf­tanken.
Sie eignet sich her­vor­ra­gend für Ihre Fas­tenkur. Die liebliche, ländliche Gegend lädt zu wun­der­schö­nen Wan­derun­gen ein.
Mit den Fas­ten­wochen knüpft die Prop­stei an eine alte klöster­liche Tra­di­tion an.
Fas­ten im Kloster heisst: sich zurückziehen, zur Ruhe kom­men und eine per­sön­liche Auszeit geniessen.

Dein Krönungstag

Manch­mal wird das Leben eng.
Nicht weil etwas fehlt – son­dern weil der All­t­ag keine Pause ken­nt. Hohe Erwartun­gen im Beruf und im Pri­vat­en, ständi­ger Wan­del, per­ma­nentes Anpassen. Es bleibt kaum Raum, um innezuhal­ten. Und doch spürt man: So wie bish­er soll es nicht ein­fach weit­erge­hen.

Worum geht es?
Stress, Ver­luste, Über­forderung – und der All­t­ag rollt unaufhör­lich weit­er. Das Gefühl entste­ht: Irgen­det­was stimmt nicht mehr.

  • Wie finde ich Halt, wenn das Tem­po zu hoch wird?
  • Wie kann ich mir selb­st mit mehr Fre­undlichkeit begeg­nen – als resiliente Kraft?

In diesem Kurs geht es nicht um höher, schneller, weit­er, son­dern um innehal­ten, atmen, spüren. Wir erkun­den Wege zu einem Selb­st­man­age­ment, das nicht antreibt, son­dern ent­lastet. Das nicht per­fek­tion­iert, son­dern verbindet – mit dem, was wesentlich ist.

Was erwartet Sie?

  • Acht­samkeit & Med­i­ta­tion
    All­t­agstaugliche Übun­gen für mehr Klarheit und Präsenz
  • Philosophis­che Impulse
    Als Weg­weis­er für mehr Leben­squal­ität und innere Ori­en­tierung
  • Spir­i­tu­al­ität & Ver­bun­den­heit
    Eine geerdete, offene Spir­i­tu­al­ität – als Res­o­nanzraum für das Leben
  • Wertschätzung für sich selb­st
    Kein Rück­zug ins Ich, son­dern ein fre­undlich­er Blick auf das eigene Men­sch­sein
  • Raum zum Dur­chat­men
    Zeit für Stille, Aus­tausch und neue Per­spek­tiv­en – jen­seits von Rollen und to-do-Lis­ten

 

Ziel­gruppe
Für Men­schen, die viel leis­ten – beru­flich, famil­iär, emo­tion­al.
Für alle, die sich neu aus­richt­en möcht­en – nicht per­fekt, son­dern echt.
Für jene, die spüren: Es darf anders wer­den. Und es darf bei mir begin­nen.

Ruach – Atem, stiller Wind, Schöpferkraft . NEU GEKÜRZT

Ich habe eine Kraft in mein­er Seele, die Gottes ganz und gar empfänglich ist. Ich bin des so gewiss, wie ich lebe, dass mir nichts so »nahe« ist wie Gott.
Meis­ter Eck­hart

Die Ruach, die Geistkraft Gottes, begeis­tert. Sie ruft, schub­st, packt, schüt­telt durch, weckt, verbindet und erleuchtet. Men­schen kön­nen den Wind nicht fan­gen – eben­so ist die Geistkraft Gottes unver­füg­bares Geschenk.
Im Alten Ori­ent wurde diese von Gott aus­ge­hende Kraft mit der Taube sym­bol­isiert – sie ste­ht für die Liebeskraft Gottes, die vere­int, was getren­nt ist, und inte­gri­ert, was zusam­menge­hört.
Einen kon­tem­pla­tiv­en Weg zu gehen, bedeutet, sich von ganzem Herzen von ganz­er Seele und mit dem ganzen Ver­stand diesem geschenk­ten Wirken Gottes zu über­lassen. Das Nichts-tun-Wollen und Lassen von allem, was ablenkt, ist die Grund­lage der Übung.

In Vorträ­gen wird The­ma inhaltlich ent­fal­tet und die beglei­t­en­den Einzelge­spräche geben Ori­en­tierung auf dem Weg. Die Gottes­di­en­ste sind Raum zum Feiern.
Täglich eine halbe Stunde Mitar­beit im Haus.

Voraus­set­zun­gen
Für die Ver­tiefungstage ist ein Besuch ein­er Ein­führung in Kon­tem­pla­tion oder Zen vorteil­haft. Wenn Sie die nicht haben, melden Sie sich bitte vorher bei Reg­u­la Tan­ner r.tanner@katharina-werk.org.

Hin­weis
Ganz­er Kurs im Schweigen. Bitte tra­gen Sie bequeme, schwarze, graue oder dunkel­blaue, nicht raschel­nde Klei­dung.

 

Kirche umgekehrt — mit Pater Martin Werlen

Kirche kann auch umgekehrt betra­chtet und erfahren wer­den.
Das ist wichtig, denn Umkehr bet­rifft auch und zuerst die Kirche.

Viele Men­schen haben diesen Traum aufgegeben. Und wenn er trotz allem Wirk­lichkeit wird? Miteinan­der wagen wir es, Kirche neu zu ent­deck­en.

Ein Abend, der zu Kreativ­ität ermuti­gen soll.

Zum 50-jähri­gen Beste­hen der Prop­stei Wis­likofen wird Pater Mar­tin Werlen mit uns den Geist Gottes ent­deck­en – denn Gottes Geist erfahren wir in Begeg­nun­gen.

Pater Mar­tin Werlen ist Benedik­tin­er. 1984 trat er in die Benedik­tin­er­a­btei Maria Ein­siedeln ein, wo er den Orden­sna­men Mar­tin erhielt. Der Wal­lis­er studierte Philoso­phie, The­olo­gie und Psy­cholo­gie in der Schweiz, in den USA und in Ital­ien. Von 2001 bis 2013 war er Abt des Klosters Ein­siedeln und Mit­glied der Schweiz­er Bischof­skon­ferenz. Seit August 2020 ist er Propst der zum Kloster Ein­siedeln gehören­den Prop­stei St. Gerold.

Pater Mar­tin Werlen set­zt sich aktiv für einen Kul­tur­wan­del in der katholis­chen Kirche ein. Er hat mehrere Büch­er geschrieben, die weit über die Kirchen­gren­zen hin­aus zu Best­sellern wur­den (z.B. Baustellen der Hoff­nung. Eine Ermu­ti­gung, das Leben anzu­pack­en. Freiburg i.Br. 2024). Er ist ein gern gehörter Ref­er­ent in kirch­lichen und weltlichen Kreisen. Geschätzt wird seine immer wieder über­raschende Weise, wie er anste­hende Fra­gen ange­ht.