Zen Einführung

Eine Ein­führung in die Prax­is und den Geist des Zen ist die Voraus­set­zung für pos­i­tive erste Erfahrun­gen mit der Zen-Med­i­ta­tion. Diese führt von aussen nach innen, vom Han­deln zum Sein, vom Wis­sen zum Erleben. Es geht um eine Welt­sicht und ein Selb­stver­ständ­nis jen­seits ich-bezo­gen­er Struk­turen und kann zu gross­er inner­er Frei­heit führen.

In der Zen-Ein­führung wer­den die Grund­la­gen des Zen ver­mit­telt. Der Kurs begin­nt mit eini­gen Aus­führun­gen über das Anliegen und die Geschichte des Zen sowie über die Möglichkeit­en der Zen-Med­i­ta­tion. Es wird in die Prax­is der Zen-Med­i­ta­tion einge­führt. Ver­schiedene Sitz­po­si­tio­nen kön­nen erprobt wer­den. Im Kursver­lauf wer­den erste Med­i­ta­tions-Erfahrun­gen gesam­melt. Es wer­den Rit­uale ver­mit­telt, welche den ungestörten Ablauf der Med­i­ta­tio­nen ermöglichen und den Geist des Zen zum Aus­druck brin­gen. In einem Vor­trag wird der Weg des Zen dargelegt. Während des Kurs­es beste­hen Möglichkeit­en, Fra­gen zu stellen. Die Kurse find­en über­wiegend im Schweigen statt. Psy­chis­che Sta­bil­ität ist notwendig.

Der Kurs ermöglicht den Teil­nehmenden an allen Kursen der Glass­man-Las­salle Zen Lin­ie teilzunehmen.

Mehr über Ursu­la Jishin Popp

Zu mir selbst stehen

Zu sich selb­st zu ste­hen, ist gar nicht so ein­fach. Der eige­nen Entschei­dung treu zu bleiben, ist eine alltägliche Her­aus­forderung.

Wir nehmen das Schw­ert in die Hand, um in ein­er äusseren Bewe­gung die innere Kraft zu stärken. So üben wir, Gren­zen zu set­zen und unsere Kraft zu leben.

Es geht nicht um eine Kampftech­nik, son­dern um die Auseinan­der­set­zung mit sich selb­st. Die Übun­gen mit dem japanis­chen Holzschw­ert (Bokken) stärken das eigene Selb­st­be­wusst­sein, fördern einen guten Umgang mit Äng­sten und stärken die eigene Mitte. Die Erfahrun­gen sind inner­lich spür­bar und wirk­sam und darum auch direkt in den All­t­ag über­trag­bar.

Weit­ere Kursin­fos www.schwertweg.ch

6. Schweizer Samichlaus-Synode

Wie vielfältig und kreativ das Schweiz­er Samich­laus-Brauch­tum auch ist, eins ist bei allen Events und Ver­anstal­tun­gen gemein­sam: Sie führen Men­schen ver­schiede­nen Alters zusam­men.
Im Mit­telpunkt ste­ht jew­eils die his­torische Per­son Niko­laus von Myra, ein Bischof der Herzen seit mehr als 1600 Jahren. Sein Name ist Pro­gramm: Niko­laus bedeutet «Sieg des Volkes». Mit ihm wird Teilen und Sol­i­dar­ität fokussiert. Kost­bare Güter für unsere Gesellschaft, erst recht im augen­blick­lichen Kon­text.

Unzäh­lige Män­ner geben Niko­laus (Samich­laus) Jahr für Jahr ihr unver­wech­sel­bares Gesicht. Sie und ihr Team engagieren sich mit Herzblut für das Samich­laus-Brauch­tum. Sie besuchen Fam­i­lien, Schulen und Kindergärten. Sie bauen Brück­en zwis­chen den Gen­er­a­tio­nen, Natio­nen und Kon­fes­sio­nen. Sie leis­ten einen wertvollen Dienst am Zusam­men­halt unser­er Gesellschaft. Sie geben der Botschaft der Güte und Men­schen­liebe Hand und Fuss.

Die 6. Schweiz­er Samich­laus-Syn­ode will die Engagierten ver­net­zen und neue Impulse für die Kam­pagne vor Ort set­zen.
Begeg­nung, Ate­liers, Erfahrungsaus­tausch sowie der feier­liche Einzug in die Prop­steikirche ste­hen auf dem Pro­gramm.

Bitte geben Sie bei Ihrer Anmel­dung zwei Ate­liers an:
1) «Eltern aktiv ein­beziehen»
2) «Pleit­en, Pech und Pan­nen»
3) «Geschicht­en erzählen»
4) «Bilder­büch­er, Mate­r­i­al, Lieder»
5) «Sich in Kinder ein­fühlen und sie ver­ste­hen»

Alles in allem – was letztlich zählt im Leben

Anlässlich unseres 50-jähri­gen Jubiläums freuen wir uns sehr, Pater Anselm Grün zu einem beson­deren Online-Vor­trag begrüssen zu dür­fen.

In seinem Vor­trag wird er uns inspiri­erende Gedanken über das, was im Leben wirk­lich zählt, mit­geben – über Glück, Sehn­sucht und die Kraft der Spir­i­tu­al­ität.

Pro­gramm
• ab 17.30 Uhr Ein­tr­e­f­fen
• 18.00 Uhr klein­er Imbiss vom Buf­fet
• 19.00 — 20.00 Uhr Online-Vor­trag von Pater Anselm Grün
• anschliessend Möglichkeit für Fra­gen und Aus­tausch

Freuen Sie sich auf einen Abend voller Tiefe, Inspi­ra­tion und Begeg­nung – ein würdi­ger Rah­men für unser Jubiläum.

Kosten:
CHF 40.- Teil­nahme vor Ort in der Prop­stei Wis­likofen mit Imbiss, CHF 20.- Online-Teil­nahme

WICHTIG: Bitte geben Sie bei der Anmel­dung an, ob Sie in der Prop­stei Wis­likofen, inklu­sive Imbiss teil­nehmen oder einen Online-Link wün­schen.

Link zur Anmel­dung

Fundraising

«Men­schen spenden, weil sie gefragt wer­den», lautet ein berühmter Satz zum Fundrais­ing. Das Käs­seli am Aus­gang und die Nen­nung von Kon­to­dat­en auf einem Fly­er sind damit noch kein Fundrais­ing. Was Fundrais­ing ist und wie man es prak­tisch ange­ht, erfahren Sie in diesem Work­shop.
Meth­o­d­en wie Sto­ry­telling wer­den Sie eben­so ken­nen­ler­nen wie die Arbeit mit Daten­banken. Sie wer­den auch einige über­raschende Erken­nt­nisse mit­nehmen – etwa, dass Sie sofort mit einem eige­nen Fundrais­ing starten kön­nen und dass Fundrais­ing wirk­lich Freude macht. Oder, dass es beim Fundrais­ing gar nicht in erster Lin­ie um Geld geht, son­dern vielmehr um Werte, Wün­sche und Ziele der Spenderin­nen und Spender.
Dieser Work­shop ist prax­isori­en­tiert. Brin­gen Sie gerne Ihre Pro­jek­tideen, bei denen Sie sich ein Fundrais­ing vorstellen kön­nen, mit, damit wir neben fach­lichem Input auch gut ins Gespräch kom­men kön­nen.

Fly­er

Kirchliche Gebäude neu denken – Sozialraum entdecken und gemeinsame Nutzung gestalten

Als Kirche bewe­gen wir uns im Sozial­raum, sind ver­net­zt und pfle­gen Kon­tak­te zu den Men­schen. Mit unseren kirch­lichen Gebäu­den befind­en wir uns oft an zen­tralen Orten und prä­gen das Gesicht von Gemein­den. Gle­ichzeit­ig verän­dern wir ihre Nutzung. Dieser Kurs zeigt auf, wie wir mit­samt unser­er kirch­lichen Gebäude   Mehrw­ert für Kirche und Gesellschaft her­stellen kön­nen. Gemein­sam erar­beit­en wir, was Sozial­raum konkret bedeutet, wie Bedürfnisse vor Ort ermit­telt wer­den   und wie die Kirche mit ihren Stärken – Raum, Gemein­schaft, Werte – einen rel­e­van­ten Beitrag im Sozial­raum leis­ten kann. Der Kurs verbindet strate­gis­che Weit­sicht mit konkreter Prax­is und zeigt Wege auf, wie Part­ner­schaften aufge­baut und gemein­same Nutzun­gen über­legt wer­den kön­nen.

Warum jet­zt?
Kirche befind­et sich in ein­er her­aus­fordern­den, aber auch chan­cen­re­ichen Umbruch­phase.  Es bieten sich neue Möglichkeit­en, Koop­er­a­tion einzuge­hen und Infra­struk­tur gemein­sam zu nutzen. Kirch­liche Räume kön­nen einen entschei­den­den Beitrag leis­ten – für Gemein­schaft, Sinn, soziale Sta­bil­ität und Leben­squal­ität vor Ort.

Ziele des Kurs­es
Die Teil­nehmenden:

  • erar­beit­en ein gemein­sames Ver­ständ­nis des Sozial­raums als Leben­sraum von Men­schen
  • erken­nen, welche Chan­cen sich für Kirche aus gesellschaftlichen Entwick­lun­gen ergeben
  • ent­deck­en die beson­deren Stärken kirch­lich­er Gebäude/Zentren im Hin­blick auf Iden­tität, Gemein­schaft und Kul­tur
  • ler­nen Mod­elle der gemein­samen Nutzung ken­nen und reflek­tieren deren Über­trag­barkeit auf die eigene Sit­u­a­tion
  • entwick­eln konkrete Ideen und erste Umset­zungss­chritte für die eigene Kirchge­meinde oder Pfar­rei

Inhalte

  1. Sozial­raum ver­ste­hen – gemein­sam erar­beit­en
    Welche sozialen Beziehun­gen prä­gen unser Umfeld? Welche Rolle spie­len dabei wir als Kirche? Wie ermit­teln wir Bedürfnisse im Sozial­raum?
  2. Kirche als Part­ner­in im öffentlichen Raum
    Beitrag der Kirche zur Leben­squal­ität, zum gesellschaftlichen Zusam­men­halt und zur Wer­te­bil­dung
  3. Unser Poten­zial erken­nen
    Möglichkeit­en der gemein­samen Nutzung kirch­lich­er Gebäude und Zen­tren mit gesellschaftlichem und kirch­lichem Mehrw­ert
  4. Part­ner­schaften entwick­eln
    Welche Part­ner­schaften haben wir? Welche kön­nen wir neu auf­bauen? Wie ist unsere Iden­tität im Sozial­raum? Welche Erfol­gs­fak­toren für Koop­er­a­tio­nen mit Gemein­den, Sozial­dien­sten, Kul­tur, Bil­dung oder Gesund­heit gibt es bei uns?
  5. Vom Denken zum Han­deln
    Werk­statt zur Entwick­lung erster konkreter Schritte für die eigene Gemeinde

Methodik
Input, inter­ak­tive Erar­beitung, Prax­is­beispiele, Grup­pe­nar­beit, Aus­tausch aus der Prax­is, Reflex­ion der eige­nen Sit­u­a­tion

Ziel­gruppe
Pas­torale Mitar­bei­t­ende, Ver­ant­wortliche für Immo­bilien und strate­gis­che Entwick­lung, Mit­glieder von Kirchen­be­hör­den, Kirchenpfle­gende, Kirchen­räte

Existenzielle Dimensionen in der Zusammenarbeit mit Menschen

Die Prop­stei Wis­likofen eröffnet 2026 ein neues inter­diszi­plinäres Ver­anstal­tungsange­bot, das die Per­spek­tiv­en von Päd­a­gogik, Psy­cholo­gie, Beratung und Seel­sorge zusam­men­führt. Im Zen­trum ein­er ersten Ver­anstal­tung dazu ste­ht die Exis­ten­zielle Päd­a­gogik – ein Zugang, der den Men­schen in sein­er Selb­st­wer­dung, sein­er inneren Hal­tung und sein­er Gestal­tungskraft ernst nimmt.
Das Ange­bot bietet Fach­per­so­n­en aus Bildungs‑, Begleit- und Beziehungs­berufen einen Raum, um wis­senschaftlich fundierte Impulse mit per­sön­lich­er Erfahrung und prax­is­na­hen Meth­o­d­en zu verbinden. Die Teil­nehmenden set­zen sich mit zen­tralen Fra­gen men­schlich­er Entwick­lung auseinan­der: Wie kön­nen wir Men­schen in Krisen stärken? Wie gestal­ten wir Beziehun­gen, die Bestand haben? Wie unter­stützen wir Sin­nori­en­tierung und innere Sta­bil­ität in ein­er kom­plex­en Welt?

Ziele für die Teil­nehmenden
a) Per­spek­tiven­er­weiterung
Die Teil­nehmenden gewin­nen ein ver­tieftes Ver­ständ­nis exis­ten­zieller Grund­hal­tun­gen in Bil­dung und Begleitung sowie deren Bedeu­tung für men­schliche Entwick­lung, Selb­st­wirk­samkeit und Beziehungsqual­ität.
b) Reflex­ion von Hand­lung­sop­tio­nen
Sie reflek­tieren prax­is­na­he Wege, wie exis­ten­ziell-päd­a­gogis­che Zugänge in Schule, Beratung, Seel­sorge oder Leitung wirk­sam umge­set­zt wer­den kön­nen – vom Umgang mit Belas­tun­gen bis zur Gestal­tung res­o­nanzfähiger Lern- und Arbeit­sräume.
c) Stärkung kon­struk­tiv­er men­taler Hal­tun­gen
Sie entwick­eln innere Ori­en­tierung, Acht­samkeit, emo­tionale Stärke und eine wer­te­basierte Hal­tung, die im beru­flichen All­t­ag wie auch im per­sön­lichen Leben tragfähig bleibt.

1. Keynote-Titel
„Zwis­chen Anspruch und Auf­bruch: Exis­ten­zielle Päd­a­gogik in ein­er kom­plex­en Welt“

2. Work­shop I — Eva Maria Waibel (päd­a­gogisch)
„Schulis­ches Wohlbefind­en: Exis­ten­zielle Zugänge für Lehrende und Ler­nende“

3. Work­shop II – Roger Det­tling (psy­chol­o­gisch / sozial)
„Werte, Sinn und Moti­va­tion: Psy­chol­o­gisch fundierte Zugänge für Beratung und Coach­ing“

4. Work­shop IIl – Gui­do Ester­mann (pas­toral / spir­ituell)
— „Sin­nori­en­tierung als Kraftquelle: Exis­ten­zielle Päd­a­gogik in Seel­sorge und Begleitung“
— „Ver­let­zlichkeit, Beziehung, Tran­szen­denz: Spir­ituelle Dimen­sio­nen men­schlich­er Entwick­lung“
— „Begleit­en im Über­gang: Exis­ten­zielle Impulse für Lebenswen­depunk­te“
— „Wer­te­basierte Räume schaf­fen: Spir­i­tu­al­ität und exis­ten­zielle Päd­a­gogik verbinden“

 

Pro­gramm
Fre­itag 16.10.26
16.00    Ein­tr­e­f­fen und Begrüs­sungs­drink
17.00    Keynote: Dr. Eva Maria Waibel
18.30    Nacht­essen
20.00    Ver­ar­beitung des Refer­ats von Dr. Eva Maria Waibel

Sam­stag 17.10.26
09.00    Workshop(s) I. Runde
10.30    Pause
11.00    Workshop(s) II. Runde
12.30    Mit­tagessen
14.00    Kon­klu­sion und Aus­blick
15.30    Abschluss

Koop­er­a­tio­nen
Insti­tut für exis­ten­zielle Päd­a­gogik (existenzielle-paedagogik.at)
Exis­ten­zielle Beratung (existenziell.ch)

 

Festival der Stille

Ein Abend zwis­chen Zen­trum und Periph­erie der alten Donau­monar­chie: Schu­bert, Wolf und Mahler tre­f­fen auf die neue Suite für Klavierquin­tett von Mas­si­m­il­iano Matesic – eine musikalis­che Hom­mage an die ver­lorene Welt Joseph Roths. Zarte Minia­turen und kam­mer­musikalis­che Verdich­tung zeich­nen ein Klang­bild zwis­chen Wiener Salon, gal­izis­chem Stetl und slaw­is­chem Dorf.

Tan­ja Sonc, Vio­line
Daria Zap­pa, Vio­line
Rib­al Molaed, Vio­la
Anna Tyka Nyf­feneg­ger, Vio­lon­cel­lo
Mas­si­m­il­iano Matesic, Klavier

F. Schu­bert Triosatz für Stre­ichtrio
H. Wolf ital­ienis­che Ser­e­nade für Stre­ichquar­tett
G. Mahler Klavierquar­tett
M. Matesic Suite für Klavierquin­tett UA

Ouver­ture
Valse Lente
Berceuse
Hud­ba!

Ab 16.00 Café, Sacher­torte und Kaiser­schmar­ren sind im Verkauf des Hotel­restau­rants speziell für unsere Gäste.

Für den Schrift­steller Joseph Roth lag die Seele des alten Öster­re­ichs wed­er in Wien, noch in den Tälern des Tirols, son­dern in der Periph­erie des Hab­s­bur­gis­chen Reich­es: in den slaw­is­chen Dör­fern oder in den Gal­izis­chen Stetl etwa. Wenn der gebür­tige Wiener Franz Schu­bert zeitlebens aus dem Zen­trum der Dop­pel­monar­chie schuf, verkör­perten Hugo Wolf und Gus­tav Mahler (aus Slove­nien sowie aus Mähren stam­mend) auf beispiel­hafter Art diese Periph­erie der Seele. Die Suite von Mas­si­m­il­iano Matesic möchte eine kleine Hom­mage an diese ver­lorene Welt sein.

 

Tick­ets: https://www.ticketino.com/de/Event/K‑K-Connection/209567

Kirche entwickelt Zukunft

Das Leucht­turm-Lab „Kirche entwick­elt Zukun­ft“ ist ein 3‑tägiges, par­tizipa­tives For­mat, das klas­sis­che Impulse mit offe­nen Aus­tausch- und Lern­for­men verbindet.
Im Zen­trum ste­hen aktuelle Fra­gen kirch­lich­er Entwick­lung: Wie kann Kirche heute wirk­sam sein? Wie entste­hen lebendi­ge Gemein­schaften? Welche For­men von Lead­er­ship und Zusam­me­nar­beit sind gefragt?
Die Teil­nehmenden arbeit­en unter anderem im Open­Space-For­mat, brin­gen eigene The­men ein und gestal­ten den Prozess aktiv mit. Ergänzt wird dies durch kurze Impulse (u. a. PechaKucha), Aus­tauschfor­mate und gemein­same Reflex­ion.
So entste­ht ein lebendi­ger Lern- und Entwick­lungsraum, in dem voneinan­der gel­ernt, gemein­sam gedacht und konkrete Impulse für die Prax­is entwick­elt wer­den.

Lernziele

  • Die Teil­nehmenden reflek­tieren aktuelle Her­aus­forderun­gen und Entwick­lungsmöglichkeit­en von Kirche.
  • Sie ler­nen par­tizipa­tive For­mate ken­nen und erleben, wie Entwick­lung gemein­schaftlich gestal­tet wer­den kann.
  • Sie brin­gen eigene The­men, Erfahrun­gen und Ideen ein und entwick­eln daraus konkrete Impulse für ihre Prax­is.
  • Sie ver­net­zen sich mit anderen Akteur:innen und gewin­nen neue Per­spek­tiv­en für ihre Arbeit.

Zielgruppe(n)

  • Mitar­bei­t­ende und Ver­ant­wortliche in kirch­lichen Organ­i­sa­tio­nen
  • Seel­sor­gende, pas­torale Mitar­bei­t­ende, Leitungsver­ant­wortliche
  • Engagierte und Inter­essierte, die Kirche aktiv mit­gestal­ten möcht­en
  • Offen für weit­ere Per­so­n­en aus Gesellschaft und Kirche, die an gemein­samer Entwick­lung inter­essiert sind

 

Ausbildung in Bibliodrama-Leitung 2027–2029

Die Sehn­sucht nach spir­itueller Erfahrung, Leben­sori­en­tierung und Entschle­u­ni­gung ist gross. Die Aus­bil­dung in Bib­lio­dra­maleitung antwortet auf diese Sehn­sucht! Men­schen möcht­en mit Leib und Seele, Herz und Ver­stand ange­sprochen wer­den und miteinan­der ins Gespräch kom­men.
Mit bib­lio­drama­tis­chen Ele­menten und inten­siv im bib­lio­drama­tis­chen Spiel wird ein religiös­er Erfahrungsraum geöffnet. Men­schen kom­men mit der Frage in Berührung, was sie in der Tiefe bewegt und welche Sehn­sucht in ihnen lebt. Bib­lio­dra­ma ist ein Instru­ment, dem Lebens- und Glaubensver­lan­gen von Men­schen Raum zu geben.
Wir arbeit­en mit dem bib­lio­drama­tis­chen Mod­ell, das in den 70ziger Jahren von Nico­laas Derk­sen und Frans Andriessen begrün­det und von der Wis­likofer Schule für Bib­lio­dra­ma und Seel­sorge weit­er­en­twick­elt wurde.
In erster Lin­ie ver­ste­hen wir dieses Mod­ell als einen Beitrag zur Seel­sorge und zur gemein­schaftliche Glaubens-Kom­mu­nika­tion. Die Weit­er­bil­dung wird vom TBI in Koop­er­a­tion mit der Wis­likofer Schule für Bib­lio­dra­ma und Seel­sorge (www.bibliodramaundseelsorge.ch) durchge­führt.

Ziele der Weit­er­bil­dung

  • In der Weit­er­bil­dung nehmen die Teil­nehmerIn­nen Kon­takt auf zu ihrer eige­nen Lebens- und Glaubens­geschichte.
  • Sie ent­deck­en, wie sich Lebens- und Glaubenser­fahrun­gen im Bib­lio­dra­ma verbinden und zur Sprache gebracht wer­den.
  • Sie ler­nen, das Instru­ment des Bib­lio­dra­mas und Kle­in­for­men des Bib­lio­dra­mas für Kinder und Erwach­sene einzuset­zen.
  • Sie gestal­ten Kat­e­ch­ese, Liturgie und Bil­dungsar­beit als religiöse Erfahrungsräume mit Ele­menten des Bib­lio­dra­mas.
  • Sie erfahren, wie Glauben­skom­mu­nika­tion und Gemein­deauf­bau miteinan­der ver­bun­den wer­den kön­nen.
  • Sie entwick­eln und erproben ihre eigene spir­ituelle und sozial-kom­mu­nika­tive Kom­pe­tenz.

Arbeitsweise
Die Aus­bil­dung gliedert sich in einen Grund- und einen Auf­baukurs.
Die erste Kur­sein­heit ist als Selb­ster­fahrungsmod­ul gedacht. Hier sam­meln die Teil­nehmenden per­sön­liche Erfahrun­gen mit dem Bib­lio­dra­ma Mod­ell der Wis­likofer Schule.

In den Sequen­zen B ‑F erler­nen die Aus­bil­dung­steil­nehmenden kom­pak­te, kurze und nieder­schwellige bib­lio­drama­tis­che Ele­mente, die in Grup­pen von Erwach­se­nen, mit Kindern und Jugendlichen und in der Seel­sorge einge­set­zt wer­den kön­nen. Zudem wer­den wichtige bib­lio­drama­tis­che Schritte als Teil des ganzen Bib­lio­dra­ma-Spiels eingeübt und ver­tieft.

Im Auf­baukurs erler­nen die Teil­nehmenden die weit­eren Schritte des bib­lio­drama­tis­chen Spiels.  Sie reflek­tieren die Wirkun­gen von bib­lio­drama­tis­chen Inter­ven­tio­nen und erweit­ern ihre Inter­ven­tion­skom­pe­tenz, sowie ihre seel­sor­gliche Hal­tung.

Vier Super­vi­sions-Halb­tage ergänzen die Aus­bil­dung.
Auss­chrei­bung und Aus­bil­dung