Seminar zur integralen Standortbestimmung

Je älter wir wer­den, desto mehr wollen wir unseren inneren Impulsen fol­gen, am Steuer des Lebens sitzen und unser Leben sin­nvoll gestal­ten.
Das set­zt gele­gentliche Stan­dortbes­tim­mungen voraus, um Erlebtes zu ord­nen und den inneren Kom­pass neu auszuricht­en.
Im Kurs schauen wir zurück und würdi­gen das Ver­gan­gene. Mit Blick auf das Kom­mende fra­gen wir nach unseren Inter­essen und Träu­men, Zie­len und Werten. Und die Zeit der Übergänge ver­suchen wir als Brachzeit zu betra­cht­en, in der wir noch nicht genau wis­sen müssen, wo und wie es weit­erge­ht. Die ver­mit­tel­ten Werkzeuge tra­gen dazu bei, kün­ftige Stan­dortbes­tim­mungen selb­st vorzunehmen.
Das Kur­spro­gramm bein­hal­tet the­ma­tis­che Impulse, Einze­lar­beit, Aus­tausch zu zweit, gemein­same Med­i­ta­tion sowie die Möglichkeit zum Begleit­ge­spräch mit der Kursleitung.
Zum Kurs­the­ma schrieb der Kursleit­er das Buch
«Am lieb­sten bei­des. Wie gelange ich zu passenden Entschei­dun­gen?»
Ver­lag Springer 2025, ISBN 978–3‑662–70761‑6

Schreiben und Bewegen

Spir­ituelle Lebenswege sind vielfältig und manch­mal ver­schlun­gen. Sie ziehen sich durch unter­schiedlich­ste Land­striche und Räume — Küchen und Wälder, Kirchen und Bahn­höfe, Heimat und Ferne und immer wieder sind sie voller Begeg­nun­gen: beglück­ende, schmer­zliche, aufrüt­tel­nde, beruhi­gende.
Sie wach­sen zwis­chen Zwän­gen und Befreiun­gen, Brüchen und Kon­ti­nu­itäten, Auszug und Heimkehr. Sie sind gewoben aus All­t­ag und Festzeit­en, Höhen und Tiefen, Wider­sprüchen und Über­raschun­gen. Nicht immer sticht der Sil­ber­faden auf den ersten Blick ins Auge — manch­mal bedarf es genaueren Hin­se­hens, um ihn zu ent­deck­en, und oft blitzt er auch erst im gemein­samen Gespräch auf.
Mit auto­bi­ografis­chem Schreiben, Atemar­beit und Bewe­gungsmed­i­ta­tion geht es auf eine Ent­deck­ungsreise in die eigene religiöse Biogra­phie. Keine Vorken­nt­nisse nötig.

Arbeitsweise
Kreatives Schreiben, Aus­tausch in der Gruppe, Atemar­beit und Bewe­gungsmed­i­ta­tion

Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen stärken

Selb­st­wert­ge­fühl und Selb­stver­trauen helfen, den All­t­ag anzuge­hen, Auf­gaben zu bewälti­gen, sich­er aufzutreten, unser Bestes zu geben. Sie kön­nen ein Leben lang wach­sen. Sie erleben aber auch Erschüt­terun­gen. Was kön­nen wir tun, um unser Selb­st­wert­ge­fühl und unser Selb­stver­trauen im All­t­ag zu stärken?

Inhalt
— 
Klären: Wo ste­hen Sie heute mit Ihrem Selb­st­wert­ge­fühl und Selb­stver­trauen in Ihren ver­schiede­nen Lebens­feldern?
— Ler­nen: Was fördert, was hin­dert Selb­st­wert­ge­fühl und Selb­stver­trauen?
— Ent­deck­en: Die Zusam­men­hänge zwis­chen Selb­st­wert, Selb­stver­trauen, Selb­st­bild und der eige­nen Wirk­lichkeit.
— Weit­erge­hen: Geeignete Mit­tel, um im All­t­ag Selb­st­wert und Selb­stver­trauen weit­er zu entwick­eln.

Konkrete Schritte und Bilanz

Päd­a­gogis­ch­er Rah­men
Die Meth­ode der PRH-Per­sön­lichkeit­sen­twick­lung: Fra­gen, die ein­laden, die jew­eili­gen The­men in Ihrem Leben zu beobacht­en und Ihr Erleben schriftlich auszu­drück­en, Aus­tausch in der Gruppe und Beiträge der Kursleitung.

Seniorenfreizeit —  Auszeit für Körper, Seele und Geist

Ein­fach sein und es sich gut gehen lassen — miteinan­der ins Gespräch kom­men über Gott und die Welt – zusam­men sin­gen, tanzen, in Stille sein – geistliche Impulse für den Tag – mit Kör­p­er- und Atemübun­gen zu sich Sorge tra­gen – Pil­ger­wege zu den Kapellen rings um die Prop­stei Wis­likofen erkun­den – ganz nach Wun­sch. Ein Tages­rhyth­mus gibt den Rah­men zu sich selb­st zu kom­men und zur Begeg­nung mit anderen.

Ausser­dem beste­ht die Möglichkeit sich zu Aus­flü­gen in die Umge­bung aufzu­machen:

  • Besuch des Ther­mal­bads in Bad Zurzach.
  • Die Geschichte des jüdis­chen Lebens in der Schweiz ent­deck­en in den «Judendör­fern» Leng­nau und Endin­gen.
  • Einkaufs­bum­mel im roman­tis­chen Wald­shut (D) oder ein Besuch im Aar­gauer Wein­bau­mu­se­um.
  • Aus­flug nach St. Blasien (D) Schwarzwald, Besich­ti­gung der Kloster­an­lage und in der gegenüber­liegen­den Kon­di­tor­ei die Schwarzwälder-Kirschtorte geniessen oder …

Dr. Bern­hard Lind­ner, Erwach­se­nen­bild­ner, Elis­a­beth Lind­ner, Seel­sorg­erin und Yvonne Ott Senn, Phys­io­ther­a­peutin begleit­en Sie bei diesen fünf Auszeit­ta­gen und gehen in der Pro­gram­mgestal­tung gerne auf Ihre Wün­sche ein, auch par­al­lele Ange­bote sind möglich.

Starke Paare – Starke Erziehung

Wenn man Eltern wird, richtet sich der Fokus auf das Kind und die Erziehung. Wir sind bemüht die best­möglichen Eltern zu sein. Dabei geht lei­der oft die Aufmerk­samkeit und Zeit für die Paar­beziehung ver­loren.

Und genau das ist der falsche Weg.

Sie erfahren, wie Sie ganz konkret bei Ihrer Paar­beziehung und Ihren Ressourcen anset­zen kön­nen, um eine entspan­nte Erziehung zu gewährleis­ten. Sie ler­nen konkrete Tech­niken ken­nen, die nicht nur Ihrer Paar­beziehung gut­tun, son­dern sich auch pos­i­tiv auf den Fam­i­lien­all­t­ag auswirken.

 

In diesem Work­shop erfahren Sie:

– die 5 grössten Her­aus­forderun­gen für Eltern
— die besten Strate­gien für den Umgang mit diesen Her­aus­forderun­gen
— warum es sowohl eine Her­aus­forderung wie auch eine Bere­icherung ist, zu Zweit Erziehungsauf­gaben zu meis­tern.
— welche Entschei­dun­gen anste­hen und welche Pri­or­itäten Sie set­zen müssen.

Dieser Work­shop richtet sich nicht nur an Paare, son­dern gezielt auch an einzelne Eltern­teile.

Pro­gramm
Sam­stag
16.30 – 19:00 Uhr Begrüs­sung und Kursstart 1. Block
ab 19:00 Uhr Aben­dessen

Son­ntag
07:30 – 09:30 Uhr Früh­stück & Check-Out (Gepäck im Hotel abstell­bar)
10:00 – 12:30 Uhr Kurs 2. Block
12:30 – 14:00 Uhr Mit­tagessen
14:00 – 16:30 Uhr Kurs 3. Block

Stress im Alltag — Werkzeuge für eine sta­bile Part­ner­schaft

Beziehun­gen wer­den immer durch Auf­gaben und Ereignisse, die von aussen auf ein Paar zukom­men her­aus­ge­fordert. Stress gehört zum Leben und bee­in­flusst eine Part­ner­schaft. Zuviel Stress kann eine Beziehung belas­ten, obwohl die Beziehung gut ist. Wie es gelingt, trotz All­t­agsstress miteinan­der in Beziehung zu bleiben, erfahren Sie in diesem Kurs. Der Fokus liegt dabei auf dem, was eine Part­ner­schaft stärkt.
Erleben Sie einen Tag voller Impulse, Ideen, Denkanstöße, Lösun­gen und Erfol­gsstrate­gien für Ihre Beziehung! Lassen Sie sich inspiri­eren und tauchen Sie ein, in eine Welt völ­lig neuer Möglichkeit­en für Ihre Beziehung.

An diesem Tag erhal­ten Sie 3 wichtige “Werkzeuge” für eine sta­bile Part­ner­schaft:

  • Kom­mu­nika­tion
  • Prob­lem­be­wäl­ti­gung
  • Stress­be­wäl­ti­gung

Darüber hin­aus kön­nen Sie ent­deck­en:

  • was Sie als Paar verbindet.
  • wie aus Krisen Chan­cen und aus Schwächen Stärken wer­den.
  • wie Sie die eige­nen Bedürfnisse wahrnehmen und ein­brin­gen.

Paare am Beginn ihres gemein­samen Weges und auch mit mehrjähriger Beziehungser­fahrung sind her­zlich willkom­men!

Pro­gramm
Sam­stag
16.30 – 19:00 Uhr Begrüs­sung und Kursstart 1. Block
ab 19:00 Uhr Aben­dessen

Son­ntag
07:30 – 09:30 Uhr Früh­stück & Check-Out (Gepäck im Hotel abstell­bar)
10:00 – 12:30 Uhr Kurs 2. Block
12:30 – 14:00 Uhr Mit­tagessen
14:00 – 16:30 Uhr Kurs 3. Block

T’ai Chi Ch’uan — Aufbau-Wochenende

T’ai Chi Ch’uan (abgekürzt: T’ai Chi) ist eine Bewe­gungskun­st, die aus Chi­na stammt und Anhän­gerin­nen und Anhänger in aller Welt hat.
An diesem ver­längerten Woch­enende schre­it­en wir im ersten Teil der Kurz­form nach Cheng Man-ch’ing voran. Ausser­dem ver­tiefen wir Übun­gen zur Kör­per­wahrnehmung, Kör­per­hal­tun­gen sowie Prinzipen, Fig­uren und Part­nerübun­gen des T’ai Chi (Yang-Stil).

T’ai Chi stammt aus der Kampfkun­st, dient der Gesund­heit und ist Med­i­ta­tion in Bewe­gung. Wir verbinden es mit Sitz­me­di­a­tion im Stil des Zen. T’ai Chi und Sitzmed­i­ta­tion bewirken eine je eigene Qual­ität der Samm­lung; bei­de ergänzen sich wun­der­bar. Ihre gemein­samen Grund­sätze: aufrecht, acht­sam, absicht­s­los. Beim T’ai Chi kom­men spezielle Prinzip­i­en hinzu: vor allem langsam, wohlges­pan­nt und gerichtet.

Übergang zu einer neuen Epoche

Die Kirche in der Schweiz ste­ht vor epochalen Verän­derung­sprozessen. Der Rück­gang an Finanzen, Per­son­al und Mit­gliedern stellt sie vor grosse Her­aus­forderun­gen.
Es gilt nun in den näch­sten Jahren diesen Wan­del als Über­gang zu gestal­ten. Damit man ver­ste­ht, wie eine Zukun­ft ausse­hen kön­nte und welche Möglichkeit­en und Per­spek­tiv­en sich eröff­nen, braucht es ein ver­tieftes Ver­ständ­nis über die Entwick­lung der Kirche in den let­zten 50 Jahren. Damit kann der Blick geöffnet wer­den, um die Zukun­ft zu gestal­ten.
Es geht darum, Abschied vom Ter­ri­to­ri­al­prinzip zu nehmen, kirch­liche Infra­struk­tur und Kirchenge­bäude in neuer Art zu nutzen und Räume zu schaf­fen, die in Zeit­en der dig­i­tal­en Fake-Kul­tur authen­tis­che Begeg­nun­gen ermöglichen. Dabei heisst das Zauber­wort: Nutze­ror­i­en­tierung! Die Bedürfnisse der Men­schen, auch säku­lar ori­en­tierten, sind Voraus­set­zung, dass sich Kirche neu zu definiert und die Fro­he Botschaft des Lebens weit­er­wächst.

Der Kurs stärkt Behör­den­mit­glieder und Pas­toral Tätige, ihre Auf­gabe zukun­ft­sori­en­tiert gestal­ten zu kön­nen.

Ziele:
Grund­la­gen der bish­eri­gen kirch­lichen Entwick­lung der let­zten 50 Jahre und die momen­ta­nen ungle­ichzeit­i­gen Rück­en­twick­lun­gen (Mit­glieder, Finanzen, Per­son­al) ver­ste­hen.
Entwick­lung von Kirche im Sinne der Trans­for­ma­tion ver­ste­hen und Kon­se­quen­zen für staatskirchen­rechtliche Behör­den und pas­toral Tätige erken­nen.
Pas­torale Zukun­ftsper­spek­tiv­en konkret im Kon­text der Trans­for­ma­tion ver­ste­hen und anwen­den kön­nen.
Hand­lung­sop­tio­nen für Kirchenpfle­gen und Pas­toral Tätige entwick­eln und umset­zen.

via integralis Kontemplation — Vertiefung

Die Kon­tem­pla­tion via inte­gralis ist eine Verbindung von christlich­er Mys­tik und Zen. In bei­den Tra­di­tio­nen geht es darum, Bilder und Vorstel­lun­gen radikal loszu­lassen und die innere Samm­lung zu üben. Die klare Kör­per­hal­tung, die Acht­samkeit auf den Atem und die grosse Entsch­ieden­heit helfen uns, in die reine Präsenz zu kom­men.

Im täglichen Vor­trag wer­den die Erfahrungswege aus der christlichen Mys­tik und der Zen­tra­di­tion beleuchtet. Daraus ent­nehmen wir Impulse für den je eige­nen, zutief­st per­sön­lichen Weg in die Tiefe des Men­sch­seins.

Am 8.12.  wird in der katholis­chen Tra­di­tion die unbe­fleck­te Empfäng­nis Marias und in der bud­dhis­tis­chen Tra­di­tion die Erleuch­tung Bud­dhas gefeiert. Zwei Gedenk­tage, die eine tiefe gemein­same Botschaft haben. In der Nacht vom 7. zum 8. Dezem­ber wer­den wir  in drei frei­willi­gen Ein­heit­en der Med­i­ta­tion mit kurzen Tex­ten zur Erleuch­tung von Bud­dhas zusät­zlich medi­tieren.

Voraus­set­zun­gen
Für die Ver­tiefungstage ist ein Besuch ein­er Ein­führung in Kon­tem­pla­tion oder Zen vorteil­haft. Wenn Sie die nicht haben, melden Sie sich bitte vorher bei Margrit Wenk-Schlegel (071 288 65 88).

Hin­weise
Ganz­er Kurs im Schweigen. Bitte tra­gen Sie bequeme, dun­kle (wenn vorhan­den schwarze), nicht raschel­nde Klei­dung.
Anschliessend  zu diesem Kurs find­et am 9. Dezem­ber ein Kon­tem­pla­tion­stag statt mit frei­williger Abend- und Mor­gen­med­i­ta­tion.
Finanzielle Eng­pässe sollen nie ein Hin­derungs­grund zur Teil­nahme sein. Es beste­ht ein Sol­i­dar­itäts­fonds, aus dem wir unkom­pliziert einen Beitrag leis­ten kön­nen. Bitte melden Sie sich vorgängig bei Margrit Wenk.

Mehr Infos Margrit Wenk Schlegel

Wort und Leben

Die Bibel ist ein viel­stim­miges Buch – voller Geschicht­en, Fra­gen, Brüche und Hoff­nung. In diesem Kurs laden wir dazu ein, dem bib­lis­chen Wort mit Offen­heit und Neugi­er zu begeg­nen. Nicht als fer­tige Antwort, son­dern als Ein­ladung zum Dia­log. Alte oft sper­rige Texte über­raschen — sie berühren und kön­nen mein eigenes Leben inspiri­eren. Ob Sie als Lektor:in bere­its Erfahrung mit­brin­gen oder ein­fach ein­mal aus­pro­bieren möcht­en, wie sich das Wort in Stimme und Leben ent­fal­ten kann – Sie sind her­zlich willkom­men.

Was erwartet Sie?
Texte ver­ste­hen: Wir näh­ern uns den bib­lis­chen Tex­ten mit Herz und Ver­stand – suchend, fra­gend, ent­deck­end.
Sinn find­en: Was spricht mich an? Was trägt mich? Wie kann ich das Wort in meinem All­t­ag leben?
Sich­er auftreten: Übun­gen zu Stimme, Präsenz und Aus­druck – und das Wort wird lebendig.
Die Prop­stei als Kraft- und Ruhe­o­rt: um bei sich anzukom­men.

Inhalt
Gemein­sam ent­deck­en wir, wie bib­lis­che Texte lebendig und sinns­tif­tend wer­den kön­nen – nicht nur im Gottes­di­enst, son­dern auch im eige­nen Leben.