Wort und Leben

Die Bibel ist ein viel­stim­miges Buch – voller Geschicht­en, Fra­gen, Brüche und Hoff­nung. In diesem Kurs laden wir dazu ein, dem bib­lis­chen Wort mit Offen­heit und Neugi­er zu begeg­nen. Nicht als fer­tige Antwort, son­dern als Ein­ladung zum Dia­log. Alte oft sper­rige Texte über­raschen — sie berühren und kön­nen mein eigenes Leben inspiri­eren. Ob Sie als Lektor:in bere­its Erfahrung mit­brin­gen oder ein­fach ein­mal aus­pro­bieren möcht­en, wie sich das Wort in Stimme und Leben ent­fal­ten kann – Sie sind her­zlich willkom­men.

Was erwartet Sie?
Texte ver­ste­hen: Wir näh­ern uns den bib­lis­chen Tex­ten mit Herz und Ver­stand – suchend, fra­gend, ent­deck­end.
Sinn find­en: Was spricht mich an? Was trägt mich? Wie kann ich das Wort in meinem All­t­ag leben?
Sich­er auftreten: Übun­gen zu Stimme, Präsenz und Aus­druck – und das Wort wird lebendig.
Die Prop­stei als Kraft- und Ruhe­o­rt: um bei sich anzukom­men.

Inhalt
Gemein­sam ent­deck­en wir, wie bib­lis­che Texte lebendig und sinns­tif­tend wer­den kön­nen – nicht nur im Gottes­di­enst, son­dern auch im eige­nen Leben.

Yoga und Tanz

Ein Woch­enende für alle, die sich selb­st neu ent­deck­en möcht­en – in der Verbindung von Yoga, freier Bewe­gung und acht­samer Kör­per­wahrnehmung. In fliessenden Sequen­zen und stillen Momenten erforschen wir den eige­nen Aus­druck. Dabei geht es nicht um Per­fek­tion oder äussere Ästhetik, son­dern um das Lauschen nach innen: Was will durch mich in Bewe­gung kom­men?

Die Prax­is lädt dich ein, die ure­igene Lebendigkeit (wieder) zu spüren. Durch bewusstes Atmen, Dehnen, Spüren, Schwin­gen und Tanzen entste­ht ein Raum, in dem Kör­p­er, Geist und Seele in Ein­klang find­en.

Der Kurs ist offen für alle – unab­hängig von Alter, Vor­erfahrung oder Beweglichkeit. Alles, was du brauchst, ist die Bere­itschaft, dich selb­st auf neue Weise zu erleben und der Freude an freier Bewe­gung Raum zu geben.

Tagesablauf
Alle Kursteile sind option­al und kön­nen je nach Bedarf besucht oder auch ein­mal aus­ge­lassen wer­den.

Fre­itag
18:30 Gemein­sames Aben­dessen
19:45 — 21:00 Ken­nen­ler­nen der Gruppe und Ein­führung

Sam­stag
07:00 Mor­gen­prax­is
ab 08:00 Früh­stück
09:15 — 12:00 Yoga und Tanz
12:00 Mit­tagessen
13:00 Mit­tagspause
15:00 — 17:30 Yoga und Tanz
17:45 — 18:30 Zeit zum Sein / spon­tanes Pro­gramm abges­timmt auf die Grup­penbedürfnisse
18:30 Aben­dessen
20:00 — 21:00 Optionales Abend­pro­gramm

Son­ntag
07:00 Mor­gen­prax­is
ab 08:00 Früh­stück und Zim­mer räu­men
09:15 — 12:00 Yoga und Tanz
12:00 — 12:30 Inte­gra­tion & Ausklang
12:30 Mit­tagessen
13:30 Kursende

Mit­brin­gen
Bitte bringe fol­gen­des mit:

  • Für drin­nen: Bequeme und dehn­bare Klei­dung am besten im Schicht­en­prinzip. (Warme) Sock­en.
  • Für draussen: All­wet­terklei­dung und gute Schuhe, die auch dreck­ig wer­den dür­fen.
  • Falls vorhan­den: Stra­pazier­fähiges Tuch (z.B. Schal), an dem gezo­gen wer­den darf (wird für Dehnungs-Übun­gen einge­set­zt. Nicht geeignet sind elastis­che Thera-Bän­der).
  • Die Prop­stei stellt Airex Yoga­mat­ten zur Ver­fü­gung, die etwas dick­er sind als die meis­ten han­del­süblichen Yoga­mat­ten. Wer seine eigene Yoga­mat­te mit­brin­gen möchte, kann dies selb­stver­ständlich gerne tun.

Zazenkai

Zazenkai bedeutet wörtlich „Zusam­menkun­ft zum Sitzen im Zen“.

Das sind mehrtägige Kurse, in deren Fokus das gemein­same Prak­tizieren der Zen-Med­i­ta­tion sowie die Ver­tiefung des Zen-Ver­ständ­niss­es ste­hen.
Diese Tage ermöglichen den Medi­tieren­den, mit der Lehrper­son Kon­takt aufzunehmen und per­sön­liche Unter­stützung zu erhal­ten. Sie helfen, die Moti­va­tion für die Übung zuhause zu stärken und erlauben eine kurze Auszeit vom All­t­ag.

Die Med­i­ta­tion in der Gruppe sowie Vorträge und Einzelge­spräche unter­stützen die Med­i­ta­tion.

Mehr über Ursu­la Jishin Popp

Zen Einführung

Eine Ein­führung in die Prax­is und den Geist des Zen ist die Voraus­set­zung für pos­i­tive erste Erfahrun­gen mit der Zen-Med­i­ta­tion. Diese führt von aussen nach innen, vom Han­deln zum Sein, vom Wis­sen zum Erleben. Es geht um eine Welt­sicht und ein Selb­stver­ständ­nis jen­seits ich-bezo­gen­er Struk­turen und kann zu gross­er inner­er Frei­heit führen.

In der Zen-Ein­führung wer­den die Grund­la­gen des Zen ver­mit­telt. Der Kurs begin­nt mit eini­gen Aus­führun­gen über das Anliegen und die Geschichte des Zen sowie über die Möglichkeit­en der Zen-Med­i­ta­tion. Es wird in die Prax­is der Zen-Med­i­ta­tion einge­führt. Ver­schiedene Sitz­po­si­tio­nen kön­nen erprobt wer­den. Im Kursver­lauf wer­den erste Med­i­ta­tions-Erfahrun­gen gesam­melt. Es wer­den Rit­uale ver­mit­telt, welche den ungestörten Ablauf der Med­i­ta­tio­nen ermöglichen und den Geist des Zen zum Aus­druck brin­gen. In einem Vor­trag wird der Weg des Zen dargelegt. Während des Kurs­es beste­hen Möglichkeit­en, Fra­gen zu stellen. Die Kurse find­en über­wiegend im Schweigen statt. Psy­chis­che Sta­bil­ität ist notwendig.

Der Kurs ermöglicht den Teil­nehmenden an allen Kursen der Glass­man-Las­salle Zen Lin­ie teilzunehmen.

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Zu mir selbst stehen

Zu sich selb­st zu ste­hen, ist gar nicht so ein­fach. Der eige­nen Entschei­dung treu zu bleiben, ist eine alltägliche Her­aus­forderung.

Wir nehmen das Schw­ert in die Hand, um in ein­er äusseren Bewe­gung die innere Kraft zu stärken. So üben wir, Gren­zen zu set­zen und unsere Kraft zu leben.

Es geht nicht um eine Kampftech­nik, son­dern um die Auseinan­der­set­zung mit sich selb­st. Die Übun­gen mit dem japanis­chen Holzschw­ert (Bokken) stärken das eigene Selb­st­be­wusst­sein, fördern einen guten Umgang mit Äng­sten und stärken die eigene Mitte. Die Erfahrun­gen sind inner­lich spür­bar und wirk­sam und darum auch direkt in den All­t­ag über­trag­bar.

Weit­ere Kursin­fos www.schwertweg.ch

6. Schweizer Samichlaus-Synode

Wie vielfältig und kreativ das Schweiz­er Samich­laus-Brauch­tum auch ist, eins ist bei allen Events und Ver­anstal­tun­gen gemein­sam: Sie führen Men­schen ver­schiede­nen Alters zusam­men.
Im Mit­telpunkt ste­ht jew­eils die his­torische Per­son Niko­laus von Myra, ein Bischof der Herzen seit mehr als 1600 Jahren. Sein Name ist Pro­gramm: Niko­laus bedeutet «Sieg des Volkes». Mit ihm wird Teilen und Sol­i­dar­ität fokussiert. Kost­bare Güter für unsere Gesellschaft, erst recht im augen­blick­lichen Kon­text.

Unzäh­lige Män­ner geben Niko­laus (Samich­laus) Jahr für Jahr ihr unver­wech­sel­bares Gesicht. Sie und ihr Team engagieren sich mit Herzblut für das Samich­laus-Brauch­tum. Sie besuchen Fam­i­lien, Schulen und Kindergärten. Sie bauen Brück­en zwis­chen den Gen­er­a­tio­nen, Natio­nen und Kon­fes­sio­nen. Sie leis­ten einen wertvollen Dienst am Zusam­men­halt unser­er Gesellschaft. Sie geben der Botschaft der Güte und Men­schen­liebe Hand und Fuss.

Die 6. Schweiz­er Samich­laus-Syn­ode will die Engagierten ver­net­zen und neue Impulse für die Kam­pagne vor Ort set­zen.
Begeg­nung, Ate­liers, Erfahrungsaus­tausch sowie der feier­liche Einzug in die Prop­steikirche ste­hen auf dem Pro­gramm.

Bitte geben Sie bei Ihrer Anmel­dung zwei Ate­liers an:
1) «Eltern aktiv ein­beziehen»
2) «Pleit­en, Pech und Pan­nen»
3) «Geschicht­en erzählen»
4) «Bilder­büch­er, Mate­r­i­al, Lieder»
5) «Sich in Kinder ein­fühlen und sie ver­ste­hen»

Alles in allem – was letztlich zählt im Leben

Anlässlich unseres 50-jähri­gen Jubiläums freuen wir uns sehr, Pater Anselm Grün zu einem beson­deren Online-Vor­trag begrüssen zu dür­fen.

In seinem Vor­trag wird er uns inspiri­erende Gedanken über das, was im Leben wirk­lich zählt, mit­geben – über Glück, Sehn­sucht und die Kraft der Spir­i­tu­al­ität.

Pro­gramm
• ab 17.30 Uhr Ein­tr­e­f­fen
• 18.00 Uhr klein­er Imbiss vom Buf­fet
• 19.00 — 20.00 Uhr Online-Vor­trag von Pater Anselm Grün
• anschliessend Möglichkeit für Fra­gen und Aus­tausch

Freuen Sie sich auf einen Abend voller Tiefe, Inspi­ra­tion und Begeg­nung – ein würdi­ger Rah­men für unser Jubiläum.

Kosten:
CHF 40.- Teil­nahme vor Ort in der Prop­stei Wis­likofen mit Imbiss, CHF 20.- Online-Teil­nahme

WICHTIG: Bitte geben Sie bei der Anmel­dung an, ob Sie in der Prop­stei Wis­likofen, inklu­sive Imbiss teil­nehmen oder einen Online-Link wün­schen.

Link zur Anmel­dung

Fundraising

«Men­schen spenden, weil sie gefragt wer­den», lautet ein berühmter Satz zum Fundrais­ing. Das Käs­seli am Aus­gang und die Nen­nung von Kon­to­dat­en auf einem Fly­er sind damit noch kein Fundrais­ing. Was Fundrais­ing ist und wie man es prak­tisch ange­ht, erfahren Sie in diesem Work­shop.
Meth­o­d­en wie Sto­ry­telling wer­den Sie eben­so ken­nen­ler­nen wie die Arbeit mit Daten­banken. Sie wer­den auch einige über­raschende Erken­nt­nisse mit­nehmen – etwa, dass Sie sofort mit einem eige­nen Fundrais­ing starten kön­nen und dass Fundrais­ing wirk­lich Freude macht. Oder, dass es beim Fundrais­ing gar nicht in erster Lin­ie um Geld geht, son­dern vielmehr um Werte, Wün­sche und Ziele der Spenderin­nen und Spender.
Dieser Work­shop ist prax­isori­en­tiert. Brin­gen Sie gerne Ihre Pro­jek­tideen, bei denen Sie sich ein Fundrais­ing vorstellen kön­nen, mit, damit wir neben fach­lichem Input auch gut ins Gespräch kom­men kön­nen.

Fly­er

Ich bin Teil einer Entwicklung

Müdigkeit im Kon­text dauern­der Verän­derung? Wie bleibe ich gesund dabei? Kern­frage dabei ist: Wie behalte ich meinen Sinn für die Arbeit und das Leben?
Die Auseinan­der­set­zung mit der eige­nen inneren Befind­lichkeit im Umfeld von Verän­derung­sprozessen ist entschei­dend, damit diese gelin­gen.
Die per­sön­liche innere Stärke zu behal­ten, innere Äng­ste von Ver­lust und Abschied nehmen von Liebge­won­nen zu ent­deck­en, ist dabei nicht ein­fach, aber notwendig.
In Verän­derung­sprozessen die eigene Sin­nin­stanz zu wahren und zu stärken hil­ft dabei. Trans­for­ma­tion­sprozesse in der Kirche kön­nen damit nicht ein­fach als Last, son­dern als lustvolle Zukun­ftsper­spek­tiv­en ent­deckt wer­den. Die eigene innere Energie zu entwick­eln führt dazu, dass der Über­gang in die Zukun­ft der Kirche gestal­tet wer­den kann. Dabei kön­nen The­olo­gie und Psy­cholo­gie wichtige per­sön­liche Ressourcen wer­den. Und prozes­sori­en­tierte Trans­for­ma­tion wird lebendig.

Für Behör­den­mit­glieder und pas­toral Tätige ein wichtiger Zugang für ihre Auf­gaben für die Zukun­ft.

Ziele:
Innerpsy­chis­che Voraus­set­zun­gen für das Gelin­gen von kirch­lichen Trans­for­ma­tion­sprozessen erken­nen und wirk­sam wer­den lassen.
The­ol­o­gis­che und psy­chol­o­gis­che Ressourcen für die eige­nen Sin­n­find­ung in Verän­derung­sprozessen ent­deck­en und für sich per­sön­lich nutzbar machen.
Eigene Sinnkonzepte weit­erzuen­twick­eln, um angst­frei und gestärkt wirk­sam zu bleiben.

In Gott und in sich selbst nachhause kommen

Das Helle wie das Dun­kle
find­et in der Stille heim
in das Geheim­nis sein­er selb­st.
Aus einem Gedicht von Sil­via Ostertag

In ein­er Welt, in der sich alles immer schneller verän­dert, hil­ft es die eigene innere Heimat zu pfle­gen. Bei sich zuhause sein bedeutet, sich selb­st, die eige­nen Schat­ten- und Licht­seit­en anzunehmen. In der christlichen Mys­tik führt der Weg zu dieser Selb­stan­nahme über das Loslassen aller Bilder. Um dieses Para­dox bess­er zu ver­ste­hen, wer­den in den Vorträ­gen Texte von Mys­tik­erin­nen und Mys­tik­ern aus­gelegt, die davon aus­ge­hen, dass der Weg in den eige­nen Grund ein Weg in die Gebor­gen­heit Gottes ist.

Ele­mente
Durchge­hen­des Schweigen, mehrere Stun­den Sitzen in der Stille, Gehmed­i­ta­tion, Vorträge und Impulse, Einzelge­spräch, Gottes­di­enst.

Voraus­set­zun­gen
Für die Ver­tiefungstage ist ein Besuch ein­er Ein­führung in Kon­tem­pla­tion oder Zen vorteil­haft. Wenn Sie die nicht haben, melden Sie sich bitte vorher bei Reg­u­la Tan­ner r.tanner@katharina-werk.org.

Hin­weis
Ganz­er Kurs im Schweigen. Bitte tra­gen Sie bequeme, schwarze, graue oder dunkel­blaue, nicht raschel­nde Klei­dung.