Mein Leben und meinen Glauben nähren

Einführungskurs Bibliodrama und Seelsorge
Die Kurseinheit ist als Einführung gedacht. Die Teilnehmenden nehmen Kontakt auf zu ihrer eigenen Lebens- und Glaubensgeschichte. Sie entdecken, wie sich Lebens- und Glaubenserfahrungen im Bibliodrama verbinden und zur Sprache gebracht werden.
Die Teilnehmenden sammeln persönliche Erfahrungen mit dem Bibliodramamodell und lernen die ersten Schritte des Bibliodramas kennen. Die Teilnehmenden entwickeln ein Verständnis davon, wie der biblische Text zu einem religiösen Erfahrungsraum werden kann.

Wenn Sie in die Bibliodrama Ausbildung einsteigen wollen, ist diese Kurseinheit verpflichtend.

Zielgruppe
Frauen und Männer, die hauptamtlich oder nebenamtlich im Rahmen der Pfarreien mit Gruppen arbeiten.

Wohin soll es gehen?

Standortbestimmung mit Pfeil und Bogen

Manchmal ist es nötig, innezuhalten und sich neu zu orientieren. Wo stehe ich jetzt? Was habe ich auf meinem Weg erreicht? Was wünsche ich mir noch? Diesen Fragen gehen wir einzeln und gemeinsam mit Meditation, Atemarbeit und Bogenschiessen nach.

Pfeil und Bogen sind ein Mittel, um sich und die eigenen Fragen wahrzunehmen. Nach den ganz eigenen Antworten und Strategien zu suchen. Sie zu erproben und allenfalls sich zu entscheiden, wohin die weitere Reise gehen soll.

Die Regelmässigkeit von Bogen spannen und Pfeile loslassen erleichtert den Zugang zu den eigenen Ressourcen.
Überblickbare und bewältigbare Teile können durch den Rhythmus von Einatmen und Ausatmen, Bogen spannen und entspannen zu einem Ganzen transformiert werden.

Arbeitsweise
Bogen schiessen und Biografiearbeit, Austausch, Meditation, Atemarbeit und Selbstwahrnehmung.

Hinweis
Es bedarf weder körperlicher Fitness noch Vorkenntnisse. Für Erwachsene jeden Alters.
Bitte bequeme Kleidung mitbringen.

Kurz-Pilgern mit Bibliodrama

Den Alltag unterbrechen und losgehen

Mit Impulsen aus dem Bibliodrama unterwegs sein.
Rund um die Propstei, auf den schönen Wegen im Studenland.
Einblicke und Ausblicke ergänzen einander.

Der Weg, den die Gruppe zurücklegt, dauert circa 90 bis 120 Minuten reine Gehzeit. Dazwischen sind Stationen, an denen die biblische Geschichte auf unterschiedliche Weise existentiell entdeckt wird.

Der Weg beginnt und endet in der Propstei.

Bitte Rucksack, Getränk, angemessene Kleidung, bequeme Schuhe und eventuell eine Sitzmatte mitnehmen. Bei Regen ist ein Raum in der Propstei reserviert.

Wieder zu zweit – Wenn Kinder flügge werden

Neue Perspektiven entdecken und Ihrer Liebe eine neue Dimension geben

Sie stehen in der Lebensmitte. Ihre Kinder sind keine Kinder mehr. Die Elternrolle verwandelt sich. Andere Bedürfnisse treten in den Vordergrund. Eine Zeit des Umbruchs, des Loslassens und Neu-Entdeckens.

Eine Herausforderung aber auch eine Chance, die Sie ergreifen sollten.

An diesem Tag erfahren Sie, wie Sie:
• Optimal mit Meinungsverschiedenheiten und „unlösbaren“ Problemen umgehen.
• Mit Ihrem Partner zusammen über Ihre neuen Wünsche reden können.
• Auf entspannte Weise Ihre Beziehung neu aufbauen, ohne To do-Listen und Hausaufgaben.
• Sich im Alltag bewusster begegnen und dadurch mehr Wertschätzung erleben.

Nicht nur das WAS Sie tun können, sondern WIE Sie es im Alltag umsetzen können. Ihre Beziehungsqualität wird sich dadurch nachhaltig verbessern.

Alle Paare sind herzlich willkommen!

Erde und Himmel vereint

Kontemplation via integralis – Vertiefung

Kontemplation bedeutet Erwachen zu dem, wer wir sind. Jenseits unserer Vorstellungen und Konzepte. Es bedeutet, dass Körper und Geist, Erde und Himmel, sich vereinen.

Das Sitzen in Stille hilft
– Energien zu bündeln und kraftvoll zentriert zu sein
– Weite, Liebe und Frieden im Herzen zuzulassen
– zur Einheit und zu einem Leben in Liebe zu allen Geschöpfen zu
erwachen
– sich innerlich zu ordnen, zu heilen und zu wachsen

Den Rahmen bilden Sitzen und Schweigen in Meditation. Körperpräsenz und meditatives Gehen geschehen im Herzgeist der kontemplativen Sammlung.

Elemente
Sitzen und meditatives Gehen, je nach Wetter auch im Freien, Einüben von Körperpräsenz, einfache Rituale, Möglichkeit zum Einzelgespräch, Impulsvortrag.

Hinweis
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung in gedeckten Farben.
Bei einer körperlichen Einschränkung gehen wir gerne auf Ihre Bedürfnisse ein.

Mit Achtsamkeit notfallpsychologischen Situationen begegnen

Die etwas „andere“ Weiterbildung für Mitarbeitende in Blaulichtorganisationen

„Ich bemerke, was geschieht, und erinnere, was hilft und heilt. Das ist Achtsamkeit.“
Sylvia Wetzel

Mehr als in anderen Berufsgruppen werden Mitarbeitende in Blaulichtorganisationen (Feuerwehr, Rettungssanität, Polizei) mit Situationen konfrontiert, die seelisch nur sehr schwer erträglich und verarbeitbar sind. Einige von uns mussten erleben, wie ihre Seele in besonders schwierigen Momenten „ausstieg“, und erfahren, wie es sich anfühlt, seelisch traumatisiert zu werden. Zum Glück müssen wir uns heute nicht Sprüche anhören wie „Ein Indianer kennt keinen Schmerz!“ oder „Wenn du dieses oder jenes nicht erträgst, du Weich-Ei, bist du im falschen Beruf!“

Aber wie ist es tatsächlich um unsere Belastbarkeit bestellt? Kann ich sie positiv beeinflussen? Und wenn ja: wie? – Wie soll ich mich verhalten, wenn ich sehe, dass es einer Kollegin, einem Kollegen schlecht geht? – Und wenn es mich selbst einmal „erwischt“ hat, wie gehe ich mit (m)einer seelischen Traumatisierung um? Was kann ich tun; wer kann mir helfen?

Mit diesen und ähnlichen Fragen nach Gesundheit und Resilienz werden wir uns gemeinsam beschäftigen. Methodisch wird neben der herkömmlichen Wissensvermittlung in Form von Kurzreferaten ein Schwerpunkt auf Selbsteinschätzungsübungen, Diskussionen und Anwendungen praxistauglicher Tipps gelegt, wobei auch diverse meditative Übungen aus dem MBSR-Bereich (mindfullness based stress reduction) vorgestellt und erfahrbar gemacht werden.

Sie lernen u.a.
– Erkenntnisse der Traumaforschung auf Ihren Berufsalltag anzuwenden
– sich mit achtsamer Lebensführung auf Ihren Berufsalltag vorzubereiten
– die wichtigsten Merkmale einer akuten Belastungsreaktion (ABR)
– die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zu erkennen
– „typengerechte“ kollegiale emotionale Erste Hilfe zu leisten
– geeignete notfall-psychologische Massnahmen (Defusing) kennen
– diverse Methoden zur akuten Stressabwehr autonom auszuüben.

Hinweis
Meditative Vorkenntnisse werden NICHT vorausgesetzt. Bequeme Seminarbekleidung wird empfohlen.

Jin Shin Jyutsu – Einkehrtag

Mit dem Leben strömen

Das innere Gleichgewicht finden, mich mit der Quelle des Lebens verbinden – das sagt sich leichter als es sich im Alltag leben lässt.

Im Kurs erhalten Sie Impulse aus dem Jin Shin Jyutsu, einer alten japanischen Kunst zur Harmonisierung von Körper, Seele und Geist.

Jin Shin Jyutsu wirkt durch die eigenen Selbstheilungskräfte. Zur Anwendung werden nur zwei Hände gebraucht. Dazu gibt es einfache Bewegungsmeditationen und Zeiten der Stille um Raum und Kraft zu schöpfen und wieder in den Lebensfluss zu tauchen.

Die Einkehrtage sind in sich abgeschlossen. Es werden jeweils andere Schwerpunkte und ausgewählte Behandlungssequenzen aufgegriffen.

Methoden:
Jin Shin Jyutsu, Selbstmassage, stille und bewegte Meditation aus QiGong und Atemarbeit, Austausch.

Hinweis:
Alle Übungen werden angeleitet. Es bedarf keiner Vorkenntnisse. Bequeme Kleidung mitbringen.

Wenn alles nur noch grau erscheint

Menschen mit Depression im Alter kompetent begleiten

Wie alle Lebensphasen konfrontiert auch das „Alter“ mit Fragen der persönlichen Entwicklung. Es gilt, sich aus sozialen Rollen, aus gewohnten Aufgaben und von geliebten Menschen zu lösen. Für eigene Wünsche und Ziele müssen neue Formen kreativ gesucht werden. Die Konfrontation mit der Endlichkeit und Verwundbarkeit des eigenen Lebens nimmt zu. Die Auseinandersetzung mit diesen Lebensthemen kann zu einer grossen Herausforderung werden.
Wenn ältere Menschen verstimmt sind, verbittern oder schwermütig werden, wird dies oft als verständliche oder unweigerliche Folge des Alters betrachtet. Die Depression ist die häufigste psychiatrische Erkrankung in dieser Lebensphase. Neben wirksamen Behandlungsmöglichkeiten von seelischen Störungen bei älteren Menschen sind hilfreiche Strategien in der Begleitung durch Angehörige und Betreuende von Nutzen.

Inhalt
• Verschiedene Formen und Ausprägungen der Depression im Alter, ihre Symptome, und Therapiemöglichkeiten
• Hilfreiche Kommunikations- und Begleitstrategien
• Reflektion der eigenen Verhaltensweisen
• Selbstfürsorge

Ziel
Die Teilnehmenden
• setzen sich auf einer persönlichen Ebene mit dem Thema Despression im Alter auseinander
• kennen die verschiedenen Ausprägungen einer Altersdepression
• kennen die Symptome und Therapieansätze
• erlernen wichtige Regeln für eine hilfreiche Kommunikation mit Menschen, die an
einer Altersdepression erkrankt sind
• reflektieren eigene Verhaltensweisen
• erarbeiten eigene Strategien zur Selbstfürsorge

Brot, das die Hoffnung nährt

Kommunionspende-Kurs

Das Teilen des Brotes ist nach dem Teilen des Wortes der zweite zentrale Teil der gottesdienstlichen Feier. Im geteilten Brot ist der Auferstandene unter uns gegenwärtig. Und damit alles, was sein Leben und seine Verkündigung ausgemacht hat: die Liebe zu jedem Menschen, das Überschreiten enger Grenzen, die Überwindung des Todes. Dieses Brot stärkt den Glauben und nährt die Hoffnung. Es gibt Kraft, in der Nachfolge Jesu zu leben und zu handeln. In der Kommunionspendung legen wir von diesem Glauben Zeugnis ab.

Der Kurstag führt Sie in diesen wichtigen und schönen liturgischen Dienst ein.

Inhalt
• Sie lernen biblische Brotgeschichten kennen.
• Sie reflektieren die theologische Bedeutung des Kommunionspende-Dienstes.
• Sie erhalten Antworten auf Ihre Fragen zur Ausführung.
• Sie bekommen Raum für Ihre Fragen zur Liturgie.

Arbeitsweise
Wechsel von Impulsen, Kleingruppenarbeit, Austauschrunden und praktischer Übung.

Voraussetzung
Sie sind zum Kommunionspende-Dienst angefragt worden.

HINWEIS
Für die Beauftragung benötigen wir Ihre private Adresse mit Angabe Ihrer Pfarreizugehörigkeit, bitte bei der Anmeldung berücksichtigen.
In der Regel übernimmt die Kirchgemeinde die Kurskosten. Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

Weite Seele – stiller Raum

Kontemplation – Einführungstage

«Es ist eine Kraft in der Seele,
die ist weiter als die ganze Welt.
Es muss gar weit sein, worin Gott wohnt.»
Meister Eckhart

Eintauchen in die Stille weckt Seelenkräfte, die im betriebsamen Alltag schlummern oder untergehen. Körper und Geist sind in Ruhe vereint. Im Verweilen von Atemzug zu Atemzug geschieht innere Sammlung und Konzentration der Kräfte ohne unser Zutun. Diese Weise des kontemplativen Gebets überschreitet die üblichen Vorstellungen von Beten, weil es nicht die eigenen Worte und Gedanken sind, mit denen wir mit Gott in Verbindung treten; es ist das schweigende Dasein in der göttlichen Gegenwart.
Wir üben, die kreisenden Gedanken und Bilder zu lassen und ganz hier zu sein. Und tauchen ein in die eigene wertfreie Wahrnehmung und aller Dinge.

Elemente
Einführung in das Sitzen in Stille und das meditative Gehen mit den dazugehörigen Ritualen. Möglichkeit zum Einzelgespräch. Impulsvortrag.

Hinweis
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung in gedeckten Farben.
Bei einer körperlichen Einschränkung gehen wir gern auf Ihre Bedürfnisse ein.