Stille im Advent – die dreifache Gottesgeburt

Gibt es bessere Vorbereitung auf Weihnachten als die Stille?
In diesen Tagen lassen wir uns leiten von Johannes Tauler und seiner Theologie der dreifachen Gottesgeburt.
Die Kontemplation via integralis ist eine Verbindung von christlicher Mystik und Zen. In beiden Traditionen geht es darum, Bilder und Vorstellungen radikal loszulassen und die innere Sammlung zu üben. Die klare Körperhaltung und die Achtsamkeit auf den Atem helfen uns, in diese reine Präsenz zu kommen.

Voraussetzungen

Für die Vertiefungstage ist ein Besuch einer Einführung in Kontemplation oder Zen von Vorteil. Wenn Sie die nicht haben, melden Sie sich bitte vorher bei Margrit Wenk-Schlegel (Tel. 071 288 65 88).
Hinweise

Ganzer Kurs im Schweigen.
Bitte tragen Sie bequeme, dunkle, wenn vorhanden schwarze, nicht raschelnde Kleidung.
Finanzielle Schwierigkeiten sollen nie ein Grund sein, nicht teilzunehmen. Bitte melden Sie sich bei Margrit Wenk (071 288 65 88). Es existiert ein Solidaritätsfonds.

Am 6. Dezember findet vorgängig zu diesem Kurs ein Kontemplationseinzeltag von 9 bis 16.30 Uhr statt – so kann die Zeit der Stille verlängert werden – nach Wunsch bereits ab 5. Dezember abends.

Zen – und christliche Mystik

Adventszeit – eintauchen in die Stille, um sich auf das Weihnachtsfest vorzubereiten, zu dem uns der Evangelist sagt, dass das Wort Fleisch geworden ist.
Die Spannung zwischen Wort und Schweigen ist und bleibt die Spannung des Christentums. Gott ist das unendliche Schweigen, aber in Christus hat Gott gesprochen. So können wir sagen: er ist ein schweigender und ein sprechender Gott. In Gott fallen alle Gegensätze zusammen. Die christliche Mystik verbindet beides: Schweigen und Wort. Das Wort braucht unser Schweigen.
Im Sitzen in Stille schaffen wir Raum für unser Schweigen, im Feiern des Gottesdienstes vergegenwärtigen wir das Wort.

Hinweis
Möglichkeit zum Einzelgespräch.

Der Schatz im Acker

Gleichnisse vom Reich Gottes sind nicht einfach schön. Viele finden sie unverständlich oder sogar ärgerlich. Auf jeden Fall sind sie nicht langweilig. Sie provozieren und sie fordern eine Entscheidung.

Vier Gleichnisse vom Raum Gottes stehen im Mittelpunkt der Bibliodrama-Spieltage.
Mit bibliodramatischen Schritten nähern wir uns ihrer Botschaft an und suchen, wozu ich eingeladen bin.

Die Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge versteht die biblischen Texte als Erfahrungsräume.
Dazu wird die biblische Geschichte ins „Hier und Jetzt“ verlegt. Durch die Übernahme einer Rolle finden die Teilnehmenden Antworten auf die Fragen: Wer bin ich in dieser Geschichte? Wohin zieht mich meine Sehnsucht? Zu welcher Haltung, zu welchem Schritt werde ich eingeladen?

Arbeitsweise
Bibliolog, bibliodramatische Elemente, Bibliodramaspiel, Reflexion.

Thema
Ich führe euch heraus!
Der gute Hirt und die Schafe, Joh 10

Meditieren für den Frieden

Die Einzeltage bieten die Möglichkeit, für einen Tag in die Stille einzutauchen und Zazen zu üben in der Gruppe. Wir widmen diese Tage dem Frieden in uns, in unseren Beziehungen und in der Welt.

Inhalt
Schweigemeditation, Vortrag, Möglichkeit für Einzelgespräch.

Voraussetzungen
Besuchter Einführungskurs oder längere Einheiten in Zen oder Kontemplation. Falls Sie diese Bedingungen nicht mitbringen, nehmen Sie bitte vorgängig Kontakt mit der Leitung auf (Tel. 071 288 65 88).

Hinweis
Der Kurs ist im Schweigen. Bitte tragen sie dunkle (wenn vorhanden schwarze) nicht raschelnde Kleidung.
Sie können schon am Vorabend anreisen und an der Kontemplation am Abend um 19.30 Uhr sowie am Morgen teilnehmen. Bitte bei der Anmeldung vermerken.

Kombinationsmöglichkeiten
Am 6. Dezember ist es möglich, Kontemplation Vertiefung anzuschliessen (6.- 9.12.)

Wort, das tröstet und befreit

In den biblischen Lesungen unserer Gottesdienste wird Gott in der Gestalt des Wortes gegenwärtig. Die Worte der Schrift können auch heute noch lebendig machen, trösten und befreien. Möglich wird dies, wenn die Lektorin oder der Lektor den Text angemessen vorträgt. Dann wird das Vorlesen im Gottesdienst zur Verkündigung von Gottes Nähe. Der Kurstag bereitet Sie auf diesen Dienst vor.

Inhalt
– Sie finden einen Zugang zu den biblischen Texten.
– Sie erweitern Ihr Wissen zum Alten und Neuen Testament.
– Sie verstehen den Ablauf eines Gottesdienstes und lernen die Leseordnung kennen.
– Sie lesen selbstsicherer am Mikrophon.

Arbeitsweise
Impulse, Arbeiten in der Kleingruppe, praktische Übungen.

Hinweis
In der Regel übernimmt die Kirchgemeinde die Kurskosten. Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

Körperwahrnehmung mit der Feldenkrais-MethodeKurs

„Das Erleben und Wahrnehmen des eigenen Selbst drückt sich immer über unser Bewegungsvermögen und unsere Haltung aus.“ M. Feldenkrais

Die Feldenkrais-Lektionen dienen dazu, die eigenen Fähigkeiten zu verbessern. So wird das Leben angenehmer. Sie sind eingeladen, mit grosser Aufmerksamkeit wahrzunehmen, wie Sie Bewegungen ausführen. Seien Sie neugierig auf Veränderungen, die vom zentralen Nervensystem gesteuert werden.

Arbeitsweise
In den Kursabenden werden Sie durch eine Folge von meist feinen, kleinen Bewegungen geführt. Sie liegen dabei meistens auf dem Boden.
Mit der Zeit bauen sich Anspannungen ab, verbessert sich Atmung, Haltung und Beweglichkeit.

Hinweis
Für Menschen jeden Alters, die ihr körperliches und psychisches Potential erweitern wollen.

Termine:
Kurs A: 22./29.01 und 5./12./19./26.2. und 5./12.3.2018
Kurs B: 22./29.10. und 5./12./19./26.11. und 3./10.12.2018

CPT Wochenkurs 47 (Modul A1)

An unterschiedlichen Orten und in verschiedenen Situationen treffen wir als Seelsorgende auf Menschen, sei es bei ihnen Zuhause oder in einer Einrichtung, bei einem Krankenbesuch oder zur Vorbereitung von Kasualien. Hinzu kommt das unvorbereitete Zusammentreffen auf der Strasse oder beim Einkaufen. Wie begegnen wir diesen Menschen in unserer seelsorglichen Rolle? Was braucht es, damit aus dem Zusammentreffen wirklich eine Begegnung werden kann? Wie kann ich als SeelsorgerIn ein Gespräch so gestalten, dass daraus ein mehr an Leben erwachsen kann?
„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ Martin Buber.
Inspiriert von diesem Zitat möchten wir in der Woche diesen und weiteren Fragen nachgehen.
Dabei kommen die CPT-Elemente zur Anwendung in den Bereichen Selbsterfahrung, Theoriebildung, supervisorische Begleitung und Theologie/Spiritualität.

Pilgertreff Wislikofen

Pilgern entspringt einer tiefen Sehnsucht von uns Menschen nach Einfachheit und Entschleunigung, Bewegung und Abenteuer, nach mystischen Orten und Begegnungen. Einer Begegnung in dreifacher Dimension: mit sich selbst, mit anderen und mit Gott. Und ist man einmal am Ende einer Pilgerreise angekommen, bricht die Sehnsucht neu auf. Denn Pilgern verändert. Viele denken über Akzentverschiebungen nach in ihrem Leben, wollen ihre Erfahrungen fortführen, schreiben Texte, suchen Austausch.

Der Pilgertreff Wislikofen ist eine Veranstaltung für Pilgerinnen und Pilger und solche, die es mal werden wollen. Er bietet Möglichkeit des Austausches und der Kommunikation über Pilger-Erfahrungen. In Präsentationen werden konkrete Erlebnisse und Impressionen verschiedener Jakobswege vorgestellt.

Hinweise
Am Sonntag-Vormittag besteht die Möglichkeit zu einem Pilgerangebot. Wir laufen vom Verena-Münster in Bad Zurzach zur Propstei Wislikofen.

Anmeldung bis 7. Oktober 2018 an:
Propstei Wislikofen, 5463 Wislikofen,
056 201 40 40, sekretariat@propstei.ch

Mit Veränderungen gut umgehen

Veränderungen gehören zu unserem Leben. Manche Veränderungen erfreuen, andere machen Angst oder erschrecken. Wie gehe ich im Alltag mit Veränderungen um? Welche Veränderungen machen mir Mühe? Welche Veränderungen belasten mich und machen mir Angst? Im Seminar erlernen sie eine einfache und wirksame Methode, um mit Veränderungen gut umzugehen.

Inhalt
Im Kurs beschäftigen wir uns mit diesen Themen:
– Meine spontanen Reaktionen gegenüber Veränderungen verstehen
– Meine Gefühle und Emotionen erkennen, meine Ängste und Widerstände aufspüren
– Positive Haltungen entwickeln und die inneren Ressourcen freilegen, damit Veränderungen auf eine konstruktive Art gelebt werden können
– Entscheiden, ob ich diesen oder jenen Aspekt von Veränderungen anzunehmen habe oder nicht
– Schritte zum Weitergehen und Bilanz

Arbeitsweise
Die Methode der PRH-Persönlichkeitsentwicklung: Fragen, die einladen, die jeweiligen Themen in Ihrem Leben zu beobachten und Ihr Erleben schriftlich auszudrücken. Austausch in der Gruppe und Beiträge der Kursleitung.

Brot, das die Hoffnung nährt

In der Feier des Gottesdienstes ist das Teilen des Brotes nach dem Teilen des Wortes der zweite zentrale Teil. Dieses Brot ist für uns „Leib Christi“. In ihm ist der Auferstandene unter uns gegenwärtig und damit alles, was sein Leben und seine Verkündigung ausgemacht hat: die Liebe zu jedem Menschen, das Überschreiten enger Grenzen, die Überwindung des Todes. Dieses Brot stärkt den Glauben und nährt die Hoffnung. Es gibt Kraft, in der Nachfolge Jesu zu leben und zu handeln. In der Kommunionspendung legen wir von diesem Glauben Zeugnis ab.

Der Kurstag führt Sie in diesen wichtigen und schönen liturgischen Dienst ein.

Inhalt
– Sie lernen biblische Brotgeschichten kennen.
– Sie reflektieren die theologische Bedeutung des Kommunionspende-Dienstes.
– Sie erhalten Antworten auf Ihre Fragen zur Ausführung.
– Sie bekommen Raum für Ihre Fragen zur Liturgie.

Arbeitsweise
Wechsel von Impulsen, Kleingruppenarbeit, Austauschrunden und praktischer Übung.

Voraussetzungen
Sie sind zum Kommunionspende-Dienst angefragt worden.

Hinweis
In der Regel übernimmt die Kirchgemeinde die Kurskosten. Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.