Grundkurs Sterbebegleitung – jeweils dienstags

Caritas Zürich bietet einen Grundkurs an, der Menschen ausbildet, die Schwerkranke in ihrer letzten Lebensphase begleiten. Dieser Kurs umfasst 36 Unterrichtsstunden. Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer setzen sich intensiv mit Tod, Verlust und Trauer auseinander und erhalten Anregungen für den Umgang und das Gespräch mit sterbenden Menschen.

Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer, die im Angehörigen- oder Bekanntenkreis jemanden begleiten, die sich für die Tätigkeit in einer Begleitgruppe vorbereiten möchten, die im Pflege- und Sozialbereich beruflich tätig sind oder sich einfach für das Thema interessieren.

Die Kursinhalte werden in erster Linie in Form von Plenumsunterricht und zusätzlich durch Gruppenarbeiten und Diskussionen in verschiedenen Gesprächsrunden vermittelt.

Link zur Anmeldung 

In Kooperation mit Caritas Zürich.

Grundkurs Sterbebegleitung – jeweils montags

Caritas Zürich bietet einen Grundkurs an, der Menschen ausbildet, die Schwerkranke in ihrer letzten Lebensphase begleiten. Dieser Kurs umfasst 36 Unterrichtsstunden. Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer setzen sich intensiv mit Tod, Verlust und Trauer auseinander und erhalten Anregungen für den Umgang und das Gespräch mit sterbenden Menschen.

Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer, die im Angehörigen- oder Bekanntenkreis jemanden begleiten, die sich für die Tätigkeit in einer Begleitgruppe vorbereiten möchten, die im Pflege- und Sozialbereich beruflich tätig sind oder sich einfach für das Thema interessieren.

Die Kursinhalte werden in erster Linie in Form von Plenumsunterricht und zusätzlich durch Gruppenarbeiten und Diskussionen in verschiedenen Gesprächsrunden vermittelt.

Link zur Anmeldung 

In Kooperation mit Caritas Zürich.

Umgang mit Grenzverletzungen in Organisationen

Grosse Abhängigkeitsverhältnisse und Machtgefälle bestehen in vielen Organisationen – sei es in Kinder- und Jugend-, Behinderten- sowie Sportorganisationen oder in der Kirche.
Dabei stellt sich die Frage, ob eine Meldestelle einzurichten ist. Eine Meldestelle bindet Ressourcen. Darum soll sie möglichst wirkungsvoll sein und für Organisationen einen echten Mehrwert bieten.

Seminarinhalt
In diesem Seminar geht es um folgende Fragen:
— Wie gelingt ein bewusster Umgang mit Macht, Machtmissbrauch und Grenzverletzungen in Organisationen?
— Welchen Part hat eine Meldestelle bei einer wirksamen Prävention von Grenzverletzungen?
— Was nützt eine Meldestelle?
— Was sind mögliche Aufgaben und Zuständigkeiten einer Meldestelle?
— Wie wird eine Meldestelle in die Organisation eingebettet?
— Wie wird die Schnittstelle zur Leitung definiert?
— Was geschieht, wenn eine Meldung eingeht?
— Was ist der Unterschied zwischen Meldungen und Krisen?
— Wie positioniert sich eine Meldestelle im Spannungsfeld von Organisationsauftrag, Vertraulichkeit und Anonymität.
— Wie wird Prävention und eine Meldestelle in die Organisationskultur implementiert?
— Ist eine externe oder interne Meldestelle oder beides einzurichten?

Neben Fachinput wird auch Raum für Diskussion und gegenseitigen Erfahrungsaustausch gegeben.

Zielgruppe
Dieses Seminar richtet sich an Leitungspersonen, die vor der Herausforderung stehen, eine Meldestelle einzurichten oder eine bereits eingerichtete Meldestelle wirkungsvoll zu gestalten.

Kosten
CHF 300.– (inkl. Pausengetränke, exkl. Mittagessen)
CHF 200.− (inkl. Pausengetränke, exkl. Mittagessen) für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Ein Seminar in Kooperation mit ARTISET

Leitung
Andrea Gehrig, lic.rer.soc., studierte Kommunikationswissenschaften, Sozialarbeit und Betriebswirtschaft, bildete sich in Sexualpädagogik und Konfliktklärung weiter und ist nach vielen Jahren in leitender Position in der Privatwirtschaft heute vor allem in der Beratung von Organisationen im Umgang mit Macht und Genzverletzungen tätig.

Aus organisatorischen Gründen bitte wir um Anmeldung bis am 31. August 2026.

Abgesagt – Umgang mit Grenzverletzungen in Organisationen

Grosse Abhängigkeitsverhältnisse und Machtgefälle bestehen in vielen Organisationen – sei es in Kinder- und Jugend-, Behinderten- sowie Sportorganisationen oder in der Kirche.
Dabei stellt sich die Frage, ob eine Meldestelle einzurichten ist. Eine Meldestelle bindet Ressourcen. Darum soll sie möglichst wirkungsvoll sein und für Organisationen einen echten Mehrwert bieten.

Seminarinhalt
In diesem Seminar geht es um folgende Fragen:
— Wie gelingt ein bewusster Umgang mit Macht, Machtmissbrauch und Grenzverletzungen in Organisationen?
— Welchen Part hat eine Meldestelle bei einer wirksamen Prävention von Grenzverletzungen?
— Was nützt eine Meldestelle?
— Was sind mögliche Aufgaben und Zuständigkeiten einer Meldestelle?
— Wie wird eine Meldestelle in die Organisation eingebettet?
— Wie wird die Schnittstelle zur Leitung definiert?
— Was geschieht, wenn eine Meldung eingeht?
— Was ist der Unterschied zwischen Meldungen und Krisen?
— Wie positioniert sich eine Meldestelle im Spannungsfeld von Organisationsauftrag, Vertraulichkeit und Anonymität.
— Wie wird Prävention und eine Meldestelle in die Organisationskultur implementiert?
— Ist eine externe oder interne Meldestelle oder beides einzurichten?

Neben Fachinput wird auch Raum für Diskussion und gegenseitigen Erfahrungsaustausch gegeben.

Zielgruppe
Dieses Seminar richtet sich an Leitungspersonen, die vor der Herausforderung stehen, eine Meldestelle einzurichten oder eine bereits eingerichtete Meldestelle wirkungsvoll zu gestalten.

Leitung
Andrea Gehrig, lic.rer.soc., studierte Kommunikationswissenschaften, Sozialarbeit und Betriebswirtschaft, bildete sich in Sexualpädagogik und Konfliktklärung weiter und ist nach vielen Jahren in leitender Position in der Privatwirtschaft heute vor allem in der Beratung von Organisationen im Umgang mit Macht und Genzverletzungen tätig.

Ein Seminar in Kooperation mit ARTISET

 

abgesagt – Das Recht auf Sexualität


Bild: iStock

Jeder Mensch, ob mit oder ohne kognitive Beeinträchtigung, hat das Recht auf eine dynamische und vitale Sexualität.
In diesem Seminar geht es nicht um Berührungen und aktive Sexualassistenz, sondern um eine ganzheitliche Betrachtung der Sexualität von Menschen mit
Beeinträchtigungen; die Teilnehmenden werden befähigt, Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung im Lebensbereich Sexualität professioneller, korrekter und kompetenter zu begleiten.

Seminarziele
Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:
— Wie sieht eine angemessene Beziehungsgestaltung in höchstpersönlichen Themen aus?
— Wie kann auf Bedürfnisse von Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung eingegangen werden?
— Wie können Menschen mit Beeinträchtigungen in ihren sexuellen Rechten gestärkt werden?

Dabei wird besprochen:
— was zur Begleitung gehört und was nicht.
— Besonderheiten und Herausforderungen des institutionellen Kontextes und des Begleitauftrages.
— diverse Materialien für die sexuelle Bildung bei Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung.

Zielgruppe
Dieses zweitägige Seminar richtet sich an Angehörige und Fachpersonen, die Menschen mit Beeinträchtigungen begleiten oder betreuen.

Leitung
Andrea Gehrig, lic.rer.soc., studierte Kommunikationswissenschaften, Sozialarbeit und Betriebswirtschaft, bildete sich in Sexualpädagogik und Konfliktklärung weiter und ist nach vielen Jahren in leitender Position in der Privatwirtschaft heute vor allem in der Beratung und Personalentwicklung tätig.

Ein Seminar in Kooperation mit insos

Geld, Gehör und Gerechtigkeit

Bild: iStock

Am 8. März 2026 werden die Stimmenden auf Bundesebene unter anderem über die folgenden drei Vorlagen abstimmen:

– Mit der Einführung der Individualbesteuerung will das Parlament die sogenannte «Heiratsstrafe» abschaffen und alle Personen einzeln besteuern.
– Mit der Klimafonds-Initiative wollen die SP und die Grünen jedes Jahr zwischen 0,5 und 1 % des Bruttoinlandproduktes in die Energiewende investieren.
– Mit der SRG-Initiative will die SVP die Radio- und Fernsehgebühr von heute 335 auf 200 Franken pro Haushalt weiter senken und Unternehmen davon befreien.

Gewinnen Sie bei einem sachlichen und interdisziplinären Austausch eine gute Grundlage, um informiert abzustimmen.

Programm
18.30 Uhr      Individualbesteuerung
15′ Pause
19.30 Uhr      Klimafonds-Initiative
15′ Pause
20.30 Uhr     SRG-Initiative

Gäste
– Fabian Baumer, Vizedirektor der Eidgenössischen Steuerverwaltung ESTV
– Dr. Tim Tröndle, Dozent am Departement Umweltsystemwissenschaften, ETH Zürich
– Prof. Mark Eisenegger, Direktor Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft

Moderation
– Dana Sindermann, Fachbereichsleiterin Wirtschafts- und Sozialethik
– Sebastian Muders, Fachbereichsleiter Umwelt und Gesundheitsethik
– Csongor Kozma, Direktor

Unkostenbeitrag (inkl. Umtrunk)
CHF 30/ CHF 20*
* ermässigter Preis für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 19. Februar 2026.

Rainer Maria Rilke 1875 | 1926 | 2026

Im Januar 1914 empfängt der 38-jährige Rilke, in zurückgezogener Arbeitsklausur in Paris lebend, ein bewunderndes Schreiben einer Wiener Pianistin. Im Gefühl, von dieser jungen Musikerin vollkommen verstanden zu werden, öffnet er sich ihr in einer Flut von Briefen, «leichten, schönen, die mir stürzend von Herzen gingen; ich kann mich kaum erinnern, je solche geschrieben zu haben…», und wagt eine intime Rückschau auf seine ganze bisherige Entwicklung. Über fünf Wochen hinweg steigert sich das tägliche Briefgespräch, bis die Liebenden schliesslich zu einer gemeinsamen Reise aufbrechen…

Expressive Klavier-Miniaturen von Frédéric Chopin verweben sich mit Rilkes Gedanken- und Gefühlswelt zu einem dichten literarischen Konzert.

Gäste
– Vera Bauer, Sprecherin / Konzeption
– Benjamin Engeli, Pianist

Leitung
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Unkostenbeitrag (inkl. Umtrunk)
CHF 30 / CHF 20*
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 1. März 2026.

ABGESAGT | Frisch. Günstig. Auf Kosten der Ärmsten.

Wiederaufnahme zu einem anderen Zeitpunkt vorgesehen.

Bild: KI generiert

Die Obst- und Gemüseregale der Schweizer Supermärkte sind auch im Winter prall gefüllt: mit Tomaten aus Spanien, Zucchetti aus Italien oder Clementinen aus Frankreich – garantiert zum Tiefpreis. Doch die billigen Lebensmittel gehen auf Kosten der Landarbeiter und Erntehelferinnen, die oft unter prekären Bedingungen arbeiten: Tiefstlöhne, ausbleibende Lohnzahlungen, fehlende Aufenthaltsbewilligungen, mangelnder Sozialschutz und sexuelle Übergriffe an Frauen gehören auf den Plantagen Südeuropas zum Alltag.
Auch unser Podiumsgast Yasmina Tellal machte diese Erfahrungen, als sie für spanische Zeitarbeitsfirmen tätig war. Was bedeutet es, sich als rechtlose Landarbeiterin mit Leihfirmen und der Europäischen Union anzulegen? Was können wir tun, um menschenrechtswidrige Arbeits- und Lebensbedingungen in der europäischen und schweizerischen Landwirtschaft zu verändern? Und wie profitiert die Schweiz von diesem ausbeuterischen System?

Gäste
– Yasmina Tellal, ehemalige Landarbeiterin, Whistleblowerin und MeToo-Aktivistin
– Eva-Marie Meemken, Assistenzprofessorin für Ökonomie und Politik von Ernährungssystemen an der ETH Zürich

Leitung / Moderation
– Hannes Lämmler und Peter Gerber, Gründungsmitglieder der Landwirtschaftskooperative Longo Mai und Mitglieder im Forum Civique Européen
– Katrin Hermann, Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich
– Dana Sindermann, Fachbereichsleiterin Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich SPAZ und Europäisches Bürgerinnen Forum
Medienpartner: WOZ

Die Resonanz der Stille

Bild: iStock – Miljan Živković

Unsere Welt wird immer lauter. Ob im dichten Stadtverkehr, inmitten von Baulärm oder durch die akustische Dauerberieselung: Unsere Ohren sind ständigem Lärm ausgesetzt, der uns auf Dauer krank macht. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Stille mit ihrem nachweislich positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden an  Bedeutung. Dabei ist Stille weit mehr als nur die Abwesenheit von akustischen Reizen: Bestimmte Klänge und Geräuschen entfalten sogar eine heilende Kraft für  therapeutische Zwecke. Wieviel und welche Geräusche sind unserer Gesundheit förderlich? Was macht den Zauber der Musik aus und wie kann diese zu Therapiezwecken nutzbar gemacht werden?

Im Gespräch mit dem Neurowissenschaftler und Psychologen Lutz Jäncke und der bekannten Sängerin und Songwriterin Betty Legler wollen wir diesen und weiteren Fragen nachgehen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Stilles Zürich.

Gäste
– Prof. Dr. Lutz Jäncke, Neurowissenschaftler und Psychologe, Universität Zürich
– Betty Legler, Sängerin und Musiktherapeutin, Inselspital Bern

Leitung und Moderation
– Tanja Gentina, Programmleiterin «Stilles Zürich»
– Sebastian Muders, Leiter Fachbereich Umwelt- und Gesundheitsethik, Paulus Akademie

Tickets
CHF 20 / CHF 14*
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, IV- oder Studierenden-Ausweis
Der Ticketkauf ist auch vor Ort an der Abendkasse möglich. Diese öffnet eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

TICKET kaufen

Reden, um nicht zu ersticken

Foto: Yoshiko Kusano

Die Verfolgung der Jenischen in der Schweiz ist ein «Verbrechen gegen die Menschlichkeit». Zu diesem Schluss kommt im Februar 2025 ein im Auftrag des Eidgenössischen Departements des Innern erstelltes Rechtsgutachten. Von 1926 bis 1973 wurden über 600 jenische Kinder vom «Hilfswerk für die Kinder der Landstrasse» ihren Familien entrissen. Das wegweisende Rechtsgutachten ist dem jahrzehntelangen Kampf der Betroffenen zu verdanken. Eine von ihnen ist Uschi Waser. «Reden, um nicht zu ersticken» zeigt anhand ihrer Lebensgeschichte, mit welcher systematischen Grausamkeit «Kinder der Landstrasse» gegen Familien vorging und welche Folgen das für die Betroffenen bis heute hat. Im Gespräch mit ihr und der Autorin Silvia Süess nähern wir uns diesem dunklen Kapitel der Schweizer Geschichte an.

Silvia Süess «Reden, um nicht zu ersticken; Uschi Waser – die Lebensgeschichte einer Jenischen», Rotpunktverlag 2026
Einige Exemplare des Buchs werden an der Veranstaltung vom Verlag zum Verkauf angeboten.

Gäste
– Silvia Süess, Autorin
– Uschi Waser, Betroffene

Leitung/Moderation
Caroline Krüger, Fachbereichsleitung Diversität und Teilhabe, Paulus Akademie

Unkostenbeitrag (inkl. Umtrunk)
CHF 30 / CHF 20*
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Rotpunktverlag

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 1. März 2026.