LUNCH & LECTURE – BRAINFOOD ZUM ZMITTAG

Machen Sie sich in der Mittagspause fit für wissenschaftliche Erkenntnisse: Diskutieren Sie mit!

Die leckeren Sandwiches und Getränke vom Lilly Jo“ sorgen fürs kulinarische Wohl und sind im Eintrittspreis inbegriffen.

Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit Science Lab UZH

PROGRAMM

Mittwoch, 7. Dezember 2022, 12.30 – 13.30 Uhr


Bild: iStock

Digitalisierung
Virtuelle Dreckschleuder oder Chance für den Klimaschutz?
Digitale Technologien durchdringen immer mehr Bereiche unseres Alltags. Sie verändern die Art und Weise wie wir miteinander kommunizieren, wie wir uns fortbewegen, was und wie wir konsumieren. Welchen Einfluss haben diese Entwicklungen auf  Energieverbrauch und CO2-Emissionen? Und wie kann die Digitalisierung in den Dienst des Klimaschutzes gestellt werden?

Gast
Dr. Jan Bieser, Senior Researcher, GDI Gottlieb Duttweiler Institut & Postdoc, Forschungsgruppe Informatik und Nachhaltigkeit, Universität Zürich

Leitung und Moderation
Dr. Sebastian Muders, Paulus Akademie
Dr. Reik Leiterer, Science Lab UZH

Flyer_Digitalisierung

RNA-Therapien in der Medizin

Mit den schnell verfügbaren Corona-Impfstoffen gelangte die mRNA-Technologie zu breiter Bekanntheit. Dank gezielter Nutzung von Ribonukleinsäure, englisch „RNA“ abgekürzt, wurden genetische Informationen für den Aufbau von Virenproteinen in Zellen geschleust, um eine Immunreaktion zu provozieren. Diese Botenfunktion der RNA soll es erlauben, auch jenseits von Covid-19 mithilfe therapeutisch nutzbarer Proteine Krankheiten zu bekämpfen: Tollwut, Malaria und sogar die Menschheitsgeissel Krebs sollen so verschwinden. Was sind die Möglichkeiten und Grenzen der mRNA-Technologie – und welche moralischen Probleme und Chancen birgt die weitere Entwicklung?

Gäste
Dr. Joachim Hombach, WHO Genf
Prof. Dr. Steve Pascolo, Universität Zürich
Prof. Dr. Samia Hurst, Universität Genf, Mitglied der Nationalen Ethikkommission

Moderation
Dr. Sebastian Muders, Paulus Akademie
Dr. Jean-Daniel Strub, Institut Neumünster

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Diakoniewerk Neumünster – Schweizerische Pflegerinnenschule: Institut Neumünster

Theologie und Literatur

Die Bibel – produktive Sprach- und Motivbatterie zeitgenössischer Literatur
Bis in die jüngste Gegenwart ist die Bibel ein kulturprägendes Stück (Welt-)Literatur. Auf überraschende Wechselwirkungen zwischen Bibel und Literatur stösst man nicht selten bei Autorinnen und Autoren, bei denen man es am wenigsten vermutete. Schriftstellerinnen und Schriftsteller sind ganz eigene Exegetinnen und Exegeten; durch ihre Neu- und Umschreibungen erfahren biblische Gestalten, Narrative und Sujets zeitgenössische Aktualität und Brisanz – ja, sie schreiben die Bibel buchstäblich ins Heute.

Donnerstag, 6.10.2022
Nachdenken über einen, der in den Sand schrieb

Jesus bei Heinrich Böll und Felicitas Hoppe
Ein christlicher Schriftsteller, eine christliche Schriftstellerin und ihr Umgang mit einem Stoff, der für die Literatur buchstäblich zu gross ist.

Leitung und Moderation
Christoph Gellner, Dr. theol., Experte für Literatur und Theologie,
erschliesst zentrale biblische Themen und Motive in der Gegenwartsliteratur durch Impulsreferate und im Gesprächsaustausch (nähere Infos auf www.christoph-gellner.ch).

Entmachtet diese Kirche

Wir Christen sind Menschen mit Glauben und Verstand. Wir sollen dieses Geschenk Gottes, das Teil unserer Gottesebenbildlichkeit ist, auch annehmen und verwenden. Eine Sehnsucht nach Liebe, Gemeinschaft, Freiheit und Gerechtigkeit ist uns tief ins Herz gelegt. Wir sind selbst in der Lage, diese Begriffe an vermeintlichen Wahrheiten, an der Wirklichkeit, an der Tradition, am Reden und Handeln und am tatsächlichen Wohlergehen zu messen.

Das ist dann die tatsächliche Entmachtung dieser Kirche. Eine Befreiung, die im Grunde viel mehr ist, als einen Schalter umzulegen, der eine Tür ins Weite öffnet. Eine Tür, die uns diese Kirche lange verschloss, weil sie ungeheure Angst hat, die römisch-katholische Ordnung einer Freiheit auszusetzen, die ihre Macht auf menschliches Mass schrumpfen lässt.

Gäste
– Maria Mesrian, Mit-Initiatorin von Maria 2.0, Theologin
– Lisa Kötter, Mit-Initiatorin von Maria 2.0, freischaffende Künstlerin

Moderation
– Franziska Driessen-Reding, Präsidentin Synodalrat der Katholischen Kirche im Kanton Zürich
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie

Akademietag bibelwerken

Walter Kirchschläger brachte in seinem neuesten Buch Wie aus ʺLaienʺ Kirche wird das Thema «Taufe» als gemeinsame Grundlage ALLER Christinnen und Christen neu ins Gespräch. An diesem von Paulus Akademie und Schweizerischem Katholischen Bibelwerk gemeinsam gestalteten «Akademietag bibelwerken» nähern wir uns zentralen Texten zur Taufe im Neuen Testament.

Was taufen heisst, reflektieren wir anhand des Taufauftrags am Ende des Matthäus-Evangeliums (Mt 28,16–20), der oft als Missionsbefehl missverstanden wird. Zur Frage, was Getauftsein bedeutet, beschäftigen wir uns mit dem Brief von Paulus an die Gemeinden in Galatien, der die Gleichheit aller Christinnen und Christen durch die Taufe betont (Gal 3,26–28).

Durch eine genaue Lektüre selbst zu Spezialistinnen und Spezialisten für diese Texte geworden, verfolgen wir abschliessend das Fachreferat der Neutestamentlerin PD Dr. Tania Oldenhage. Dieses wird unseren Horizont auf die Frage hin weiten, was die biblischen Tauftexte und speziell der Taufauftrag aus einer heutigen, postkolonialen Perspektive bedeuten können.

Referentin
PD Dr. Tania Oldenhage, Pfarrerin Johanneskirche Zürich

Moderation
Dr. Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie
Dr. Winfried Bader, Zentralsekretär Schweizerisches Katholisches Bibelwerk (SKB)

Mache dich auf und werde Licht – Gebärdensprachkurs für religiöse Gebärden

Die Aktionstage Behindertenrechte 2022, die vom Kantonalen Sozialamt und von der Behindertenkonferenz Kanton Zürich getragen werden, finden vom 27. August bis 10. September 2022 im ganzen Kanton Zürich statt. Ziel ist es, verschiedenste Aktionen zur Umsetzung der UNO-BRK durchzuführen sowie dauerhafte BRK-Umsetzungs-Netzwerke aufzubauen bzw. die bestehenden zu stabilisieren.

Die Behindertenseelsorge der katholischen Kirche Kanton Zürich organisiert zusammen mit der Paulus Akademie einen Kurs, wo Menschen mit und ohne Behinderung zusammen religiöse Gebärden für Lieder, Gebete, biblische Geschichten, Personen und Orte erlernen.

Ziele des Kurses sind:

  • Die Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern
  • Erleichterte Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne Hörbehinderung zu vermitteln
  • Besseres Verständnis der Teilnehmenden im Gespräch mit Gebärdensprache aufzubauen

Die Teilnehmenden erlernen Gebärden von Liedern sowie einen Wortschatz im Zusammenhang mit Kirche. Sie erhalten Tipps für die Kommunikation mit Hörbeeinträchtigten und werden in die Kultur der Gehörlosen und Religion sowie in die Gebärdensprache (Wortschatz für den Alltag wie Familie, Freizeit, Hobby, Wohnen und Grammatik, Verben, Gegensätze) eingeführt.

Der Kurs wird von zwei gehörlosen Gebärdensprachlehrern erteilt:

  • Regula Eiberle
  • Gian Reto Janki

Link zur Anmeldung

Eine Veranstaltung der Behindertenseelsorge der katholischen Kirche Kanton Zürich in Kooperation mit der Paulus Akademie.

Mache dich auf und werde Licht – Gebärdensprachkurs für religiöse Gebärden

Die Aktionstage Behindertenrechte 2022, die vom Kantonalen Sozialamt und von der Behindertenkonferenz Kanton Zürich getragen werden, finden vom 27. August bis 10. September 2022 im ganzen Kanton Zürich statt. Ziel ist es, verschiedenste Aktionen zur Umsetzung der UNO-BRK durchzuführen sowie dauerhafte BRK-Umsetzungs-Netzwerke aufzubauen bzw. die bestehenden zu stabilisieren.

Die Behindertenseelsorge der katholischen Kirche Kanton Zürich organisiert zusammen mit der Paulus Akademie einen Kurs, wo Menschen mit und ohne Behinderung zusammen religiöse Gebärden für Lieder, Gebete, biblische Geschichten, Personen und Orte erlernen.

Ziele des Kurses sind:

  • Die Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern
  • Erleichterte Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne Hörbehinderung zu vermitteln
  • Besseres Verständnis der Teilnehmenden im Gespräch mit Gebärdensprache aufzubauen

Die Teilnehmenden erlernen Gebärden von Liedern sowie einen Wortschatz im Zusammenhang mit Kirche. Sie erhalten Tipps für die Kommunikation mit Hörbeeinträchtigten und werden in die Kultur der Gehörlosen und Religion sowie in die Gebärdensprache (Wortschatz für den Alltag wie Familie, Freizeit, Hobby, Wohnen und Grammatik, Verben, Gegensätze) eingeführt.

Der Kurs wird von zwei gehörlosen Gebärdensprachlehrern erteilt:

  • Regula Eiberle
  • Gian Reto Janki

Link zur Anmeldung

Eine Veranstaltung der Behindertenseelsorge der katholischen Kirche Kanton Zürich in Kooperation mit der Paulus Akademie.

La Médi à Midi VI – Achtsamkeits-Meditation

Die Aufmerksamkeit auf den Moment lenken und einfach wahrnehmen, was ist, scheint uns im Gewusel des Alltags oft nicht einfach. Dennoch kennen wir alle solche Momente und können diese in uns schlummernde Fähigkeit immer wieder neu entdecken. Wenn wir uns dem anvertrauen, was gerade geschieht, entdecken wir die Fülle des Moments – seien es Körperempfindungen, Stimmungen, den Atem, den Fluss der Gedanken…. Und bemerken: das Leben findet in seiner Vielfalt genau jetzt statt. Bitte 10 Min. vorher erscheinen, damit wir pünktlich starten können.
Die Medidation findet vor Ort und online statt. Der Zoom-Link wird vor der Veranstaltung hier veröffentlicht.
Eine Kooperation mit „Stilles Zürich“

 

Sensual Silent Connecting

Du hast verbundene Augen und darfst ganz in eine andere Welt eintauchen. Verspielt und ohne Worte mit anderen Menschen in Verbindung gehen. Aus deiner inneren Ruhe und Entspannung heraus kannst du hier mit Männern oder Frauen spielerisch in Kontakt treten. Mit geschärften Sinnen darf beispielsweise blind ein Arm ertastet oder der Duft deines Gegenübers erschnuppert werden.

Achtsamkeit und Respekt sind der Schlüssel dazu und es dürfen alle deine Sinne zum Zuge kommen. Und zu guter Letzt wird mit einem tiefen Augenkontakt auch der Sehsinn wieder miteinbezogen. Dabei lernst du nicht nur andere Menschen kennen, sondern begegnest auch dir selbst auf eine neue Weise. Berührend und lebendig.

Wir leiten in einem geschützten Rahmen durch die verschiedenen Begegnungen.Nach der Veranstaltung gibt es die Möglichkeit, gemeinsam etwas trinken zu gehen.

Eine Kooperation mit „Stilles Zürich“.

Anmeldung 

Weitere Infos zur Veranstaltung

Weitere Infos zum Festival „Stilles Zürich“

GLEICHBEHANDLUNG IM STRAF- UND MASSNAHMENVOLLZUG?

Über 70% der in der Schweiz inhaftierten Personen verfügen nicht über die Schweizersche Staatsbürgerschaft. Werden diese Ausländerinnen und Ausländer im Freiheitsentzug gleich wie Schweizerinnen und Schweizer behandelt? Ist eine Ungleichbehandlung überhaupt gerechtfertigt und wenn ja, in welchen Bereichen? Wie können ausländische Staatsangehörige, die nach Verbüssung ihrer Sanktion strafrechtlich des Landes verwiesen werden, deliktspräventiv wiedereingegliedert werden, wie dies das Schweizerische Strafgesetzbuch in Art. 75 vorsieht? Wie sollte sich der schweizerische Straf- und Massnahmenvollzug weiterentwickeln, um Ausländerinnen und Ausländern im Falle einer Ausschaffung gleiche Wiedereingliederungschancen zu ermöglichen und gleichzeitig die Rückfallgefahr zu mindern?

Diesen aktuellen Fragen will die diesjährige Fachtagung von «Reform im Strafwesen» nachgehen und zukunftsorientierte Lösungsansätze entwickeln.

Das Detailprogramm ist dem PDF-Flyer zu entnehmen.