ABGESAGT: Vor der Abstimmung


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Das Schweizer Gesundheitssystem gilt als eines der besten weltweit. Doch die Kosten für die Gesundheitsversorgung explodieren.

Die von der SP lancierte „Prämien-Entlastungs-Initiative“ fordert, dass Versicherte höchstens zehn Prozent ihres Einkommens für die Krankenkassenprämie zahlen müssen. Die Mitte will mit der „Kostenbremse-Initiative“ den Bund dazu verpflichten, für die Grundversicherung eine Kostenbremse einzuführen.

In welcher sozialpolitischen Grosswetterlage bewegen sich die Initiativen der SP und der Mitte, insbesondere nach dem Ja zur 13. AHV-Rente? Wie dramatisch ist die Finanzierung des Gesundheitswesens, welche Interessen prallen aufeinander? Und wie lässt sich das exzellente Schweizer Gesundheitssystem fair und langfristig sichern?

Gast
Hannes Blatter, Experte für Gesundheitspolitik und Geschäftsführer des Luzerner Forums für Sozialversicherungen und Soziale Sicherheit

Moderation
Dana Sindermann, Paulus Akademie, und Thomas Wallimann-Sasaki, ethik22.

Unkostenbeitrag
CHF 15 / CHF 10* (inkl. Umtrunk)
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

Eine Veranstaltung in Kooperation mit ethik22 – Institut für Sozialethik

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis am 9. Mai 2024.

Der lange Schatten des Traumas

Bild: Adobe Stock – DELstudio

Wenn Menschen Schreckliches widerfährt, bleiben die seelischen Wunden häufig nicht auf deren Leben beschränkt, sondern dehnen sich auch auf nachfolgende Generationen aus. Diese sogenannte transgenerationale Weitergabe von Traumata ist seit den 80er Jahren Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen: Kriegs- und Verfolgungserlebnisse, sowie traumatische Erfahrungen mit Rassismus, Missbrauch und Unterdrückung sind dabei einschlägige Beispiele. In unserem Podium stellen wir die Frage nach dem richtigen Umgang mit dieser Art traumatischer Erfahrungen, um die verursachten Verletzungen auch bei nachfolgenden Generationen zu lindern oder gar zu heilen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit aki – Katholische Hochschulgemeinde Zürich

Gäste
– Dr. Mareike Augsburger, psychologische Beraterin und Coach, Therapeutin für Belastungen, Trauer und Stress
– Dr. Rahel Bachem, Oberassistentin und Expertin für Trauma- und Stressfolgestörungen am Psychologischen Institut der Universität Zürich

Moderation
– Sebastian Muders, Fachbereich Umwelt- und Gesundheitsethik, Paulus Akademie
– Franz-Xaver Hiestand, Leiter aki

Unkostenbeitrag (inkl. Umtrunk)
CHF 30 / CHF 20* / Studierende und Lernende gratis
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, AHV/IV- oder KulturLegi-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 19. Mai 2024.

Zwischen Kultur und Spiritualität

Religion und Reisen haben gemeinsame Wurzeln. Schon in den ältesten antiken Reisegeschichten schreiben Menschen sich das Fernweh von der Seele. Heute sind einerseits Kathedralen, Klöster und Kirchen Hotspots des Kulturtourismus. Andererseits spielt Spiritualität im Gesundheits- und Naturtourismus eine wichtige Rolle.

Die Netzwerktagung geht beiden Richtungen nach und fragt, welche Chancen und Grenzen sich für die Aktivitäten der Kirchen  ergeben. Es warten spannende Inputs und Workshops auf Sie!

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Forschungsprojekt «Religion-Kultur-Tourismus» am Pastoralinstitut der Theologischen Hochschule.

Anmeldung und Tagungsablauf auf der Website der Theologischen Hochschule Chur.

Gleichheit vor dem Recht?

Die Tagung versteht sich als Follow-up zur Fachtagung aus dem Jahr 2022 mit dem Titel «Gleichbehandlung im Straf- und Massnahmenvollzug? Ausländerinnen und Ausländer zwischen Rückfallprävention und Wiedereingliederung». Die Vortragsthemen der diesjährigen Tagung lenken den Blick auf die Gründe für die höhere Kriminalitätsbelastung ausländischer Tatpersonen, hinterfragen das kriminalpolitische Konzept ausländerstrafrechtlicher Normen und beleuchten die positiven Wirkungen einer kultursensiblen Haltung der Justiz für die Strafuntersuchung. Wir setzen uns mit den Besonderheiten und Unterschieden einer Verteidigung von ausländischen beschuldigten Personen sowie der  Untersuchungsführung bei jugendlichen Ausländern auseinander und lassen die Bedürfnisse, Sorgen und Befürchtungen von Betroffenen aus der Perspektive der Gefängnisseelsorge zu Wort kommen. Durch den interdisziplinären Ansatz soll der Austausch der Fachdisziplinen hergestellt und der Praxisbezug gestärkt werden.

Gäste
– Prof. Dr. Peter Albrecht, ehem. Strafgerichtspräsident Basel-Stadt, em. Extraordinarius Juristische Fakultät, Universität Basel
– Prof. Dr. Dirk Baier, Universität Zürich, Kriminologisches Institut, und Leiter Institut für Delinquenz und Kriminalprävention, ZHAW Soziale Arbeit
– Alfredo Diez, Gefängnisseelsorger, Reformierte Kirche Kanton Zürich
– Dr. Christina Kayales, Leiterin von Ponte – Institut für Kultursensibilität in Seelsorge & Beratung, Hamburg
– Nora Steiner, Jugendanwältin, Zürich-Stadt
– Dr. Frank Stüfen, Gefängnisseelsorger, Reformierte Kirche Kanton Zürich
– Magda Zihlmann, Fachanwältin SAV Strafrecht, Advokatur Aussersihl, Zürich
– Nathalie Dorn, Direktorin der Untersuchungsgefängnisse Zürich

Leitung und Moderation
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
– Bettina Mez, Jugendanwältin Zürich

Das detaillierte Programm ist dem Flyer zu entnehmen.

Die Fachtagung ist vom Schweizerischen Anwaltsverband (SAV) mit 5 Credits und von der Schweizerischen Gesellschaft für Rechtspsychologie (SGRP) modular anerkannt.

Interkulturalität – Migration – Kirche

Bild: Adobe Stock – ArtisanSamurai

Wenn Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen aufeinandertreffen, befinden sie sich immer in interkulturellen Spannungsfeldern. Diese ergeben sich aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmungen und Verhaltensweisen in der gleichen Situation.

Bei bewusstem Arbeiten mit diesem «Inter-Kultur-Sein» geht man kreativ damit um, hinterfragt, entdeckt Potentiale, Anknüpfungs­punkte und findet neue Lösungen.

Migration, die es seit dem Beginn der Mensch­heit immer in unterschiedlichen Prägungen gegeben hat, ist eng mit Kultur und der Inter­kulturalität verbunden. Auf einer ganzheitlichen Ebene entdecken wir verschiedene Facetten der zwei interdependenten Gebiete.

Wir versuchen zu entdecken, was unser Kulturverständnis prägt, wie wir verschiedene Kulturen und Migrationsgründe wahrnehmen und was deren verborgenen Ursachen sein können.

MI 29.5.2024
Gründe der irregulären Migration aus dem subsaharen Afrika
Diese Gründe scheinen hinlänglich bekannt zu sein und werden von der Presse sowie von politischen Protagonisten aus verschiedenen Perspektiven behandelt. Diese Wahrnehmung entspricht westlichem Denken. Gibt es möglicherweise andere Gründe und Ansätze?

MI 12.6.2024
Die Schweiz – Von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland
Diese historische Tatsache scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Anhand von Beispielen wie Louis Chevrolet und dem Einfluss der Hugenotten beleuchten wir, wie diese Wechselwirkung die Schweiz geprägt hat.

MI 26.6.2024
Multikulturalität in der Kirche – Chance oder Schwierigkeit?
Multikulturalität sowie Migration gehören zur DNA des Christentums. Dreissig Prozent der Katholiken in der Schweiz haben Migrationshintergrund. Neben den Ortskirchen gibt es zahlreiche anderssprachige Missionen. Priester aus der ganzen Welt arbeiten bei der Katholischen Kirche. Auf welchen Ansätzen können wir für ein geschwisterliches Miteinander aufbauen?

Die Seminare können gesamthaft oder einzeln besucht werden.

Leitung
Michael W. Büchi hat langjährige Erfahrung als ehemaliger Kaderbeamter des Staatssekretariats für Migration. Dort diente er unter anderem als Stv. Sektionschef Afrika sowie Migrationsattaché auf der Schweizer Vertretung in Angola. Weiter war er für die Schweizer Bischofskonferenz als Projektleiter Migrationspastoral tätig. Heute ist er Vize-Präsident der Kommission für Bildung und Soziales der römisch-katholischen Synode des Kantons Zürich. Als selbständiger Interkultureller Berater, Mediator und Coach (www.buechi-intercultural.ch) berät er Unternehmen, Institutionen sowie Führungskräfte. Mit Lehraufträgen gibt er seine Erfahrung und Wissen an die nachfolgende Generation weiter.

Kosten
CHF 30.-/20.-* pro Veranstaltung
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, mit AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

Interkulturalität – Migration – Kirche

Bild: Adobe Stock – ArtisanSamurai

Wenn Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen aufeinandertreffen, befinden sie sich immer in interkulturellen Spannungsfeldern. Diese ergeben sich aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmungen und Verhaltensweisen in der gleichen Situation.

Bei bewusstem Arbeiten mit diesem «Inter-Kultur-Sein» geht man kreativ damit um, hinterfragt, entdeckt Potentiale, Anknüpfungs­punkte und findet neue Lösungen.

Migration, die es seit dem Beginn der Mensch­heit immer in unterschiedlichen Prägungen gegeben hat, ist eng mit Kultur und der Inter­kulturalität verbunden. Auf einer ganzheitlichen Ebene entdecken wir verschiedene Facetten der zwei interdependenten Gebiete.

Wir versuchen zu entdecken, was unser Kulturverständnis prägt, wie wir verschiedene Kulturen und Migrationsgründe wahrnehmen und was deren verborgenen Ursachen sein können.

MI 29.5.2024
Gründe der irregulären Migration aus dem subsaharen Afrika
Diese Gründe scheinen hinlänglich bekannt zu sein und werden von der Presse sowie von politischen Protagonisten aus verschiedenen Perspektiven behandelt. Diese Wahrnehmung entspricht westlichem Denken. Gibt es möglicherweise andere Gründe und Ansätze?

MI 12.6.2024
Die Schweiz – Von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland
Diese historische Tatsache scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Anhand von Beispielen wie Louis Chevrolet und dem Einfluss der Hugenotten beleuchten wir, wie diese Wechselwirkung die Schweiz geprägt hat.

MI 26.6.2024
Multikulturalität in der Kirche – Chance oder Schwierigkeit?
Multikulturalität sowie Migration gehören zur DNA des Christentums. Dreissig Prozent der Katholiken in der Schweiz haben Migrationshintergrund. Neben den Ortskirchen gibt es zahlreiche anderssprachige Missionen. Priester aus der ganzen Welt arbeiten bei der Katholischen Kirche. Auf welchen Ansätzen können wir für ein geschwisterliches Miteinander aufbauen?

Die Seminare können gesamthaft oder einzeln besucht werden.

Leitung
Michael W. Büchi hat langjährige Erfahrung als ehemaliger Kaderbeamter des Staatssekretariats für Migration. Dort diente er unter anderem als Stv. Sektionschef Afrika sowie Migrationsattaché auf der Schweizer Vertretung in Angola. Weiter war er für die Schweizer Bischofskonferenz als Projektleiter Migrationspastoral tätig. Heute ist er Vize-Präsident der Kommission für Bildung und Soziales der römisch-katholischen Synode des Kantons Zürich. Als selbständiger Interkultureller Berater, Mediator und Coach (www.buechi-intercultural.ch) berät er Unternehmen, Institutionen sowie Führungskräfte. Mit Lehraufträgen gibt er seine Erfahrung und Wissen an die nachfolgende Generation weiter.

Kosten
CHF 30.-/20.-* pro Veranstaltung
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, mit AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

Interkulturalität – Migration – Kirche

Bild: Adobe Stock – ArtisanSamurai

Wenn Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen aufeinandertreffen, befinden sie sich immer in interkulturellen Spannungsfeldern. Diese ergeben sich aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmungen und Verhaltensweisen in der gleichen Situation.

Bei bewusstem Arbeiten mit diesem «Inter-Kultur-Sein» geht man kreativ damit um, hinterfragt, entdeckt Potentiale, Anknüpfungs­punkte und findet neue Lösungen.

Migration, die es seit dem Beginn der Mensch­heit immer in unterschiedlichen Prägungen gegeben hat, ist eng mit Kultur und der Inter­kulturalität verbunden. Auf einer ganzheitlichen Ebene entdecken wir verschiedene Facetten der zwei interdependenten Gebiete.

Wir versuchen zu entdecken, was unser Kulturverständnis prägt, wie wir verschiedene Kulturen und Migrationsgründe wahrnehmen und was deren verborgenen Ursachen sein können.

MI 29.5.2024
Gründe der irregulären Migration aus dem subsaharen Afrika
Diese Gründe scheinen hinlänglich bekannt zu sein und werden von der Presse sowie von politischen Protagonisten aus verschiedenen Perspektiven behandelt. Diese Wahrnehmung entspricht westlichem Denken. Gibt es möglicherweise andere Gründe und Ansätze?

MI 12.6.2024
Die Schweiz – Von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland
Diese historische Tatsache scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Anhand von Beispielen wie Louis Chevrolet und dem Einfluss der Hugenotten beleuchten wir, wie diese Wechselwirkung die Schweiz geprägt hat.

MI 26.6.2024
Multikulturalität in der Kirche – Chance oder Schwierigkeit?
Multikulturalität sowie Migration gehören zur DNA des Christentums. Dreissig Prozent der Katholiken in der Schweiz haben Migrationshintergrund. Neben den Ortskirchen gibt es zahlreiche anderssprachige Missionen. Priester aus der ganzen Welt arbeiten bei der Katholischen Kirche. Auf welchen Ansätzen können wir für ein geschwisterliches Miteinander aufbauen?

Die Seminare können gesamthaft oder einzeln besucht werden.

Leitung
Michael W. Büchi hat langjährige Erfahrung als ehemaliger Kaderbeamter des Staatssekretariats für Migration. Dort diente er unter anderem als Stv. Sektionschef Afrika sowie Migrationsattaché auf der Schweizer Vertretung in Angola. Weiter war er für die Schweizer Bischofskonferenz als Projektleiter Migrationspastoral tätig. Heute ist er Vize-Präsident der Kommission für Bildung und Soziales der römisch-katholischen Synode des Kantons Zürich. Als selbständiger Interkultureller Berater, Mediator und Coach (www.buechi-intercultural.ch) berät er Unternehmen, Institutionen sowie Führungskräfte. Mit Lehraufträgen gibt er seine Erfahrung und Wissen an die nachfolgende Generation weiter.

Kosten
CHF 30.-/20.-* pro Veranstaltung
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, mit AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

ABGESAGT: Interkulturalität – Migration – Kirche

Bild: Adobe Stock – ArtisanSamurai

Wenn Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen aufeinandertreffen, befinden sie sich immer in interkulturellen Spannungsfeldern. Diese ergeben sich aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmungen und Verhaltensweisen in der gleichen Situation.

Bei bewusstem Arbeiten mit diesem «Inter-Kultur-Sein» geht man kreativ damit um, hinterfragt, entdeckt Potentiale, Anknüpfungs­punkte und findet neue Lösungen.

Migration, die es seit dem Beginn der Mensch­heit immer in unterschiedlichen Prägungen gegeben hat, ist eng mit Kultur und der Inter­kulturalität verbunden. Auf einer ganzheitlichen Ebene entdecken wir verschiedene Facetten der zwei interdependenten Gebiete.

Wir versuchen zu entdecken, was unser Kulturverständnis prägt, wie wir verschiedene Kulturen und Migrationsgründe wahrnehmen und was deren verborgenen Ursachen sein können.

ABGESAGT – MI 15.5.2024
Einfluss des altgriechischen Kulturverständnisses auf die Kolonialpolitik
Die altgriechischen Philosophen haben die Basis für abendländische Philosophie und Zivilisation gelegt. Wie beeinflusste dieses Denken die Kolonialpolitik der damaligen europäischen Grossmächte mit den bekannten Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie Genozide und Sklaverei?

MI 29.5.2024
Gründe der irregulären Migration aus dem subsaharen Afrika
Diese Gründe scheinen hinlänglich bekannt zu sein und werden von der Presse sowie von politischen Protagonisten aus verschiedenen Perspektiven behandelt. Diese Wahrnehmung entspricht westlichem Denken. Gibt es möglicherweise andere Gründe und Ansätze?

MI 12.6.2024
Die Schweiz – Von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland
Diese historische Tatsache scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Anhand von Beispielen wie Louis Chevrolet und dem Einfluss der Hugenotten beleuchten wir, wie diese Wechselwirkung die Schweiz geprägt hat.

MI 26.6.2024
Multikulturalität in der Kirche – Chance oder Schwierigkeit?
Multikulturalität sowie Migration gehören zur DNA des Christentums. Dreissig Prozent der Katholiken in der Schweiz haben Migrationshintergrund. Neben den Ortskirchen gibt es zahlreiche anderssprachige Missionen. Priester aus der ganzen Welt arbeiten bei der Katholischen Kirche. Auf welchen Ansätzen können wir für ein geschwisterliches Miteinander aufbauen?

Die Seminare können gesamthaft oder einzeln besucht werden.

Leitung
Michael W. Büchi hat langjährige Erfahrung als ehemaliger Kaderbeamter des Staatssekretariats für Migration. Dort diente er unter anderem als Stv. Sektionschef Afrika sowie Migrationsattaché auf der Schweizer Vertretung in Angola. Weiter war er für die Schweizer Bischofskonferenz als Projektleiter Migrationspastoral tätig. Heute ist er Vize-Präsident der Kommission für Bildung und Soziales der römisch-katholischen Synode des Kantons Zürich. Als selbständiger Interkultureller Berater, Mediator und Coach (www.buechi-intercultural.ch) berät er Unternehmen, Institutionen sowie Führungskräfte. Mit Lehraufträgen gibt er seine Erfahrung und Wissen an die nachfolgende Generation weiter.

Kosten
CHF 90.-/60.-* für alle vier Veranstaltungen
CHF 30.-/20.-* pro Veranstaltung
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, mit AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

VOR DER ABSTIMMUNG

Bild: iStock

Am 9. Juni stehen die Initiative «Für Freiheit und körperliche Unversehrtheit» sowie das Bundesgesetz zur Stromversorgung mit erneuerbaren Energien zur Abstimmung. Beide Entscheidungen beinhalten schwierige Abwägungsfragen: Ist es gerechtfertigt, etwa in medizinischen Notlagen ungefragt in den Körper einer Person einzugreifen? Welche Einschnitte in die Integrität unserer Landschaft sind erlaubt, um eben (auch) diese Landschaft vor den Folgen des Klimawandels zu bewahren?

Wir wollen zur Klärung dieser spannenden Fragen in kurzen Inputs und einem nachfolgenden Austausch ethische Expertinnen und Experten aus der Medizin- und Umweltethik zu Wort kommen lassen und bieten eine konstruktive Diskussion zu beiden Abstimmungsthemen.

Gäste
Tanja Krones, Leitende Ärztin Klinische Ethik am Universitätsspital Zürich
Andreas Brenner, Professor für Philosophie an der Universität Basel und der FHNW in Basel

Moderation
Sebastian Muders, Fachbereichsleiter Umwelt- und Gesundheitsethik, Paulus Akademie
Jean-Daniel Strub, Fachverantwortlicher Ethik und Lebensfragen, Institut Neumünster

Unkostenbeitrag
CHF 15 / CHF 10* (inkl. Umtrunk)
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut Neumünster

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis am 6. Mai 2024.

Leib Christi – Verkörperung Gottes in der Welt?


Bild: Friedhelm Albrecht, Universität Tübingen

Nach christlichem Glauben ist Gott in Jesus von Nazareth Mensch und damit Körper geworden. Sich Gott konkret verkörpert vorzustellen, ist nicht nur theologisch, sondern auch politisch brisant: Wer oder was verkörpert Gott über die Geschichtlichkeit eines Jesus von Nazareth hinaus? Welche Antworten bietet die kirchliche Tradition? Wo drängen sich Neujustierungen auf, damit sich «Leib Christi» in der heutigen Welt als geglücktes Zeichen des Heils verstehen lässt? Theologieprofessorin Saskia Wendel teilt ihre Überlegungen und Erkenntnisse mit uns.

Gast
Prof. Dr. Saskia Wendel, Professorin für Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen

Moderation
Veronika Bachmann, Paulus Akademie, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion

Unkostenbeitrag
CHF 15 / CHF 10* (inkl. Getränk)
* ermässigter Preis für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

Mit der theoLOGE lädt die Paulus Akademie zum Gespräch mit Theologinnen und Theologen ein, die in akademischer Forschung und Lehre tätig sind. Jeder Anlass ist einer Person, ihrer theologischen Disziplin und der Frage gewidmet, was sie daran besonders fasziniert.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 2. Juni 2024.