anders:sehen – Religion und Kunst im Gespräch

Bild: Alamy Stock Photo – Hemis

Was, wenn wir fürs Mal die Perspektive wechseln? Und bei (post-)modernen und (post-)säkularen Pop Art und Body Art Künstler:innen wie Andy Warhol, Joseph Beuys, Marina Abramović, Miriam Cahn und Tracey Rose in die Schule gehen. Und uns ihrem Werk aussetzen, in welchem sie ikonographische Topoi und Motive der christlichen Erinnerungskulturen transformieren und adaptieren. Diese Bilderwelten nicht vorschnell als blasphemisch abzuwerten, sondern sie stattdessen als Eyeopener zu begreifen: das ist das Ziel dieser Reihe anders:sehen.

KUNST UND RELIGION: BLASPHEMISCH ODER AUGENÖFFNEND? 
Interview mit Dozentin Elke Pahud de Morgtagne zur Reihe anders:sehen (Pfarrblatt Bern, November 2024) 

DO 7.11.2024
ICON MEETS ICON
Was mit anders:sehen gemeint ist, wollen wir anhand des Werks der Body Art Künstlerin Marina Abramović (*1946) exemplarisch erläutern und verdeutlichen – nicht zuletzt aus Anlass der Retrospektive, die ihr das Kunsthaus Zürich ab 24. Oktober widmet. Wir werden Performances aus verschiedenen Epochen betrachten. Und schauen, wie Abramović ikonische Zeichen, religiöse Symbole und Codes verbindet, arrangiert und neu codiert. Wir werden anders und neu sehen, was Passion und Kreuz und Vulnerabilität bedeuten. Und am Ende gar verstehen, was es mit dem mittelalterlichen Bildtypus der Arma Christi auf sich hat.

DO 14.11.2024
«BE A SOMEBODY WITH A BODY»
Was, bitteschön, haben der Christus des berühmten Abendmahls von Leonardo da Vinci aus dem 15. Jahrhundert und ein Bodybuilder von heute gemeinsam? Der Pop Art Künstler Andy Warhol (1928–1987) gibt darauf in seiner zwischen 1985 und 1987 entstandenen Serie Last Supper überraschende Antworten. Doch nicht nur er. Auch Künstler:innen des 21. Jahrhunderts haben sich des ikonischen «Originals» von da Vinci angenommen. Ihre Adaptationen spiegeln gegenwärtige Diskurse über Geschlecht und Diversität und ermutigen zu einer Relecture mittelalterlicher Bilderwelten.

DO 21.11.2024
«DIE MYSTERIEN FINDEN IM HAUPTBAHNHOF STATT»
Dieses kühne Zitat aus dem Jahr 1984 stammt aus der Feder des Künstlers Joseph Beuys (1921–1986). Und es ist fast schon prophetisch. Kathedralen und Kirchen sind heute (fast) menschenleer. Das Leben und die Mysterien, von denen das Christentum kündet, finden anderswo statt. Das «wo» hat Beuys mit seinem Kunstbegriff und in seiner Theorie des Christentums neu umrissen. Wir werden wichtige Werke seiner Aktionskunst anschauen. Dabei wollen wir aber nicht stehen bleiben, sondern anhand konkreter Bildwerke, die zwischen Kunst und Kommerz oszillieren, die von Beuys gelegten Spuren ins 21. Jahrhundert weiterverfolgen.

DO 28.11.2024
HEAVENLY BODIES oder THE BEAUTY OF DIVERSITY
Voll ist er, der katholische Heiligenhimmel. Und bunter und vielfältiger als wir vielleicht glauben wollen. Die zeitgenössischen Diskurse über Körper, Geschlecht und Diversität haben Künstler:innen inspiriert, biblische Gestalten ebenso wie traditionelle Heilige neu zu sehen und zu lesen. Der Heilige Sebastian ist einer davon. Wir wollen an diesem letzten Abend den Wandel des Sebastianbildes vom römischen Soldaten und Märtyrer hin zur queeren Ikone der Gegenwart nachvollziehen. Dass dabei auch der ehemalige Box-Weltmeister Cassius Clay, später Muhammad Ali (1942–2016), eine Rolle spielen wird, dürfte für die meisten eine Überraschung sein.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche.

Dozentin
Elke Pahud de Mortanges, Theologieprofessorin und Dozentin für Fragen rund um Kunst, Kultur und Geschlecht; elkepahuddemortanges.com

Leitung
– Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie
– Matthias Berger, Präsident der Schweizerischen St. Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche (SSL)

Kosten
CHF 25.-/15.-* pro Veranstaltung
CHF 80.-/50.-* für alle vier Veranstaltungen
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und Lukasgesellschaft, mit AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

anders:sehen – Religion und Kunst im Gespräch

Bild: Alamy Stock Photo – Hemis

Was, wenn wir fürs Mal die Perspektive wechseln? Und bei (post-)modernen und (post-)säkularen Pop Art und Body Art Künstler:innen wie Andy Warhol, Joseph Beuys, Marina Abramović, Miriam Cahn und Tracey Rose in die Schule gehen. Und uns ihrem Werk aussetzen, in welchem sie ikonographische Topoi und Motive der christlichen Erinnerungskulturen transformieren und adaptieren. Diese Bilderwelten nicht vorschnell als blasphemisch abzuwerten, sondern sie stattdessen als Eyeopener zu begreifen: das ist das Ziel dieser Reihe anders:sehen.

KUNST UND RELIGION: BLASPHEMISCH ODER AUGENÖFFNEND? 
Interview mit Dozentin Elke Pahud de Morgtagne zur Reihe anders:sehen (Pfarrblatt Bern, November 2024) 

DO 7.11.2024
ICON MEETS ICON
Was mit anders:sehen gemeint ist, wollen wir anhand des Werks der Body Art Künstlerin Marina Abramović (*1946) exemplarisch erläutern und verdeutlichen – nicht zuletzt aus Anlass der Retrospektive, die ihr das Kunsthaus Zürich ab 24. Oktober widmet. Wir werden Performances aus verschiedenen Epochen betrachten. Und schauen, wie Abramović ikonische Zeichen, religiöse Symbole und Codes verbindet, arrangiert und neu codiert. Wir werden anders und neu sehen, was Passion und Kreuz und Vulnerabilität bedeuten. Und am Ende gar verstehen, was es mit dem mittelalterlichen Bildtypus der Arma Christi auf sich hat.

DO 14.11.2024
«BE A SOMEBODY WITH A BODY»
Was, bitteschön, haben der Christus des berühmten Abendmahls von Leonardo da Vinci aus dem 15. Jahrhundert und ein Bodybuilder von heute gemeinsam? Der Pop Art Künstler Andy Warhol (1928–1987) gibt darauf in seiner zwischen 1985 und 1987 entstandenen Serie Last Supper überraschende Antworten. Doch nicht nur er. Auch Künstler:innen des 21. Jahrhunderts haben sich des ikonischen «Originals» von da Vinci angenommen. Ihre Adaptationen spiegeln gegenwärtige Diskurse über Geschlecht und Diversität und ermutigen zu einer Relecture mittelalterlicher Bilderwelten.

DO 21.11.2024
«DIE MYSTERIEN FINDEN IM HAUPTBAHNHOF STATT»
Dieses kühne Zitat aus dem Jahr 1984 stammt aus der Feder des Künstlers Joseph Beuys (1921–1986). Und es ist fast schon prophetisch. Kathedralen und Kirchen sind heute (fast) menschenleer. Das Leben und die Mysterien, von denen das Christentum kündet, finden anderswo statt. Das «wo» hat Beuys mit seinem Kunstbegriff und in seiner Theorie des Christentums neu umrissen. Wir werden wichtige Werke seiner Aktionskunst anschauen. Dabei wollen wir aber nicht stehen bleiben, sondern anhand konkreter Bildwerke, die zwischen Kunst und Kommerz oszillieren, die von Beuys gelegten Spuren ins 21. Jahrhundert weiterverfolgen.

DO 28.11.2024
HEAVENLY BODIES oder THE BEAUTY OF DIVERSITY
Voll ist er, der katholische Heiligenhimmel. Und bunter und vielfältiger als wir vielleicht glauben wollen. Die zeitgenössischen Diskurse über Körper, Geschlecht und Diversität haben Künstler:innen inspiriert, biblische Gestalten ebenso wie traditionelle Heilige neu zu sehen und zu lesen. Der Heilige Sebastian ist einer davon. Wir wollen an diesem letzten Abend den Wandel des Sebastianbildes vom römischen Soldaten und Märtyrer hin zur queeren Ikone der Gegenwart nachvollziehen. Dass dabei auch der ehemalige Box-Weltmeister Cassius Clay, später Muhammad Ali (1942–2016), eine Rolle spielen wird, dürfte für die meisten eine Überraschung sein.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche.

Dozentin
Elke Pahud de Mortanges, Theologieprofessorin und Dozentin für Fragen rund um Kunst, Kultur und Geschlecht; elkepahuddemortanges.com

Leitung
– Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie
– Matthias Berger, Präsident der Schweizerischen St. Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche (SSL)

Kosten
CHF 25.-/15.-* pro Veranstaltung
CHF 80.-/50.-* für alle vier Veranstaltungen
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und Lukasgesellschaft, mit AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

anders:sehen – Religion und Kunst im Gespräch

Bild: Alamy Stock Photo – Hemis

Was, wenn wir fürs Mal die Perspektive wechseln? Und bei (post-)modernen und (post-)säkularen Pop Art und Body Art Künstler:innen wie Andy Warhol, Joseph Beuys, Marina Abramović, Miriam Cahn und Tracey Rose in die Schule gehen. Und uns ihrem Werk aussetzen, in welchem sie ikonographische Topoi und Motive der christlichen Erinnerungskulturen transformieren und adaptieren. Diese Bilderwelten nicht vorschnell als blasphemisch abzuwerten, sondern sie stattdessen als Eyeopener zu begreifen: das ist das Ziel dieser Reihe anders:sehen.

KUNST UND RELIGION: BLASPHEMISCH ODER AUGENÖFFNEND? 
Interview mit Dozentin Elke Pahud de Morgtagne zur Reihe anders:sehen (Pfarrblatt Bern, November 2024) 

DO 7.11.2024
ICON MEETS ICON
Was mit anders:sehen gemeint ist, wollen wir anhand des Werks der Body Art Künstlerin Marina Abramović (*1946) exemplarisch erläutern und verdeutlichen – nicht zuletzt aus Anlass der Retrospektive, die ihr das Kunsthaus Zürich ab 24. Oktober widmet. Wir werden Performances aus verschiedenen Epochen betrachten. Und schauen, wie Abramović ikonische Zeichen, religiöse Symbole und Codes verbindet, arrangiert und neu codiert. Wir werden anders und neu sehen, was Passion und Kreuz und Vulnerabilität bedeuten. Und am Ende gar verstehen, was es mit dem mittelalterlichen Bildtypus der Arma Christi auf sich hat.

DO 14.11.2024
«BE A SOMEBODY WITH A BODY»
Was, bitteschön, haben der Christus des berühmten Abendmahls von Leonardo da Vinci aus dem 15. Jahrhundert und ein Bodybuilder von heute gemeinsam? Der Pop Art Künstler Andy Warhol (1928–1987) gibt darauf in seiner zwischen 1985 und 1987 entstandenen Serie Last Supper überraschende Antworten. Doch nicht nur er. Auch Künstler:innen des 21. Jahrhunderts haben sich des ikonischen «Originals» von da Vinci angenommen. Ihre Adaptationen spiegeln gegenwärtige Diskurse über Geschlecht und Diversität und ermutigen zu einer Relecture mittelalterlicher Bilderwelten.

DO 21.11.2024
«DIE MYSTERIEN FINDEN IM HAUPTBAHNHOF STATT»
Dieses kühne Zitat aus dem Jahr 1984 stammt aus der Feder des Künstlers Joseph Beuys (1921–1986). Und es ist fast schon prophetisch. Kathedralen und Kirchen sind heute (fast) menschenleer. Das Leben und die Mysterien, von denen das Christentum kündet, finden anderswo statt. Das «wo» hat Beuys mit seinem Kunstbegriff und in seiner Theorie des Christentums neu umrissen. Wir werden wichtige Werke seiner Aktionskunst anschauen. Dabei wollen wir aber nicht stehen bleiben, sondern anhand konkreter Bildwerke, die zwischen Kunst und Kommerz oszillieren, die von Beuys gelegten Spuren ins 21. Jahrhundert weiterverfolgen.

DO 28.11.2024
HEAVENLY BODIES oder THE BEAUTY OF DIVERSITY
Voll ist er, der katholische Heiligenhimmel. Und bunter und vielfältiger als wir vielleicht glauben wollen. Die zeitgenössischen Diskurse über Körper, Geschlecht und Diversität haben Künstler:innen inspiriert, biblische Gestalten ebenso wie traditionelle Heilige neu zu sehen und zu lesen. Der Heilige Sebastian ist einer davon. Wir wollen an diesem letzten Abend den Wandel des Sebastianbildes vom römischen Soldaten und Märtyrer hin zur queeren Ikone der Gegenwart nachvollziehen. Dass dabei auch der ehemalige Box-Weltmeister Cassius Clay, später Muhammad Ali (1942–2016), eine Rolle spielen wird, dürfte für die meisten eine Überraschung sein.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche.

Dozentin
Elke Pahud de Mortanges, Theologieprofessorin und Dozentin für Fragen rund um Kunst, Kultur und Geschlecht; elkepahuddemortanges.com

Leitung
– Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie
– Matthias Berger, Präsident der Schweizerischen St. Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche (SSL)

Kosten
CHF 25.-/15.-* pro Veranstaltung
CHF 80.-/50.-* für alle vier Veranstaltungen
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und Lukasgesellschaft, mit AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

Was, wenn es einfach ist?

Bild: Adobe Stock

Vom vagen Gefühl über die Zukunft zu einer konkreten Idee für die Praxis.

Was kommt eigentlich in den nächsten Jahren auf uns zu? Klar, Kirche ist im Wandel. Aber was bedeutet das? Oft gibt es ein vages Gefühl, aber wie wird daraus etwas Konkretes für die Praxis?

An dieser Fachtagung soll es um das gehen, was uns in der (Jugend-)Pastoral erwartet. Realistisch, praktisch und motivierend.

Nach einem fachlichen Input von Referent Tobias Sauer werden wir uns inhaltlich mit Visionsarbeit und der Entwicklung von konkreten Ideen beschäftigen.

Referent
Tobias Sauer, katholischer Theologe, Kommunikationsberater sowie Gründer von ruach.jetzt

Leitung
Natascha Rüede, Dienststellenleiterin Jugendseelsorge
Guido Estermann, Beauftragter für Pastoral

Programm
10:00 Begrüssung und Einordnung
10:30 Input: Was ist schon neu?
12:00 Mittagessen
13:00 Workshop: Ideen entwickeln
14:45 Fazit
15:45 Verabschiedung

Kosten
CHF 50.- inkl. Mittags- und Pausenverpflegung

Zielgruppe
Jugendarbeitende, Ehrenamtliche, Mitglieder Kirchenpflege, Pfarreibeauftragte, Seelsorgende

Anmeldung
bis 21. Oktober 2024 auf jugendseelsorge.ch/agenda

Eine Tagung in Kooperation mit der Jugendseelsorge der Katholischen Kirche im Kanton Zürich.

Juli, August, September

Eine Veranstaltung im Rahmen von «Zürich liest», unter dem Patronat von Katholisch Stadt Zürich und in Kooperation mit BabelKultur.

Olga Grjasnowa ist eine aussergewöhnliche Autorin und Person. Sie ist in Aserbaidschan geboren und hat länger in Israel, Polen, Russland und der Türkei gelebt, bevor sie sich in Deutschland niederliess. Aufgrund ihrer Biografie, aber auch durch ihre literarischen Texte ist sie eine interessante Gesprächspartnerin, wenn es um Mehrsprachigkeit, vielschichtige Identitäten und um Schreibrecherche geht.

«Juli, August, September» ist ein aktueller, zynischer und unterhaltsamer Roman. Olga Grjasnowa schreibt darin über eine Frau, deren Identität sich aus lauter Splittern zusammensetzt, die scheinbar alle nicht zusammenpassen, bis sie es auf unerwartete Weise doch tun. Gleichzeitig setzt sich Olga Grjasnowa mit dem Holocaust auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion auseinander.

Der neue Roman von Olga Grjasnowa wird im Verlag Hanser Berlin voraussichtlich am 17. September 2024 erscheinen.

Die Buchhandlung Strobel wird einige Exemplare am Büchertisch des Abends anbieten.

Gast
Olga Grjasnowa, Schriftstellerin und Professorin am Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst in Wien

Moderation
– Bettina Spoerri, Schriftstellerin und Kulturvermittlerin
– Veronika Bachmann, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie

Unkostenbeitrag
CHF 30 / CHF 20* (inkl. Umtrunk)
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und BabelKultur, AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 22. Oktober 2024.

Krankhafte Erschöpfung, die niemals endet


Bild: zVg

Der Dokumentarfilm „Unrest“ (2017) erzählt die dramatische Geschichte der Doktorandin Jennifer Brea, die kurz vor ihrer Hochzeit an der organischen Krankheit ME/CFS erkrankt. Von ihren Ärzten zunächst unverstanden, nimmt sie online Kontakt zu anderen Betroffenen auf. Sie lernt allmählich, mit ihrer Erkrankung umzugehen und trotz aller Widrigkeiten positiv in die Zukunft zu blicken.
Im Anschluss an den Film laden wir zu einem Podium über die im Film porträtierte Erkrankung ein. Wir wollen dabei u. a. deren inszenatorische Darstellung im Film beleuchten und fragen, was ME/CFS heute für Betroffene und ihre Angehörigen bedeutet.

Gäste
Jonas Sagelsdorff ist Historiker und Co-Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für ME & CFS. Er ist Caregiver für seine schwer an ME erkrankten Partnerin.
Sebastian Wäscher ist PostDoc im universitären Forschungsschwerpunkt ITINERARE der Universität Zürich, wo er sich u. a. mit der Rekonstruktion der Krankheitsgeschichten bei seltenenen Krankheiten beschäftigt.

Moderation
Sebastian Muders, Paulus Akademie
Tobias Eichinger, Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte, Universität Zürich

Unkostenbeitrag
CHF 30 / CHF 20* (inkl. Umtrunk)
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte UZH

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 23. Juni 2024.

Seltene Krankheiten


Bild: iStock

Viele der mehr als 7’000 seltenen Krankheiten haben für die schweizweit rund 580’000 Betroffenen und deren Familien oft einschneidende Auswirkungen auf den Alltag. Bekommen diese Krankheiten genügend Beachtung in der Schweiz? Was macht die Erforschung geeigneter Therapien in ihrem Fall so schwierig? Welche Strukturen gibt es für die Betroffenen im Gesundheitswesen? Und ist das öffentliche Gesundheitssystem für den Umgang mit ihnen derzeit gut ausgestattet?

Gäste
PD Dr. Jasmin Barman-Aksözen, URPP ITINERARE und Stadtspital Triemli
Dr. Carola Fischer, Zentrum für Seltene Krankheiten Zürich und URPP ITINERARE
Dr. Corinne Rüegger, Zentrum für Seltene Krankheiten Zürich

Moderation
Sebastian Muders, Fachbereichsleiter Umwelt- und Gesundheitsethik, Paulus Akademie

Unkostenbeitrag (inkl. Lunch und Getränk von Lilly Jo)
CHF 30 / CHF 20*
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Center of Lifelong Learning Universtität Zürich und Lilly Jo

Grundkurs Sterbebegleitung – jeweils dienstags

Caritas Zürich bietet einen Grundkurs an, der Menschen ausbildet, die Schwerkranke in ihrer letzten Lebensphase begleiten. Dieser Kurs umfasst 36 Unterrichtsstunden. Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer setzen sich intensiv mit Tod, Verlust und Trauer auseinander und erhalten Anregungen für den Umgang und das Gespräch mit sterbenden Menschen.

Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer, die im Angehörigen- oder Bekanntenkreis jemanden begleiten, die sich für die Tätigkeit in einer Begleitgruppe vorbereiten möchten, die im Pflege- und Sozialbereich beruflich tätig sind oder sich einfach für das Thema interessieren.

Die Kursinhalte werden in erster Linie in Form von Plenumsunterricht und zusätzlich durch Gruppenarbeiten und Diskussionen in verschiedenen Gesprächsrunden vermittelt.

Link zur Anmeldung 

In Kooperation mit Caritas Zürich.

Grundkurs Sterbebegleitung – jeweils montags

Caritas Zürich bietet einen Grundkurs an, der Menschen ausbildet, die Schwerkranke in ihrer letzten Lebensphase begleiten. Dieser Kurs umfasst 36 Unterrichtsstunden. Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer setzen sich intensiv mit Tod, Verlust und Trauer auseinander und erhalten Anregungen für den Umgang und das Gespräch mit sterbenden Menschen.

Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer, die im Angehörigen- oder Bekanntenkreis jemanden begleiten, die sich für die Tätigkeit in einer Begleitgruppe vorbereiten möchten, die im Pflege- und Sozialbereich beruflich tätig sind oder sich einfach für das Thema interessieren.

Die Kursinhalte werden in erster Linie in Form von Plenumsunterricht und zusätzlich durch Gruppenarbeiten und Diskussionen in verschiedenen Gesprächsrunden vermittelt.

Link zur Anmeldung 

In Kooperation mit Caritas Zürich.

ABGESAGT: Vor der Abstimmung


Bild: iStock

Das Schweizer Gesundheitssystem gilt als eines der besten weltweit. Doch die Kosten für die Gesundheitsversorgung explodieren.

Die von der SP lancierte „Prämien-Entlastungs-Initiative“ fordert, dass Versicherte höchstens zehn Prozent ihres Einkommens für die Krankenkassenprämie zahlen müssen. Die Mitte will mit der „Kostenbremse-Initiative“ den Bund dazu verpflichten, für die Grundversicherung eine Kostenbremse einzuführen.

In welcher sozialpolitischen Grosswetterlage bewegen sich die Initiativen der SP und der Mitte, insbesondere nach dem Ja zur 13. AHV-Rente? Wie dramatisch ist die Finanzierung des Gesundheitswesens, welche Interessen prallen aufeinander? Und wie lässt sich das exzellente Schweizer Gesundheitssystem fair und langfristig sichern?

Gast
Hannes Blatter, Experte für Gesundheitspolitik und Geschäftsführer des Luzerner Forums für Sozialversicherungen und Soziale Sicherheit

Moderation
Dana Sindermann, Paulus Akademie, und Thomas Wallimann-Sasaki, ethik22.

Unkostenbeitrag
CHF 15 / CHF 10* (inkl. Umtrunk)
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie, AHV/IV-, KulturLegi- oder Studierenden-Ausweis

Eine Veranstaltung in Kooperation mit ethik22 – Institut für Sozialethik

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis am 9. Mai 2024.