Sho dô – Japanisch-chinesische Kalligrafie und Sumi-e – Fernöstliche Tuschemalerei (Grundkurs)

In China und Japan ist Sho dô (der Weg der Schreibkunst) eine hoch angesehene Kunst mit einer über 3000-jährigen Tradition. Mit einer ganzen Farbskala von Tusche-Nuancen werden Stimmungen und Gefühle ausgedrückt, Zeichen werden zu Kunstwerken. Unser streng rationales Alphabet kennt die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der Bilderschrift nicht. Der Akt des emotionalen Pinsel-Schreibens existiert deshalb nicht in unserer westlichen Kultur. Eingebürgert bei uns hat sich der Begriff «Kalligrafie» als Bezeichnung für diese Kunst.
Im Westen haben so berühmte Künstler wie Tàpies, Motherwell, Bissier, Tobey, Monet, Miró usw. die chinesisch-japanische Kalligrafie aufgegriffen und in ihren Werken verarbeitet.

Inhalt
Es wird intensiv an der charakteristischen Tuschetechnik, der Pinselhaltung und -führung gearbeitet sowie an der Zen-orientierten Ästhetik und deren Gestaltungsgefühl. Neuartige Elemente und Impulse werden vermittelt. Die Teilnehmenden erleben die ganze Spanne des Arbeitens mit Tusche und Pinsel von dynamisch, kraft- und schwungvoll bis hin zu zart und feinfühlig. Die Teilnehmenden üben sich in der Konzentration auf die Grundelemente und führen ab der Aufbaustufe auch umfangreiche Arbeiten aus.

Klassische Musik als Weg zur Spiritualität

„Denn was wär Musik, wenn sie nicht ging weit hinüber über jedes Ding.“

So schreibt Rilke in einem Gedicht über die Musik.

Musik kann den Menschen tatsächlich über die Dinge des Alltags, ja über seine Sorgen, Ängste und Probleme hinausführen. Sie kann ihn – innerhalb oder außerhalb einer Religion stehend – in tieferen Kontakt mit sich selbst bringen und ihn auf eine spirituelle Ebene führen. Nicht umsonst steht Musik in allen Kulturen bei religiösen Ritualen und spirituellen Praktiken im Zentrum.

In diesem Seminar erleben Sie klassische Musikstücke aus allen Epochen in Form von angeleiteten inneren Reisen. Diese Arbeit wird erweitert mit Übungen aus der aktiven Imagination nach C.G. Jung sowie Musikmeditationen.

So kann die Musik Sie in tiefere Bereiche Ihrer Seele führen und in Verbindung mit dem inneren Wesenskern bringen, den C.G. Jung als „Selbst“ bezeichnete. Die so gewonnenen Erfahrungen von Verbundenheit und Eins-seins können das Leben nachhaltig beeinflussen.

Bereichert wird dieses Seminar durch einen Vortrag von Dr. Christian Rutishauser SJ und durch ein Live-Konzert am Samstag Abend.

Inhalt

  • Theoretische Einführung in die Musiktherapie G.I.M. (Guided Imagery and Music) (Musikgeleitete Imaginationstherapie) mit ausgewählten Musikbeispielen
  • Angeleitete Musikreisen und Musikmeditationen
  • Übungen aus der aktiven Imagination (nach C.G. Jung)
  • Anregungen für eigene Musikerfahrungen (einschliesslich Skript mit Musikempfehlungen)
  • Musikalische Exkurse (Dr. Rutishauser SJ)
  • Konzert

Sumi-e – Fernöstliche Tuschemalerei (Anfänger/Mittelstufe))

In Japan trägt die Kunst der Tuschmalerei den Namen Sumi-e (Tuschebild), oder suibokuga (Tusche-Aquarell-Bild). Die Tuschemalerei hat enge Beziehungen zur Zen-Kultur. Mit wenigen Pinselstrichen, vorwiegend mit schwarzer Tusche, werden stimmungsvolle Bilder in reduzierter Darstellung geschaffen. Dargestellt werden vor allem Naturmotive und Landschaften. Farben werden äusserst sparsam eingesetzt. Ein bekanntes Meisterwort lautet: «Wenn man die schwarze Tusche geschickt behandelt, dann ergeben sich die fünf Farben fast von selbst». Dadurch, dass die Motive weitgehend aller Farbe entkleidet sind und aus dem Zusammenhang mit ihrer Umgebung gelöst werden, wird ihre innere, geistige Struktur spürbar, ihr «wirklicher» Charakter erscheint.
Die Kunst der Tuschemalerei erfordert eine hochgradige Beherrschung des Materials, denn jeder Pinselstrich ist (wie bei der Kalligrafie) unwiderruflich. Dies erfordert ein ausserordentliches Feingefühl der Linienführung.

Inhalt
In den Kursen werden die Grundtechniken der klassischen bis modernen Tuschemalerei vermittelt.
Die Kurse sind in drei Niveaustufen aufgeteilt, angefangen von der Grundstufe 1 bis zur Fortgeschrittenen-Stufe 3. Es ist wichtig, diese Reihenfolge einzuhalten.
Am Ende jeden Kurses sind die Teilnehmenden jeweils in der Lage, ihr Lieblingsmotiv der entsprechenden Stufe zu malen.

Farblust – Kunst als Weg

Farben erreichen uns Menschen ganz unmittelbar und direkt, ähnlich wie die Klänge der Musik. Es bedarf nicht vieler Worte, Deutungen oder Erklärungen um deren Wirkkraft zu empfangen und zu empfinden. Im freien und begleiteten Prozess des Malens wird die Kunst der Farbe als Weg sinnlich und praktisch erfahrbar gemacht. Losgelöst von Absichten und vorangestellten Ideen wird mit verschiedenen Übungen ein spontanes Herangehen in den Malprozess entwickelt. Die Übungen helfen, befreit sich von festgelegten Vorstellungen zu entbinden.

Inhalt
Farblust – Kunst als Weg führt den (Wieder-)Einstiegskurs weiter, betont zudem den Prozess des Malens, um kontinuierlich in den Raum der Poesie einzufinden, als Ergänzung zu den Anforderungen im Alltag. Wegen seiner Dauer ist es gut, wenn für diesen Kurs ganz allgemein Offenheit und bereits Erfahrungen im Malen oder im stillen Schaffen und Sitzen vorhanden sind. Der Kurs findet – ausser bei der abendlichen Rückschau – im Schweigen statt.

Ikebana – Freundschaft durch Blumen

Ikebana – der Blumenweg – jap. Kadô – ist die traditionsreiche japanische Kunst im Blumenarrangieren. Ursprünglich wurde Ikebana von Mönchen in den Buddhistischen Tempeln als Blumenopfergabe ausgeübt. Die Techniken und Gestaltungsformen wurden im Laufe der Zeit stets weiter entwickelt. Verschiedene Schulen mit ihren eigenen Merkmalen wurden ins Leben gerufen. Ikebana ist heute eine vielseitige Blumensprache. Ikebana International, weltweit verbreitet, vereint die Traditionen aller Schulen.

Durch Ikebana kann der Mensch lernen, den Sinn des Lebens ganz im Hier und Jetzt, im zeitlosen Augenblick zu erleben und sich im Urgrund seines Seins als Teil des Kosmos zu erfahren, im Kommen und Gehen der Jahreszeiten.

Inhalt
Die Teilnehmenden lernen durch Theorie und Praxis ein Ikebana-Arrangement selber zu gestalten. In den verschiedenen Workshops lernen sie diverse Stilrichtungen kennen und können so vom grossen Reichtum dieser Blumensprache schöpfen.
Die Mitglieder von Ikebana International praktizieren ihre Kunst im Austausch der unterschiedlichen Stilrichtungen. Die Freude an Pflanzen und Freundschaft durch Blumen sind die Grundlagen. In diesem Sinne stellen wir die Misho- und Adachi-Schule vor und erarbeiten gemeinsam Grundformen und freie Stile in Theorie und Praxis.

Nichts als Farbe – Basic

Farben erreichen uns Menschen unmittelbar, ähnlich wie die Klänge der Musik. Es bedarf weder kluger Worte noch Sinn stiftender Deutungen, um deren Wirkkraft zu empfinden. Im freien und begleitenden Prozess des Malens wird die «Kunst der Farbe als Weg» sinnlich und praktisch erfahrbar gemacht. Mittels verschiedener Übungen wird ein spontanes Herangehen entwickelt, losgelöst von Absichten und vorangestellten Ideen. Die Übungen helfen, frei zu werden und sich von festgelegten Vorstellungen zu entbinden.

Inhalt
Der Basis-Kurs bietet sich als Neu- oder Wiedereinstieg ins Malen an. Voraussetzungen sind Offenheit und Lust am malerischen Prozess in einem kontemplativen Zusammenhang. Vorkenntnisse oder spezifisch malerische Fähigkeiten sind nicht erforderlich. Der Kurs findet – ausser bei der abendlichen Rückschau – im Schweigen statt.

Sho dô – Japanisch-chinesische Kalligrafie (Mittelstufe)

In China und Japan ist Sho dô (der Weg der Schreibkunst) eine hoch angesehene Kunst mit einer über 3000-jährigen Tradition. Mit einer ganzen Farbskala von Tusche-Nuancen werden Stimmungen und Gefühle ausgedrückt, Zeichen werden zu Kunstwerken. Unser streng rationales Alphabet kennt die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der Bilderschrift nicht. Der Akt des emotionalen Pinsel-Schreibens existiert deshalb nicht in unserer westlichen Kultur. Eingebürgert bei uns hat sich der Begriff «Kalligrafie» als Bezeichnung für diese Kunst.
Im Westen haben so berühmte Künstler wie Tàpies, Motherwell, Bissier, Tobey, Monet, Miró usw. die chinesisch-japanische Kalligrafie aufgegriffen und in ihren Werken verarbeitet.

Inhalt
Es wird intensiv an der charakteristischen Tuschetechnik, der Pinselhaltung und -führung gearbeitet sowie an der Zen-orientierten Ästhetik und deren Gestaltungsgefühl. Neuartige Elemente und Impulse werden vermittelt. Die Teilnehmenden erleben die ganze Spanne des Arbeitens mit Tusche und Pinsel von dynamisch, kraft- und schwungvoll bis hin zu zart und feinfühlig. Die Teilnehmenden üben sich in der Konzentration auf die Grundelemente und führen ab der Aufbaustufe auch umfangreiche Arbeiten aus.

Alleluia – lobsinget Gott

An diesem besonderen Ort, wo Stille gelebt und gepflegt wird, üben wir uns im Singen von schlichten gregorianischen Chorälen und mehrstimmigen Liedern. Am Sonntag werden wir mit unseren Gesängen den Gottesdienst mitgestalten.
„Musik kommt aus der Stille und führt in die Stille“. Das Lassalle-Haus, wo Stille gelebt und gepflegt wird, bietet Raum und Atmosphäre für diese wunderbare Erfahrung. Schweigend werden wir den Tag beginnen. Mit Atem- und Resonanzübungen, mit rhythmischen Sequenzen und spielerischen Improvisationen bringen wir unser Instrument, den Körper, in Schwingung. Wie im frühen Christentum von den Mönchen praktiziert, lernen wir übers Gehör, über Vor- und Nachsingen schlichte gregorianische Choräle, ergänzt durch einfache Mehrstimmigkeit. Am Sonntag dürfen wir unsere „Ernte“ in den Gottesdienst einbringen.

Inhalt
Gregorianischer Choral ist Lob – Gebet – Liturgie.
Messegesänge wie ALLELUIA – KYRIE ELEISON – SANCTUS – AGNUS DEI
sind unser Thema: im Zusammenklang, mit Freude gesungen.

Sho dô – Japanisch-chinesische Kalligrafie und Sumi-e – Fernöstliche Tuschemalerei (Grundkurs)

In China und Japan ist Sho dô (der Weg der Schreibkunst) eine hoch angesehene Kunst mit einer über 3000-jährigen Tradition. Mit einer ganzen Farbskala von Tusche-Nuancen werden Stimmungen und Gefühle ausgedrückt, Zeichen werden zu Kunstwerken. Unser streng rationales Alphabet kennt die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der Bilderschrift nicht. Der Akt des emotionalen Pinsel-Schreibens existiert deshalb nicht in unserer westlichen Kultur. Eingebürgert bei uns hat sich der Begriff «Kalligrafie» als Bezeichnung für diese Kunst.
Im Westen haben so berühmte Künstler wie Tàpies, Motherwell, Bissier, Tobey, Monet, Miró usw. die chinesisch-japanische Kalligrafie aufgegriffen und in ihren Werken verarbeitet.

Inhalt
Es wird intensiv an der charakteristischen Tuschetechnik, der Pinselhaltung und -führung gearbeitet sowie an der Zen-orientierten Ästhetik und deren Gestaltungsgefühl. Neuartige Elemente und Impulse werden vermittelt. Die Teilnehmenden erleben die ganze Spanne des Arbeitens mit Tusche und Pinsel von dynamisch, kraft- und schwungvoll bis hin zu zart und feinfühlig. Die Teilnehmenden üben sich in der Konzentration auf die Grundelemente und führen ab der Aufbaustufe auch umfangreiche Arbeiten aus.

Hinübergehen – Was beim Sterben geschieht

Sterben ist mehr als Verlöschen. Als Umstehende schauen wir am Sterbebett an etwas heran, ohne zu begreifen, was da erlebt wird. Das Buch „Hinübergehen“ (Renz 2015, Grundlage des Kurses), fasst Erfahrungen aus der langjährigen therapeutisch-spirituellen Begleitung Sterbender und Forschungseinsichten zusammen. Im Sterben geschieht eine Wahrnehmungsverschiebung, ein Prozess mit 3 Stadien (Davor – Hindurch – Danach) und verschiedenen Herausforderungen und Befindlichkeiten. Der Kurs will für das, was sich dabei unsichtbar ereignet, sensibilisieren. Wie kann man Sterbenden dieses Hinübergehen erleichtern? Sterben bedeutet nicht nur ein Loslassen, sondern auch ein Finden. Diese Sichtweise öffnet einen neuen Zugang zur Frage der Würde im Sterben, zur Chance letzter Reifungs- oder Versöhnungsschritte. Sie vermittelt einen etwas neuen medizinischen Blick in Phänomenen wie Schmerz, Angst, Verwirrung und in Fragen der Medikation.

Inhalt
• Sterben als Prozess zwischen zweierlei Wahrnehmungsweisen
• Folgerungen für die medizinische, pflegerische, therapeutisch-spirituelle Begleitung
• Inputs, Reflexionen, Symbolarbeit, Klangreisen